Die Energiewende regional gestalten
Die Energiewende
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Für EWE ist die Energiewende
ein grundlegender und notwendiger Umbau
des komplexen Systems der Energiev...
Die Energiewende als Chance für den ländlichen
Raum
• Der Ausbau der erneuerbaren Energien und intelligenter
Netze entsche...
Der Ausbau der erneuerbaren Energien entscheidet
sich auf Verteilnetzebene
* Vorläufige Werte
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+117
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Dafür müssen die Verteilnetze fit gemacht werden.
Wir setzen auf Intelligenz.
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• Durch die stark vermehrte
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Die erneuerbaren Energien sind ein
Beschäftigungsmotor
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* Quelle: gws, Gesellschaft für Wirtschaftliche
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Große Ausbaupotenziale bei der Onshore-
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Installierte Leistung im Bereich Onshore-Windenergie (in GW)
Deutsch...
Für EWE ist klar: Die Energiewende gelingt nur
bei Beteiligung aller – Beispiel Windpark Spolsen
Grundeigentümer
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EWE gestaltet die Energiewende in der Region
gemeinsam mit den Bürgern
• Forum Energiewende:
Erarbeitung von Ideen zur
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Regionalwirtschaftliche Effekte des EWE-Konzerns
– Ergebnisse einer Analyse der Conoscope GmbH
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• EWE schafft rund 25.00...
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Die Energiewende regional gestalten

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EWE zeigt, welche Herausforderungen und Chancen sich auf regionaler Ebene durch die Energiewende ergeben. Der Ausbau der Erneuerbaren und der Aufbau intelligenter Netze schafft Wertschöpfung und Beschäftigung vor Ort, EWE ist dabei die Beteiligung von Bürgern und Kommunen besonders wichtig.

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  • Energiewende bedeutet für EWE: …
    Für den regionalen Energieversorger EWE ist die Energiewende ein grundlegender und notwendiger Umbau des komplexen Systems der Energieversorgung mit dem Ziel, die CO2-Emissionen zu verringern und langfristig ganz zu vermeiden. Dieser Ansatz ist in der Unternehmensstrategie verankert.
  • Warum will EWE die Energiewende umsetzen?

    Die Energiewende voranzubringen, das ist fest in unserem Leitziel verankert: „Klimafreundliche Energieversorgung und Lebensqualität mit den Menschen von hier“.
    Als eng mit der Region verbundenes Unternehmen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die zentrale Rolle des ländlichen Raums bekannt zu machen und unsere Region in dieser Entwicklung aktiv zu begleiten. Denn wir sehen in der Energiewende eine historische Chance für den ländlichen Raum.

    Erläuterung und Fakten zu den Chancen:

    Warum entscheidet sich der Ausbau auf Ebene der Verteilnetze?: Erklärung der Netzebenen; Verteilnetzebene ist Anschlussebene für EE-Anlagen; durch starken Zubau an dieser Stelle die Herausforderungen, da die Netze immer für die maximal mögliche Einspeisemenge an Strom ausgelegt sein müssen; deshalb spielen sie für uns eine zentrale Rolle
    Inwiefern ist die Energiewirtschaft ein Beschäftigungsmotor? Wie viele Menschen arbeiten in der Region in der Branche?
    Welche Ausbaupotenziale gibt es? Wie wollen wir die nutzen?
    Chance, dass Kooperationen zwischen Unternehmen, Kommunen und Bürgern zunehmen; Bürger sind maßgeblich an der Umsetzung der Energiewende beteiligt: mit xx % sogar hauptsächliche Investoren; was macht EWE?
  • Im Gebiet von EWE wachsen die erneuerbaren Energien besonders schnell
    Verteilnetzebene ist Anschlussebene für EE-Anlagen; durch starken Zubau an dieser Stelle die Herausforderungen, da die Netze immer für die maximal mögliche Einspeisemenge an Strom ausgelegt sein müssen; deshalb spielen sie für uns eine zentrale Rolle
  • Im Gebiet von EWE wachsen die erneuerbaren Energien besonders schnell
    Verteilnetzebene ist Anschlussebene für EE-Anlagen; durch starken Zubau an dieser Stelle die Herausforderungen, da die Netze immer für die maximal mögliche Einspeisemenge an Strom ausgelegt sein müssen; deshalb spielen sie für uns eine zentrale Rolle

    http://konzernportal.konzern.ewe.info/Nachrichten/2015/04/15/Inbetriebnahme%20Ortsnetzspeicher%20Altenoythe.aspx

