Nationalbericht HABITAT III
Dipl.-Ing. Stephanie Haury, BBSR
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
2
Gliederung
 Verfahren der Berichterstellung
 Au...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
3
Verfahren der Berichterstellung
 BMZ Federführun...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
4
Aufbau des Nationalberichts
 Gliederung vorgegeb...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
5
Gliederung Nationalbericht HABITAT III
I. Demogra...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
6
Gliederung Nationalbericht HABITAT III
III. Verst...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
7
Gliederung Nationalbericht HABITAT III
V. Stadt u...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
8
I. Demografischer Wandel
919.11.2014
Schrumpfung
Ländliche Räume
aufwerten
Interkommunale
Kooperation
Neue
Finanzierungskonzepte
Regionale
Kreislau...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
10
 Anpassungsprozess zwischen Wachstum und Schrum...
1119.11.2014
Quartiere und
Wohnungen für Ältere
Städtische Infrastruktur
Alterung der
Gesellschaft
Bildungsangebote
Genera...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
12
Jugend, Ältere und Gleichstellung
 Gleiche Chan...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
13
II. Städtebau und
Flächennutzungsplanung
1419.11.2014
Ressourcenverbrauc
h Neue Informations- und
Kommunikationstechnologien
Urban Gardening und
Gemeinschaftsgärte...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
15
Nachhaltigkeit, Bodenmanagement, Landwirtschaft
...
1619.11.2014
Leistungsfähige
Verkehrsinfrastruktur
Mobilität als
Standortfaktor
Umweltverbund
Neue Beteiligungsformate
Gov...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
17
Stadtmobilität und Governance
 Verknüpfung vers...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
18
III. Verstädterung und Umwelt
1919.11.2014
Neubauten im
Niedrigstenergie-Standard
Flächendeckende Monitoring-
und Frühwarnsysteme
Optimierung von
Gebäud...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
20
Klimawandel und Katastrophen
 Niedrigstenergie-...
2119.11.2014
Stadt der kurzen Wege
Pendlerbewegungen
Luftverschmutzung: NO2,
Ozon, Feinstaub
PKW-Fahrten eindämmen
Parklei...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
22
Verkehrsstaus und Luftverschmutzung
 Optimierun...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
23
IV. Politische Steuerung und
Kooperation
2419.11.2014
Gesetze und Regelwerke
Formelle und informelle
Beteiligungsprozesse
Selbstverwaltungsrecht
und Autonomie der
...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
25
Recht, Kommunale Verwaltung, Bürgerbeteiligung
...
2619.11.2014
Sicherheit öffentlicher
Räume
Städtebauliche
Kriminalprävention
Corporate Citizenship
Integrierter Ansatz
Ort...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
27
Sicherheit und Soziale Teilhabe
 Videoüberwachu...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
28
V. Stadt und Wirtschaft
2919.11.2014
Kommunale, finanzielle
Eigenverantwortung
Soziale
Wohnraumförderung
Regionale
Verantwortungsgemeinschaft
Miet...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
30
Kommunale Finanzen und Wohnraum
 Haushaltsnotla...
3119.11.2014
Regionale
Wirtschaftsstruktur Städtebauförderung
Dichotomie von
Beschäftigungswachstum und
Arbeitslosigkeit
S...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
32
Wirtschaft, Beschäftigung und nationale Politik
...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
33
VI. Wohnraum und Daseinsvorsorge
3419.11.2014
Nachhaltige
Abfallwirtschaft
Regenerative Energien
Leistungsfähige
Verkehrsinfrastruktur
Bezahlbare Wohnungen...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
35
Wohnraum und Daseinsvorsorge
 Stärkung von Orts...
29.06.2015
Präsentation des deutschen
Nationalberichtes zu Habitat III
36
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Stephanie Haury | Policy Lab Germany 2015

339 Aufrufe

Veröffentlicht am

The Policy Lab in Berlin analysed the Habitat III process in European countries, with regard to the Post-2015 Global Development Agenda and the Sustainable Development Goals. Besides the strategic agenda, priorities and focus on European urban policy were among the discussed topics.

