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Transaktions- und Distributionskostenanalyse – Annahmen zur BerechnungBeim methodischen Vorgehen der Untersuchung erfolgte...
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Eine Studie der Steinbeis-Hochschule Berlin hat die Kosten untersucht, die in Deutschland beim Kauf und Handel von Gold entstehen. Dabei wurden jeweils unterschiedliche Anlagemöglichkeiten, Mengen und Zeithorizonte berücksichtigt.

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Transaktions- und Distributionskostenanalyse Gold

  1. 1. RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLINTransaktions- und Distributionskostenanalyse Gold- Analysebericht - Autoren: Jens Kleine Alessandro Munisso München, im Oktober 2012 Steinbeis Research Center for Financial Services Rossmarkt 6 80331 München (Germany) Steinbeis Research +49 (0)89 20 20 84 79-0 Fax: +49 (0)89 20 20 84 79-11 Fon: Center for Financial Services Possartstraße 9 Direktoren: Prof. Dr. Jens KleineFon: +49 (0)89 20 20 84 79-0 Fax: +49 (0)89 20 20 84 79-11 81679 München (Germany) + Prof. Dr. Markus Venzin Direktoren: Prof. Dr. Jens Kleine + Prof.Berlin Steinbeis-Hochschule Dr. Markus Venzin Steinbeis-Haus Gürtelstr. 29A/30 10247 Berlin (Germany) Fon: +49 (0)30 29 33 09-0 Steinbeis-Hochschule Berlin Steinbeis-Haus Gürtelstr. 29A/30 10247 Berlin (Germany) Fon: +49 (0)30 29 33 09-0
  2. 2. „Transaktions- undInhaltsverzeichnis Distributionskostenanalyse Gold“ Executive Summary 2 Projektziele 11 Investitionen in Gold − Möglichkeiten/ Arten 13 − Kosten 17 − Rahmenbedingungen/ Restriktionen 20 Transaktions- und Distributionskostenanalyse − Annahmen zur Berechnung 23 − Ergebnis 34 • nach Gewicht/ Transaktionsmöglichkeit 35 • nach Investitionsvolumen/ Transaktionsgröße 40 • nach Haltedauer 43 • nach Verwahrung 45 • nach Transaktions- und Distributionskosten bei physischer Auslieferung 47 Anhang − Transaktions- und Distributionskostenanalyse (ohne Depotgebühren) 48 − Ziele und Methodik 62 RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 1 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  3. 3. „Transaktions- undExecutive Summary Distributionskostenanalyse Gold“ Einführung Die Studie „Transaktions- und Distributionskostenanalyse Gold“ ist eine Untersuchung des Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin. Ziel des Forschungsprojekts ist die Charakterisierung unterschiedlicher Anlagemöglichkeiten in Gold sowie die Darstellung der jeweiligen Vor- und Nachteile. Weiterhin sollen die unterschiedlichen Kostenarten in Abhängigkeit der Anlagemöglichkeit aufgezeigt werden. Zudem erfolgt ein Vergleich der Transaktions- und Distributionskosten bei Goldanlagen. Im Rahmen der Studie Die Studie basiert auf der Analyse und Bewertung wurden unterschiedliche unterschiedlicher Angebote für Investitionen in Gold, wobei der Angebote von Banken, Schwerpunkt auf physische Direktanlagen bzw. mit Edelmetallhändlern und physischem Gold hinterlegte Wertpapiere gelegt wurde. Die Wertpapieremittenten Berechnung der Distributions- und Transaktionskosten erfolgte analysiert mittels einer quantitativen Analyse auf Basis der am Markt vorhandenen Angebote. Investitionsmöglichkeiten in Gold Um an der Preisentwicklung von Gold zu partizipieren, stehen den Anlegern grundsätzlich vier Investitionsarten zur Verfügung. Dabei ist zu unterscheiden, ob das Gold direkt Eine Investition in Gold physisch in Form von Barren oder Münzen bei kann entweder über den Edelmetallhändlern oder Banken bezogen wird oder Direktkauf von Barren oder goldbezogene Wertpapiere erworben werden. Wertpapiere Münzen erfolgen oder über unterscheiden sich dahingehend, ob diese mit physischem Wertpapiere Gold hinterlegt sind und evtl. eine Auslieferungsmöglichkeit des Goldes bieten oder lediglich die Preisentwicklung des Goldkurses abbilden ohne physische Besicherung (siehe Abb.1). Physische Lieferung Physischer Direktkauf möglich Physisch hinterlegte Investitions- Physisch hinterlegte Wertpapiere ohne möglichkeiten Wertpapiere mit Auslieferungsmöglichkeit in Gold Auslieferungsmöglichkeit Keine physische Lieferung möglich Reiner Zahlungsanspruch Abbildung 1: Investitionsmöglichkeiten in Gold Quelle: Steinbeis-Hochschule Berlin RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 2 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  4. 4. „Transaktions- undExecutive Summary Distributionskostenanalyse Gold“ Der physische Direktkauf ermöglicht es Anlegern das Gold unmittelbar in Besitz zu nehmen bzw. es sich umgehend liefern zu lassen. Je nach Investitionssumme stehen den Käufern dabei unterschiedliche Gewichtseinheiten sowie Edelmetallproduzenten bei Barren und Münzen für die Anlage zur Verfügung. Für die anschließende Verwahrung sind die Anleger im Anschluss an den Goldkauf allerdings selbst verantwortlich. Neben dem physischen Direktkauf besteht für Anleger die Möglichkeit in physisch hinterlegte Produkte zu investieren, Investitionen in physisches welche eine Option auf die Auslieferung des Goldes bieten. Gold können auch mittels Sogenannte Goldkonten, wie sie teilweise von Banken und ETCs bzw. ETFs erfolgen, spezialisierten Edelmetallhändlern angeboten werden sowie wobei nur teilweise eine mit physischem Gold hinterlegte, börsengehandelte Exchange Liefermöglichkeit des Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities Goldes besteht (ETCs), sind derartige Produkte. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass ETFs auf Gold lediglich in der Schweiz angeboten werden. Ein physisch besicherter ETF oder ETC auf Gold investiert das Kapital des Anlegers ausschließlich in Goldbarren, ermöglicht dem Investor gleichzeitig allerdings hohe Liquidität aufgrund der Börsenhandelbarkeit. Der Anleger partizipiert somit an der Entwicklung des Goldpreises, während die Verwahrung des physischen Goldes vom Produktanbieter übernommen wird. Entschließt sich der Anleger zum Verkauf seiner Anteile, besteht neben der Möglichkeit des Zahlungsausgleichs teilweise die Option auf den Bezug des physischen Goldes. Diese Wahlmöglichkeit ist jedoch anbieterabhängig und nicht bei jedem ETC bzw. ETF gegeben. Häufig sind die Produkte zwar durch physisches Gold besichert, allerdings besteht für den Anleger keine Möglichkeit das Gold physisch zu beziehen. Neben den Gemeinsamkeiten gibt es in der rechtlichen ETCs bergen prinzipiell ein Ausgestaltung zwischen ETFs und ETCs einen wesentlichen Emittentenrisiko, dies wird Unterschied. Während es sich bei ETFs um ein bei mit physischem Gold Sondervermögen handelt, sind ETCs Inhaberschuld- hinterlegten ETCs durch verschreibungen. Dies macht vor allem bei ETCs eine das Edelmetall abgesichert physische Besicherung der Wertpapiere durch Gold sinnvoll. Meist wird das Gold dabei durch einen Treuhänder verwaltet. Eine weitere Möglichkeit zur Goldanlage besteht in börsengehandelten Produkten, die lediglich einen an die Veränderungen des Goldpreises gekoppelten Zahlungsanspruch bieten, ohne physische Besicherung oder Liefermöglichkeit. Solche Produkte sind z.B. Zertifikate, ETFs oder ETCs, die die Goldpreisentwicklung mittels Termingeschäften abbilden. RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 3 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  5. 5. „Transaktions- undExecutive Summary Distributionskostenanalyse Gold“ Kostenarten unterschiedlicher Goldanlagen Grundsätzlich lassen sich die anfallenden Kosten beim Kauf von Gold, in Abhängigkeit der Investitionsart, in An- und Verkaufskosten, laufende Kosten und zusätzliche Kosten unterteilen (siehe Abb. 2). Steuern (Abgeltungssteuer, Einkommenssteuer) Zoll (Einfuhrsteuer) Zusätzliche Sonstige Kosten: Kosten Auslieferungsgebühr Transportkosten Verwaltungs- Managementgebühr gebühr Depotgebühr Laufende Schließfachkosten Lagergebühr Kosten Versicherung Tresor (bei Lagerung zu Hause) Abwicklungsgebühren der Banken Ausgabekommission An- und Rücknahmekommission Verkaufskosten Spread Market Impact Abbildung 2: Übersicht unterschiedlicher Kostenarten beim Kauf von Gold Quelle: Steinbeis-Hochschule Berlin An- und Verkaufskosten fallen bei jeder Transaktion an und können vor allem bei geringen Investitionsvolumina einen Aufgrund der An- und erheblichen Kostenfaktor darstellen. Beim physischen Verkaufsprovisionen der Direktkauf über Banken oder Edelmetallhändler fällt lediglich Banken sind Anlagen in der Spread, also der Differenzbetrag zwischen dem börsengehandelte tatsächlichen Goldpreis und dem angebotenen An- bzw. Produkte erst ab einem Verkaufskurs, an. Bei börsengehandelten Anlagevehikeln höheren Investitions- werden zusätzlich zum Spread Provisionen der Bank, wie z.B. volumen sinnvoll Ordergebühren, fällig. Zudem ist der Market Impact bei Kaufs- oder Verkaufsaktivitäten mit hohen Volumina relevant. Eine Investition in ein Goldkonto ist neben dem Spread häufig mit einer Ausgabe- und Rücknahmekommission für die Goldanteile verbunden. Die laufenden Kosten bei Neben den An- und Verkaufskosten sind mit einer Goldanlage mit Gold hinterlegten sog. laufende Kosten verbunden, welche jährlich anfallen. Wertpapieren umfassen Beim physischen Direktkauf sind dies lediglich Lagerkosten für Management-/ die Verwahrung des Goldes, wie beispielsweise Verwaltungsgebühren, Schließfachkosten oder die Kosten eines Tresors. Beim Lagerkosten und ggf. Erwerb von physisch hinterlegten, börsengehandelten Depotgebühren Wertpapieren fallen neben Lagerkosten auch Management- bzw. Verwaltungsgebühren an. Zusätzlich sind beim Kauf von Wertpapieren, je nach Bank oder Broker, Depotgebühren für RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 4 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  6. 6. „Transaktions- undExecutive Summary Distributionskostenanalyse Gold“ die Verwahrung der Wertpapiere zu berücksichtigen. Zudem können Kosten in Form von Transportkosten für die Lieferung des Goldes oder Auslieferungsgebühren für die Während bei einem Bereitstellung des Goldes, wie sie bei physisch hinterlegten physischen Goldverkauf Anlageprodukten oder Goldkonten häufig auftreten, anfallen. nach einer Haltedauer von Außerdem können beim Kauf von Gold Steuern fällig werden. einem Jahr keine Steuern Während der Kauf von physischem Gold mehrwertsteuerfrei ist mehr anfallen, unterliegt und auch beim Verkauf von physischen Barren und Münzen der Verkauf börsen- nach einer Frist von einem Jahr keine Steuer anfällt, unterliegt gehandelter Wertpapiere der Verkauf innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist dem der Abgeltungssteuer persönlichen Einkommensteuersatz. Der Verkauf von Wertpapieren unterliegt dem Abgeltungssteuersatz, welcher auch bei Sammlermünzen Anwendung findet. Rahmenbedingungen und Restriktionen bei physischen Goldanlagen Anleger, die den direkten Kauf von physischem Gold über einen Edelmetallhändler oder die Bank bevorzugen, sollten bei Die Höhe der Spreads der Auswahl des Transaktionspartners mehrere Angebote unterscheidet sich vergleichen. Vor allem beim Kauf über Edelmetallhändler zwischen einzelnen herrschen teilweise große Unterschiede in der Höhe des Edelmetallhändlern Spreads zwischen großen Edelmetallhändlern und kleineren teilweise deutlich Goldan- und -verkaufsstellen. Bei einer Investition in physisch hinterlegte ETFs oder ETCs ist die Provision der Bank zu berücksichtigen, was eine Anlage erst ab einer gewissen Menge Gold sinnvoll erscheinen lässt. Hinzu kommt, dass das Abbildungsverhältnis bei mit Gold hinterlegten Wertpapieren meist 1/10 Unze bzw. 1 Unze ist Die Verwaltungs- bzw. und daher per se Investitionen erst ab 3,11 Gramm bzw. 31,1 Lagergebühren bei Gramm möglich sind. Ein weiterer wesentlicher Aspekt bei physisch hinterlegten physisch hinterlegten ETFs und ETCs ist die Höhe der Anlageprodukten variieren Verwaltungs-/ Managementgebühren bzw. der Lagerkosten. zum Teil stark Da diese Kosten jährlich anfallen machen sie bei langfristigen Investitionen zumeist einen signifikanten Kostenfaktor aus. Von hoher Bedeutung dürfte für Anleger in ETFs und ETCs, welche eine Auslieferungsmöglichkeit wünschen, die Lieferkonditionen sein. In der Regel tragen die Investoren sämtliche Kosten. Hinzu kommt, dass die Auslieferung des Häufig ist die Auslieferung Goldes meist erst ab einer Goldmenge von einem bei physisch hinterlegten Standardbarren, also 12,5 kg, möglich ist. Bei schweizer ETFs ETCs oder ETFs erst ab wird das Gold zudem meist nur in der Filiale des Emittenten in einer Goldmenge in Höhe der Schweiz zur Abholung bereitgestellt. Für in London von 12,5 kg möglich gelagertes Gold ist ein Konto des Anlegers bei einem Mitglied der London Bullion Market Association (LBMA) notwendig. RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 5 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  7. 