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– Es gilt das gesprochene Wort –SPERRFRIST: 21. Januar 2013, 19 Uhr CETSehr geehrter Herr Bundesbankpräsident, sehr geehrt...
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Therefore, in all regulatory debates, we should always thoroughly weigh the direct and in particularthe indirect effects o...
But it is important to me to also clarify that today we are seeing a changed consciousness in manyrespects. In every finan...
Certainly regulated and traditionally strictly supervised exchange trading can represent the linkbetween the two positions...
Convenience translation from German into EnglishNew Year’s Reception 2013Deutsche Börse Group21 January 2013Embargo: 21 Ja...
Embargo: 21 Januar 2013, 7 pm CETMr Bundesbank President, Ms State Secretary, representatives, ladies and gentlemen,On beh...
Therefore, in all regulatory debates, we should always thoroughly weigh the direct and in particularthe indirect effects o...
But it is important to me to also clarify that today we are seeing a changed consciousness in manyrespects. In every finan...
Certainly regulated and traditionally strictly supervised exchange trading can represent the linkbetween the two positions...
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  1. 1. – Es gilt das gesprochene Wort –Jahreseröffnung 2013Gruppe Deutsche Börse21. Januar 2013SPERRFRIST: 21. Januar 2013, 19 Uhr CETDr. Joachim FaberVorsitzender des AufsichtsratsDeutsche Börse AG, Frankfurt am Main 1
  2. 2. – Es gilt das gesprochene Wort –SPERRFRIST: 21. Januar 2013, 19 Uhr CETSehr geehrter Herr Bundesbankpräsident, sehr geehrter Herr Staatsminister, sehr geehrter HerrStaatssekretär, sehr geehrte Abgeordnete, sehr geehrte Damen und Herren,§ im Namen des Aufsichtsrats heiße ich Sie alle herzlich willkommen zur Jahreseröffnung der Gruppe Deutsche Börse!§ Vermutlich haben Sie als Gäste unserer wiederkehrenden Jahreseröffnungsfeier festgestellt, dass mit Ihnen, lieber Herr Weidmann, zum ersten Mal der gleiche Redner erneut auf dieser Veranstaltung spricht.§ Meine Damen und Herrn, warum haben wir Herrn Dr. Weidmann darum gebeten? Bitte verstehen Sie dies als Ausdruck unseres Respektes vor der Arbeit der Institution wie auch vor der Leistung der Person, die wir damit würdigen wollen.§ Denn die Bundesbank achtet sehr konsequent auf ihre Unabhängigkeit und tritt auch innerhalb der Europäischen Zentralbank dafür ein. Die Bundesbank setzt sich mit guten Gründen für die Trennung einer stabilitätsorientierten Währungspolitik von der Fiskalpolitik und konjunkturpolitischen Erwägungen ein. Das war schon in früheren Zeiten nicht einfach, hat sich aber während der Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten fünf Jahre als große Herausforderung dargestellt.§ Dafür möchten wir der Bundesbank, aber auch Ihnen persönlich, Herr Weidmann, unseren Respekt ausdrücken. Als Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken ist die Bundesbank in besonderem Maße relevant nicht nur für die deutsche Volkswirtschaft, sondern auch für die Europäische Union und die Währungsunion und mittelbar weit über Europa hinaus.§ Der Finanzplatz Frankfurt hat als Standort der EZB und der Bundesbank dabei eine besondere Bedeutung: Meine Damen und Herrn, Frankfurt ist zu einem Hort der Stabilität des Euro geworden!§ In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, dass Frankfurt zusätzlich zur EZB mit der Standortwahl der europäischen Versicherungsaufsicht EIOPA und der künftig hier angesiedelten Bankenaufsicht eine Entwicklung vom bedeutenden Geschäftsstandort für Banken hin zum international schwergewichtigen, politisch und aufsichtsrechtlich einflussreichen Finanzplatz genommen hat. 2
