(2) Nr. 1c)
Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu
pflegenden Menschen und ihrer
Bezugspersonen in der individuellen...
(1) Der mündliche Teil der Prüfung erstreckt
sich auf die folgenden Themenbereich de
rAnlage 1 Buchstabe A:
1. Unterstützu...
Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und
pflegerelevanten Fragenfachkundig gewährleisten:
Die Schülerinne...
Zahl der Menschen mit chronischen
Erkrankungen nimmt beständig zu
> Anpassung an Veränderung
Wandel der Patientenrolle
> P...
Ambulant vor stationär
> verkürzte Klinikaufenthalte
Steigende Zahl alter Menschen
> Bezugspersonen > brauchen Unterstützu...
„Anleitung“ steht für
„Einführen“ bzw. für „jemanden
mit etwas vertraut machen.“
(vgl. Duden 7, 1997, S. 416)
„...einen geplanten und reflektierten Lernprozess,
der mit Blick auf die jeweilige Zielgruppe
spezifischen Lehr- und Lernz...
Generell steht der Begriff “Anleitung” für
eine pädagogisch geleitete Interaktion von
Pflegekräften mit unterschiedlichen
...
„Unter Praxisanleitung werden geplante
und zielgerichtete Aktivitäten verstanden,
in denen Lernende im jeweiligen
Einsatzo...
Was du mir sagst, das vergesse ich.
Was du mir zeigst, daran erinnere
ich mich.
Was du mich tun lässt, das verstehe
ich.
(...
was sie lesen, etwa 10 %,
hören, etwa 20 %,
sehen, etwa 30 %,
sehen und hören, etwa 50 %,
selbst vortragen, etwa 70 %,
sel...
„Demonstration “
Teilnehmende Anleitung
Nicht-Teilnehmende
Anleitung
vor einer Demonstration wird ein
Beobachtungskriterium für den Schüler
festgelegt
der Anleiter oder die examinierte
Pflege...
Anleiter und Schüler arbeiten zusammen,
beide sind aktiv. Die Aufgabenverteilung
sollte vorher abgesprochen werden, damit
...
Bei dieser Möglichkeit ist der Anleiter
passiv. Er beobachtet genau, was der Schüler
macht. Hierbei können einzelne Tätigk...
Siehe Kopie Anleitungsprozess
Siehe Kopie Siebenstufenmethode
Phase I
Vorbereitung der Anleitung
Phase II
Planung der Anleitung
Phase III
Durchführung
Phase IV
Übungsphase
Phase V
Eval...
Einschätzung der anzuleitenden
Person
Bedingungsanalyse
Einschätzung…
der Lernvorraussetzungen
der Motivation
der Lernbedü...
Planung…
der Lerninhalte
der Lernziele
der Lernmethoden
Zeitpunkt und Ort der
Anleitung bestimmen
Vorführung bzw.
Demonstration der zu
erlernenden Tätigkeit durch
die anleitende Person
Nachmachen und Üben der zu
erlernenden Tätigkeit durch
die anzuleitende Person
1. Vorbereiten der Auszubildenden durch
den Ausbilder: Der Ausbilder versucht, bei
den Auszubildenden Interesse zu wecken,...
2. Vorführung und Erklärung des Ausbilders: Der
Ausbilder zerlegt die Tätigkeit und erklärt dabei,
was, wie und warum er d...
3. Nachmachen unter Anleitung: Die Schüler
machen den Vorgang nach. Dabei sollen sie
das Was, Wie und Warum versprachliche...
4.Selbstständig üben und arbeiten lassen: Bis
zur Festigung kontrolliert der Ausbilder die
Tätigkeit und gibt lobende Wort...
Anerkennung und Sicherung
des Gelernten
Feedback durch die anleitende
Person
bei Bedarf Planung neuer
Lernziele
Cognitive Apprenticeship ist
eine Unterrichtsmethode, die im Sinne von
Meister-Lehrlings-Verhältnissen kognitive
Prozesse ...
Modeling (Vorführen),
Scaffolding (unterstützte Eigentätigkeit),
Fading (Nachlassen der Unterstützung
durch den Lehrer bei...
• Modeling
Die Lehrenden machen ihr Vorgehen vor und
verbalisieren dabei, was sie denken und (warum)
machen: Kognitive Pro...
• Articulation
Die Lernenden werden immer wieder
aufgefordert, Denkprozesse und
Problemlösestrategien zu artikulieren.
• R...
keine reale Praxissituation
nicht Patientenorientiert
nicht Situationsbezogen
Das Skills Centre stellt eine Alternative zum
Lernen pflegepraktischer Kompetenzen in der
direkten Konfrontation mit Patie...
Demnach verhindern Skills Centres zum
einen, dass vulnerable Personengruppen zum
“didaktischen Material” werden. Zum ander...
Script Anleitung Powerpoint
Script Anleitung Powerpoint
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Script Anleitung Powerpoint

474 Aufrufe

Veröffentlicht am

Script

Veröffentlicht in: Business
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
474
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
6
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Script Anleitung Powerpoint

