ISSN 2195-2469
Februar 2013
Mobilität
Der mobile Mitarbeiter
Business Health Impulse
Gesundheitsmagazin für den Mittelstan...
Krafttrainingsgeräte · Motorisierte Krafttrainingsgeräte · Medizinische Trainingsgeräte · Zirkeltraining · Trainingssoftwa...
Liebe Leserinnen und Leser,
die Alterspyramide kehrt sich um: Es gibt immer weniger junge und immer mehr alte
Menschen. Ei...
BHI: Herr Schneider, Gesundheitszeitschrif-
ten gibt es viele und auch die Segmente
Personal- und Managementfachzeitschrif...
150.000 Exemplaren pro Ausgabe (fünf
in 2013) liegen. Nach oben sind keine
Grenzen gesetzt, der Markt ist enorm. Wir
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Vor dem Hintergrund gestiegener Mo-
bilitätsanforderungen stellt sich somit
die Frage nach den Folgen von Mobilität
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direkt beim Kunden, an der Arbeitsstätte
oder unterwegs, ausgeführt.
Zu viel berufliche Mobilität
macht krank
Zunehmende Be...
mobilitätsinduzierender Entscheidun-
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willigkeit stärken
Flexibilität für Mitarbeit...
9,6Millionen Arbeitnehmer arbei-
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kehr und Logistik. Fern- und Vielfahrer
sollen zuverlässig,...
Der demografische Wandel stellt die
Industrie vor neue Herausforderun-
gen. Der Anteil älterer Beschäftigter wird
in den nä...
Moderne Technologie
fördert Aktivität
Die gesündesten Unternehmen Deutsch-
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9.–10. April 2013 | Messe Zürich
3. Europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie
SEHEN SIE RO...
23. - 24. April 2013
Messe Stuttgart
1 TICKET - 2 MESSEN
Stuttgart
3. Europäische Fachmesse für betriebliche
Gesundheitsfö...
Führungsaufgabe
Zukunftsicherung und Gesundheit
Konstante ist die Verän-
derung. Im Spannungs-
feld zwischen „Tradition
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(2010) sehr treffend und durchaus provo-
kant in seiner Lektüre „Die Entscheidung
liegt bei dir!“
Chancen für den Einzelne...
Die heutige und zukünftige Arbeitswelt
unterliegt einem stetigen Wandel und
die Geschwindigkeit der Veränderungen
nimmt zu...
Dieses mobile Gesundheitsprogramm
umfasst zahlreiche Übungen und Auf-
gaben zu den essentiellen Gesundheits-
bausteinen Be...
Betriebliche Gesundheitsförderung
speziell im Mittelstand: Corporate
Health ist originäres Thema auf der FIBO
Körperliche ...
Gesunde und motivierte Mitarbeiter
machen einen wesentlichen Teil des
wirtschaftlichen Erfolgs eines Unterneh-
mens aus. D...
BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG – WORK AND MOVE
wove – work and move
Das effektivste Rückentraining
mit minimalem Zeitei...
Rückfax an (069) 420903-70
Ja, ich nehme am BGM-Rundgang auf der FIBO teil und melde mich dazu verbindlich an.
Bitte sende...
Um die Herausforderungen der de-
mografischen Veränderungen in
Chancen zu verwandeln, gilt in Zukunft
vor allem eines: Eine...
die den steigenden Erwartungen nicht nur
junger Fach- und Führungskräfte an eine
ausgewogene Work-Life-Balance mit einer
l...
Gründe für zunehmende Mobilität gibt
es zahlreiche: Vom Glauben, erfolg-
reicher zu sein, über Zusammenlegung
von Betriebs...
Eine wissenschaftliche Feldstudie weist erstmalig nach: Die patentierte Weltinnovation
Trimension®
des ON®
fördert mit nat...
Ganzheitliches betriebliches Gesund-
heitsmanagement – ein hehrer An-
spruch, der selten erfüllt werden kann.
Die deutsche...
sein. Erst wenn die innere Einstellung
der Mitarbeiter stimmt, kann das volle
Potenzial freigesetzt werden.
Wichtigste Mul...
Vollwertig essen hält gesund und för-
dert Leistung und Wohlbefinden.
Doch gerade wer beruflich im Außen-
dienst unterwegs i...
sich gut vorbereiten und sind auch un-
terwegs ein Hochgenuss. Begleitet von
einem Stück Vollkornbaguette lässt sich
so je...
Sie halten die erste Ausgabe der Busi-
ness Health Impulse in der Hand.
Ein Magazin mit vielen interessanten
Themen und nü...
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Business Health Impulse
das Gesundheitsmagazin für den Mittelstanddas Gesundheitsmagazin fü...
Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind eine Grundlage für den Erfolg Ihres Unternehmens. Investieren Sie in die Fitness
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  1. 1. ISSN 2195-2469 Februar 2013 Mobilität Der mobile Mitarbeiter Business Health Impulse Gesundheitsmagazin für den Mittelstand 14 Führung: Zukunftsicherung und Gesundheit 16 Ergonomie: Gesund unterwegs? 22 Demografie: Zeit für Veränderungen 24 Körper | Psyche: Chance und Belastungsfaktor 28 Lebensstil: Ernährungstipps für den Außendienst
  2. 2. Krafttrainingsgeräte · Motorisierte Krafttrainingsgeräte · Medizinische Trainingsgeräte · Zirkeltraining · Trainingssoftware · Cardiogeräte · Ganzheitliche Konzepte Trainingsgeräte sind nicht das Einzige, was es bei gym80 International in Serie gibt. Beim bodyLIFE Award haben es unsere Kraftgeräte jetzt schon zum zehnten Mal ganz nach oben geschafft. Abgerundet wird unser erfolgreiches Abschneiden 2012 durch einen hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie Medical Fitness. Wie auch Ihr Fitness- studio oder Reha-Zentrum auf die Gewinnerseite kommt, erfahren Sie auf www.gym80.de oder direkt bei einem Besuch unseres Show- rooms in Gelsenkirchen. Termine unter: 0209 970640. Die Grundlage für bestes Muskeltraining: mindestens zehn Wiederholungen. Apropos „Wiederholen“: Wenn Sie sich bei uns mit der neusten Gerätegeneration eindecken wollen, nehmen wir Ihre alten gym80 Geräte mit Gewichts- block gern zum attraktiven Festpreis zurück.