  3. 3. – Es gilt das gesprochene Wort –§ Der Finanzplatz gewinnt auch deshalb an Bedeutung, weil er auf dem Fundament einer in Europa und der Welt erfolgreichen Wirtschaft steht und selbst wiederum für die deutsche Industrie die wichtige Plattform für Wachstum und Prosperität bildet. Ohne diese Stärke unserer Industrie, sowohl in ihrer Rolle als Quelle stabiler Steuererträge, als Arbeitsplatzgarant und natürlich als Wirtschaftsmotor auch in Europa, wäre Deutschland erheblich leichtgewichtiger. Denn noch nie war die Stärke der deutschen Wirtschaft für Europa so wichtig wie heute.§ Wir sollten daher bei allen regulatorischen Debatten immer die direkten und besonders die indirekten Auswirkungen auf die Unternehmen in unserem Land gründlich abwägen. Dies schließt übrigens den Bedarf der Wirtschaft nach modernen Finanzinstrumenten ein. Der Handel von Unternehmensbonds zur Finanzierung, Derivategeschäfte zur Absicherung von Rohstoff- Zins- und Devisenrisiken sowie die betriebliche Altersversorgung seien hier nur beispielhaft genannt.§ Mit Stabilität verbinden heute viele Bundesbürger voller Sorge wieder das Thema Geldwertstabilität. Stabilität bedeutet aber auch weiterhin die Sicherung der systemischen Stabilität der Märkte insgesamt. Und dazu, meine Damen und Herren, können nicht nur Zentralbanken und Aufsichtsbehörden, sondern auch beaufsichtigte und regulierte Börsenorganisationen sicher sehr viel beitragen.§ Die Deutsche Börse ist ein zentraler Baustein des Finanzplatzes Frankfurt. Und auch die Deutsche Börse fühlt sich der Stabilität unseres Finanzsystems sehr verpflichtet.§ Herr Weidmann: Unsere Unterstützung, da wo wir sie leisten können, sei Ihnen also gewiss!§ Über das WIE, meine Damen und Herrn, können Sie im Laufe des heutigen Abends mit ihrem Gastgeber und seinen Mitarbeitern sicher noch viele interessante Gespräche führen.Ich möchte heute Abend ein kurzes Plädoyer halten: 1. Für eine Wertschätzung der Finanz- und Kapitalmärkte in einer Zeit der Aufarbeitung markanter Fehlentwicklungen, aber auch eines wiederbelebten Wachstums unserer Wirtschaft, 2. für regulierte Börsenorganisationen, die sich als Bindeglied zwischen Regulierer und Regulierten verstehen sollten. Börsenorganisationen kommt eine Schlüsselrolle zu bei der Umsetzungshilfe zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen auf der einen Seite wie bei dem berechtigten Streben nach endlich wieder sicheren und stabilen Finanzmärkten auf der anderen Seite. Dazu erbringen Börsenorganisationen Dienste, die gleichermaßen effizient und zuverlässig sind – besonders, wenn es um die Absicherungsfunktion von Clearinghäusern geht. Ein Verschiebung der Umsetzung der EMIR Richtlinie auf Sommer 2014, wie von der ESMA angekündigt, halte ich in diesem Zusammenhang für wenig stabilitätsfördernd. 3
  4. 4. – Es gilt das gesprochene Wort – 3. Für eine Geschäftspolitik der Deutschen Boerse, die sich am Bedarf unserer wichtigsten Kunden orientiert und wertvolle Lösungen im Rahmen der sich abzeichnenden neuen regulatorischen Rahmenbedingungen in Folge von MIFID/MIFIR, EMIR, der CSD Regulierung oder auch Basel III anbietet.§ Meine Damen und Herrn, die Finanzbranche hat seit Ausbruch der Krise vor 5 Jahren sehr viel Vertrauen und Kredit verspielt. Das hat auch das Vertrauen unserer Mitbürger in die Funktionsfähigkeit und den Nutzen der Kapitalmärkte deutlich beeinträchtigt und es steht außer Frage, dass ein dramatisches Umdenken bei vielen Akteuren notwendig ist und - wenn nicht aus eigenem Antrieb gesichert - durch bessere Regulierung unterstützt werden muss.§ Es ist nicht ertragbar, wenn Einzelne in der Finanzbranche den Eindruck vermittelt haben, dass sie aufgrund Ihres Einflusses und Ihrer Finanzkraft über Recht und Gesetz stünden. Der frühere AR- Vorsitzenden der Münchener Rück Schinzler hat kürzlich dieses Problem in einem Beitrag in der Börsenzeitung auf einen kurzen Nenner gebracht: "Nicht alles, was machbar ist, sollte auch gemacht werden."§ Es ist mir aber wichtig, auch deutlich zu machen, dass wir heute bereits an vielen Stellen ein verändertes Bewusstsein beobachten. In Finanzinstituten sind heute Risikomanagement, Reputationsmanagement und Compliance Begriffe der alltäglichen Praxis geworden. In vielen Organisationen ist eine neue Generation am Ruder und wir sollten diese an ihren Taten messen und nicht nur nach dem, was sie beim Aufräumen der Vergangenheit an Tageslicht befördern. Es darf besonders in der politischen Debatte nicht der öffentliche Eindruck in Kauf genommen werden, auf die Finanzbranche und die von ihr belebten Kapitalmärkte könne getrost verzichtet werden. Das Gegenteil ist der Fall: Gut funktionierende Kapitalmärkte sind unverzichtbar für jede gut funktionierende Volkswirtschaft.§ Kapitalmärkte fördern Wirtschaftswachstum, und Wachstum bedeutet Wohlstand. Wir sollten nicht vergessen, dass die Kapitalmärkte maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich weltweit die Zahl jener Menschen um fast 1 Milliarde seit 1990 reduziert hat, die unter der Armutsgrenze leben, trotz einer wachsenden Weltbevölkerung. Das wäre ohne die enormen Summen, die nur durch die Transferfunktion der Kapitalmärkte in die Emerging Markets investiert werden konnten, nicht möglich gewesen.§ Wir alle sollten also ein Interesse an einer Regulierung der Kapitalmärkte haben, die diese nicht schwächt, sondern stärkt, indem Investorenschutz, ernst gemeintes Risikomanagement, Stabilität und Transparenz an vorderster Stelle stehen. 4