http://www.eukn.eu/events/policy-labs/german-policy-lab/

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
339
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
4
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie
  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
    BBSR als nachgeordnete Behörde des BMUB erhält von BMUB Auftrag zur Erstellung
    Meine Rolle: Koordination des Berichts und Redaktion, zusammen mit André Müller
  • Städtewachstum
    Der demographische Wandel stellt Kommunen mit Bevölkerungsrückgang vor große Herausforderungen. Schrumpfende kommunale Haushalte sind vielerorts verbunden mit einem notwendigen Rückbau städtischer Infrastruktur. Innovative Planungs- und Finanzierungsansätze sowie technische Lösungen müssen gefunden werden, um diesen Herausforderungen im Sinne einer sozial verträglichen und ökologischen Stadtentwicklung gerecht zu werden.

    Stadt-Land-Beziehungen
    Städte und ihr Umland müssen besser kooperieren und Bündnisse eingehen. Damit können regionale Wirtschafts- und Stoffkreisläufe, die Nahrungsmittel-, Energie- und Wasserversorgung verbessert, der stadtregionale öffentliche Verkehr gestärkt und die Region für Naherholung erschlossen werden.


  • Jugend
    Allen Jugendlichen muss der Zugang zu einer ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechenden Ausbildung ermöglicht werden. Eine Herausforderung besteht darin, junge Menschen aus bildungsfernen Schichten zu integrieren. Dabei hat sich ein quartiersbezogener Ansatz bewährt, der besonders Jugendliche aus benachteiligten Stadtquartieren anspricht.

    Ältere
    Die Alterung und die Ausdifferenzierung der Lebensformen erfordert Umbauten, Umnutzungen, Ergänzungen und Rückbauten in Gebäuden und Quartieren. Dies ist auf intelligente Weise mit dem ökologischen Umbau der Städte zu verbinden.

    Geschlechtergleichstellung
    Es müssen Voraussetzungen für eine flächendeckende Etablierung des Gender Mainstreamings geschaffen werden. Dazu zählen Anreizsysteme und die Einführung eines kontinuierlichen Monitorings.
  • Nachhaltige Stadtentwicklung
    Innenstädte und historische Stadtkerne müssen als Spiegel der Stadtgeschichte und als Standorte für Kultur, Bildung, soziale Kontakte, Religion, Einzelhandel, Verwaltung und Wohnungen gestärkt werden. Angestrebt werden soll eine kompakte, funktional-diversifizierte und attraktive Stadt, die Begegnungen und soziale und wirtschaftliche Interaktionen fördert.

    Städtisches Bodenmanagement und Zersiedelung
    Innenentwicklung im städtebaulichen Bestand sollte ein Vorrang vor der baulichen Außenentwicklung im bisher unbebauten Freiraum eingeräumt werden. Städte benötigen aber auch bauliche Dichte sowie eine soziale, funktionale und bauliche Mischung. Ein gutes Verhältnis von Dichte und Offenheit trägt dazu bei, eine gesunde Stadt zu schaffen.

    Städtische Nahrungsmittelproduktion
    Kleingärten und Gemeinschaftsgärten sind wichtige Grünflächen im städtischen Gefüge. Sie sind nicht nur lokale Ertragsflächen und klimatische Ausgleichsflächen, sondern dienen der Gesellschaft auch zu Freizeit und Naherholung und als Habitate biologischer Vielfalt. Sie gelten damit als schützenswert.




  • Stadtmobilität
    Eine Voraussetzung angemessener stadttechnischer Infrastrukturen und neuer Mobilitätsformen sind neue Bau- und Betriebsprinzipien, so genannte smart infrastructures. Verkehr und Mobilität sollten schrittweise zu dezentral organisierten, aber gleichzeitig vernetzten Systemen umgestaltet werden.

    Neue Governanceansätze
    Die Bewältigung der großen Herausforderungen setzt breite gesellschaftliche Bündnisse und transparente Verfahren voraus. Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften, Verbänden, Stiftungen, Kultur, Bildung, Medien, Religionen, Sport sowie Bauherren und Planer sind bedeutende Partner der Stadtentwicklung. Es gilt, diese Bündnisse auf den jeweiligen Handlungsebenen zu koordinieren.