7. „Transaktions- undExecutive Summary Distributionskostenanalyse Gold“ Anlagen in ein Goldkonto sind meist erst ab einer bestimmten Mindesteinlagesumme möglich. In der Regel liegt diese zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Auch zwischen den einzelnen Die Mindestanlagesumme Goldkonten weichen die Lagergebühren für die Verwahrung bei Goldkonten liegt des Goldes teilweise erheblich voneinander ab. Dabei zwischen 1.000 und 5.000 übersteigen sie die Schließfachkosten bei Banken oder die Euro Lagergebühren bei physisch hinterlegten Wertpapieren oftmals deutlich. Zudem müssen die Anleger den Transport des Goldes, wie bei den mit Gold hinterlegten Wertpapieren, selbst organisieren, da das Gold zumeist lediglich zur Abholung bereit gestellt wird. Eine Auslieferungsgebühr für die Bereitstellung ist auch bei dieser Anlagemöglichkeit nicht selten. Ergebnisse der Transaktions- und Distributionskosten- analyse Der Kauf von einer Unze Gewicht/ Transaktionsmöglichkeit Gold sollte mittels einer Der Kauf von einer Unze Gold ist über die Anlage in ein Anlage in ein Goldkonto Goldkonto am günstigsten. Ab einer Menge von 50 Gramm erfolgen sollten Anleger allerdings über die Börse investieren. Die Gesamtkosten von börsengehandelten, physisch mit Gold hinterlegten ETFs und ETCs betragen, unter Berücksichtigung Ab einem Gewicht von 50 der Depotkosten, für 1 kg Gold durchschnittlich 1,49%. Die Gramm ist der Kauf von Kosten des Kaufs eines Goldbarren mit diesem Gewicht über Gold über börsen- die Bank oder einen Edelmetallhändler betragen hingegen gehandelte, physisch 2,32% bzw. 2,22%. Lediglich bei einem Erwerb von einem hinterlegte Produkte am Gramm Gold ist der Kauf direkt über die Bank am günstigsten günstigsten (siehe Abb. 3). Kosten in % 50,00% ETCs/ ETFs (Physisch hinterlegt) 40,00% 30,00% 20,00% Edelmetallhändler Banken 10,00% Goldkonto 0,00% Gewicht in 2,5 5 10 20 31,1 50 100 250 500 1.000 Gramm Abbildung 3: Vergleich unterschiedlicher physischer Goldanlagemöglichkeiten nach Gewichtsklassen/ Transaktionsmöglichkeit Quelle: Steinbeis-Hochschule Berlin RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 6 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  8. 8. „Transaktions- undExecutive Summary Distributionskostenanalyse Gold“ Investitionsvolumen/ Transaktionsgröße Bei Berücksichtigung der tatsächlich möglichen Stückelungen der unterschiedlichen Anlagen und einem Investitionshorizont Bei kurzfristigem von einem Jahr sind mit Gold hinterlegte Wertpapiere die Investitionshorizont und kostengünstigste Anlage in physisches Gold. Innerhalb der einer Investitionssumme börsengehandelten Produkte fallen bei physisch hinterlegten ab 1.000 Euro sind ETFs mit Auslieferungsmöglichkeit die niedrigsten physisch besicherte ETFs Gesamtkosten an. Bei einer Investitionssumme von 1.000 und ETCs günstiger als der Euro betragen diese 3,76%. Bei einer Investition in ein physische Direktkauf mit Goldkonto würden im Vergleich 4,14% anfallen. Wesentlich anschließender höhere Kosten beanspruchen der Kauf von Gold über die Verwahrung Bank oder über einen Edelmetallhändler mit 7,04% bzw. 14,30%. Bei einer Investitionssumme in Höhe von 1 Mio. Euro liegt die Bandbreite der Gesamtkosten bei physisch hinterlegten, börsengehandelten Produkten zwischen 1,02% und 1,35%. In absoluten Zahlen entspricht dies zwischen etwa 10.200 Euro und 13.500 Euro. Damit sind Wertpapiere deutlich günstiger als ein Kauf über Banken und Edelmetallhändler mit anschließender Verwahrung im Bankschließfach. Hier betragen die Gesamtkosten 2,23% bei Banken und 2,11% bei Edelmetallhändlern bzw. 22.300 und 21.100 Euro (siehe Abb. 4). Investitionssumme/ Gesamtkosten in Euro 1.000 10.000 100.000 1.000.000 Edelmetallhändler 142,51 1.091,91 2.560,83 21.066,79 (Goldbarren) Edelmetallhändler 174,36 895,33 4.518,98 41.437,69 (Goldmünzen) Physischer Direktkauf Bank 69,97 397,26 2.386,07 22.269,43 Investitionsmöglichkeit (Goldbarren) Bank 137,87 698,10 4.515,92 42.640,92 (Goldmünzen) Goldkonto 40,52 313,95 2.854,05 27.868,63 Physisch hinterlegt mit ETCs 36,75 142,37 1.349,22 13.499,08 Auslieferungsmögl. ETFs 33,83 108,88 1.019,33 10.199,83 Physisch ETCs 34,10 111,77 1.049,84 10.499,74 hinterlegt ohne Auslieferungsmögl. ETFs 36,81 136,11 1.289,67 12.899,42 Zertifikate 30,97 77,51 699,86 6.999,51 Reiner Zahlungs- anspruch ETCs 40,38 170,76 1.629,56 16.299,77 Abbildung 4: Vergleich der absoluten Gesamtkosten unterschiedlicher Investitionsmöglich- keiten unter Berücksichtigung der realisierbaren Stückelungen Quelle: Steinbeis-Hochschule Berlin RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 7 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  9. 9. „Transaktions- undExecutive Summary Distributionskostenanalyse Gold“ Eine günstigere Anlagemöglichkeit stellt lediglich die Investition in Zertifikate dar, welche bei der gleichen Anlagesumme 0,70% Gesamtkosten aufweist. Die geringeren Für Anleger, die keinen Gesamtkosten sind darauf zurückzuführen, dass Lagerkosten Wert auf eine physische und Verwaltungsgebühren entfallen. Allerdings bieten diese Anlage in Gold legen, sind weder eine physische Besicherung noch die Möglichkeit Gold Gold-Zertifikate die liefern zu lassen. Legen Anleger keinen Wert auf eine preisgünstigste Alternative physische Anlage in Gold, sind Gold-Zertifikate daher eine geeignete Anlagemöglichkeit, um lediglich an der Preisentwicklung zu partizipieren. Beachtlich ist, dass ETCs auf Gold, welche über Terminkontrakte abgebildet werden, über alle betrachteten Investitionssummen hinweg höhere Gesamtkosten aufweisen als physisch hinterlegte ETCs