Die Jugend und das Netz

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Mein Vortrag im Rahmen der Kodex-L-Reihe im Februar 2012 in Dornbirn.
Infos: http://marioonline.at/2012/kodex-l/

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  • 50min
  • Nutzung min. einmal pro Wochev.A.: Suchmaschinen und soziale Netzwerke
  • gleichviele Mädchen wie Jungs
  • jugendlicher Abgang gen Facebook
  • China: 1.35 Mrd.Indien: 1.24 Mrd....USA: 312 Mio.
  • Warum nicht? Bitte machen Sie das!
  • Facebook-Freunde statt Telefonnummern sammeln
  • die Sprache ist wichtig
  • Überleitung: nur mit nötigem Respekt lässt sich auch entsprechend reagieren
  • D:\\Camp\\general\\CC\\leiterLeitfaden > Mark
  • welche Verantwortung können/sollen/müssen K/J im WWW tragen
  • ebenso wie etwa „Manieren“: „sie auf dem Weg ins große weite Web begleiten“ schwarzer Peter (mal wieder) bei den Schulen, die entspr. Werkzeug mitgeben sollen/müssen
  • Ziel ist es immer, die Kinder zu einem reflektierteren Umgang zu bringenAnmerkung zum letzten Punkt:Versuchen Sie bitte nicht, den Kindern alles madig und schlecht zu machen Interessen der Betreiber sind nicht so unterschiedlich zur ihnen vertrauten „echten“ Welt
  • der Hausverstand des Internetszu 2: Ausnahme Online-Shopping, da haben Kinder aber nichts verlorenzu 3: wohl aber auf Altersbeschränkungen achtenzu 5: Etikette wahren (nur, was man auch „in echt“ sagen/tun würde)zu 6: selbst hochladen, verlinken, anderen glauben (zB Kontakt von schönem Mädchen ...)
  • mit dem Vorschlag ist es immer der gleiche Raum/Lehrer und lässt sich gut im Stundenplan unterbringen
  • Kindersicherung für 16-jährige??
  • selbst mir auf dem Camp
  • laut eigener Erfahrung sehr viel Schwarz-/Weiß-Denkenbeweist auch folgender Spot
  • laut eigener Erfahrung sehr viel Schwarz-/Weiß-Denkenbeweist auch folgender Spot
  • die Frage, wie wichtig das eigene Auftreten ist, wird hier wohl nicht erschöpfend diskutierbar sein, aber es gibt auch für Jugendliche (und Erwachsene) eine Art Hausverstand fürs Internet
  • nach dvg;neben diesem HIV haben Jugendliche aber auch eine Verantwortung ggü. ihrem Arbeitgeber
  • es gehört für viele zum guten Ton, sich online zu seinem AG zu bekennenbei div. Netzwerken ist das institutionalisiert: Xing, Fimrenseiten bei FB/G+„Wall“ erklärenAusmaß dann auch klar: Unternehmen XY hält seine Kunden für deppert ...Problematik ist den Jugendlichen häufig nicht bewusst, macht aber durchaus Sinn
  • die Rede ist nicht von gänzlichem Verhalten, sondern von jenem, das im Firmenkontext stattfindetletzteres gilt übrigens nicht unbedingt für Lehrer – ich würde mich nicht anfreunden, sondern erst mit dem Zeugnistag (so wie manche Lehrer dann das Du anbieten) – seien sie aber davor gewarnt, was dann auf sie einprasselt
  • letzter Punkt stammt von Microsoft Deutschland
  • Microsoft Deutschland: „Wenn Du bei einer Frage nicht mehr weiter weißt oder Dich ein Journalist anspricht, wende Dich bitte an Deinen Ansprechpartner bzw. die Presseabteilung.“
  • Appell zum Schluss: Bleiben Sie nicht stehen. Zwar werden Sie nicht mehr zum Digital Native genausowenig wie die 68er nochmals kommen werden, aber zum Homo Digitalis schaffen Sie es!
  • Zeigen Sie Interesse gegenüber der „neuen Welt“Haben Sie Respekt vor der Lebenswelt der Kinder und JugendlichenBleiben Sie kritisch... und wenn gar nichts mehr hilft: holen Sie Hilfe, statt das Thema totzuschweigen
  • Die Jugend und das Netz