  1. 1. (2) Nr. 1c) Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen und ihrer Bezugspersonen in der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit
  2. 2. (1) Der mündliche Teil der Prüfung erstreckt sich auf die folgenden Themenbereich de rAnlage 1 Buchstabe A: 1. Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und pflegerelevanten Fragen fachkundig gewährleisten,
  3. 3. Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und pflegerelevanten Fragenfachkundig gewährleisten: Die Schülerinnen und Schüler sind zu befähigen, - Pflegebedürftige aller Altersgruppen bei der Bewältigung vital oder existenziell bedrohlicher Situationen, die aus Krankheit, Unfall, Behinderung oder im Zusammenhang mit Lebens- oder Entwicklungsphasen entstehen, zu unterstützen, - zu Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge, zur Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung von Gesundheit anzuregen und hierfür angemessene Hilfen und Begleitung anzubieten, - Angehörige und Bezugspersonen zu beraten, anzuleiten und in das Pflegehandeln zu integrieren, - die Überleitung von Patientinnen oder Patienten in andere Einrichtungen oder Bereiche in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen kompetent durchzuführen sowie die Beratung fü P ti ti d P ti t d A hö i d
  4. 4. Zahl der Menschen mit chronischen Erkrankungen nimmt beständig zu > Anpassung an Veränderung Wandel der Patientenrolle > Patientencharta Pat. Sind auch in der Pflicht, sich aktiv an der Erhaltung oder Verbesserung ihres Gesundheitszustandes > Überforderung> braucht Angebot von Seite der Pflege
  5. 5. Ambulant vor stationär > verkürzte Klinikaufenthalte Steigende Zahl alter Menschen > Bezugspersonen > brauchen Unterstützung Gesundheitspolitische: Programme zur besseren Versorgung chronisch Kranker > z.B. Disease Management Programme > Beratung, Anleitung, Schulung > sind von zentraler Bedeutung
  6. 6. „Anleitung“ steht für „Einführen“ bzw. für „jemanden mit etwas vertraut machen.“ (vgl. Duden 7, 1997, S. 416)
  7. 7. „...einen geplanten und reflektierten Lernprozess, der mit Blick auf die jeweilige Zielgruppe spezifischen Lehr- und Lernzielen folgt, didaktische und methodische Entscheidungsprozesse erfordert und gemeinhin mit Instrumenten zur Überprüfung von Lernfortschritten verknüpft ist.“ (Ewers, 2001, S. 6)
  8. 8. Generell steht der Begriff “Anleitung” für eine pädagogisch geleitete Interaktion von Pflegekräften mit unterschiedlichen Zielgruppen, die auf die Herausbildung spezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Ziel der Erhöhung pflegerischer Handlungskompetenz ausgerichtet ist (vgl. z.B. Brunen/Herold 1995, 94ff.)
  9. 9. „Unter Praxisanleitung werden geplante und zielgerichtete Aktivitäten verstanden, in denen Lernende im jeweiligen Einsatzort von Praxisanleiterinnen an pflegerisches Handeln herangeführt werden.“ „Die Lernerfordernisse in der Schule und Angebote der praktischen Lernorte müssen aufeinander abgestimmt werden.“ (DBR 2004:10)
  10. 10. Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich. (Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551 - 479 v. Chr.)
  11. 11. was sie lesen, etwa 10 %, hören, etwa 20 %, sehen, etwa 30 %, sehen und hören, etwa 50 %, selbst vortragen, etwa 70 %, selbst ausführen etwa 90 %.
  12. 12. „Demonstration “ Teilnehmende Anleitung Nicht-Teilnehmende Anleitung
  13. 13. vor einer Demonstration wird ein Beobachtungskriterium für den Schüler festgelegt der Anleiter oder die examinierte Pflegekraft zeigt dem Schüler eine Tätigkeit er ist aktiv, d.h. er macht die Arbeit, und der Schüler ist passiv, d.h. er beobachtet nur achtet besonders auf das festgelegte Kriterium
  14. 14. Anleiter und Schüler arbeiten zusammen, beide sind aktiv. Die Aufgabenverteilung sollte vorher abgesprochen werden, damit dem Schüler seine Aufgaben klar sind.
  15. 15. Bei dieser Möglichkeit ist der Anleiter passiv. Er beobachtet genau, was der Schüler macht. Hierbei können einzelne Tätigkeiten oder komplexe Arbeitsabläufe überprüft werden. Der Schüler ist aktiv, er verrichtet also alle Arbeiten alleine. Er kann natürlich jederzeit Unterstützung und Hilfe einfordern.
  16. 16. Siehe Kopie Anleitungsprozess Siehe Kopie Siebenstufenmethode
  17. 17. Phase I Vorbereitung der Anleitung Phase II Planung der Anleitung Phase III Durchführung Phase IV Übungsphase Phase V Evaluation