  3. 3. Liebe Leserinnen und Leser, die Alterspyramide kehrt sich um: Es gibt immer weniger junge und immer mehr alte Menschen. Eine Entwicklung, die sich auch auf den Arbeitsmarkt auswirkt. Prognosen des Statistischen Bundesamtes zufolge ist bis zum Jahre 2025 eine Zunahme der Zahl der über 50-jährigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um etwa zehn Prozent zu erwarten. Mit ihr wächst auch die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung. Nicht nur im Hinblick auf den demografischen Wandel sind Arbeitgeber, die sich um die Gesund- heit ihrer Belegschaft sorgen, im Vorteil. Ein Unternehmen, das auf betriebliche Ge- sundheitsförderung setzt, darf zu Recht auf die gute Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis ins hohe Alter und damit auch auf langfristige Wettbewerbsfähigkeit durch höhere Flexibilität, größere Innovationsfreude und mehr Teamgeist in der Beleg- schaft hoffen. Viele Unternehmen haben dies begriffen und betriebliche Gesundheitsförderung erfolg- reich in ihren Unternehmen eingeführt. Es sind aber meist die kleinen und mittelständi- schen Firmen, die noch nicht hinreichend über die Chancen und Möglichkeiten betrieb- licher Gesundheitsförderung informiert sind. Sie zu erreichen, ist eine Aufgabe, die auch wir uns vorgenommen haben. Mit der Kam- pagne „Unternehmen unternehmen Gesundheit“ haben wir den kleinen und mittelstän- dischen Unternehmen anhand vieler guter Beispiele Wege aufgezeigt, wie das Thema Gesundheitsförderung in Betrieben umgesetzt werden kann. Auch das Gesundheitsmagazin „Business Health Im- pulse“ bietet Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen umfassenden Einblick in das Themenfeld Gesundheit in mittelständischen Unternehmen und ermutigt Sie, den Gedanken einer vorausschauenden betrieblichen Gesundheitsförderung aufzugreifen oder auszubauen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre. Daniel Bahr MdB Bundesminister für Gesundheit 28 Lebensstil Ernährungstipps – Special für Außendienstmitarbeiter 22 Demografie Demografie – Chance für Veränderungen 24 Körper | Psyche Mobilität – Chance und Belastungsfaktor 16 Ergonomie Gesundheit für unterwegs?! – Betrieb- liches Gesundheitsmanagement (BGM) 14 Führung Führungsaufgabe – Zukunftsicherung und Gesundheit 6 Mobilität „Mobile Arbeit –„Mobile Arbeit – gute Arbeit?“gute Arbeit?“ Impressum Herausgeber/Verlag Zarbock Media GmbH & Co. KG Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt www.business-health-impulse.com www.zarbock-media.de Geschäftsführer Ralf Zarbock Verlagsleitung/Anzeigen Olaf Schneider Telefon 069/420903-71 olaf.schneider@zarbock.de Redaktion Danny Verdam (Projektleitung (V.i.S.d.P.) Telefon 069/420903-86 danny.verdam@zarbock.de Katharina Spanger Telefon 0 69/42 09 03-86 katharina.spanger@zarbock.de Ann-Katrin Jäger Telefon 069/420903-58 ann-katrin.jaeger@zarbock.de Anzeigenverwaltung/Vertrieb Anette Kostrzewa Telefon 069/420903-75 anette.kostrzewa@zarbock.de Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 1. 10. 2012 Bildquellen: Thinkstock, Fotolia, Pixelio Bezugspreise Jahresabonnement 30,– Euro (inkl. MwSt.) inkl. Porto- und Versandkosten Erscheinungsweise: 2013: 5 x jährl. ISSN-Nr. 2195-2469 Druck Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt Gerichtsstand Frankfurt /Main Mitgliedschaft Business Health Impulse/Zarbock Media ist Mitglied im Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM) 3 Inhalt Editorialb www.business-health-impulse.com | Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand
  4. 4. BHI: Herr Schneider, Gesundheitszeitschrif- ten gibt es viele und auch die Segmente Personal- und Managementfachzeitschriften scheint gesättigt. Wieso engagiert sich Ihr Verlag in diesem für das Unternehmen neuen Umfeld? OS: In der Tat gibt es bereits einige Magazine, die das Thema betriebliches Gesundheitsma- nagement redaktionell mehr oder weniger in- tensiv begleiten. Unsere Beobachtungen haben jedoch zur Auffassung geführt, dass es an einer Plattform fehlt, die einem Unternehmer konkre- te Hinweise und Lösungsvorschläge gibt, wie er das Thema Gesundheit in seiner Firma für sich umsetzen kann. BHI: Business Health Impulse ist ein Gesund- heitsmagazin für den Mittelstand. Wieso spre- chen Sie in der Hauptsache die KMU an? OS: Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. 80 Prozent des Brutto- Inland-Produktes werden von KMU und deren Mitarbeitern erwirtschaftet. Ein Unternehmen dieser Größenordnung trifft es aber ungleich härter, wenn Mitarbeiter in Schlüsselpositionen aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, als wenn ein Angestellter eines DAX-Konzerns ar- beitsunfähig ist. Zudem ist das Thema in Großunternehmen weitaus präsenter als in kleinen Firmen. Selbst wenn es sicherlich noch nicht flächendeckend optimal umgesetzt ist. BHI: Fünf ständige Rubriken sowie die um- spannende Leitthematik Führung charakte- risieren das Magazin. Welche sind das und weshalb? DV: Gesundheit ist eine Führungsaufgabe. Das wollen wir den Unternehmern nahebringen, allerdings ohne erhobenen Zeigefinger. Daher haben wir Führung sowie die Rubriken Mobi- lität, Ergonomie, Körper-Psyche, Demografie und Lebensstil als Themen gewählt, die aus unserer Sicht als Haupteinflussfaktoren auf die Gesundheit eines im Berufsleben stehenden Menschen ist. Wir verknüpfen die Rubriken – eine davon stellt das Leitthema einer Ausga- be – miteinander und stellen die Wechselwir- kungen zwischen den Themenblöcken dar. Jedes Leitthema ist so aufgebaut, dass, wie bei einer ärztlichen Untersuchung, eine Anamnese stattfindet, dann diagnostiziert wird, therapiert wird und zum Schluss Präventionsmaßnahmen vorgeschlagen werden. Das alles in einem gut verständlichen Deutsch. Das Magazin muss gelesen und verstanden werden, medizinische Formeln sind hier sicher fehl am Platz. BHI: Wer schreibt in Business Health Impulse? OS: Wir arbeiten mit Autoren zusammen, die aus den unterschiedlichsten Bereichen stam- men und in ihren Disziplinen allesamt Vollpro- fis sind. Sie alle eint das gemeinsame Thema BGM. Unsere Autoren kommen aus Unter- nehmensberatungen, sind Ernährungsbera- ter, Sportwissenschaftler, Psychologen und Coachs, darüber hinaus werden wir von einem Team von Rechtsanwälten und auch Finanzbe- ratern unterstützt. Vielschichtige Themen er- fordern zahlreiche Spezialisten, die Antworten geben können. BHI: Wie viele Leser erreichen Sie mit jeder Ausgabe? OS: Unsere Druckauflage wird zunächst bei Gesundheit ist Chefsache Mit Business Health Impulse (BHI), einem Gesundheitsmaga- zin für mittelständische Unternehmer und leitende Angestell- te beschreitet Zarbock Media aus Frankfurt neue Pfade. Im Interview stellen Verlagsleiter Olaf Schneider und Projektleiter Danny Verdam das Konzept des Magazins vor. Danny Verdam (DV), Dipl.