    1. 1.  Lebenswelten Kinder im Netz » Medienkompetenz vermitteln Jugendliche im Netz » Internet im Unternehmen
    2. 2. Suchmaschinen Kinder-Seiten Filme/VideosEinfach drauflos surfen Soziale Netzwerke Mädchen E-Mails Jungs Wikipedia Chat Instant Messenger 0% 20% 40% 60% 80% Quelle: KIM-Studie 2010
    3. 3. 54% 39% Jungs 25% Mädchen 24% 22% 14% 15% 6%Kommunikation Spiele Information Unterhaltung Quelle: JIM-Studie 2010
    4. 4.  Mitglied bei schuelerVZ 2010 » 66 % aller Kinder » 34 % aller Jugendlichen beliebteste Plattformen 2011 » Facebook » schuelerVZ » Google+
    5. 5.  „soziale Netzwerke“ basieren auf gegenseitigen Freundschaften unterscheiden sich v. A. in Privatsphäre Altersbeschränkungen » Facebook: ab 13 » schuelerVZ: ab 10 » Google+: ab 13
    6. 6.  aktuell größtes soziales Netzwerk weltweit 700 Mio. Nutzer (Stand: Juni 2011) » entspräche Platz 3 hinter China und Indien in Österreich 2,5 Mio. Nutzer » Bevölkerung der 6 größten Städte: Wien + Graz + Linz + Salzburg + Innsbruck + Klagenfurt » entspricht ca. den ÖVP/SPÖ-Wählern 2008
    7. 7.  Hauptgründe für Kinder/Jugendliche » „Alle meine Freunde sind bei Facebook.“ » „Man kann sonst bei Gesprächen auf dem Pausenhof gar nicht mehr mitreden.“ » „Man kriegt gar nichts mehr mit.“
    8. 8.  Aber: Auch die Kehrseite ist bekannt » „Aus Schnell-mal-Schauen wird meist dann doch fast eine Stunde.“ » „Ich bin wegen Facebook schon oft zu spät zu meinen Verabredungen gekommen.“
    9. 9. LOL ^^ +1 ROFL RT;-) WoW thx like hdgflxD fb pwn
    10. 10.  offline » unauffällig » Außenseiter online » Respekt » Anerkennung » Freunde
    11. 11.  http://youtu.be/Zu6z9Fa8spQ Quelle: klicksafe.de
    12. 12.  kindgerechte Suchmaschinen nutzen moderierte Chaträume besuchen an Altersbeschränkungen/-empfehlungen halten Medienzeiten vereinbaren Filter installieren keinen eigenen PC bis zu einem gewissen Alter
    13. 13.  Verantwortung im Netz Aufgabe der Eltern Ja, aber ... ... Eltern sind damit häufig überfordert ... Medienkompetenz ist „Schlüsselkompetenz“ ... institutionalisierte Vermittlung wichtig
    14. 14.  Basiswerkzeug („Hausverstand des Internets“) Spielregeln (Copyright, AGB, Ländergrenzen, ...) sichtbare Gefahren (Schädlinge, böse Absichten Anderer, ...) unsichtbare Gefahren (Sucht, Cyber-Mobbing, ...) Sicherheit (Passwörter, Privatsphäre, ...) genutzte Dienste (Interessen der Betreiber, Sicherheit, ...)
    15. 15. 1. Denken vor dem Posten2. Keine Nachnamen3. Kein richtiges Geburtsdatum4. Keine Telefonnummern5. Höflich bleiben6. Größte Vorsicht bei Fotos7. Auf die Zeit achten
    16. 16.  bestenfalls in Form eines eigenen Fachs für Kinder ab 10/11 Jahren regelmäßig 1-2 Stunden Vorschlag bei vier 4. Klassen » 4a im ersten Viertel des Jahres 2h/Woche » 4b im zweiten Viertel des Jahres 2h/Woche » ...
    17. 17.  auch in anderen Fächern möglich und wichtig » Foto-Story in Biologie » Geo-Blog über Vorarlberger Ballungsräume » Stop-Go-Video über das politische System » ACTA im Musik-Unterricht » Statistik mit echten (OpenData-) Daten » Can-Throwing-Clips im Turnunterricht » ...
    18. 18.  Jugendliche wachsen mit „den neuen Medien“ auf („Digital Natives“, Sie erinnern sich?) » sind entsprechend schnell im Umgang damit » nehmen Neuheiten schnell auf » Sie haben auf diesem Gebiet Erwachsenen gegenüber einen (großen) Vorteil.
    19. 19.  Jugendliche wissen um Folgen ihres Handelns, schätzen aber deren Tragweite teils falsch ein. Ja, es gibt Unternehmen, die Bewerber googeln. Ja, auch der Chef/Lehrer/Ausbilder ist bei FB. Ja, manche ziehen auch Konsequenzen daraus. Nein, ein Partyfoto im Netz ruiniert keine Zukunft.
    20. 20.  Jugendliche wissen um Folgen ihres Handelns, schätzen aber deren Tragweite teils falsch ein. Ja, es gibt Unternehmen, die Bewerber googeln. Ja, auch der Chef/Lehrer/Ausbilder ist bei FB. Ja, manche ziehen auch Konsequenzen daraus. Nein, ein Partyfoto im Netz ruiniert keine Zukunft.
    21. 21.  http://youtu.be/n1TroNdzbWg Quelle: netzdurchblick.de
    22. 22. 1. RSS-Reader nutzen2. Google-Alerts einrichten3. Eigenen Namen pflegen4. Eine Stimme verschaffen5. Höflich bleiben6. Kommunikation lernen Quelle: Dirk v. Gehlen (dirkvongehlen.de)
    23. 23.  Arbeitgeber stehen im Profil entscheidend ist die Tragweite (m) eines Posts: „Kunden, die einfach nur deppert sind ...“ » anonymisiert, abgeschwächt, also in Ordnung ... vs. » Post landet dank Vernetzung auf Firmen-Wall ...
    24. 24.  Firmenprofile beobachten Problematik ansprechen Leitfaden erstellen („Social-Media-Richtlinien“) Wenn Sie online sind ... » Verhalten an Firmenphilosophie anpassen » Freundschaftsanfragen können angenommen werden (müssen aber nicht)
    25. 25.  Authentisch sein Höflich bleiben Vertrauliches/Internes gehört nicht ins Internet Nur posten, was auch auf ein Plakat dürfte Interne Kritik lieber direkt an die Verantwortlichen „Wenn [...] Dich ein Journalist anspricht, wende Dich bitte an [...] die Presseabteilung.“
    26. 26.  Verbieten ist kontraproduktiv klare Regeln für die Arbeitszeit » „Während der Arbeit ist Social Media tabu.“ » „Sofern die Leistung nicht eingeschränkt ist ...“ » „5% der Arbeitszeit darf dafür verwendet werden.“ Jugendliche in Leitfaden-Entwicklung einbeziehen

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