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2. Ordnung muss sein
Stell dir vor, wo du die nächsten zehn Jahre deine für die
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3. Dokumentation der Betriebseinnahmen
Ob Kassenbuch, Vertrag, Rechnung und den zugehörigen
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4. AusgabenDokumentation
Du weißt nicht, was du dokumentieren und absetzen
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5. Buchhalterisches Projektmanagement.
Einmal in der Woche für administrative Ordnung sorgen:
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6. Deine Steuerlast.
Die Steuererklärung musst du zwar machen, aber
Steuern bezahlst du erst ab derzeit 8.354 Euro Gewinn
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7. Wie hoch wird deine Steuerlast sein?
Es gilt schnellstmöglich herauszufinden, wie viel du in etwa für
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8. Jetzt geht‘s richtig los!
Spätestens Ende Januar solltest du alle Unterlagen
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9. Einkünfte auf was?
Man bezahlt Einkommensteuer auf Einkünfte
 aus selbstständiger oder/und nicht-selbständiger
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10. Was wird sonst noch gegengerechnet?
Du machst persönliche Freibeträge geltend und gibst
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11. Wann bezahlen?
Achtung: Das Finanzamt berechnet in der Regel
Steuervorauszahlungen, die vierteljährlich am 10.
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12. Formulare
Die Einkommensteuererklärung kann händisch oder
elektronisch mit ELSTER gemacht werden.
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Kleinunternehmerin schreibt für Kleinunternehmer: Helge von
Giese stellt aus zehnjähriger Erfahrung ihre Erkenntnisse als
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Gründerguide für Kleinunternehmer. 12 Schritte zur Einkommensteuer

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Die erste Einkommensteuererklärung ist für Gründer eine Herausforderung. Wir zeigen dir, wie du als Kleinunternehmer bestens vorbereitet bist.

Dir hat die Präsentation gefallen? Der Inhalt ist ein Auszug aus unserem E-Book mit allen wichtigen Infos für Kleinunternehmer.
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Gründerguide für Kleinunternehmer. 12 Schritte zur Einkommensteuer