- Betriebswirt, Spezialist für Gesundheitsprozessbera- tung, beschäftigt sich seit Jahren mit dem Themen- komplex gesunde Mitar- beiter, demographischer Wandel und deren Auswir- kungen auf Unternehmen. Der Extremsportler und Netzwerker berät Unter- nehmer bei der Imple- mentation von geeigneten (Gegen-)Maßnahmen und hält Vorträge zu beiden Themen. Olaf Schneider (OS), Betriebswirt und Medien- profi, beschäftigt sich ebenfalls seit Jahren mit der Materie. Als Familien- vater und vielbeschäftigter Manager kennt er die steigenden Anforderungen an Mitarbeiter aus eigener Erfahrung. Lösungen zu vermitteln statt Bestands- aufnahmen zu erstellen ist sein Anliegen, das zum Projekt „Business Health Impulse“ führte. 4 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  5. 5. 150.000 Exemplaren pro Ausgabe (fünf in 2013) liegen. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt, der Markt ist enorm. Wir werden allerdings intensiv beobachten, wie das Magazin bei den Lesern ankommt und dann die Stellschrauben feinjustie- ren. Letzten Endes kommt es natürlich auch darauf an, die Industrie und Dienst- leister für das Konzept zu begeistern. Die bisherigen Gespräche geben aber durch- aus Anlass zu Optimismus. BHI: Ihr Verlag ist Mitglied im Bundes- verband Betriebliches Gesundheitsma- nagement (BBGM). Weshalb? DV: Genau wie Business Health Impulse möchte der Verband das Thema BGM strukturieren und Normen schaffen, dabei aber auch eine Anlaufstelle für ratsuchen- de Unternehmer sein, die sich unschlüssig sind, wie ein nachhaltiges Gesundheits- management bei ihnen umgesetzt werden kann. Hier hilft der Ver- band weiter. Wir sind dem Verband freundschaftlich verbunden, daher be- richten wir auch aus dem Verbandsgeschehen, in das wir ja selbst mit ein- gebunden sind. BHI: Geben Sie uns ei- nen Ausblick: Wohin geht die Reise von Busi- ness Health Impulse? OS: Ich wünsche mir, dass sich das Ma- gazin schnell etabliert und bei Lesern und Werbetreibenden gleichermaßen Anklang findet. Dabei wird sicher hilfreich sein, dass wir uns recht gut vernetzt haben und jedem eine aufmerksamkeitsstarke, neutrale Plattform bieten. Das wird auch über unsere Webseite geschehen, die ei- nem Leser zahlreiche Informationen bie- tet, die über das Magazin hinausgehen: Checklisten, Tools, Tabellen – quasi das „Erste Hilfe“-Sortiment, um sich mit BGM vertraut zu machen. DV: Es gibt viel zu tun, eine ungemein spannende Aufgabe steht uns bevor. BHI: Vielen Dank. FIBO Niederlassung der Reed Exhibitions Deutschland GmbH · Völklinger Str. 4 · 40219 Düsseldorf · Germany · Tel. +49 211 90191-300 · E-Mail: info@fibo.de www.fibo.de FIBO – Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & GesundheitFIBO – Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit 11.-14. April 2013 | koelnmesse Mitarbeiter fit! Experten für Fitness und Gesundheit. Auf der FIBOfinden Sie die Machen Sie ihre 1st time in COLOGNE b
  6. 6. Vor dem Hintergrund gestiegener Mo- bilitätsanforderungen stellt sich somit die Frage nach den Folgen von Mobilität für den Einzelnen, sein Privat- und Be- rufsleben, ebenso wie nach den gesell- schaftlichen Konsequenzen erhöhter Mo- bilitätserfordernisse. Dies stellt auch im Unternehmen Geschäftsführer, Betriebs- und Personalräte vor neue Aufgaben. Sie benötigen grundlegende Kenntnisse und eigene Ziele für die Gestaltung mobiler Beschäftigung. Hier hat es sich Business Health Impulse zur Aufgabe gemacht, insbesondere Folgen und mögliche Lö- sungen in den Fokus zu rücken. Mobile Arbeit nimmt an Bedeutung zu Jeder vierte Erwerbstätige im Alter zwi- schen 25 und 54 Jahren ist derzeit mo- bil. Nahezu jeder zweite Erwerbstätige hat bereits Mobilitätserfahrungen gemacht. Ein wachsender Bereich des Arbeitsle- bens und eine wachsende Zahl von Be- schäftigten sind durch die verschiedenen Formen von Mobilität betroffen. Dabei werden die klassischen Gestaltungsbe- reiche humaner Arbeitsbedingungen wie Arbeitsschutz, Arbeitszeit, Aufgaben und Arbeitsteilung oder Raumgestaltung wie- der aktuell, gewinnen sogar eine neue Brisanz. Durch den Einsatz von Tablet PC und Handy bestehen beachtliche Poten- ziale zur Steigerung der Effizienz und der Wertschöpfung. Viele Arbeiten werden „Mobile Arbeit – gute Arbeit?“ Mobilität ist ein ambivalentes Phänomen. Auf der einen Seite wird ihr individuell und auch gesellschaftlich Positives zugeschrieben. Mobilität ist etwa Abenteuer, Unabhängigkeit und Zeichen für Erfolg und Karriere. Dem stehen mit Mobilität ver- bundener Stress, Zeitknappheit und Belastungen gegenüber, wie sie etwa während Geschäftsreisen und Außendiensttätigkeiten auftreten können. Die erste Gruppe, der wir uns im Rahmen unserer Serie widmen möch- ten, sind die Außendienstler. 6 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  7. 7. direkt beim Kunden, an der Arbeitsstätte oder unterwegs, ausgeführt. Zu viel berufliche Mobilität macht krank Zunehmende Beschleunigung kann auch Nachteile haben. Die Techniker Kran- kenkasse zieht nun eine Verbindung zwischen psychischen Krankheiten und Mobilität – die zunehmende Mobilität der Beschäftigten in Deutschland geht offensichtlich auf Kosten der seelischen Gesundheit. So sind laut neuem Gesund- heitsreport der Techniker Krankenkasse Menschen, die beruflich pendeln, im Au- ßendienst tätig sind oder die umziehen, häufiger wegen psychischer Störungen krankgeschrieben. Pendler fehlten 2011 dem Report zufolge 2,2 Tage wegen psy- chischer Störungen, Menschen mit Ar- beitsplatz nahem Wohnort 1,9 Tage. Wer seinen Wohnsitz gewechselt hat, fehlte deshalb sogar 4 statt 2,1 Tage. Mobilität, eine Herausforderung Die erste Gruppe, der wir uns im Rahmen unserer Serie widmen möchten, sind die Außendienstmitarbeiter, diejenigen, die ständig unterwegs auf Messen sind oder beim Kunden vor Ort. Sie stehen unter permanentem Termindruck. Ihr Arbeits- platz ist der PKW (Stau!), die Messehalle oder das Empfangszimmer. Auch unsere zweite Gruppe, die der Pendler, die täglich weite Strecken zur Arbeit fährt, steht oft unter Anspannung. Schon eine Zugverspätung reicht dafür aus. Auf dem Markt kursieren die unter- schiedlichsten Lösungen für eine effektive Stressbewältigung. Wir schauen uns für Sie um und nehmen die Anbieter genau unter die Lupe. Eine weitere Berufsgruppe die unter Druck steht, sind die Fernfahrer, als schwächstes Glied der Logistik-Kette. Oft sind die Touren so knapp kalkuliert, dass es auf Minuten ankommt, will der Fahrer mit seiner Fracht nicht Stunden auf den nächsten freien Verladeplatz warten. Schon der kleinste Stau zerstört jeden Plan. Bereits einige Unternehmen bieten ihre Mitarbeiter-Programme