und ETFs. Haltedauer Ein etwas anderes Bild zeigt sich bei einem Vergleich der Gesamtkosten bei einer Investition mit einem Horizont von Langfristige Investition in einem Jahr und 10 Jahren. Während bei einer Anlagesumme größere Goldmengen von 10.000 Euro auch bei einem Anlagehorizont von 10 sollten physisch erfolgen Jahren die börsengehandelten Produkte deutlich günstiger als mit anschließender die anderen Anlagemöglichkeiten sind, lohnt sich bei einer Verwahrung im Investitionssumme ab 100.000 Euro der Kauf über die Bank Bankschließfach oder den Edelmetallhändler mit anschließender Verwahrung im Bankschließfach. Dabei sind die geringeren Kosten für die Lagerung im Bankschließfach, gegenüber der Lager-/ Verwaltungskosten bei physisch hinterlegten ETCs oder ETFs, entscheidend. Bei einem Kauf von Goldbarren für 1 Mio. Euro betragen die Kosten beim Bezug über einen Edelmetallhändler mit anschließender Verwahrung 2,77%, die Kosten der günstigsten börsengehandelten, physisch hinterlegten Wertpapiere betragen im Vergleich 4,08% Verwahrung Bei der ausschließlichen Betrachtung nach Verwahrmöglichkeit bietet sich für die Lagerung großer Die Lagerung großer Mengen Gold ein Bankschließfach bzw. ein Tresor zu Hause Mengen Gold sollte der an. Bei 500 Gramm Gold ist das Bankschließfach die Anleger selbst vornehmen günstigste Variante. Die Lagerung des Goldes kostet den (Bankschließfach/ Tresor) Anleger 0,30% der Investitionssumme. Die Lagerkosten bei physisch hinterlegten ETFs und ETCs (inkl. Depotkosten) betragen bei dieser Menge Gold dagegen 0,38%. Ein Edelmetalldepot bei einem spezialisierten Anbieter bzw. der Tresor im eigenen Hause ist bei dieser Menge wesentlich teurer, ab 20 kg Gold rechnet sich jedoch der Tresor. Transaktions- und Distributionskosten bei physischer Auslieferung Beim Vergleich der Kosten für den Kauf von physischem Gold über einen Edelmetallhändler mit den Kosten für den Erwerb RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 8 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  10. 10. „Transaktions- undExecutive Summary Distributionskostenanalyse Gold“ von mit Gold hinterlegten ETFs und ETCs mit anschließender Ab 5 kg Gold ist der Kauf Auslieferung des Goldes zeigt, dass der Bezug des Goldes von Gold über die Börse über die Wertpapiere ab einer Menge von 5 kg für den Anleger mit anschließender von Vorteil ist. Während die Gesamtkosten beim Kauf von 1 kg Auslieferung günstiger als Gold über den Edelmetallhändler noch günstiger sind als über der Erwerb über einen physisch hinterlegte Wertpapiere, ändert sich dies bei einer Edelmetallhändler Menge von 5 kg. Hier betragen die Kosten des Bezugs über einen Edelmetallhändler 1,01% und über die Börse inkl. Auslieferungskosten 0,78%. Fazit Bei kurz- bis mittelfristigen Investitionen ist eine Anlage in physisch hinterlegte Wertpapiere empfehlenswert. Der Kauf von geringen Mengen Gold über die Börse ist jedoch aufgrund der An- und Verkaufsprovisionen der Banken keine geeignete Anlagemöglichkeit. Zudem sollten Anleger, die eine physische Besicherung wünschen und sich die Lieferung des Goldes offen halten möchten, darauf achten, ab welcher Menge das Gold physisch zur Auslieferung verfügbar ist. Bei längerfristigen Investitionsvorhaben sollte das Gold aus Kostengesichtspunkten in einem Schließfach verwahrt werden bzw. bei sehr großen Mengen in einem Tresor zu Hause. Dabei ist es bei größeren Goldmengen für den Anleger von Vorteil die Auslieferungsmöglichkeit physisch hinterlegter ETFs oder ETCs zu nutzen. Beim Kauf von Gold über einen Edelmetallhändler kann den Investoren geraten werden die Angebote der Edelmetallhändler zu vergleichen, da es deutliche Unterschiede bei den Spreads gibt. RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 9 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  11. 11. „Transaktions- undExecutive Summary Distributionskostenanalyse Gold“Kernaussagen der Untersuchung: Der Kauf von geringen Mengen Gold über die Börse ist aufgrund der zu zahlenden An- und Verkaufsprovisionen der Bank mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden und daher nicht empfehlenswert Bei einem Goldbezug über Edelmetallhändler gibt es starke Unterschiede in der Höhe der Spreads, was einen genauen Vergleich der Angebote für den Anleger notwendig macht Die Auslieferung von Gold bei physisch hinterlegten ETCs oder ETFs ist häufig erst ab einem Standardbarren, d.h. einer Goldmenge in Höhe von 12,5 kg, möglich Ab einer Menge von 50 Gramm Gold ist der Kauf von physisch hinterlegten ETCs/ ETFs die kostengünstigste Investitionsmöglichkeit Bei kurz- bis mittelfristigen Investitionen ist der Kauf von physisch hinterlegten ETCs und ETFs die beste Investitionsmöglichkeit Anleger, die keinen Wert auf eine physische Anlage in Gold legen, sollten in Gold-Zertifikate investieren Der Erwerb von größeren Mengen Gold mit langfristigem Anlagehorizont sollte physisch erfolgen mit Verwahrung in einem Schließfach Die Lagerung von Gold in einem Tresor zu Hause ist rechnerisch erst ab einer Größenordnung von 20 kg geeignet (jeder Anleger muss selbst entscheiden, ob eine solche Menge Gold zu Hause aufbewahrt werden sollte) Für den physischen Erwerb von Gold in größeren Mengen (ca. 5 kg) ist der Kauf von physisch hinterlegten ETCs/ ETFs mit anschließender Auslieferung günstiger als ein Kauf über einen Edelmetallhändler RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 10 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  12. 12. „Transaktions- undInhalt Distributionskostenanalyse Gold“Detaillierte Ergebnisse der Studie Projektziele Investitionen in Gold − Möglichkeiten/ Arten − Kosten − Rahmenbedingungen/ Restriktionen Transaktions- und Distributionskostenanalyse − Annahmen zur Berechnung − Ergebnis • Nach Gewicht/ Transaktionsmöglichkeit • Nach Investitionsvolumen/ Transaktionsgröße • Nach Haltedauer • Nach Verwahrung • Nach Transaktions- und Distributionskosten bei physischer Auslieferung Anhang − Transaktions- und Distributionskostenanalyse (ohne Depotgebühren) − Ziele und Methodik RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES 11 © STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN
  13. 13. ProjektzieleZiel des Forschungsprojektes ist die Untersuchung der anfallenden Transaktions- undDistributionskosten von unterschiedlichen Investitionsmöglichkeiten in Gold Ziele des Projektes „Transaktions- und Distributionskostenanalyse Gold“ Investitionsmöglichkeiten Charakterisierung unterschiedlicher Anlagemöglichkeiten in Gold in Gold Darstellung der Vor- und Nachteile verschiedener Anlagen Darstellung der Kostenarten unterschiedlicher Anlagemöglichkeiten Transaktions- und Gesamtkostenvergleich verschiedener Anlagen Distributionskostenanalyse Unterscheidung nach Transaktionsmöglichkeit, Investitionsvolumen, Haltedauer und Verwahrung Unterschiede zwischen Beurteilung der Eignung unterschiedlicher Anlagen für Privatinvestoren und institutionelle Privatanlegern und Investoren institutionellen Investoren Darstellung der Kostenbelastung unter Berücksichtigung der Losgrößen STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 12 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  14. 14. Inhalt Projektziele Investitionen in Gold − Möglichkeiten/ Arten − Kosten − Rahmenbedingungen/ Restriktionen Transaktions- und Distributionskostenanalyse − Annahmen zur Berechnung − Ergebnis • nach Gewicht/ Transaktionsmöglichkeit • nach Investitionsvolumen/ Transaktionsgröße • nach Haltedauer • nach Verwahrung • nach Transaktions- und Distributionskosten bei physischer Auslieferung Anhang − Transaktions- und Distributionskostenanalyse (ohne Depotgebühren) − Ziele und Methodik STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 13 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  15. 15. Investitionen in Gold – Möglichkeiten/ ArtenAnlegern stehen unterschiedliche Investitionsarten zur Verfügung, um in physisches Gold zuinvestieren oder an der Preisentwicklung von Gold zu partizipieren Darstellung unterschiedlicher Investitionsmöglichkeiten in Gold Physischer Direktkauf Direkter physischer Kauf von Goldbarren oder Goldmünzen bei einem Edelmetallhändler, -hersteller oder der Bank Lagerung des Goldes zu Hause (z.B. in einem Tresor) oder einem Bankschließfach Physisch hinterlegt ohne Physisch hinterlegt mit Auslieferungsmöglichkeit Auslieferungsmöglichkeit Anlageprodukte, die das vom Anleger Anlageprodukte, die das vom Anleger investierte Kapital in physisches Gold investierte Kapital in physisches Gold investieren Investitions- investieren möglichkeiten Die Verwahrung wird vom Die Verwahrung des Goldes wird vom in Gold Produktanbieter übernommen Produktanbieter übernommen Anleger haben bei Verkauf des Anleger haben bei Verkauf des Produktes kein Recht auf eine Anlageproduktes das Recht auf eine Lieferung des Goldes physische Lieferung des Goldes Reiner Zahlungsanspruch Anlageprodukte, die die Entwicklung des Goldpreises direkt oder indirekt (z.B. über Terminkontrakte) abbilden Es besteht keine physische Investition in Gold STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 14 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  16. 16. Investitionen in Gold – Möglichkeiten/ ArtenDas größte Angebot für den physischen Erwerb von Gold besteht beim physischem Direktkaufüber Edelmetallhändler und Banken Eigenschaften unterschiedlicher Investitionsmöglichkeiten in Gold1 Physisch hinterlegt mit Physisch hinterlegt ohne Reiner Physischer Direktkauf Auslieferungsmöglichkeit Auslieferungsmöglichkeit Zahlungsanspruch Barren Münzen Goldkonto ETCs ETFs ETCs ETFs Zertifikate ETCs Wertpapier Wertpapier Wertpapier Depot/ Wertpapier Wertpapier Wertpapier Physische Physische (Inhaber- (Inhaber- (Inhaber-Art des Assets Anlage Anlage Konto- schuldver- (Sonder- schuldver- (Sonder- schuldver- (Inhaberschuld- korrentkonto vermögen) vermögen) verschreibung) schreibung) schreibung) schreibung) Mind. Abhängig vom 1 Gramm 1 Münze 1 Kontrakt 1 Kontrakt 1 Kontrakt 1 Kontrakt 1 Kontrakt 1 KontraktAnlagevolumen Anbieter Angebot am Markt (Angebot (Angebot in der Schweiz) in der Schweiz)Abbildung der Entwicklung Direkt Direkt Direkt Direkt Direkt Direkt Direkt Direkt Direkt des Goldpreises Xetra Gold 1g Rohstoffsub- 1/10 Unze, 1/10 Unze, 1/10 Unze Abbildungs- Abhängig vom Meist 1/10 Meist 1/10 index Gold (z.B. 1g bis 1kg 1g bis 1kg teilweise 1 teilweise 1 teilweise 1 verhältnis Anbieter Unze, teilweise Unze DJ UBS Gold Unze Unze Unze 1 Unze Subindex) Direkt über Direkt über Order- Edelmetall- Edelmetall- Direkt über den Börse oder Börse oder Börse oder Börse oder Börse oder Börse oder abwicklung händler oder händler oder Anbieter OTC OTC OTC OTC OTC OTC Produzenten ProduzentenHandelbarkeit Mittel bis hoch Mittel bis hoch Mittel bis hoch Sehr hoch Sehr hoch Sehr hoch Sehr hoch Sehr hoch Sehr hoch sehr hohes Angebot hohes Angebot durchschnittliches Angebot wenig Angebot kein Angebot 1) Nur direkte Investitionsmöglichkeiten ohne Berücksichtigung von Aktienfonds i STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 15 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  17. 17. Investitionen in Gold – Möglichkeiten/ ArtenÜber die beste Anlagemöglichkeit in Gold kann pauschal kein Urteil gefällt werden, da jederMöglichkeit Vor- und Nachteile inhärent sind Vor- und Nachteile verschiedener Anlagemöglichkeiten in Gold Physisch hinterlegt mit Physisch hinterlegt ohne Physischer Direktkauf Reiner Zahlungsanspruch Auslieferungsmöglichkeit Auslieferungsmöglichkeit Barren Münzen Goldkonto ETCs ETFs ETCs ETFs Zertifikate ETCs Kein Kontrahentenrisiko Kauf von Gold mit Hohe Liquidität Hohe Liquidität Hohe Liquidität Hohe Liquidität Hohe Liquidität Hohe Liquidität direkter Geringer Spread Geringer Spread Geringer Spread Geringer Spread Geringer Spread Gold im direkten physischen Einlagerungsmöglich- Geringer Spread Besitz keit Physische Physische Physische Rechtliche Lagerkosten für Gold Hinterlegung des Hinterlegung des Hinterlegung des Ausgestaltung als entfallen Keine Kosten für die Sofortiger Zugriff auf das Möglichkeit der Rohstoffs als Rohstoffs als Rohstoffs als Sondervermögen Lagerung wie Gold Großes Angebot am teilweise bei physischen Sicherheit Sicherheit Sicherheit Physische Markt