  5. 5. – Es gilt das gesprochene Wort –§ Nationale Alleingänge, Strafsteuern, die umgangen oder abgewälzt werden können, Regulierungs- Arbitrage, die weitere Duldung eines grauen Marktes außerhalb jeder Aufsicht oder auch der Wunsch nach Entschleunigung im 21. Jahrhundert sind aus meiner Sicht eher ungeeignete Versuche, uns die Sicherheit zurückzugeben, die wir für unser Land, für unseren Kontinent brauchen.§ Eine Renationalisierung der Kapitalmärkte oder der Finanzmarkt-Infrastruktur sind ganz sicher keine Lösung und auch nicht möglich. Unsere Welt funktioniert global. Wir sollten unser Regelwerk entsprechend aufsetzen und damit das Risikobewusstsein und besonders das Risikomanagement entsprechend stärken.§ Auch vor diesem Hintergrund wird sich die Deutsche Börse, wie bereits angekündigt, zunehmend auf Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement und Absicherung von Geschäften im außerbörslichen Teil des Marktes konzentrieren. Das Management wird entsprechende partnerschaftliche Angebote machen.§ Die Deutsche Boerse hat die große Chance, für Ihre Kunden, aber auch für das Finanzsystem als Ganzes ein Teil der Lösung zu sein und den Banken die Bilanzen durch eine Bündelung der Gegenparteirisiken aus OTC-Derivategeschäften in einem zentralen Clearinghaus um erhebliche Milliardenpositionen an Risiko-Assets zu entlasten. Gleichzeitig würde dies systemisch viel zum De- Risking des Finanzsystems beizutragen.§ Kein Unternehmen hat bisher nachhaltig Werte geschaffen, das sich nicht eng an den Bedürfnissen seiner Kunden orientiert und auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext positive Beiträge bietet.§ Die von der Bundeskanzlerin vertretene Position, dass die nächste Bankenrettung aus eigener Kraft erfolgen muss – so wie schon in den 70er Jahren bei Herstatt praktiziert – halte ich für mehr als angemessen.§ Ich bin überzeugt, dass sich begründete, regulatorische Ansprüche an die Marktteilnehmer zur Wiederherstellung einer stabilitätsorientierten Ordnung und das Interesse der Handelshäuser, Banken und auch der Realwirtschaft nach Erhalt der Kapitalmärkte in nennenswerter Größenordnung vereinbaren lassen.§ Sicher kann der geregelte und traditionell streng beaufsichtigte Börsenbetrieb hier das Bindeglied zwischen den beiden Positionen darstellen.§ Natürlich reduziert eine zentrale Gegenpartei und entsprechend hinterlegte Sicherheiten das Ausfallrisiko.§ Ohne Frage lassen sich erhöhte Eigenkapitalanforderungen auch durch ein effizientes Sicherheiten- Management abmildern. 5
  6. 6. – Es gilt das gesprochene Wort –§ Es gilt, durch neue Regeln endlich Stabilität und Vertrauen in die Märkte zurückzugewinnen. Dabei ist es natürlich notwendig, die damit verbundenen Kosten möglichst gering zu halten. Damit dies gelingt, braucht es Partner, die Erfahrung darin haben, unterschiedliche und manchmal gegensätzliche Interessen durch marktnahe Lösungen zum Ausgleich zu bringen.§ Meine Damen und Herren, ich wünsche Ihnen allen ein gutes, erfolgreiches und überraschungsfreies Jahr.§ Unser Gastredner in diesem Jahr braucht nicht mehr weiter vorgestellt zu werden. Er ist Deutscher, Europäer und Weltbürger im besten Sinn: Er sammelte u.a. Erfahrung als Generalsekretär des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, an der Banque de France ebenso wie beim Internationalen Währungsfonds sowie nicht zuletzt im Bundeskanzleramt.§ Meine Damen und Herren, freuen wir uns auf die Worte von Dr. Jens Weidmann!SPERRFRIST: 21. Januar 2013, 19 Uhr CET 6
  7. 7. Convenience translation from German into EnglishNew Year’s Reception 2013Deutsche Börse Group21 January 2013Embargo: 21 Januar 2013, 7 pm CETJoachim FaberChairman of the Supervisory BoardDeutsche Börse AG, Frankfurt/MainCheck against delivery