an, die gesundheitsfördernd sind. Hiermit setzen sie ein klares Signal, dass ein Invest in die Gesundheit der Belegschaft positive Auswirkungen haben kann und wird. Wir stellen sie Ihnen in den weiteren Ausga- ben vor. Immer mehr Menschen arbeiten flexibel und zu unterschiedlichen Zeiten. Sprich von zu Hause, in Cafés, von unterwegs aus. Diese vierte Gruppe, die Arbeits,- bzw. Laptopnomaden, nutzt statt PCs lie- ber Notebooks oder Tablet PCs unterwegs oder zu Hause. Mit diesen ist es schwieri- ger, ergonomisch korrekt zu arbeiten, was zu Beschwerden führen kann. Mobiltele- fonnutzung im Auto, Laptop-Einsatz beim Kunden, Datenerfassung im Zug unter schwierigen Umgebungsbedingungen, instabile Mobilverbindungen oder unergo- nomische Endgeräte belegen, dass auch unter den Vorzeichen veränderter Ar- beits- und Organisationsformen und der Potenziale neuer Technologien fast „alt- modisch“ gewordene Themen wie Lärm, Zwangshaltungen und Pausenregelungen bei mobilen Wissensarbeitern wieder an Bedeutung gewinnen. Ständige Erreich- barkeit, häufiger Wechsel von Orten und Umfeld, Zeitdruck und Arbeitsverdich- tung, lange Fahrten z.B. mit dem Auto, Entfernung vom Betriebsgeschehen und fehlende soziale Einbindung sowie gren- zenlose Arbeitszeiten und ungünstige Ar- beitsplätze und Umgebungsbedingungen tragen ihren Anteil an typischen und gut bekannten Belastungen bei. Damit Mobilität nicht sofort negativ be- lastet wird, wollen wir Lösungsansätze für diejenigen bieten, die oft für Umsatz- garantie sorgen müssen und auf dessen Schultern die kleinen und mittelständi- schen Betriebe in den meisten Fällen ru- hen. Dass der Ausfall des umsatzstärks- ten Verkäufers eine immense Auswirkung auf das Weiterbestehen des Unterneh- mens haben kann, wird oft unterschätzt. Mögliche Lösungsansätze zur Entwicklung von Präventions- strategien in Unternehmen Regelungen sollten stets auf betrieblicher Ebene festgelegt werden. So stärken Sie das Vertrauen zum Mitarbeiter und geben ihm Sicherheit. Um als Unternehmer dem Mitarbeiter eine gesundheitsgerechte mo- bile Arbeit zu ermöglichen, gilt es für das Unternehmen bestimmte Voraussetzun- gen für den Einzelnen zu schaffen, wie beispielsweise: Qualität des Reisens erhöhen (Kosten für 1. Klasse sinnvoll, wenn Mitarbeite- rInnen im Zug sonst nicht arbeiten oder entspannen können) Kontrollverlust vermeiden, z.B. durch Arbeitszeitkonzepte („Gleitzeit“) Frühzeitige Information über geplante Entscheidungen und Beteiligung der MitarbeiterInnen an der Umsetzung Es wird viel zu den Themen Mitarbei- tergesundheit und Gesundheitsma- nagement im Unternehmen ge- schrieben. Das Gesundheitsmagazin Business Health Impulse aber erhebt darüber hinaus den Anspruch, seinen Lesern weiterführende Lösungsansät- ze zu bieten. Die Themen setzen sich mittels folgender Struktur zusammen: I. Bedarfsanalyse: Auftragsklärung – Anamnese. Welche Trends und Entwicklung sind wahrzu- nehmen? II. Analysephase: Symptome – Diagnose - Vergleich zu Benchmarks – Betrachtung unter betriebswirt- schaftlichen Aspekten – Welche Auswirkungen hat das The- ma für die Gesellschaft? III: Interventionsplanung: Behandlung und Um-setzung von Maßnahmen (Lösungsangebot) IV: Nachhaltigkeit: Vorsorge,- und Präventionsmaßnahmen 7www.business-health-impulse.com | Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand Mobilität
  8. 8. mobilitätsinduzierender Entscheidun- gen (z.B. Betriebsverlagerungen), Frei- willigkeit stärken Flexibilität für Mitarbeiter erhöhen, Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort, Überstunden („letzter Zug“); Arbeitsor- te (Home Office) Übernahme von Mobilitätskosten Zeitsouveränität erhöhen – ist Wegezeit bei Fern- und Wochenendpendlern pri- vate Zeit? sinnvoller Einsatz von Kommunikations- technologien, Reisezeit sinnvoll nutzen Technische Ausstattung mit Arbeitsmit- teln wie Mobiltelefon, Laptop etc.: ho- her Stand der Informations- und Kom- munikationstechnik – leistungsfähige UMTS- oder Wireless-LAN-fähige Note- books, PDAs, leistungsfähige und ergo- nomische Handys oder Smartphones; leichtgewichtige und ergonomische mo- bile Technik: Subnotebooks wiegen nur knapp über 1 Kilogramm, sollten in der Größe jedoch der Arbeitsaufgabe ange- passt sein; ergonomischer Bildschirm und Tastatur; optimale Kompatibilität der Technik; ergonomische Software ergonomische Ausstattung des KFZ: er- gonomisch geformter und gut gefederter Sitz, Klimaanlage, Sitzheizung, Stand- heizung, geräuscharmer Innenraum, Aufstellmöglichkeiten für Notebook; Rollkoffer für den Materialtransport Vermittlung von Entspannungstechni- ken Umzugshilfen: Kita, Pflege, Einleben am neuen Wohnort, Jobvermittlung für Partner Unterstützung bei der Reiseplanung und Organisation Prävention: zur Gesundheitsvorsorge auffordern Einrichtung von Home-Office-Tagen Eigeninitiative Aber nicht nur der Unternehmer kann sich aktiv für gesunde mobile Arbeitsver- hältnisse einsetzen, auch der Mitarbeiter kann in Sachen Selbstmanagement und Organisation an sich arbeiten. Einige Bei- spiele: eigene Grenzen erkennen und sich be- wusst machen Entscheidungsfreiheit, Termine selbst festlegen Stressmanagement: Beschäftigung auf der Reise, Bewegung verschaffen, Aus- gleich schaffen, Freizeit tatsächlich als Freizeit planen Reisezeiten sinnvoll nutzen und nicht nur als Zeitverschwendung sehen, Be- schäftigung mit Dingen, zu denen man sonst nicht kommt Familie in Abwesenheit organisieren, Vertrauen stärken, klappt zu Hause al- les gut? Nun sollten wir überlegen, wie wir als Un- ternehmer Hilfe leisten und auch als Mit- arbeiter selber dieses Thema in die Hand nehmen können. Wie sind die Zahlen in Ihrem Unternehmen? Was tun Sie, damit Ihre Mitarbeiter gut aufgehoben sind und Mobilität wieder das Gefühl von Abenteu- er und Aufbruch zurückerhält? Vergessen Sie dabei nicht: Gesunde Mitarbeiter sind die Grundlage für gesunde Unterneh- men. Nur durch ein gezieltes betriebli- ches Gesundheitsmanagement erreichen wir nachhaltig Verbesserungen. AUTOR Danny Verdam, Dipl.-Betriebs- wirt, Spezialist für Gesundheits- prozessberatung, beschäftigt sich seit Jahren mit dem The- menkomplex gesunde Mitarbei- ter, demographischer Wandel und deren Auswirkungen auf Unter- nehmen. Mobile Arbeit zeichnet sich gerade auch durch zeitliche Flexibilität aus. Hier stellt das Arbeitszeitgesetz die zentrale Rechtsgrundlage dar. Es gilt für alle Angestellten und Arbeiter sowie für die Auszubildenden, also auch für die „mobilen Beschäftigten“. Das Arbeitszeitgesetz legt z.B. einen verbindlichen Rahmen fest, innerhalb dessen die Dauer und die Lage der Arbeitszeit variiert werden können. Es regelt etwa, in welchen Zeiträumen ein Ausgleich beim Überschreiten von Grenzen der maximalen Ar- beitszeitdauer erfolgen muss. Eine ausführliche Darstellung des Gesetzes und eine Erläuterung der einzelnen Bestimmungen sowie einer Tabelle mit einer Übersicht zu den einzelnen Bestimmungen und den für mobile Arbeit interessanten Inhalten ist unter www.arbeitsschutz.nrw.de verfügbar. Ergänzt werden die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes durch die Bestimmungen der Manteltarifverträge der einzelnen Branchen. Eine weitere Berufsgruppe die unter Druck steht, sind die Fernfah- rer, als schwächs- tes Glied der Logistik-Kette. 