bietet Auslieferung des physisch hinterlegtenVorteile Großes Angebot am Markt Einfache Abwicklung Einfache Abwicklung Hinterlegung des Vergleichsmöglich- ETCs Goldes über die Börse über die Börse Rohstoffs als keiten bietet zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten Niedrigerer Spread Möglichkeit des cash Rechtliche Sicherheit Keine Verwaltungs- als beim Kauf von settlement1 oder des Ausgestaltung als gebühren Goldbarren über physical settlement2 Sondervermögen Edelmetallhändler Möglichkeit des cash oder die Bank settlement1 oder des physical settlement2 Teilweise hohe Lagerkosten Investitionen häufig Teilweise neben den ETF-Konstruktion ist Keine Möglichkeit der Diese ETF- Kontrahentenrisiko Keine physische bei geringen Mengen erst ab einer Lagerkosten auch lediglich in der Auslieferung des Konstruktion ist Relativ hohe Hinterlegung des Versicherungskosten Mindestanlage- Verwaltungsgebühren Schweiz möglich Goldes lediglich in der Kosten Goldes summe möglich Auslieferung häufig Kontrahentenrisiko3 Schweiz möglich Abbildung des Hoher Spread beim Kauf Auslieferung häufig Keine Absicherung geringer Mengen Häufig höherer erst ab großen erst ab hohen Teilweise neben den Keine Möglichkeit der durch physisches Goldpreises erfolgt Spread als bei ETCs Mengen Mengen Lagerkosten auch Auslieferung des Gold meist über einen Evtl. geringere Liquidität als Rohstoffsubindex, bei Wertpapieren und ETFs Teilweise neben den Teilweise neben den Verwaltungsgebühren Goldes Lagerkosten auch was die Nachvollzieh- Teilweise eigene Lagerkosten auch Teilweise neben den barkeit für den Verwaltungsgebühren Verwaltungsgebühren Organisation des Transports Lagerkosten auch Kunden kompliziertNachteile Kontrahentenrisiko3 Teilweise Ausliefer- Verwaltungsgebühren macht Teilweise erhebliche Preisunterschiede zwischen Teilweise ungsgebühren zzgl. Kontrahentenrisiko zahlreichen Angeboten Auslieferungs- zu den gebühren zzgl. zu den Transaktionskosten Verwaltungs- Hoher Spread beim Kauf von Transaktionskosten gebühren sind meist Münzen Rechtlich kann der genauso hoch oder Rechtlich kann der Emittent die höher als bei Emittent u.U. die Auslieferung des physisch hinterlegten Auslieferung des Goldes häufig ETCs Goldes verweigern verweigern 1) Barausgleich, d.h. die Zahlung von Geld anstelle von Sachwerten 2) Physische Lieferung 3) physisches Gold dient als Sicherheit STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 16 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  18. 18. Inhalt Projektziele Investitionen in Gold − Möglichkeiten/ Arten − Kosten − Rahmenbedingungen/ Restriktionen Transaktions- und Distributionskostenanalyse − Annahmen zur Berechnung − Ergebnis • nach Gewicht/ Transaktionsmöglichkeit • nach Investitionsvolumen/ Transaktionsgröße • nach Haltedauer • nach Verwahrung • nach Transaktions- und Distributionskosten bei physischer Auslieferung Anhang − Transaktions- und Distributionskostenanalyse (ohne Depotgebühren) − Ziele und Methodik STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 17 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  19. 19. Investitionen in Gold – KostenIn Abhängigkeit der gewählten Investitionsmöglichkeit fallen unterschiedliche Kostenarten für denAnleger an, welche in An- und Verkaufskosten, laufende Kosten und zusätzliche Kosten unterteiltwerden können Allgemeine Übersicht unterschiedlicher Kostenarten beim Kauf von Gold Steuern (Abgeltungssteuer, Zusätzliche Kosten können je Einkommenssteuer)1/2 nach Art der gewählten Zoll (Einfuhrsteuer)3 Anlageform anfallen. Bei Zusätzliche Kosten physischem Direktkauf über einen Sonstige Kosten: Transportkosten Edelmetallhändler fallen meist Transportkosten zur Lieferung Auslieferungsgebühr des Goldes an Verwaltungs- Laufende Kosten sind jährlich Managementgebühr gebühr anfallende Kosten, die bei Wertpapieren meist als Depotgebühr Verwaltungsgebühr und/ oder Schließfachkosten Laufende Kosten Lagergebühr anfallen Versicherung Lagergebühr Auch bei physischem Direktkauf Tresor4 können laufende Kosten in Form von Schließfachkosten, Edelmetalldepot oder Kosten für die Anschaffung eines Tresors Abwicklungsgebühren der anfallen Banken An- und Verkaufskosten fallen bei Ausgabekommission An- und Verkaufskosten jeder Transaktion an und können Rücknahmekommission vor allem bei geringen Mengen Spread einen wesentlichen Kostenfaktor Market Impact darstellen1) Bei Verkauf des physischen Goldes in Form von Barren und Müzen vor Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist fällt der persönliche Einkommensteuersatz an 2) Sammlermünzen unterliegen der Abgeltungssteuer3) bei Einfuhr aus dem Nicht-EU-Ausland 4) bei Lagerung zu Hause STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 18 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  20. 20. Investitionen in Gold – KostenBei börsengehandelten Wertpapieren, die mit physischem Gold hinterlegt sind, fallen neben An-und Verkaufskosten jährliche Verwaltungsgebühren an Darstellung unterschiedlicher Kostenarten nach Investitionsmöglichkeit Physisch hinterlegt ohne Physisch hinterlegt mit Reiner Physischer Direktkauf Auslieferungs- Auslieferungsmöglichkeit Zahlungsanspruch möglichkeit Barren Münzen Goldkonto ETCs ETFs ETCs ETFs Zertifikate ETCs An- und Verkaufskosten 1 1 1 1 1 1Ausgabekommission X XRücknahmekommission X X X1/2 X1/2 X1/2 X1/2 X1/2 X1/2An-/ Verkaufsprovision der Bank X X XSpread LagerkostenDepotgebühr/ Schließfachkosten/ 3 3 3 3 X XSafe (bei Lagerung zu Hause)Versicherung X X X X X X X Verwaltungs-/ ManagementgebührenVerwaltungsgebühr X X X X Market ImpectMarket Impact X X X Zusätzliche KostenAuslieferungsgebühr X X X X X X(Raffination, Formung, Verpackung)Transportkosten X X X XAbgeltungssteuer X4 X4/5 X41) Bei Kauf bzw. Verkauf über die Kapitalanlagegesellschaft 2) Üblicherweise keine Rücknahmekommission 3) Lagergebühren bei physisch hinterlegten Wertpapieren werden meist zusammen mit der Verwaltungsgebührangegeben 4) Bei Verkauf des Goldes vor Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist fällt der persönliche Einkommensteuersatz an 5) Sammlermünzen unterliegen der Abgeltungssteuer STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 19 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  21. 