  8. 8. Embargo: 21 Januar 2013, 7 pm CETMr Bundesbank President, Ms State Secretary, representatives, ladies and gentlemen,On behalf of the Supervisory Board I would like to welcome you to the annual reception of DeutscheBörse Group.As guests of our recurring annual reception you have probably noticed that, for the first time, we’llhave the same guest speaker (you, dear Mr Weidmann) as last time at this event.Ladies and gentlemen, why have we invited Mr Weidmann back? You’ll have to understand it as ashow of respect for both the work of the institution he represents and his achievement as anindividual who we honour in this way.The Bundesbank consistently focuses on its own independence and also speaks up for it within theEuropean Central Bank. The Bundesbank takes, with good reason, a stand on the separation betweena stability-focused monetary policy on the one hand and fiscal policy and economic consideration onthe other hand. This hadn’t been an easy thing to do already in earlier years, but during the financialand economic crisis of the last five years, it turned out to be a great challenge.And that is why we would like to express the respect we have for the Bundesbank, but also for youpersonally, Mr Weidmann. As part of the European system of central banks, the Bundesbank isparticularly relevant, not just to the German economy, but also to the European Union and monetaryunion, and indirectly far beyond Europe.As the location for the ECB and the Bundesbank, Frankfurt as a financial centre has a specialimportance in this regard: ladies and gentlemen, Frankfurt has became a refuge for the stability of theeuro.Within this context, it is also important to say that, in addition to the ECB, with Frankfurt’s selectionas a location for EIOPA, the European Insurance and Occupational Pensions Authority, and for thefuture banking supervision that will be established here, Frankfurt has developed from a significantbusiness location for banks to an international heavyweight and influential financial centre in politicaland regulatory matters.The financial centre is also becoming more significant because it is established on an economy whichis successful in Europe and worldwide, and in turn, this financial centre provides an importantplatform for growth and prosperity for the industry in Germany. Without this strength in our industry,both in regard to its role as a source of stable tax revenue and in guaranteeing employment, and asan economic engine in Europe as well, Germany would of course have considerably less impact.Because the strength of the Germany economy has never been as important for Europe as it is now.Check against delivery 2
  9. 9. Therefore, in all regulatory debates, we should always thoroughly weigh the direct and in particularthe indirect effects on the companies in our country. Incidentally, this also includes the economy’sneed for modern financial instruments. Dealing in corporate bonds for financing, derivativestransactions for hedging commodities, interest-rate and exchange-rate risks and company pensionsare merely a few examples.Many Germans today quite anxiously associate stability with the issue of monetary stability. Butstability also still means securing the systemic stability of the markets overall. And this is where,ladies and gentlemen, not just central banks and supervisory authorities, but also supervised andregulated exchange organisations can certainly make substantial contributions.Deutsche Börse is a key cornerstone in the financial centre of Frankfurt. And Deutsche Börse alsofeels very obliged to support the stability of our financial system.Mr Weidmann: of our support, wherever we can provide it, you can take it for granted!And as to the HOW, ladies and gentlemen, you can certainly have a number of interestingconversations on that topic over the course of the evening with your host and his staff.I would like to make a case briefly tonight …1. for an appreciation of the financial and capital markets during a time of rectifying obvious undesirable developments, but also a time of renewed growth in our economy.2. for regulated exchange organisations that should see themselves as a connection between the regulators and regulated. Exchange organisations are faced with a key role