8 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  9. 9. 9,6Millionen Arbeitnehmer arbei- ten europaweit im Sektor Ver- kehr und Logistik. Fern- und Vielfahrer sollen zuverlässig, leistungsstark und belastbar sein. Doch liegt die Prävention für die Mitarbeiter gerade in diesem Wirt- schaftsbereich sehr im Argen. Fernfahrer und Vielfahrer müssen leis- tungsstark und belastbar sein. Zuverläs- sigkeit ist wichtig. Ein Teil dieser Berufs- gruppen muss alle fünf Jahre zur ärzt- lichen Untersuchung, um weiterhin den Beruf ausüben zu können. Der politisch gewünschte internationa- le Wettbewerb führt europaweit zu einer Sparpolitik in den Unternehmen. Mit Folgen auch für die Arbeitnehmer: Die Mitglieder dieser Berufsgruppen leiden zunehmend unter körperlichen, psy- chischen Belastungen gekoppelt mit schlechter Ernährung, Bewegungsman- gel, Zeitdruck, unregelmäßigen Arbeits- und Pausenzeiten. Gleichzeitig stehen sie unter ständiger Kontrolle und müssen erreichbar sein. Das bedeutet Stress für Körper und Psyche. Die durchschnittliche wöchentliche Ar- beitszeit der Fern- und Vielfahrer liegt bei 56 Stunden. Untersuchungen haben gezeigt, dass Arbeitszeiten über 40 Wo- chenstunden zu Schlafstörungen, Herz- leiden, Rücken- und Magenbeschwer- den führen können. In allen EU-Staaten ist jedoch die Gesundheitsversorgung wohnortbezogen organisiert. Daraus re- sultiert bei Fernfahrern eine systembe- dingte gesundheitliche Unterversorgung: Den auftretenden Beschwerden begeg- nen die Arbeitnehmer aus Zeitmangel und Angst vor Arbeitsplatzverlust sehr oft durch Selbstmedikation, ohne medizini- sche Kontrolle. Erhöhtes Gefährdungspotenzial bei Fern- und Vielfahrern Hinzu kommt, dass durch den internati- onalen Wettbewerb im Bereich Verkehr und Logistik der Niedriglohnsektor rapide zugenommen hat. Dies zwingt die Mitar- beiter zu einem sparsamen Lebenswan- del, der Auswirkungen auf die Gesundheit nehmen kann. Eine neue Brille beispiels- weise ist oft nicht im Budget. All dies führt nachweisbar zu einer ge- sundheitlichen Überlastung und zu un- kalkulierbaren Gefahren für das einzelne Mitglied dieser Berufsgruppen, aber auch für die Öffentlichkeit. Obwohl die etwa 1,6 Millionen sozial- versicherungspflichtigen Mitarbeiter aus der Branche Verkehr und der Logistik in Deutschland jährlich zirka 8 bis 9 Milliar- den Euro Beiträge in die Krankenkassen zahlen, gibt es nur eine geringe Ausrich- tung auf die Anforderung der Menschen in diesem Wirtschaftsbereich. Es muss die Frage gestellt werden, ob und wie die bisher ausschließlich wohnortbezogene ambulante Gesundheitsversorgung so modifiziert werden kann, dass diese Mit- arbeiter besser gesundheitlich versorgt werden können. Das trägt dann nicht nur zu deren Gesundheit bei, sondern redu- ziert die Gefahren und verbessert die Pro- duktivität in der Transportwirtschaft. Die einseitig ausgeprägte Sparwut bei Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation gefährdet Menschenleben und verursacht unnötige Risiken. Die DGVP e.V. beschäftigt sich mit der Entwicklung der gesundheitlichen Ver- sorgung aller Bürger und begrüßt eine Initiative der Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. in Verona. Der Fo- kus der Initiative liegt auf einer Sicherung der Gesundheit und der Vermeidung von Risiken im Bereich Verkehr und Logis- tik in Deutschland und auf europäischer Ebene. Ein Bestandteil der Initiative sind sogenannte Zentren für Kraftfahrer-Ge- sundheit, die Angebote von Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation umfassen. Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) e.V. fordert eine dem Verkehrsbedarf angepasste Versor- gung, die erreichbar und bezahlbar ist sowie dazu beiträgt, dass Menschen nicht geschädigt werden und der volkswirt- schaftliche Schaden minimiert wird. DGVP e.V. für Gesundheit Telefon 06247/9044997 Telefax 06247-904 499 9 www.dgvp.de 9www.business-health-impulse.com | Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand Mobilität
  10. 10. Der demografische Wandel stellt die Industrie vor neue Herausforderun- gen. Der Anteil älterer Beschäftigter wird in den nächsten Jahren weiter wachsen; daher gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten werden können. Pra- xisnahe Konzepte hierfür zu entwickeln ist Ziel des Projekts „Gesund und qualifiziert älter werden in der Automobilindustrie. Partizipation und Inklusion von Anfang an“ (PINA). PINA wird im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) durch das Bun- desministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Kooperationspartner sind Au- tomobilhersteller und Zulieferer wie Opel, Audi, Bosch, Daimler, EvoBus, Ford, Porsche und VW. Die Federführung des Projekts liegt in den Händen des Instituts für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt (IAD) und des Lehrstuhls für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln. Bereits seit September 2011 nehmen die Forschungseinrichtungen den Stand des Alter(n)smanagements in den beteiligten Unternehmen auf und erarbeiten bis August 2014 Umsetzungs- strategien für ein praxisnahes Gesamtmo- dell. „Die Erhaltung von Gesundheit und Qua- lifikation der Mitarbeiter ist angesichts der demografischen Entwicklung von ent- scheidender Bedeutung. Das gilt für alle Branchen, nicht nur für uns Autoherstel- ler“, sagt Christian Möller, Director Hu- man Resources bei der Adam Opel AG. „Mit diesem Projekt möchten wir Best- Practice-Verfahrensweisen identifizieren und mit wissenschaftlicher Unterstützung erfolgreiche Lösungen entwickeln, die auch Unternehmen in Deutschland au- ßerhalb der Automobilindustrie zur Verfü- gung stehen." Schwerpunkte von PINA sind Themen wie Arbeitsorganisation, Arbeitsgestal- tung, Gesundheitsförderung, betriebli- ches Eingliederungsmanagement sowie Qualifizierung, Weiterbildung, Personal- entwicklung und Laufbahngestaltung. Ein Hauptziel ist nicht nur die Vernetzung der innerbetrieblichen Abläufe, sondern auch die Untersuchung der Schnittstellen zu Trägern von Prävention und Rehabilitation wie Krankenkassen, Unfall- und Renten- versicherungen und die Zusammenarbeit zwischen diesen und den Unternehmen zu stärken. www.pina-projekt.de Autoindustrie stellt sich dem demografischen Wandel 10 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  11. 