  • Klimawandel
    Bei der Energiewende müssen Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit miteinander in Einklang gebracht werden. Kostenanstiege gilt es zu begrenzen, der Leitungsausbau der Trassen muss beschleunigt und Ausbaukorridore für die erneuerbaren Energien festgelegt werden. Dies muss über Monitoringsysteme ständig überprüft werden.

    Schadensbegrenzung bei Katastrophen
    Die Bewältigung großer Katastrophen erfordert eine schnelle gegenseitige Information und Hilfe. Es ist daher wichtig, dass Katastrophenschutzbehörden interkommunal und regional eng zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Entscheidend dafür ist, dass die rechtlichen Voraussetzungen für eine schnelle und unkomplizierte gegenseitige Hilfe vorliegen.

    Der Ausbau eines effizienten städtischen Krisenmanagements ist ein unverzichtbarer Faktor der Stadtpolitik. Dazu gehört auch der Einsatz bundesweiter Warn- und Informationssysteme per SMS, E-Mail oder über eine App.




  • Reduzierung von Verkehrsstaus
    Zur Verringerung von Verkehrsstaus müssen verkehrsvermeidende und verkehrsverringernde Maßnahmen eingesetzt werden. Hilfreiche Instrumente sind eine gute Parkraumbewirtschaftung, Citylogistik-, oder Telematiksysteme sowie attraktive ÖPNV Angebote. Technologien wie Telearbeitsplätze oder Videokonferenztechniken können den Berufsverkehr mindern.

    Luftverschmutzung
    Die Luftqualität in den Städten ist ein schützenswertes Gut. Schadstoffe müssen daher bereits an der Quelle mit innovativen Techniken reduziert werden. Dazu zählt die energieeffiziente Ausrichtung von Gebäuden, aber auch z. B. die Ausrüstung von Pkw mit Rußpartikelfiltern. Der emissionsarmen Elektromobilität kommt in Zukunft für die Innenstädte eine große Bedeutung zu.

  • Optimierung des Städtebaurechts
    Gesetze und Richtlinien müssen auf die Anforderungen, die sich aus Politik, Gesellschaft und Umwelt ergeben, reagieren und an diese angepasst werden. In geeigneten Fällen sollten Regelungen erst praktisch erprobt werden, bevor sie beschlossen werden. Gesetze müssen einfach, verständlich und zielgenau ausgestaltet werden.

    Dezentralisierung und Stärkung der kommunalen Verwaltung
    Lokale Selbstverwaltung ist ein wichtiger Grundstein für die bürgernahe und nachfrageorientierte Bereitstellung von Dienstleistungen und Infrastruktur. Verwaltungseffizienz und die Optimierung bürokratischer Strukturen sind wichtige Ziele, um kommunale Handlungsspielräume auszuweiten. Die Einführung eines strategischen Kommunalmanagements, die Förderung der Innovationsfähigkeit und die Selbststeuerungsfähigkeit sind wichtige Faktoren für die Zukunftsfähigkeit von Verwaltungen.

    Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung
    Die lokale Bevölkerung, aber auch Kirchen, Vereine, Unternehmen und Initiativen im Stadtteil müssen in offene Planungs- und Entscheidungsprozesse vor Ort einbezogen werden. Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und transparent einzubinden bringt neue Ideen, bessere Ergebnisse und eine erhöhte Akzeptanz für Projekte und Maßnahmen der Stadtentwicklungspolitik.





  • Sicherheit in der Stadt
    Zur Lebensqualität gehört, dass sich Menschen sicher fühlen. Öffentliche Räume müssen daher für alle Altersgruppen ohne Angst genutzt werden können. Dabei ist zu beachten, dass auch die Verwahrlosung öffentlicher Räume Angst und ein subjektives Unsicherheitsgefühl auslösen können.

    Soziale Teilhabe
    Sozialer Ausgleich, soziale Gerechtigkeit und Inklusion sind zentrale Ziele städtischer Politik. Ein besonderer Fokus muss auf die Förderung der Menschen in sozial benachteiligten Stadtteilen gesetzt werden. Neben bezahlbaren und effizienten Wohnungen sowie sozialen Einrichtungen müssen auch qualitätsvolle öffentliche Aufenthaltsräume hergestellt und garantiert werden.