    Portalartikel zu Esterwegen

    EWE NETZ testet in Esterwegen eine zweite intelligente Ortsnetzstation. Sie ist deutlich kleiner, kompakter und kostengünstiger als die begehbare erste Teststation in Werpeloh. Zum Hintergrund: Durch die stark vermehrte Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien – vor allem aus Photovoltaikanlagen – geraten die Netze an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Besondere einer intelligenten Ortsnetzstation ist: Sie regelt die Spannung automatisch, so dass mehr Strom aus Photovoltaikanlagen aufgenommen werden kann, ohne das Netz auszubauen

    Die Ergebnisse in Werpeloh haben gezeigt, dass die intelligente Technik funktioniert und in vielen Fällen günstiger ist als der Netzausbau durch das Verlegen von zusätzlichen Kabeln. Um noch mehr Erfahrungen mit dieser Technik sammeln zu können, testen wir jetzt eine weitere, kompaktere Ortsnetzstation in Esterwegen“, erklärt Marco Röwe, Projektleiter bei EWE NETZ. „Esterwegen haben wir als Standort ausgesucht, weil wir hier zum einen viel Energie aus Photovoltaikanlagen aufnehmen und zum anderen auch einen hohen Strombedarf vorfinden“, so Röwe weiter. Es gehe unter anderem darum, neue Netztechnologien in eine kompakte Bauform zu bringen und einen neuen Standard zu etablieren. Ziel sei es letztlich, die hohe Versorgungszuverlässigkeit des Netzes von EWE NETZ weiterhin zu gewährleisten. Ortsnetzstationen verbinden über einen Transformator die örtlichen Niederspannungsnetze mit den überörtlichen Mittelspannungsnetzen, die mit einer höheren Spannung – nämlich 20.000 Volt – betrieben werden. Probleme bei der Spannungshaltung entstehen im Niederspannungsnetz zum Beispiel dann, wenn es durch die vermehrte Einspeisung von Strom aus Photovoltaikanlagen zu Spannungserhöhungen kommt. Dann müssen die Netzbetreiber dafür sorgen, dass das „Spannungsband“ eingehalten wird, um die Stromversorgung nicht zu gefährden. „Abweichungen von plus oder minus zehn Prozent sind zulässig“, sagt Röwe. „Um das zu gewährleisten, regelt die intelligente Station die Spannung im Ortsnetz, so dass Überschreitungen des Spannungsbandes nicht vorkommen.“ Die Station ist mit moderner Netzleittechnik ausgestattet. Um einen genauen Überblick über die aktuelle Einspeise- und Versorgungssituation zu bekommen, werden in der Station und an wichtigen Punkten im Ortsnetz Messungen durchgeführt und ausgewertet. Zudem kann die Mittelspannungsseite in der Ortsnetzstation von der Oldenburger Netzleitstelle aus ferngesteuert werden. Ortsnetzstationen mit moderner Mess- und Kommunikationstechnik sind somit wesentliche Bestandteile des künftigen intelligenten Netzes („Smart Grid“).

  • 16.04.2015 Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (I. Christian) berichtet kommt eine vom Bundesverband Windenergie und der Deutschen Messe in Auftrag gegebene Studie zu dem Ergebnis, dass durch die Energiewende in den vergangenen vier Jahren mehr als 250.000 neue Jobs entstanden seien. Allein zwischen 2006 und 2013 sei die Zahl der Beschäftigten im Bereich der erneuerbaren Energien um 60 Prozent gestiegen. Mehr als 140.000 Jobs seien in diesem Zeitraum in dem Wirtschaftszweig entstanden. Hermann Albers, Präsident des Windenergie-Verbands, forderte angesichts der Ergebnisse eine langfristige und verlässliche Politik zur Förderung von erneuerbaren Energien. Die Studie prognostiziert zudem für die kommenden Jahre bis 2020 einen durchschnittlichen Beschäftigungszuwachs von 18.000 Stellen pro Jahr. "Das ist ein klares Signal. Die Energiewende ist kein Problem für den Arbeitsmarkt, sondern das Gegenteil", sagte Albers.