11. Moderne Technologie fördert Aktivität Die gesündesten Unternehmen Deutsch- lands wurden am 15. November auf der feierlichen Preisverleihung zum Corporate Health Award 2012 in der Villa Kennedy in Frankfurt ausgezeichnet. Unter der Schirm- herrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der INQA wurde der Corporate Health Award bereits zum vierten Mal von den Initiatoren Han- delsblatt, TÜV SÜD Life Service und EuPD Research vergeben. Die Kon- ferenz und Preisver- leihung des Corporate Health Award bietet als wich- tigstes Netzwerkevent des Jahres die Möglich- keit zum fachlichen Austausch und gibt einen umfassenden Einblick in den Status quo und die wichtigsten Entwicklungslinien betriebli- chen Gesundheitsmanagements. Der Corporate Health Award hat sich seit 2009 als führende Qualitätsinitiative zum nachhal- tigen betrieblichen Gesundheitsmanagement etabliert. In den vergangenen vier Jahren hat sich viel getan. Immer mehr Unternehmen übernehmen aktiv Verantwortung für die Ge- sundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitar- beiter. Von den in 2012 eingereichten 283 Bewerbungen stammen rund 20 Prozent aus dem Mittelstand, hier zeichnet sich ebenfalls eine zwar langsame, aber dennoch stetige Be- wusstseinsbildung ab. Unter den diesjährigen Preisträgern befinden sich viele Unternehmen, in denen der Vorstand aktiv in das Gesund- heitsmanagement eingebunden ist und ge- genüber den Mitarbeitern eine Vorbildfunktion übernimmt. Doch auch der Mittelstand muss für diese Thematik noch sensibilisiert werden. Nachhaltig gesund, nachhaltig erfolgreich Buchtipp: Das Corporate Health Jahrbuch geht in die dritte Runde! Das Corporate Health Jahrbuch 2013 ist die Fortsetzung der seit 2005 jährlich veröffentlichten Studienreihe „Gesundheits- management“ und eine umfassende Bestandsauf- nahme des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Unternehmen deutsch- landweit. Bestellen Sie jetzt das CHA Jahrbuch 2013 vor unter http://www.corporate-health- award.de/veroeffentlichungen/ ch-jahrbuch-2013.html Erscheinungstermin: April Als eine führende Sport Business Plattform setzte die ISPO MUNICH im vergangen Monat neue Trends und erschloss somit den Zukunftsmarkt Gesundheit. Die ISPO Health- style, präsentierte gemeinsam mit dem ISPO Health Forum, eine neue Plattform für die Sport- und Gesundheitsbranche. Healthstyle steht für die Verschmelzung von Sport und Gesundheit: Produktinnovationen, hochwer- tiges Lifestyle Design und neue Kundengruppen werden den Sportartikelmarkt und die Gesund- heitsindustrie revolutionieren und mehr Men- schen dazu motivieren, sich durch Bewegung fit zu halten. Der zweite Gesundheitsmarkt boomt und wird allein in Deutschland laut Prognosen mittelfristig um 8,7 Prozent pro Jahr wachsen. www.ispo.com/healthstyle Ein Blick in die Zukunft der mobilen Technologien im Gesundheitsbereich Neuheiten von der ISPO MUNICH: Fitbit Zip und Fitbit One verhelfen zu mehr Fitness Der Fitbit Zip Wireless Aktivitäts-Tracker und der Fitbit One Aktivitäts- und Schlaf-Tracker sind die ersten digitalen Gesund- heits- und Fitness Tracker mit Bluetooth-Smart-Kompatibilität. Fitbit Zip und Fitbit One integrieren sich nahtlos in das tägliche Leben ihrer Nutzer. Schritte, Entfernungen sowie der damit verbundene Kalorienverbrauch werden ganz einfach erfasst. Die Personenwaage wird zum Alleskönner Mit dem Withings Smart Body Analyzer können Fitnessbewusste künftig noch genauer auf ihre Gesundheit achten und ihre Trainingserfolge beobachten. Die neue Personenwaage misst nicht nur Gewicht und Körperfett, sondern durch den einfachen Schritt auf die Waage auch zeitgleich den Ruhepuls des Nut- zers. Dieser lässt wertvolle Rückschlüsse auf die körperliche Fitness zu, denn ein erhöhter Ruhepuls kann ein Anzeichen für Erkrankungen des Herz-Kreis- lauf-Systems oder Überanstrengung sein. Die gesammelten Messwerte leitet die Waage wahlweise via W-LAN oder Bluetooth an die Withings Gesundheits- begleiter App weiter, wo diese gespeichert und ausgewertet werden. Anschließend lassen sich die Daten auch bequem mit dem eigenen Hausarzt, Fitnesstrainer oder aber mit Freunden und Bekannten auf sozialen Netzwerken teilen. 11www.business-health-impulse.com | Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand b
  12. 12. 9.–10. April 2013 | Messe Zürich 3. Europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie SEHEN SIE ROT? www.corporate-health-convention.ch Jetzt sparen: www.corporate-health-convention.ch/registrierung In welchem Maß hängt unternehme- rischer Erfolg mit dem Wohlergehen und der Lebensqualität der Mitarbei- tenden zusammen? Seit vielen Jahren untersucht Dr. med. Walter Kromm die Nahtstelle zwischen Gesundheit und Un- ternehmensführung. Auf der Corporate Health Convention, die am 9. und 10. April in der Messe Zürich, Halle 3, statt- findet, präsentiert der Master of Public Health in seinem Keynote-Vortrag, wie Führungskräfte die Produktivitätsreser- ven und die Lebensqualität, die in ihrem Unternehmen schlummern, wecken kön- nen. Dabei unterstreicht er, wie wichtig es ist, dass Führungskräfte und Mitarbeiter aneinander und miteinander wachsen. Einzigartige Hilfestellungen zum Thema „Schutz vor Überlastung am Arbeitsplatz“ erfahren Interessierte auf der Corporate Health Convention in Stuttgart, die sich am 23. und 24. April mit mehr als 120 Ausstellern und rund 80 Programmpunk- ten dem Fachpublikum präsentiert. Unternehmen müssen sich heutzutage intensiver denn je damit auseinanderset- zen, wie sie das Wohlbefinden ihres wich- tigsten Erfolgsfaktors, den Mitarbeitenden, erhalten und stärken können. Ideen und Inspirationen hierzu finden sie auf der Europäischen Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie. Führungskräfte und Gesundheitsmanager finden hier nachhaltige Lösungsansätze für die Bereiche Prävention, Ergonomie und betriebliche Gesundheitsförderung. Dabei ist Walter Kromm nur ein Experte, der inhaltlich zum Gelingen der Messe beiträgt: Ein buntes Rahmenprogramm mit Vorträgen und Diskussionsrunden in CorporateHealthConventionZürichundStuttgart: Anregungen für mehr Gesundheit im Unternehmen Einen zusätzlichen Mehrwert ver- sprechen die parallel stattfindenden Fachmessen Personal Swiss und Swiss Professional Learning, sowie am 10. April ein Besuch der Swiss Online Marketing. Weitere Informationen so- wie die Möglichkeit, sich vorab online zu registrieren, sind unter www.corporate-health-convention.ch zu finden. 12 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  13. 13. 