    Segregation= Städte sind nach Sozialstatus aufgeteilt
    Corporate Citizenship: Programme mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft
    BIWAQ: Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“: arbeitsmarktpolitische Projekte, vorrangig in Gebieten der „Sozialen Stadt“. Für gruppen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt.
    Integration von Zuwanderern im Verbund mit Einheimischen


  • Kommunale Finanzen
    Die kommunale Ebene benötigt eine sichere und dauerhafte solide Finanzierungsbasis, damit sie die verfassungsrechtlich garantierte Selbstverwaltung auch ausfüllen kann. Neue Formen von Partnerschaften zwischen privaten und kommunalen Institutionen sind anzustreben, Risiken müssen im Blick gehalten werden. Auch der private Bankensektor ist aufgerufen, sich in noch größerem Umfang an gesamtgesellschaftlichen Aufgaben zu beteiligen.

    Investitionen in bezahlbaren Wohnraum
    Dem weiter wachsenden Wohnungsbedarf, dem notwendigen energetischen Umbau sowie den demografischen und sozialen Herausforderungen muss entsprochen werden. Es geht dabei um die Stärkung der Investitionstätigkeit, einer Wiederbelebung des Sozialen Wohnungsbaus und einer ausgewogenen mietrechtlichen und sozialpolitischen Politik. Die Innenentwicklung und eine sparsame Flächenpolitik sind dabei zu berücksichtigen.

    Wirtschaft im Stadtquartier
    Die städtische und wirtschaftliche Entwicklung muss daher als integriertes Handlungsfeld betrachtet werden. Erfolgreiche Instrumente sind eine fachübergreifende Arbeitsweise und Kooperationen mit Nachbarkommunen und externen Akteuren aus der freien Wirtschaft. Hilfreiche Instrumente sind Public-Private-Partnerships, und kommunale bzw. regionale Wirtschaftsverbände.






    46% Wohneigentum,, niedrig im europäischen Vergleich, qualitativ hochwertiger Mietwohnungsmarkt
    Soziale Wohnraumförderung: Zuständigkeit der Länder: jährlich 518 Mio €
  • Nachhaltige Beschäftigung und Existenzgrundlagen schaffen
    In der Stadtentwicklungspolitik müssen geeignete Orte zur Ansiedlung von Büros, Gewerbe und Industrie berücksichtigt und gesichert werden. Im Hinblick auf das digitale Zeitalter stellen neue Formen von Arbeitsplätzen wie integriertes Wohnen und Arbeiten zukunftsfähige Modelle dar.

    Stadt und Wirtschaft als integraler Bestandteil nationaler Politik
    Für die nachhaltige Bau- und Stadtentwicklung sind öffentliche Investitionen in die städtische Infrastruktur zwingend erforderlich. Auf nationaler Ebene sollten darum Instrumente entwickelt werden, die unter sich verändernden Verhältnissen den Weg in Richtung nachhaltiger Städte aktiv unterstützen.

  • In Regionen mit großer Abwanderung und Alterung gibt es Probleme bei der Daseinsvorsorge. Diese gilt es über adäquate Instrumente, wie z. B. über die Bildung von Kooperationen und über die Zusammenführung bestehender Einrichtungen zu beheben.

    Es muss ein besonderes Augenmerk auf altersgerechte Wohnungen und kleinere bezahlbare Mietwohnungen gelegt werden. Der altersgerechte Umbau muss einhergehen mit dem Abbau von Barrieren im Wohnumfeld und einer günstigen Versorgungsinfrastruktur.