  1. 1. In diesem Kapitel erfährst du, wie du dich Schritt für Schritt deiner geliebten Buchführung annäherst und zwar am besten noch heute. Die erste Einkommensteuererklärung ist eine gute Übung dafür.
  2. 2. Du entscheidest dich für Buchführung Old School oder mit einer Software. Ersteres erfordert einen Karton, wo du deine Belege sammelst sowie einen Ordner zur systematischen Dokumentation sowie eine Exceltabelle, in der du deine Betriebseinnahmen und –ausgaben auflistest. Zweiteres erfordert nur einen Karton, indem du die Belege archivierst, ein Log-in und los geht‘s. Intuitives Durchwurschteln. Software macht es möglich. 1. Hilfsmittel
  3. 3. 2. Ordnung muss sein Stell dir vor, wo du die nächsten zehn Jahre deine für die Steuer relevanten Unterlagen (Ordner und/oder Karton) archivieren wirst. Tja. Da kann sogar der Fünfjahresplan einpacken.
  4. 4. 3. Dokumentation der Betriebseinnahmen Ob Kassenbuch, Vertrag, Rechnung und den zugehörigen Kontoauszug, der den Eingang belegt (keine Buchung ohne Beleg) – deine Betriebseinnahmen dokumentierst du getrennt von deinen Betriebsausgaben.
  5. 5. 4. AusgabenDokumentation Du weißt nicht, was du dokumentieren und absetzen kannst? Nicht doch. Sammle einfach alle Quittungen und Rechnungen und mach es wie Aschenbrödel – trenne die guten Betriebsausgaben von den schlechten privaten Ausgaben. Und bitte nicht mogeln, auch bei der Telefonabrechnung nicht (kannst du realistisch schätzen, sonst macht das das Finanzamt). Dann weißt du nämlich auch gleich, was du dir privat auszahlen musst als Chef deiner selbst.
  6. 6. 5. Buchhalterisches Projektmanagement. Einmal in der Woche für administrative Ordnung sorgen: Kontrollieren, ob du alle Rechnungen bezahlt hast, ob die Kunden ihre Rechnungen bezahlt haben, deine Betriebseinnahmen und -ausgaben dokumentieren und dir Überblick verschaffen – oder, nachdem du dich in die Software eingearbeitet hast und laufend nebenher dokumentierst, einen Blick auf deine Gewinn- und Umsatzkurve werfen.
  7. 7. 6. Deine Steuerlast. Die Steuererklärung musst du zwar machen, aber Steuern bezahlst du erst ab derzeit 8.354 Euro Gewinn pro Jahr. Es gibt immer die Möglichkeit die Steuerzahlungen zu stunden, und keiner greift in deine spärlichen Pfründe, wenn du von deinen Einnahmen her gesehen plötzlich auf Hartz IV-Niveau unterwegs bist. Aber den Zustand der Bedürftigkeit musst du belegen können.
  8. 8. 7. Wie hoch wird deine Steuerlast sein? Es gilt schnellstmöglich herauszufinden, wie viel du in etwa für die Steuer beiseite legen musst. Der Eingangssteuersatz liegt bei 14% und geht bis auf 45% hoch. Bei einem Gewinn von 52.152 Euro liegst du übrigens schon bei 42,5% und die Steuerhöhe und hat nur bedingt etwas mit deiner Steuerklasse zu tun. Die voraussichtliche Steuerlast ist nicht leicht heraus-zufinden, meist wegen schwankender Einnahmen, vor allem zu Beginn deiner Gründung. Die gute Nachricht: Wer sein Einnahmen- und- Ausgaben-Barometer versteht zu lesen, hat die besten Karten, sein Business in den Griff zu bekommen.
  9. 9. 8. Jetzt geht‘s richtig los! Spätestens Ende Januar solltest du alle Unterlagen vorliegen haben (bist du ein Crack, hast du alles schon vorsortiert und deinen Gewinn durch Einnahmenüberschussrechnung ermittelt) - wie z. B. die Bescheinigung der Künstlersozialkasse über die Versichertenanteile oder ein Nachweis deiner Bank über deine Zinsen.
  10. 10. 9. Einkünfte auf was? Man bezahlt Einkommensteuer auf Einkünfte  aus selbstständiger oder/und nicht-selbständiger Arbeit,  aus einem Gewerbebetrieb,  aus Land- und Forstwirtschaft,  Vermietung und Verpachtung,  Kapitalvermögen sowie sonstigen Einkünften wie Renten.
  11. 11. 10. Was wird sonst noch gegengerechnet? Du machst persönliche Freibeträge geltend und gibst Versicherungsbeträge wie  Krankenkasse,  Lebensversicherung,  Altersvorsorge,  Unfallversicherung usw. an, da sie als Vorsorgeanwendungen angerechnet werden
  12. 12. 11. Wann bezahlen? Achtung: Das Finanzamt berechnet in der Regel Steuervorauszahlungen, die vierteljährlich am 10. fällig werden. Den Steuerbescheid hast du spätestens zehn Wochen nach Eingang der Steuererklärung im Briefkasten
  13. 13. 12. Formulare Die Einkommensteuererklärung kann händisch oder elektronisch mit ELSTER gemacht werden. Folgende Formulare kommen in Frage:  Anlage S (Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit)  Anlage N für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (falls du nebenberuflich selbständig bist)  Anlage G (Einkünfte aus Gewerbebetrieb, falls du Gewerbler bist)  Anlage EÜR für Freiberufler, wenn Umsatz unter 500.000 Euro und für Gewerbler, wenn Gewinn unter 50.000 Euro bleibt. Für Kleinunternehmer ist Anlage EÜR kein Muss, sondern es reicht eine formlose Einnahmenüberschussrechnung.
  14. 14. Kleinunternehmerin schreibt für Kleinunternehmer: Helge von Giese stellt aus zehnjähriger Erfahrung ihre Erkenntnisse als grenzüberschreitend tätige Solo-Selbständige zur Verfügung. „Der Anlasser“ streift wichtige Stationen der Gründung wie Gewerbeanmeldung, Start der freiberuflichen Tätigkeit, Teilzeit- Selbständigkeit, Buchhaltung und Liquidität für Gründer, die kein Kapital im Rücken haben. Mit der Lektüre des eBooks erfahren Freelancer und Kleingewerbetreibende auf unterhaltsame Art, was sie tun oder was sie lieber nicht tun sollten. Anleitung zum Aufschieben der Steuererklärung, Mahnwesen für Blumenkinder, Voodoo zum Umgang mit säumigen Kunden, die Fleischwerdung des Buchhalters und das grausame Verbrechen an einer Festivalkasse: Gönnen wir uns die Lust am Scheitern. Gründerguide für Kleinunternehmer Jetzt weiterlesen

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