  18. 18. Einschätzung der anzuleitenden Person Bedingungsanalyse Einschätzung… der Lernvorraussetzungen der Motivation der Lernbedürfnisse
  19. 19. Planung… der Lerninhalte der Lernziele der Lernmethoden Zeitpunkt und Ort der Anleitung bestimmen
  20. 20. Vorführung bzw. Demonstration der zu erlernenden Tätigkeit durch die anleitende Person
  21. 21. Nachmachen und Üben der zu erlernenden Tätigkeit durch die anzuleitende Person
  22. 22. 1. Vorbereiten der Auszubildenden durch den Ausbilder: Der Ausbilder versucht, bei den Auszubildenden Interesse zu wecken, indem er die Tätigkeit und deren Bedeutung vorstellt. Er stellt das Material zur Verfügung und versucht, die Kenntnisse der Schüler zu erforschen. 1. Die Patientin vorbereiten Informationen geben und Handlungsablauf erklären offene Fragen klären
  23. 23. 2. Vorführung und Erklärung des Ausbilders: Der Ausbilder zerlegt die Tätigkeit und erklärt dabei, was, wie und warum er dies tut. Gegebenenfalls kann er einige Schritte wiederholen und dabei die Kernpunkte hervorheben. Anschließend führt er den gesamten Arbeitsvorgang vor und ermutigt die Schüler zum Nachmachen. 2. Der Patientin die Handlung vormachen vormachen und erklären was geschieht/Überblick Vormachen und genau erklären + begründen „Was, Wie, Warum“
  24. 24. 3. Nachmachen unter Anleitung: Die Schüler machen den Vorgang nach. Dabei sollen sie das Was, Wie und Warum versprachlichen und somit eigene Verständnisprobleme selbst erkennen. Fortschritte sollen vom Ausbilder sofort gelobt und Fehler korrigiert werden. 3. Patientin Handlung nachmachen lassen probieren lassen Ausführen, beschreiben und begründen lassen Zügig nachmachen lassen
  25. 25. 4.Selbstständig üben und arbeiten lassen: Bis zur Festigung kontrolliert der Ausbilder die Tätigkeit und gibt lobende Worte bei Beherrschung. 4. Die Anleitung abschließen Patientin selbständig unter Aufsicht üben lasen
  26. 26. Anerkennung und Sicherung des Gelernten Feedback durch die anleitende Person bei Bedarf Planung neuer Lernziele
  27. 27. Cognitive Apprenticeship ist eine Unterrichtsmethode, die im Sinne von Meister-Lehrlings-Verhältnissen kognitive Prozesse für den Lernenden sichtbar machen soll, wobei man versucht, die Vorteile einer praktischen Lehre auch für die theoretische Ausbildung zu nutzen. Literatur: Collins, A., Brown, J.S. & Newman, S.E. (1989). Cognitive apprenticeship: Teaching the craft of reading, writing and matematics http://lexikon.stangl.eu/225/cognitive-apprenticeship/ letzter Zugriff: 20.08.2012
  28. 28. Modeling (Vorführen), Scaffolding (unterstützte Eigentätigkeit), Fading (Nachlassen der Unterstützung durch den Lehrer bei steigender Kompetenz der Lerner) und Coaching (betreutes Beobachten). Darstellung von Reich (2012)
  29. 29. • Modeling Die Lehrenden machen ihr Vorgehen vor und verbalisieren dabei, was sie denken und (warum) machen: Kognitive Prozesse werden „sichtbar“ • Coaching Lernenden arbeiten selbstständig an einem Problem, werden bei Bedarf von anwesenden Lehrenden unterstützt • Scaffolding Lernende arbeiten allein, Lehrende können um Tipps gebeten werden • Fading Lernenden erhalten vollständige Kontrolle, die Lehrenden blenden sich aus
  30. 30. • Articulation Die Lernenden werden immer wieder aufgefordert, Denkprozesse und Problemlösestrategien zu artikulieren. • Reflection Die Lernenden werden aufgefordert, die ablaufenden Prozesse beim Lernen mit Anderen zu diskutieren und zu reflektieren. • Exploration Die Lernenden werden zu aktivem Explorieren und selbstständigem Problemlösen angeregt.
  31. 31. keine reale Praxissituation nicht Patientenorientiert nicht Situationsbezogen
  32. 32. Das Skills Centre stellt eine Alternative zum Lernen pflegepraktischer Kompetenzen in der direkten Konfrontation mit Patienten bzw. Angehörigen in deren aktueller Umwelt (z.B. Krankenhaus, Pflegeheim oder eigenes Zuhause) dar. Skills Centres stehen Pflegekräften unterschiedlicher Qualifikationsstufen zur Verfügung, um ihre psychomotorischen, klinischen und kommunikativen Fertigkeiten in einem geschützten und kontrollierten Rahmen zu erproben, zu verfeinern oder zu erweitern (Crow 1980).
  33. 33. Demnach verhindern Skills Centres zum einen, dass vulnerable Personengruppen zum “didaktischen Material” werden. Zum andern werden die in einer Lehr-Lernsituation befindlichen Pflegekräfte vom Handlungsdruck einer konkreten Pflegesituation entlastet (vgl. Knight 1998, Knight/Mowforth 1998).

×