  • EEG 2014 = Neufassung der Ausbauziele für erneuerbare Energien:
    Anstieg des EE-Anteils am Stromverbrauch auf 40-45% bis 2025, auf 55-60% bis 2035 und auf mindestens 80% bis 2050

    Festlegung technologiespezifischer Ausbaupfade mit jährlichen Zubauzielen:
    Wind Onshore 2,5 GW (netto)
    PV 2,5 GW und Biomasse 100 MW (beide brutto)
    Wind Offshore 6,5 GW bis 2020 und 15 GW bis 2030

  • Die Energiewende regional gestalten

    1. 1. Die Energiewende regional gestalten
    2. 2. Die Energiewende 2 Für EWE ist die Energiewende ein grundlegender und notwendiger Umbau des komplexen Systems der Energieversorgung mit dem Ziel, die CO2-Emissionen zu verringern und langfristig ganz zu vermeiden.
    3. 3. Die Energiewende als Chance für den ländlichen Raum • Der Ausbau der erneuerbaren Energien und intelligenter Netze entscheidet sich auf Verteilnetzebene. • Die erneuerbaren Energien sind ein Beschäftigungsmotor. • Große Ausbaupotenziale bei der Onshore-Windenergie. • Dezentralisierung stärkt Kooperationen in der Region und führt zu mehr Teilhabe. 3
    4. 4. Der Ausbau der erneuerbaren Energien entscheidet sich auf Verteilnetzebene * Vorläufige Werte 4 +117 %3,247 3,737 4,264 4,808 5,000 5.093 2009 2010 2011 2012 2013 2014* Installierte EEG-Leistung Jahreshöchstlast im Netz 2.399 2.505 2.425 2.428 2.396 2.350 Energieträger: Wind, Sonne, Biogas, Wasser, Gase (in MW) im Netz der EWE NETZ GmbH
    5. 5. Dafür müssen die Verteilnetze fit gemacht werden. Wir setzen auf Intelligenz. 5 • Durch die stark vermehrte Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien geraten die Netze an ihre Kapazitätsgrenzen. • Das Besondere einer intelligenten Ortsnetzstation ist: Sie regelt die Spannung automatisch, so dass mehr regenerativer Strom aufgenommen werden kann, ohne das Netz auszubauen. • Ortsnetzstationen mit moderner Mess- und Kommunikationstechnik sind somit wesentliche Bestandteile des künftigen intelligenten Netzes („Smart Grid“).
    6. 6. Die erneuerbaren Energien sind ein Beschäftigungsmotor 6 * Quelle: gws, Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH Beschäftigte in Deutschland 2013* • Bereich Erneuerbare Energien: rd. 372.000 • Bereich Windenergie: rd. 137.800
    7. 7. Große Ausbaupotenziale bei der Onshore- Windenergie 7 Installierte Leistung im Bereich Onshore-Windenergie (in GW) Deutschland 2000-2014* * Quelle: BWE 5 20 27 29 30 34 39 2000 2005 2010 2011 2012 2013 2014
    8. 8. Für EWE ist klar: Die Energiewende gelingt nur bei Beteiligung aller – Beispiel Windpark Spolsen Grundeigentümer 30 % 30 % 40 % EWE Gemeinde 8
    9. 9. EWE gestaltet die Energiewende in der Region gemeinsam mit den Bürgern • Forum Energiewende: Erarbeitung von Ideen zur Bewältigung der Energiewende in Dialog-Veranstaltungen • Kommunal-Dialog: regelmäßige Veranstaltungen mit Vertretern der Kommunen, um wesentliche Energiethemen zu debattieren • Kommunale Netzbeteiligung Nordwest: Möglichkeit für Kommunen in der Region, sich an EWE NETZ zu beteiligen • Kunden- und Netzbeiräte: regelmäßige Veranstaltungen, um Kunden an Themen von EWE teilhaben zu lassen und eigene Themen oder Ideen zu diskutieren 9 Kommunal- Dialog KUNDEN- BEIRAT NETZ- BEIRAT der EWE NETZ GmbH der EWE VERTRIEB GmbH
    10. 10. Regionalwirtschaftliche Effekte des EWE-Konzerns – Ergebnisse einer Analyse der Conoscope GmbH 10 • EWE schafft rund 25.000 Arbeits- plätze in den Regionen Ems- Weser-Elbe, Land Bremen und in der Region Brandenburg/Rügen. • Etwa jeder 2. Euro, den EWE ausgibt, verbleibt in der Region. • Fast 2 Milliarden Euro Wertschöpfung für die Region. • Über 1 Milliarde Euro Einkommen beziehen Beschäftigte der Untersuchungsregion. • Fast 600 Millionen Euro Steuern für öffentliche Haushalte der Region. Brandenburg Berlin Hamburg Schleswig- Holstein Sachsen- Anhalt Niedersachsen Bremen Mecklenburg- Vorpommern Ems Weser Elbe Brandenburg / Rügen teilweise Untersuchungsjahr 2012
    11. 11. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Mehr Informationen finden Sie auf www.ewe.com/magazin

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