21. Inhalt Projektziele Investitionen in Gold − Möglichkeiten/ Arten − Kosten − Rahmenbedingungen/ Restriktionen Transaktions- und Distributionskostenanalyse − Annahmen zur Berechnung − Ergebnis • nach Gewicht/ Transaktionsmöglichkeit • nach Investitionsvolumen/ Transaktionsgröße • nach Haltedauer • nach Verwahrung • nach Transaktions- und Distributionskosten bei physischer Auslieferung Anhang − Transaktions- und Distributionskostenanalyse (ohne Depotgebühren) − Ziele und Methodik STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 20 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  22. 22. Investitionen in Gold – Rahmenbedingungen/ RestriktionenDie laufenden Kosten von mit physischem Gold hinterlegten Wertpapieren unterscheiden sich jenach Emittent teilweise erheblich Rahmenbedingungen für Anleger bei einer Investition in physisches Gold (1/2) Physischer Direktkauf über Physisch hinterlegte Wertpapiere mit Goldkonto Edelmetallhändler und Banken Auslieferungsmöglichkeit Hoher Spread bei geringen Mengen ist ein An- und Verkaufsprovisionen der Banken Häufig sind Goldkonten erst ab einer wesentlicher Kostenfaktor bei der fallen bei jeder Transaktion an und bestimmten Mindestanlagesumme im Transaktion müssen berücksichtigt werden Bereich von 1.000 bis 5.000 Euro möglichAn- und Verkauf Wesentliche Unterschiede bei den Das Abbildungsverhältnis ist bei mit Gold Neben dem Spread wird häufig auch eine Spreads unter den Edelmetallhändlern hinterlegten Wertpapieren unterschiedlich, An- und Verkaufsprovision erhoben und Banken erfordern vom Käufer ein selten ist ein Anteil bereits 1 Gramm, Screening der Anbieter meist spiegelt dieser 1/10 Unze bzw. 1 Unze wider Der Spread sollte vor allem bei größeren Investitionen nicht außer Acht gelassen werden Bei der Lagerung von physisch Die unterschiedlichen Produkte weisen Beim Goldkonto fallen Lagergebühren für erworbenen Gold bieten sich teilweise deutliche Unterschiede in den die Lagerung des physischen Goldes an, unterschiedliche Möglichkeiten an, um Verwaltungsgebühren (bzw. welche in Abhängigkeit vom Anbieter diese sicher zu verwahren (Depot/ Lagergebühren) auf deutlich voneinander abweichen Schließfach bei einem Edelmetallhändler, Vor allem bei langfristigen Teilweise können die Lagergebühren bei Schließfach der Bank, Tresor zu Hause) Investitionsvorhaben und größeren einem Goldkonto die Schließfachkosten Die Kosten der jeweiligen Verwahrart Investitionssummen können bereits kleine bei Banken oder die Laufende Kosten unterscheiden sich teilweise deutlich Unterschiede bei den Verwaltungsgebühren (bzw. Für die Goldverwahrung im Tresor zu Verwaltungsgebühren erhebliche Kosten Lagergebühren) bei physisch hinterlegten Hause muss der Anleger bei größeren verursachen Wertpapieren deutlich übersteigen Mengen evtl. die Versicherungssumme Zudem sind jährlich Depotgebühren für erhöhen, da die Haftpflichtversicherung die Verwahrung der Wertpapiere zu einen Schaden nur zu bestimmten zahlen, welche bei kleineren Anteilen abdeckt Investitionssummen einen hohen Kostenfaktor darstellen STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 21 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  23. 23. Investitionen in Gold – Rahmenbedingungen/ RestriktionenDie Auslieferungsmöglichkeit bei physisch hinterlegten ETCs/ ETFs ist häufig erst ab einemStandardbarren, also 12,5 kg Gold, möglich Rahmenbedingungen für Anleger bei einer Investition in physisches Gold (2/2) Physischer Direktkauf über Physisch hinterlegte Wertpapiere mit Goldkonto Edelmetallhändler und Banken Auslieferungsmöglichkeit Die Transportkosten fallen unabhängig Die Anleger haben sämtliche Kosten (z.B. Häufig wird das physische Gold nicht an vom Kaufpreis an Verpackung, Raffination, Formung, den Anleger versandt, sondern lediglich Die Kosten der Lieferung unterscheiden Transport etc.) zu tragen, zudem wird zur Abholung bereit gestellt sich teilweise deutlich häufig eine Auslieferungsgebühr fällig Teilweise fallen für die Auslieferung oder Häufig ist die physische Auslieferung des die Bereitstellung des Goldes Gebühren Goldes bei physisch hinterlegten an Wertpapieren problematisch, da meist erst ab einer Menge von einem Standardbarren (=12,5 kg) eine Transport Auslieferung möglich ist, teilweise sind sogar größere Mengen notwendig Bei schweizer ETFs wird das Gold meist lediglich in der Schweiz zur Abholung bereit gestellt, den Transport muss der Käufer organisieren Bei in London gelagertem Gold muss der Investor ein Konto bei einem Mitglied der LBMA besitzen, auf das das Gold transferiert wird Bei Verkauf des physischen Goldes Der Verkauf von physisch hinterlegten Bei Verkauf des physischen Goldes innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist Wertpapieren unterliegt der innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist Steuern fällt der individuelle Einkommens- Abgeltungssteuer fällt der individuelle Einkommens- steuersatz an steuersatz an Der Verkauf von Sammlermünzen Es fällt keine Abgeltungssteuer an unterliegt dem Abgeltungssteuersatz Physisches Gold ist innerhalb der EU umsatzsteuerfrei STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 22 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  24. 24. Inhalt Projektziele Investitionen in Gold − Möglichkeiten/ Arten − Kosten − Rahmenbedingungen/ Restriktionen Transaktions- und Distributionskostenanalyse − Annahmen zur Berechnung − Ergebnis • nach Gewicht/ Transaktionsmöglichkeit • nach Investitionsvolumen/ Transaktionsgröße • nach Haltedauer • nach Verwahrung • nach Transaktions- und Distributionskosten bei physischer Auslieferung Anhang − Transaktions- und Distributionskostenanalyse (ohne Depotgebühren) − Ziele und Methodik STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 23 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  25. 