in helping implement compliance with regulatory requirements on the one hand and a justifiable ongoing pursuit of safe and stable financial markets on the other hand. Exchange organisations provide services which are both efficient and reliable – especially when it comes to the hedging function of clearing houses. Postponing the implementation of the EMIR regulation to summer 2014, as was announced by ESMA, will in my opinion not do much to promote stability in this context.3. for a business policy at Deutsche Börse which focuses on the needs or our most important customers and offers valuable solutions as part of the emerging new regulatory framework conditions as a consequence of MiFID/MiFIR, EMIR, the CSD regulation or Basel III.Ladies and gentlemen, the financial sector has squandered a great deal of trust and credit since thecrisis broke out five years ago. This has also significantly damaged the trust that our fellow Germanshave in the capital markets’ functionality and benefits, and there is no question that a dramatic shiftin thinking is needed on the part of many actors and – if it is not guaranteed on their own initiative –it must be supported by better regulation.It is unacceptable that individuals in the financial sector have given the impression that theirinfluence and financial power puts them above the law. The former chairman of the supervisory boardof Munich Re, Hans-Jürgen Schinzler, recently summed this issue up briefly in a contribution to theBörsenzeitung: “Not everything that can be done should actually be done.”Check against delivery 3
  10. 10. But it is important to me to also clarify that today we are seeing a changed consciousness in manyrespects. In every financial institution today, risk management, reputation management andcompliance have become terms which are used in daily practice. In many organisations a newgeneration is at the helm, and we should assess them on their actions and not just according to whatthey bring to light while cleaning up the past. In political debates in particular, the public impressionthat the financial sector and the capital markets it invigorates can be safely disregarded cannot beaccepted. The opposite is the case: well functioning capital markets are vital for every wellfunctioning economy.Capital markets promote economic growth and growth means prosperity. We should not forget that ona worldwide level, the capital markets have helped in substantially reducing by nearly 1 billion thenumber of people who live below the poverty line despite a growing world population since 1990.This would not be possible without the enormous sums that can only be invested in the emergingmarkets due to the transfer function of the capital markets.So we should all take an interest in the regulation of the capital markets, which does not weakenthem but instead strengthens them, by prioritising investor protection, seriously minded riskmanagement, stability and transparency.Unilateral actions by one country, penalty taxes which are bypassed or passed on, regulationarbitrage, a continued tolerance for a grey market which exists outside all supervision or also thedesire for slowing down in the twenty-first century seem to be, from my point of view, unsuitableattempts to give us back the security that we need for our country and for our continent.A renationalisation of the capital markets or financial market infrastructure is most certainly not asolution and also not possible. Our world functions globally. We should design our system of rulesand regulations accordingly, and through this, we should strengthen our risk awareness andespecially our risk management system.These are also the conditions in which Deutsche Börse, as already announced, is increasinglyconcentrating on services in the area of risk management and hedging of transactions in the off-exchange part of the market. Management will make appropriate offers of partnership.Deutsche Börse also has the great opportunity to be part of the solution, not just for its customers, butalso for the financial system as a whole, and to relieve banks of significant risk asset line itemstotalling in the billions on their balance sheets by bundling counterparty risks from OTC derivativetransactions in a central clearing house. At the same time, these