    Zur Anpassung des aktuellen Bestandes sozialer und technischer Infrastrukturen an die gewandelte Nachfrage und die geänderten Versorgungsansprüche müssen geeignete Lösungen entwickelt werden, die einerseits sozialverträglich sind und andererseits eine Kostenexplosion vermeiden.
  • Stephanie Haury | Policy Lab Germany 2015

    1. 1. Nationalbericht HABITAT III Dipl.-Ing. Stephanie Haury, BBSR
    2. 2. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 2 Gliederung  Verfahren der Berichterstellung  Aufbau des Berichts  Schlaglichter aus den einzelnen Kapiteln  Diskussion
    3. 3. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 3 Verfahren der Berichterstellung  BMZ Federführung im HABITAT- Prozess  BMUB Ko-Federführung als fachlich zuständiges Ressort  BBSR erhält 2014 den Auftrag zur Erstellung des Berichts  31 Autoren im BBSR  Abstimmung im BMUB intern  Abstimmung mit BMZ  Beteiligungsworkshops von BMZ  Abstimmung mit Kuratorium NSP
    4. 4. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 4 Aufbau des Nationalberichts  Gliederung vorgegeben durch UN HABITAT  6 inhaltliche Kapitel  Indikatoren  Best-Practice-Beispiele  Kapitel gegliedert in: Darstellung des Themas Herausforderungen Folgerungen für eine New Urban Agenda
    5. 5. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 5 Gliederung Nationalbericht HABITAT III I. Demografischer Wandel  Städtewachstum und Schrumpfung  Stadt-Land-Beziehungen  Jugend in der Stadt  Ältere Menschen in der Stadt  Geschlechtergleichstellung II. Städtebau und Flächennutzungsplanung  Nachhaltige Stadtentwicklung  Städtisches Bodenmanagement  Städtische Nahrungsmittelproduktion  Stadtmobilität  Neue Governanceansätze
    6. 6. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 6 Gliederung Nationalbericht HABITAT III III. Verstädterung und Umwelt  Klimawandel  Schadensbegrenzung bei Katastrophen  Reduzierung von Verkehrsstaus  Luftverschmutzung IV. Politische Steuerung und Kooperation  Optimierung des Städtebaurechts  Dezentralisierung und Kommunale Verwaltung  Bürgerbeteiligung  Sicherheit in der Stadt  Soziale Teilhabe
    7. 7. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 7 Gliederung Nationalbericht HABITAT III V. Stadt und Wirtschaft  Kommunale Finanzen  Bezahlbarer Wohnraum und Wohneigentum  Wirtschaft im Stadtquartier  Nachhaltige Beschäftigung  Stadt und Wirtschaft VI. Wohnraum und Daseinsvorsorge  Vorbeugung von Armenvierteln  Zugang zu adäquatem Wohnraum  Trinkwasserversorgung  Sanitäre Einrichtungen und Abwasser  Zugang zu sauberen Energien  Zugang zu nachhaltigem Verkehr
    8. 8. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 8 I. Demografischer Wandel
    9. 9. 919.11.2014 Schrumpfung Ländliche Räume aufwerten Interkommunale Kooperation Neue Finanzierungskonzepte Regionale Kreislaufwirtschaft Aufwertung und Rückbau von Infrastruktur Qualitätsvolle Nachverdichtung Gentrifizierung FBB/UlrichFlohrer Städtewachstum und Stadt-Land-Beziehungen
    10. 10. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 10  Anpassungsprozess zwischen Wachstum und Schrumpfung steuern!  Rückbau städtischer Infrastruktur gestalten!  Verdrängungs- und Gentrifizierungsprozesse verhindern!  Gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen!  Interkommunale Kooperationen durch Anreizsysteme/Programme fördern!  Transportaufwand zwischen Stadt-Land reduzieren! Städtewachstum und Stadt-Land-Beziehungen
    11. 11. 1119.11.2014 Quartiere und Wohnungen für Ältere Städtische Infrastruktur Alterung der Gesellschaft Bildungsangebote Generationsübergreifende Angebote Migranten Gesundes Aufwachsen Öffnung von Schulen ins Quartier Förderung von Engagement Gender Mainstreaming Jugend, Ältere und Gleichstellung