25. Transaktions- und Distributionskostenanalyse – Annahmen zur BerechnungBeim methodischen Vorgehen der Untersuchung erfolgte nach der grundlegenden Vorbereitungein Marktscreening der Angebote, um anschließend die Daten zu erheben und auszuwerten Methodisches Vorgehen bei der Transaktions- und Distributionskostenanalyse Darstellung der Ergebnisse Analyse und Auswertung der Daten Darstellung der Annahmen, Berechnungsmethode sowie der Ergebnisse Marktscreening Berechnung der durchschnittlichen Kosten für die − reine Investition in Gold ohne Lieferungsabsicht Auswahl konkreter Grundlegende Vorbereitung Anlageprodukte und Angebote − Investition in Gold mit am Markt Inanspruchnahme der Lieferung des Goldes, wenn Erhebung der Daten dies möglich ist Auswahl der Investitionsmöglichkeiten Festlegung der unterschiedlichen Transaktions- und Distributionskosten Transaktions- und Distributionskostenanalyse Gold STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 24 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  26. 26. Transaktions- und Distributionskostenanalyse – Annahmen zur BerechnungFür die Erhebung der Daten wurden für die unterschiedlichen Investitionsmöglichkeitenverschiedene Angebote in die Peergroup aufgenommen und zur Berechnung herangezogen Zusammensetzung der Peergroup Physischer Direktkauf 11 Edelmetallhändler, davon − 4 Edelmetallhändler (4 mit Online-Shop, 2 zusätzlich mit Ladengeschäft) − 7 „kleinere“ Edelmetallhändler 5 Banken Physisch hinterlegt ohne Physisch hinterlegt mit Auslieferungsmöglichkeit Auslieferungsmöglichkeit 3 ETCs (zweier Emittenten) 4 ETCs Peergroup 2 ETFs 3 ETFs 3 Anbieter von Edelmetallkonten Reiner Zahlungsanspruch 3 Zertifikate 2 ETCs ohne physisch hinterlegtes Gold STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 25 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  27. 27. Transaktions- und Distributionskostenanalyse – Annahmen zur BerechnungVor allem bei geringeren Gewichtseinheiten unterscheiden sich die Spreads unter denEdelmetallhändlern teilweise deutlich Vergleich der Spreads bei Goldbarren zwischen Edelmetallhändlern und Banken (1/2) Höchster Spread Durchschnitt Edelmetallhändler BankenSpread in % Niedrigster Spread 50,18 50,1650 50,14 44,38 42,33 41,7940 32,2830 29,77 27,23 22,66 21,75 22,0920 20,61 19,77 17,33 15,29 12,79 12,90 11,20 11,9310 10,15 10,15 9,08 8,80 10,36 7,79 6,14 6,26 6,69 5,24 4,37 3,04 4,64 1 Gramm 2 Gramm 2,5 Gramm 5 Gramm 10 Gramm 20 Gramm Spreads vom 03.08.2012 STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 26 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  28. 28. Transaktions- und Distributionskostenanalyse – Annahmen zur BerechnungDie Unterschiede der Spreads zwischen Banken und Händlern sind bei Goldbarren mit einemGewicht ab 250 Gramm gering Vergleich der Spreads bei Goldbarren zwischen Edelmetallhändlern und Banken (2/2) Höchster SpreadSpread Edelmetallhändler Banken in % Durchschnitt Niedrigster Spread 50 40,45 40,49 40 39,88 30 20 10 10,61 10,48 9,98 5,89 5,02 3,89 3,02 2,78 2,36 2,57 2,14 2,31 3,59 2,48 2,14 4,57 2,92 2,24 2,68 2,08 2,35 1,94 2,61 2,73 3,21 1,88 2,76 2,53 1,92 2,12 1,77 1,89 2,06 31,1 Gramm 50 Gramm 100 Gramm 250 Gramm 500 Gramm 1 KgSpreads vom 03.08.2012 STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 27 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  29. 29. Transaktions- und Distributionskostenanalyse – Annahmen zur BerechnungIm Rahmen der Analyse erfolgte eine Berechnung der Kosten nach Gewichtsklassen/Transaktionsmöglichkeit, Investitionssumme, Haltedauer sowie Kosten für die Verwahrung Darstellung der unterschiedlichen Modellrechnungen Gewicht/ Transaktionsmöglichkeit Investitionsvolumen/ Transaktionsgröße Börse 1.000 Euro Edelmetallhändler 10.000 Euro Bank 100.000 Euro Goldkonto 1.000.000 Euro Transaktions- und Distributionskosten bei Haltedauer Verwahrung physischer Auslieferung Bank/ Schließfach 1 Jahr Physischer Erwerb von Gold über einen Edelmetallhändler zuzüglich Tresor Transport Edelmetalldepot Kauf von physisch hinterlegten 10 Jahre Wertpapieren mit Auslieferung des Physisch hinterlegte Wertpapiere Goldes STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 28 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES
  30. 30. Transaktions- und Distributionskostenanalyse – Annahmen zur BerechnungBei der Transaktions- und Distributionskostenanalyse wurden unterschiedliche Annahmen bzgl.An- und Verkaufskosten, laufenden Kosten sowie zusätzlichen Kosten getroffen Annahmen für die Berechnung der Transaktions- und Distributionskosten (1/2) An- und Verkaufskosten Allgemeine Annahmen: Für die Berechnung wurden Preise und Kurse vom 03.08.2012 verwendet Bei mehreren Angeboten bzw. Produkten für die verschiedenen untersuchten Investitionsmöglichkeiten wurden Durchschnittspreise bzw. -kurse gebildet Physischer Direktkauf: Bei physischem Direktkauf wurde zwischen dem Bezug über einen Edelmetallhändler oder die Bank unterschieden Als An- und Verkaufskosten wurde der Spread herangezogen Erwerb über die Börse: Die mit Gold hinterlegten Wertpapiere werden über die Börse bezogen, wobei sowohl bei An- als auch Verkauf Orderkosten anfallen Marktübliche, durchschnittliche Mindestordergebühren sowie variable Ordergebühren wurden erhoben und in der Berechnung berücksichtigt Es wurden für alle Transaktionen an den Börsen die gleichen Ordergebühren angenommen Bei über die Börse erworbenen Wertpapieren setzen sich die An-und Verkaufskosten aus den Ordergebühren sowie dem Xetra Liquiditätsmaß (XLM) bzw. dem Spread zusammen Bei an der Deutschen Börse gehandelten Produkten wurde das Xetra Liquiditätsmaß (XLM) als Kennzahl für die Liquiditätskosten verwendet (XLM wurde doppelt genommen, um einen „Round trip“ darzustellen), bei an der Six (Swiss Exchange) oder Scoach gehandelten Produkten wurde der zeitgewichtete Spread mangels Alternative verwendet Investition in ein Goldkonto: Bei Investitionen in ein Goldkonto wurden die An- und Verkaufsgebühren sowie der Spread verwendet Bei den Goldkonten wurde der Goldpreis für 1 Unze für die Berechnung herangezogen und ggf. auf die benötigten Gewichte umgerechnet STEINBEIS-HOCHSCHULE BERLIN 29 © RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES

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