measures will greatly contribute to asystemic derisking of the financial system.No company up until now has created lasting value without focusing closely on the needs of theircustomers and also offering positive contributions in the context of society as a whole.I consider the position represented by the chancellor that the next bank-saving measures must bedone on the banks’ own terms – as was already in practice in the 1970s at Herstatt – as more thanreasonable.I am confident that well-founded regulatory demands on the market participants for re-establishing astability-oriented order can be reconciled with the interest of trading houses, banks and also the realeconomy in preserving capital markets in a notable magnitude.Check against delivery 4
  11. 11. Certainly regulated and traditionally strictly supervised exchange trading can represent the linkbetween the two positions.Of course a central counterparty and the associated collateral reduces the default risk.Without question the increased capital requirements can be buffered by efficient collateralmanagement.It is imperative to re-establish stability and trust in the markets using new regulations. While doingso it is of course necessary to keep the associated costs as low as possible. For this to be successful,there need to be partners available who have experience in balancing different – and at timesopposing – interests using market-oriented solutions.Ladies and gentlemen, I wish all of you a good and successful year free of surprises.Our guest speaker this year actually needs no further introduction. He is a German, European andworld citizen in the best of ways: he gained his experience, among others, while serving as theSecretary General of the German Council of Economic Experts, at the Banque de France as well as atthe International Monetary Fund and, last but not least, in the Federal Chancellery.Ladies and gentlemen, let us now enjoy a few words from Mr Jens Weidmann.Embargo: 21 Januar 2013, 7 pm CETCheck against delivery 5
  12. 12. Convenience translation from German into EnglishNew Year’s Reception 2013Deutsche Börse Group21 January 2013Embargo: 21 Januar 2013, 7 pm CETJoachim FaberChairman of the Supervisory BoardDeutsche Börse AG, Frankfurt/MainCheck against delivery
  13. 13. Embargo: 21 Januar 2013, 7 pm CETMr Bundesbank President, Ms State Secretary, representatives, ladies and gentlemen,On behalf of the Supervisory Board I would like to welcome you to the annual reception of DeutscheBörse Group.As guests of our recurring annual reception you have probably noticed that, for the first time, we’llhave the same guest speaker (you, dear Mr Weidmann) as last time at this event.Ladies and gentlemen, why have we invited Mr Weidmann back? You’ll have to understand it as ashow of respect for both the work of the institution he represents and his achievement as anindividual who we honour in this way.The Bundesbank consistently focuses on its own independence and also speaks up for it within theEuropean Central Bank. The Bundesbank takes, with good reason, a stand on the separation betweena stability-focused monetary policy on the one hand and fiscal policy and economic consideration onthe other hand. This hadn’t been an easy thing to do already in earlier years, but during the financialand economic crisis of the last five years, it turned out to be a great challenge.And that is why we would like to express the respect we have for the Bundesbank, but also for youpersonally, Mr Weidmann. As part of the European system of central banks, the Bundesbank isparticularly relevant, not just to the German economy, but also to the European Union and monetaryunion, and indirectly far beyond Europe.As the location for the ECB and the Bundesbank, Frankfurt as a financial centre has a specialimportance in this regard: ladies and gentlemen, Frankfurt has became a refuge for the stability of theeuro.Within this context, it is also important to say that, in addition to the ECB, with Frankfurt’s selectionas a location for EIOPA, the European Insurance and Occupational Pensions Authority, and for thefuture banking supervision that will be established here, Frankfurt has developed from a significantbusiness location for banks to an international heavyweight and influential financial centre in politicaland regulatory matters.The financial centre is also becoming more significant because it is established on an economy whichis successful in Europe and worldwide, and in turn, this financial centre provides an importantplatform for growth and prosperity for the industry in Germany. Without this strength in our industry,both in regard to its role as a source of stable tax revenue and in guaranteeing employment, and asan economic engine in Europe as well, Germany would of course have considerably less impact.Because the strength of the Germany economy has never been as important for Europe as it is now.Check against delivery 2