    12. 12. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 12 Jugend, Ältere und Gleichstellung  Gleiche Chancen des Aufwachsens  Neue Schulformen/- angebote in schrumpfenden Regionen!  Individuelle Angebote für Jugendliche nötig!  Umbau von Städten: altersgerecht und barrierearm!  Klimaanpassung von Städten!  Neue Wohnformen und Pflegekonzepte!  Generationsübergreifende Angebote als Lösung?  Geschlechtergleichstellung in alltägliches Handeln überführen!
    13. 13. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 13 II. Städtebau und Flächennutzungsplanung
    14. 14. 1419.11.2014 Ressourcenverbrauc h Neue Informations- und Kommunikationstechnologien Urban Gardening und Gemeinschaftsgärten Innenentwicklung Wohnbaulandentwicklung Innenstädte 30 ha-Ziel (2020) Landwirtschaftliche Flächen FBB/UlrichFlohrer Nachhaltigkeit, Bodenmanagement, Nahrungsmittelproduktion
    15. 15. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 15 Nachhaltigkeit, Bodenmanagement, Landwirtschaft  Bauliche Kompaktheit im Einklang mit Grün/Freiraum!  Doppelte Innenentwicklung!  Stärkung der zentralen Stadträume!  Folgenutzungen von Innenstadt-Leerständen!  Einklang von Energieeffizienz und historischer Bausubstanz!  Flächeninanspruchnahme eindämmen!  Bedarfsgerechte Baulandentwicklung!  Schutz landwirtschaftlicher Flächen! Ausgleichsflächen?  Verstetigung von Urban Gardening?
    16. 16. 1619.11.2014 Leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur Mobilität als Standortfaktor Umweltverbund Neue Beteiligungsformate Governance- und Kooperationsansätze Stadtentwicklung als Gemeinschaftswerk Elektromobilität RegelwerkeInformeller Urbanismus Stadtmobilität und Governance
    17. 17. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 17 Stadtmobilität und Governance  Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel!  Neue Finanzierungskonzepte für ÖPNV! PPP-Modelle?  Elektromobilität nur mit erneuerbaren Energien!  Anpassung von Kooperationsformen an gesellschaftlichen Wandel!  Flexibilität bei Umsetzung von Regelungen!  Flächendeckende Einführung von E-Governance!  Kommunen als Bürgerkommunen!
    18. 18. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 18 III. Verstädterung und Umwelt
    19. 19. 1919.11.2014 Neubauten im Niedrigstenergie-Standard Flächendeckende Monitoring- und Frühwarnsysteme Optimierung von Gebäuden Klimafolgenbewertung und kommunale Klimaanpassung Energieverbrauch von Städten Risikovorsorge FBB/UlrichFlohrer Klimawandel und Katastrophen
    20. 20. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 20 Klimawandel und Katastrophen  Niedrigstenergie-Standard und Graue Energien!  Historische Bausubstanz adäquat nachrüsten!  Energiewende: Einklang von Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit!  Städtische Infrastruktur nachrüsten durch Maßnahmenpakete!  Mehr Ressourceneffizienz erreichen!  Fokus der Risikovorsorge für Hochwasser auch ausdehnen auf andere Risiken!  Sensibilisierung der Bevölkerung für Katastrophen!
    21. 21. 2119.11.2014 Stadt der kurzen Wege Pendlerbewegungen Luftverschmutzung: NO2, Ozon, Feinstaub PKW-Fahrten eindämmen Parkleitsysteme in Städten Katalysator- und Filtertechniken für Motoren Umweltzonen Verkehrsstaus und Luftverschmutzung Energieeffizienz und - einsparung
    22. 22. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 22 Verkehrsstaus und Luftverschmutzung  Optimierung Verkehrsströme über Telematik  MIV-Einpendler von Großstädten auf ÖPNV umstellen!  ÖPNV auf Ältere und Behinderte einstellen!  Auswirkungen Online-Handel auf Verkehr!  Verkehrsreduzierung und attraktiver Handel!  Verhaltensänderungen der Bevölkerung reduzieren Luftverschmutzung!  Attraktivität von Sharingsystemen erhöhen!  Attraktivität von Elektromobilität steigern!
    23. 23. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 23 IV. Politische Steuerung und Kooperation
    24. 24. 2419.11.2014 Gesetze und Regelwerke Formelle und informelle Beteiligungsprozesse Selbstverwaltungsrecht und Autonomie der Kommunen Leitbild Gemeinde als Bürgerkommune Gebietsreformen von Ländern Beteiligung und Engagement FBB/UlrichFlohrer Recht, Kommunale Verwaltung, Bürgerbeteiligung