23. - 24. April 2013 Messe Stuttgart 1 TICKET - 2 MESSEN Stuttgart 3. Europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie www.corporate-health-convention.deONLINE REGISTRIEREN UND SPAREN! Netzwerken Sie mit uns! www.facebook.com/ CorporateHealthConvention #CHCD13 www.twitter.com/CHC_Messe Zeitgleich und im Preis inbegriffen 14. Fachmesse für Personalmanagement mit über 4.500 Geschäftsführern, Personalentscheidern, Personalreferenten & 280 Ausstellern PartnerHauptmedienpartner Foto:RichterFoto:HändelerFoto:Froböse KEYNOTES 2013 Dr. Götz Richter Der Mensch im Mittelpunkt – Arbeitsgestaltung für den demo- grafischen Wandel Erik Händeler präsentiert von Speakers Excellence Geschichte der Zukunft – Der Gesundheitsmarkt – Wachs- tumsmotor der Zukunft Prof. Dr. Ingo Froböse präsentiert von Haward® & Partner Evolution der Inaktivität: Unser fragwürdiges Bewegungs- verhalten den Praxisforen und weiteren Mitmach- aktionen sorgen neben den Aussteller- ständen für Informationen, Austausch und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Mit Blick auf die zunehmenden psychischen Belastungen am Arbeitsplatz erhalten auch der Umgang mit Stress und Burn-out viel Raum auf der Fachmesse. Als neues Element präsentiert die Corpo- rate Health Convention die Test- und Erleb- nisinsel „Gesundheit am Arbeitsplatz“: An verschiedenen Stationen können sich die Fachbesucher zu Themen wie Rauchent- wöhnung, Fitness oder ergonomische Bü- rogestaltung beraten lassen oder sich Un- tersuchungen wie Blutzucker- und Choles- terinmessungen unterziehen. Mitmachen lautet das Motto auch am Gesundheitsp- arcour und an der Aktionsfläche Training animiert: An den Teilnehmerständen des Gesundheitsparcours können sie Produkte und Dienstleistungen ausprobieren und in interaktiven Komponenten neue Erkennt- nisse für einen gesundheitsförderlichen Arbeitstag gewinnen. Auf der Aktionsflä- che präsentieren Trainer Ausschnitte aus ihrem Schulungsprogramm. Die moderne Arbeitswelt fordert ihren Tri- but: Um wirtschaftlich erfolgreich zu blei- ben, benötigen Unternehmen Konzepte zur Prävention psychischer Überlastung und zum Umgang mit alternden Beleg- schaften. Wie bleiben Mitarbeiter langfris- tig gesund? Diese Frage gewinnt an Prio- rität, wie der jüngst erschienene „Stress- report Deutschland 2012“ der Bundesan- stalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beweist. Dr. Götz Richter, wissen- schaftlicher Mitarbeiter der BAuA und der Jacobs University Bremen, befasst sich auf der Corporate Health Convention in Stuttgart speziell mit dem Thema al- tersgerechte Arbeitsgestaltung. In seinem Keynote-Vortrag zeigt er unter anderem, dass systematische Belastungswechsel und Lernanreize Schlüsselfaktoren für gesundes Altern in Arbeit sind. Neben Dr. Götz Richter bereichern Zu- kunftsforscher Erik Händeler und Sport- wissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse die dritte Europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie als Keynote-Speaker. Besucher der Corporate Health Convention können auch das gesamte Angebot der Parallelveranstaltung PERSONAL2013 Süd in den Hallen 6 und 8 nutzen. Weitere Infos unter www.corporate-health-convention.de. Zudem verlost Business Health Im- pulse fünf Eintrittskarten. Interessierte schicken bitte eine Mail an Danny Verdam, danny.verdam@zarbock.de b
  14. 14. Führungsaufgabe Zukunftsicherung und Gesundheit Konstante ist die Verän- derung. Im Spannungs- feld zwischen „Tradition und Innovation“ entste- hen oft gerade in KMUs Entscheidungskonflikte. Doch Konflikte sind der maßgebliche Motor für Weiterentwicklung. „Tra- dition ist ja auch nicht unbedingt die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“ in Anlehnung an Gustav Mahler. Die Unterneh- mensressource Gesund- heit stellt sicherlich in vielen KMUs noch ein innovatives ungenutztes Potenzial dar, das ich in den kommenden Ausgaben präzi- sieren werde. Die künftigen Fachbeiträge sollen gerade in der Führungsebene die Potenziale und den Nutzen gesundheits- orientierter Unternehmensführung pra- xisorientiert aufzeigen. Oftmals genügen einzelne gezielte Impulse zur Produktivitätssteigerung Fehlersenkung Fehlzeitenoptimierung Stressminderung höheren Mitarbeiterbindung etc. In anderen betrieblichen Situationen er- gibt es durchaus Sinn, ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement zu implemen- tieren. Mögliche sinnvoll aufeinander abgestimmte Schritte werden in den einzelnen Ausgaben in einem Sechs- Phasen-Modell inklusive Checklisten, Anwendungstools dargestellt. Summa summarum: Kompetenzen entwickeln. Potenziale entfalten. Leistungsreserven aktivieren. Führungsaufgabe Gesundheit: In den nächsten fünf Ausgaben von Busi- ness Health Impulse wird Karl Drack Sie in puncto „Unter- nehmensressource Gesundheit als inno- vativer und nachhalti- ger Führungsansatz“ unterstützen. Am Puls der Zeit: Die Arbeitswelt hat sich in vielen Unternehmen wesent- lich verändert. Der aktuelle Fehlzeiten- report 2012 beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt „Gesundheit in der flexiblen Arbeitswelt“. Die Gesundheit und Kompe- tenz der Mitarbeitenden sind zunehmend entscheidende Wettbewerbsfaktoren. Die Produktivität hängt heute und in der Zu- kunft immer mehr davon ab, wie jeder einzelne Mitarbeitende mit sich selbst und mit anderen umgeht. Früher oder später ist der demografische Wandel in jedem Unternehmen spürbar. Erhalten Sie Wissen, Erfahrung und funktionieren- de „gesunde“ Netzwerke in Ihrem Unter- nehmen. Sorgen Sie für eine langfristige Verfügbarkeit Ihrer Mitarbeitenden als attraktiver Arbeitergeber. Teamarbeit ist die Fähigkeit, zusammen auf eine ge- meinsame Vision, Aufgabe hinzuarbeiten. Es ist die Fähigkeit, individuelle Stärken und Kompetenzen in die Richtung der unternehmerischen Ziele zu lenken. Gleichzeitig ist es der Kraftstoff, der es mit Ihrer Führungskompetenz möglich macht, dass ungewöhnliche Menschen außergewöhnliche Resultate erzielen. Der ganzheitliche Gesundheitsansatz spielt dabei eine wesentliche Rolle und muss gefördert aber auch konsequent gefor- dert werden. Gesunde und kompetente Mitarbeitende sind das Kapital Ihres Un- ternehmens. Gesundheit und Kompetenz sind nicht selbstverständlich und nicht so einfach ersetzbar – gerade in Zeiten der demografischen Entwicklung. Führungsaufgabe Zukunft- sicherung Führungsaufgaben gibt es viele. Als eine wesentliche Kernaufgabe sichern Unter- nehmer, Führungskräfte die Zukunftsfä- higkeit des Unternehmens. Die einzige „Eine Investition, die sich in jedem Unter- nehmen lohnt!