  14. 14. Therefore, in all regulatory debates, we should always thoroughly weigh the direct and in particularthe indirect effects on the companies in our country. Incidentally, this also includes the economy’sneed for modern financial instruments. Dealing in corporate bonds for financing, derivativestransactions for hedging commodities, interest-rate and exchange-rate risks and company pensionsare merely a few examples.Many Germans today quite anxiously associate stability with the issue of monetary stability. Butstability also still means securing the systemic stability of the markets overall. And this is where,ladies and gentlemen, not just central banks and supervisory authorities, but also supervised andregulated exchange organisations can certainly make substantial contributions.Deutsche Börse is a key cornerstone in the financial centre of Frankfurt. And Deutsche Börse alsofeels very obliged to support the stability of our financial system.Mr Weidmann: of our support, wherever we can provide it, you can take it for granted!And as to the HOW, ladies and gentlemen, you can certainly have a number of interestingconversations on that topic over the course of the evening with your host and his staff.I would like to make a case briefly tonight …1. for an appreciation of the financial and capital markets during a time of rectifying obvious undesirable developments, but also a time of renewed growth in our economy.2. for regulated exchange organisations that should see themselves as a connection between the regulators and regulated. Exchange organisations are faced with a key role in helping implement compliance with regulatory requirements on the one hand and a justifiable ongoing pursuit of safe and stable financial markets on the other hand. Exchange organisations provide services which are both efficient and reliable – especially when it comes to the hedging function of clearing houses. Postponing the implementation of the EMIR regulation to summer 2014, as was announced by ESMA, will in my opinion not do much to promote stability in this context.3. for a business policy at Deutsche Börse which focuses on the needs or our most important customers and offers valuable solutions as part of the emerging new regulatory framework conditions as a consequence of MiFID/MiFIR, EMIR, the CSD regulation or Basel III.Ladies and gentlemen, the financial sector has squandered a great deal of trust and credit since thecrisis broke out five years ago. This has also significantly damaged the trust that our fellow Germanshave in the capital markets’ functionality and benefits, and there is no question that a dramatic shiftin thinking is needed on the part of many actors and – if it is not guaranteed on their own initiative –it must be supported by better regulation.It is unacceptable that individuals in the financial sector have given the impression that theirinfluence and financial power puts them above the law. The former chairman of the supervisory boardof Munich Re, Hans-Jürgen Schinzler, recently summed this issue up briefly in a contribution to theBörsenzeitung: “Not everything that can be done should actually be done.”Check against delivery 3