    25. 25. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 25 Recht, Kommunale Verwaltung, Bürgerbeteiligung  Demografie-Check von Gesetzesvorhaben!  Ständige Überprüfung und Weiterentwicklung von Gesetzen!  Experimentierklauseln und befristete Regelungen nutzen!  Dezentralisierung liegt im Spannungsfeld des demografischen Wandels und schrumpfenden Gemeinden!  Kommune als attraktiver Arbeitsplatz?  Zahl internetgestützter Beteiligungen erhöhen!  Neue Formen des Engagements fördern und mit Governancestrukturen zusammenbringen!
    26. 26. 2619.11.2014 Sicherheit öffentlicher Räume Städtebauliche Kriminalprävention Corporate Citizenship Integrierter Ansatz Orte der Integration Segregation Sicherheit und Soziale Teilhabe Abbau innerstädtischer Disparitäten Chancengleichheit
    27. 27. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 27 Sicherheit und Soziale Teilhabe  Videoüberwachung versus Persönlichkeitsrechte!  Sichere Räume und Grüngestaltung!  Wachsamer Nachbarschaft! Rolle der Zivilgesellschaft!  Stabilisierung benachteiligter Gebiete!  Soziale Mischungen in Quartieren herstellen!  Integration von Zuwanderern!  Bezahlbare Wohnungen!
    28. 28. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 28 V. Stadt und Wirtschaft
    29. 29. 2919.11.2014 Kommunale, finanzielle Eigenverantwortung Soziale Wohnraumförderung Regionale Verantwortungsgemeinschaft Mietwohnungssektor Interkommunale Kooperationen Sicherung von preisgünstigem Wohnraum FBB/UlrichFlohrer Kommunale Finanzen und Wohnraum Wohneigentum
    30. 30. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 30 Kommunale Finanzen und Wohnraum  Haushaltsnotlage von Kommunen!  Strukturelle Ungleichgewichte auf dem Arbeitsmarkt!  Investionsstaus bei Kommunen!  Aus der Not...Bürgerengagement!  Anpassung Wohnungsmarkt für Ältere und Singles!  Modernisierung und energetische Sanierung von Wohnungsbeständen!  Sicherung preisgünstiger Wohnungsbau!
    31. 31. 3119.11.2014 Regionale Wirtschaftsstruktur Städtebauförderung Dichotomie von Beschäftigungswachstum und Arbeitslosigkeit Standortfaktoren Plattform Zukunftsstadt Wirtschaft, Beschäftigung und nationale Politik Nationale Stadtentwicklungspolitik Arbeitsmarkt
    32. 32. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 32 Wirtschaft, Beschäftigung und nationale Politik  Stärkung der Wirtschaft als Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommune!  Förderung strukurschwacher Kommunen!  Ökonomische Stabilisierung von Stadtquartieren!  Bedeutungszuwachs weicher Standortfaktoren eines Quartiers!  Verdrängungsprozesse vermeiden!  Integration von Migranten  Ausbau der Städte als kreative und innovative Milieus  Programme und Plattformen des Bundes als Anschub für Kommunen!
    33. 33. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 33 VI. Wohnraum und Daseinsvorsorge
    34. 34. 3419.11.2014 Nachhaltige Abfallwirtschaft Regenerative Energien Leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur Bezahlbare Wohnungen Adäquater Wohnraum Demographischer Wandel Altersgerechte Wohnungen Wohnraum und Daseinsvorsorge Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen Attraktive Städte
    35. 35. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 35 Wohnraum und Daseinsvorsorge  Stärkung von Ortskernen in schrumpfenden Regionen  Leerstände erfassen und Wiedernutzung!  Soziale und technische Infrastruktur anpassen an aktuelle Entwicklungen!  Abwärtsspirale strukturschwacher Kommunen!  Neue Rolle und Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements!  Neue Organisationsformen und Akteursnetzwerke!
    36. 36. 29.06.2015 Präsentation des deutschen Nationalberichtes zu Habitat III 36 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    ×