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  1. 1. Unabhängige Online-Tageszeitung für Darmstadt 04. Jan 2012 Charlotte Teske, Nicole Leder und Danny Verdam geben Darmstädtern Sport-Tipps wie sie ihre guten Neujahrs-Vorsätze umsetzen können (Foto: Thomas Zöller/Nicole Leder/Danny Verdam) Gute Vorsätze: Spaß statt Qual - Profi- Tipps von Darmstädter Elite-Sportlern Darmstadt 04.01.2012 Wer sich im neuen Jahr dafür entschieden hat, in seiner Freizeit das bequeme Sofa-Lümmeln gegen frische Luft und Laufschuhe einzutauschen, sollte einiges beachten. Der Spaß an der sportlichen Betätigung sollte erhalten bleiben und nicht zur Quälerei werden. Tipps für Anfänger erhielt HEINERTOWN-Chefredakteurin Angela Barany von drei Darmstädtern, die es wissen müssen: Profi-Triathletin Nicole Leder, Ex-Marathon-Läuferin Charlotte Teske und Wüstenläufer Danny Verdam. Die aktive Zeit der Darmstädter Langstreckenläuferin Charlotte Teske liegt schon lange hinter ihr. Doch kann eine ehemalige Spitzen-Athletin, wie Charlotte Teske nicht anders als noch immer jeden Morgen in ihre Laufschuhe schlüpfen und laufen, bevor ihr eigentlicher Arbeitstag als Heilpraktikerin beginnt. „Wenn man mit dem Laufen beginnt, muss das Ziel nicht immer der Marathon sein“, so Teske. Die erfahrene Läuferin rät einem Sportanfänger, der vielleicht nur ein paar Kilos verlieren will, am Anfang eine gut überschaubare Laufrunde zu wählen: „Es ist wichtig, den Überblick zu behalten und sich nicht zu weit von seinem Startpunkt zu entfernen, damit man schnell
  2. 2. wieder an seinem Auto ist, wenn einem die Puste ausgeht. Der Puls sollte zwischen 130 und 140 liegen, maximal jedoch 150 und man muss noch einen Satz sprechen können ohne völlig außer Atem zu kommen.“ Die 62-Jährige weiß wovon sie spricht, schließlich gewann sie bereits 1977 ihren ersten nationalen Titel im Crosslauf. Und stellte zum Abschluss ihrer leistungssportlichen Karriere beim München-Marathon 1990 sogar einen Streckenrekord über 2:33:12 Stunden auf. In der Regel ist Charlotte Teske jeden Samstagmorgen um 7.30 Uhr auf der Lichtwiese am Schießstand anzutreffen, von wo aus sie mit einer Gruppe zum Laufen startet. „Zwar erstelle ich keine Trainingspläne mehr, wenn jemand aber Probleme mit dem Laufen hat und zum Lauftraining kommt, mache ich eine Blick-Diagnostik. Das heißt, ich schaue ob der Fuß beim Laufen falsch aufsetzt oder die falschen Schuhe getragen werden“, sie die einstige Profi- Läuferin. Das größte Problem, das die Heilpraktikerin sieht, ist die Überforderung der Menschen durch sich selbst. „Es ist ganz wichtig achtsam mit sich selber zu sein. Die meisten fangen viel zu schnell an zu laufen“, so Teske. An diese Aussage schließt sich Nicole Leder an. Die Profi-Triathletin und mehrfache Ironman-Siegerin sagt, dass die meisten viel zu hart mit dem Training beginnen: „Erstmal sollte man einen Check-Up beim Hausarzt machen lassen, wie Blut abnehmen und Belastungs-EKG.“ Kleine Zielsetzungen sind nach Leders Meinung sehr wichtig: „Wenn man sein Training der Jahreszeit entsprechend ausrichtet, am Wochenende läuft und unter der Woche ins Hallenbad geht. Oder im Winter bei schönem Wetter Mountainbike anstatt Rennrad fährt.“ Auch sei es sinnvoll, weniger hart, dafür aber kontinuierlich über die Woche verteilt zu trainieren, so die 40-Jährige und sagt weiter „im Frühjahr kann man dann bei ein bis zwei kleinen Läufen mitmachen oder einen kleinen Duathlon bestreiten.“ Die aktive Profi-Sportlerin wechselte im Jahr 1989 vom Schwimmsport zum Triathlon und wurde mehrfach in Folge von 1989 bis 1991 Junioren-Europameisterin. 2007 erlangte sie beim Ironman Germany in Frankfurt den Europameister-Titel auf der Langdistanz. Diese Erfahrungen nutzt Nicole Leder und erarbeitet nun für Anfänger persönliche Trainingsprogramme, um ihnen einen Einstieg in den Sport zu erleichtern: „Beispielsweise ist ein richtiger Kraulstil beim Triathlon wichtig. Wenn man sich einen falschen aneignet ist es schwerer, diesen wieder zu korrigieren“, so Leder. Auch Danny Verdam, der Extrem-Sportler, der bereits sechs Mal durch die Wüste Marokkos gerannt ist, weiß, dass sich die meisten, die mit dem Laufen anfangen, selbst überfordern: „Diejenigen, die sich im neuen Jahr vorgenommen haben, mehr Sport zu machen, haben sich über die Weihnachtsfeiertage nochmal vollgefuttert und stehen nun mit einem Körper voller Giftstoffe da. Eigentlich fängt man dann bei Null an. Man sollte sich anfangs auch im Klaren darüber sein, was in einem Körper vorgeht und sich die Basis der Trainingslehre durchlesen.“ Deshalb ist es auch nach Verdams Meinung wichtig, erstmal einen medizinischen Check durchführen zu lassen: „Viele glauben, weil sie vor Jahren mal recht fit waren, wären sie das nach jahrelanger Pause immer noch und laufen viel zu schnell. Trainieren jeden Tag und wundern sich, dass sie nach sechs bis acht Wochen einen Rückschlag erleiden.“ Wer langsam anfängt, ist gesundheitlich auf der sicheren Seite. „Die ersten zwei Monate 500
  3. 3. Meter Joggen und dann einen Kilometer gehen. Ein bisschen traben, ein bisschen gehen. Und man muss bedenken, umso älter man ist umso länger dauert es, bis sich ein Erfolg einstellt“, so der Wüstenläufer. Danny Verdam ist spezialisiert auf betriebliches Gesundheitsmanagement, führt Sportcoaching für Führungskräfte durch und weiß, dass es auch um den Spaß an der Sache geht: „Um den Spaß beizubehalten, sollte man sich motivieren indem man sich einer Laufgruppe anschließt oder einen Partner sucht, der ebenfalls Anfänger ist." Dieser Artikel wurde Ihnen mit Genehmigung der HEINERTOWN.DE Verlags GmbH zugänglich gemacht. Eine Weiterverbreitung darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Verlages erfolgen. HEINERTOWN.DE Verlags GmbH Gundolfstraße 19 64287 Darmstadt Telefon 0 61 51 - 42 92 228 Telefax 0 61 51 - 42 92 229 E-Mail: redaktion@heinertown.de Internet: www. heinertown.de Registergericht: Amtsgericht Darmstadt Registernummer: HRB 88759 Geschäftsführer: Christiane Clasen, Uwe Lorenz

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