  15. 15. But it is important to me to also clarify that today we are seeing a changed consciousness in manyrespects. In every financial institution today, risk management, reputation management andcompliance have become terms which are used in daily practice. In many organisations a newgeneration is at the helm, and we should assess them on their actions and not just according to whatthey bring to light while cleaning up the past. In political debates in particular, the public impressionthat the financial sector and the capital markets it invigorates can be safely disregarded cannot beaccepted. The opposite is the case: well functioning capital markets are vital for every wellfunctioning economy.Capital markets promote economic growth and growth means prosperity. We should not forget that ona worldwide level, the capital markets have helped in substantially reducing by nearly 1 billion thenumber of people who live below the poverty line despite a growing world population since 1990.This would not be possible without the enormous sums that can only be invested in the emergingmarkets due to the transfer function of the capital markets.So we should all take an interest in the regulation of the capital markets, which does not weakenthem but instead strengthens them, by prioritising investor protection, seriously minded riskmanagement, stability and transparency.Unilateral actions by one country, penalty taxes which are bypassed or passed on, regulationarbitrage, a continued tolerance for a grey market which exists outside all supervision or also thedesire for slowing down in the twenty-first century seem to be, from my point of view, unsuitableattempts to give us back the security that we need for our country and for our continent.A renationalisation of the capital markets or financial market infrastructure is most certainly not asolution and also not possible. Our world functions globally. We should design our system of rulesand regulations accordingly, and through this, we should strengthen our risk awareness andespecially our risk management system.These are also the conditions in which Deutsche Börse, as already announced, is increasinglyconcentrating on services in the area of risk management and hedging of transactions in the off-exchange part of the market. Management will make appropriate offers of partnership.Deutsche Börse also has the great opportunity to be part of the solution, not just for its customers, butalso for the financial system as a whole, and to relieve banks of significant risk asset line itemstotalling in the billions on their balance sheets by bundling counterparty risks from OTC derivativetransactions in a central clearing house. At the same time, these measures will greatly contribute to asystemic derisking of the financial system.No company up until now has created lasting value without focusing closely on the needs of theircustomers and also offering positive contributions in the context of society as a whole.I consider the position represented by the chancellor that the next bank-saving measures must bedone on the banks’ own terms – as was already in practice in the 1970s at Herstatt – as more thanreasonable.I am confident that well-founded regulatory demands on the market participants for re-establishing astability-oriented order can be reconciled with the interest of trading houses, banks and also the realeconomy in preserving capital markets in a notable magnitude.Check against delivery 4
  16. 16. Certainly regulated and traditionally strictly supervised exchange trading can represent the linkbetween the two positions.Of course a central counterparty and the associated collateral reduces the default risk.Without question the increased capital requirements can be buffered by efficient collateralmanagement.It is imperative to re-establish stability and trust in the markets using new regulations. While doingso it is of course necessary to keep the associated costs as low as possible. For this to be successful,there need to be partners available who have experience in balancing different – and at timesopposing – interests using market-oriented solutions.Ladies and gentlemen, I wish all of you a good and successful year free of surprises.Our guest speaker this year actually needs no further introduction. He is a German, European andworld citizen in the best of ways: he gained his experience, among others, while serving as theSecretary General of the German Council of Economic Experts, at the Banque de France as well as atthe International Monetary Fund and, last but not least, in the Federal Chancellery.Ladies and gentlemen, let us now enjoy a few words from Mr Jens Weidmann.Embargo: 21 Januar 2013, 7 pm CETCheck against delivery 5

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