“ Arbeitsfähig in die Zukunft Wie können wir insgesamt „nachhaltig“ und zunehmend (noch) professioneller die Arbeits- und Lebensqualität positiv beeinflussen und neue Verhaltensmuster setzen. Die aktuelle Ausgabe vom Focus Gesund- heit 12/2012-1/2013 beschäftigt sich mit der Psyche. Unter anderem werden Burnout, Depression, Essstörungen und Sucht „fokussiert“. Auch das Wirtschafts- magazin brand eins (12/2012) beschäf- tigt sich ausführlich und sehr kritisch mit dem Thema „Das gute Leben“. Wege aus der alltäglichen Unzufrieden- heit beschreibt auch Reinhard Sprenger 14 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  15. 15. (2010) sehr treffend und durchaus provo- kant in seiner Lektüre „Die Entscheidung liegt bei dir!“ Chancen für den Einzelnen, Unterneh- men, Organisation und die Gesellschaft gibt es viele. „Der frühe Vogel fängt den Wurm!“ Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Die Reflexion be- deutet also das bewusste Nachdenken über die Vergangenheit und Zukunft be- züglich eines bestimmten Themas. Beim betrieblichen Gesundheitsmanage- ment (BGM) geht es um die höchst wirk- same und äußerst wertvolle Unterneh- mensressource Gesundheit – gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Das Führungsverhalten gilt als entscheidender, maßgeblicher Treiber für gesunde Mitarbeiter, gesunde Teams, gesunde Netzwerke, hohe „nachhaltige“ Leistungen und erfolgreiche Schlüsseler- gebnisse. Summa summarum: Ganzheit- liche Gesundheit heißt gesunde nachhal- tige (Unternehmens-)Bilanz. „Die innovativsten Unternehmen ver- zeichnen das größte Wachstum“ so die Headline von Menn in der Wirtschafts- woche Nr. 12 vom 19.3.2012. Er spricht von „Kreativer Disziplin“ und fordert Un- ternehmen auf, neue Produkte gezielt auf den Markt zu bringen. Innovationspreis- träger wie beispielsweise SAP (Turbo für Zahlenfresser), Häusler Innovation (Mate- rialeffizienz), Daimler/Car2Go (Teilen statt besitzen) werden hier als „Vorzeigemus- ter“ dargestellt (www.wiwo.de/innovati- onspreis). BMW zählt beispielsweise zu den attraktivsten Arbeitgebern in den letz- ten Jahren. Aktivitäten im Gesundheits- management sind Standard. Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine nach- haltige Implementierung von BGM ist das nahezu hundertprozentige Commitment der Geschäftsleitung. Es handelt sich hier um einen strategischen Managementan- satz. Mit „gesunden“ Innovationen im Bereich BGM neue Wege zu bestreiten, heißt Zukunftssicherung und „gesundes“ nachhaltiges Wachstum. Der Return on Investment (ROI) für Un- ternehmen, die betriebliches Gesund- heitsmanagement implementieren, liegt nach zahlreichen unterschiedlichen Stu- dien in einem Verhältnis zwischen 1:2,05 bis über 1:15 pro investiertem Euro. Ne- ben seriösen Berechnungen gibt es auch „Ungläubiges“ bzw. „wundersame Geld- vermehrung“. Bezüglich ausführlicher Kosten-Nutzen- Überlegungen verweise ich auf den Fehlzeitenreport (2008) von Badura et al. Im Rahmen der nächsten Ausgaben werden einige konkrete Berechnungen vorgestellt. Die Interessensvertreter der Mitarbeiter (Betriebsrat etc.) müssen von Beginn an proaktiv eingebunden werden. Für die erfolgreiche Umsetzung ist auch eine aktive Beteiligung (Partizipation) der Mitarbeiter erforderlich. Die Betroffenen müssen zu Beteiligten gemacht werden. Viele Veränderungen bleiben auf der Stre- cke, weil der natürliche Widerstand von Menschen nicht ausreichend berücksich- tigt wird. Ein professionelles Change Ma- nagement wird in der nächsten Ausgabe besprochen. Das Kompetenzprofil eines externen BGM-Anbieters als Projektleiter sollte in Anlehnung an Bauer/Schmid fol- gende Faktoren beinhalten: Fundierte Kenntnisse/Erfahrungen im Bereich „ganzheitlicher“ Gesundheit Lehrfähigkeit Ergebnisorientiertes Handeln Schlagfertigkeit Projektmanagement Impulsgeben Konfliktlösungsfähigkeit Kenntnisse bezüglich gruppendynami- scher Prozesse Change Management Kenntnisse von Geschäftsprozessen AUTOR Karl Drack ist als Magister der Wirtschafts- und Sozial- wissenschaft seit 1998 auch als Dozent und Prüfer an der BSA-Akademie und Deutschen Hochschule für Gesundheit und Prävention (DHfPG) tätig. Betriebliches Gesundheitsmanagement Stress- und Mentalcoach IST-Studieninstitut | 0211 8 66 68-0 | www.ist.de Ausgleich BILDENBesuchen Sie uns: FIBO Halle 8/D25 Corporate Health Convention Halle 8/C21 15www.business-health-impulse.com | Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand Führung
  16. 16. Die heutige und zukünftige Arbeitswelt unterliegt einem stetigen Wandel und die Geschwindigkeit der Veränderungen nimmt zu. Die Auswirkungen der demo- grafischen Entwicklung und auch der Fachkräftemangel stellen eine große He- rausforderung für viele Unternehmen ge- rade im Mittelstand dar. Hinzu kommt der ständig steigende Leistungsdruck, um im Markt nicht den Anschluss zu verlieren. Megatrends wie rasante Digitalisierung und Technisierung, Entgrenzung von Ar- beit und Freizeit, eine steigende Frauen- quote, die wachsende Wissens- und auch Emotionsarbeit und eine wachsende Un- sicherheit um den eigenen Arbeitsplatz bestimmen immer mehr die moderne Arbeitswelt. Auch die Anforderungen an die Mobilität der Beschäftigten steigen radikal. Gemeint sind hier nicht nur die sich ra- sant entwickelnde körperliche, gedankli- che, tätigkeitsbezogene, kommunikative und technologische Mobilität, sondern auch die räumliche Mobilität. Wer nicht mobil ist, minimiert laut der Agentur für Arbeit sogar seine Chancen auf dem Ar- beitsmarkt. Was früher noch unvorstellbar war, ist heute für viele Arbeitnehmer „normales Geschäft“. So arbeitet man nicht selten montags in Frankfurt, dienstags in Mün- chen und donnerstags in Berlin. Man ist ständig unterwegs, lebt aus dem Koffer und arbeitet von unterwegs aus dem Ho- tel oder im Zug. Die Belastung und der ergebnisbezogene Leistungsdruck sind gerade für Außendienstmitarbeiter enorm hoch. Hinzu kommen in einigen Fällen Schichtdienste. Wechselnde Arbeitszei- ten und unterschiedliche Belastungen, verbunden mit einer hohen Verantwor- tung. Außendienstmitarbeiter meistern täglich neue Herausforderungen – in wechselnden Situationen oder Arbeits- umfeldern. Oft bleibt bei diesem „Jetset-Leben“ die Gesundheit auf der Strecke. Keine Zeit für gesunde Ernährung, das „Ziehen“ im Rücken und häufige Abgespanntheit wer- den zum Alltag. Viel zu selten bleibt bei ständigem Reisen die Möglichkeit etwas für seine Gesundheit zu tun. Das Team von symbicon um den betrieb- lichen Gesundheitsexperten Lars Schirr- macher hat sich dieser Thematik ange- nommen. Das Ergebnis? Ein Gesund- heitsprogramm für „unterwegs“ namens AKTIVmobil „das mobile Gesundheitstraining“ Um lange von einer guten gesundheitli- chen Konstitution zu profitieren, wurde AKTIVmobil speziell für die berufliche Zielgruppe der Beschäftigten im regio- nalen Außendienst (PKW/LKW), national und international Reisende, Beschäftigte im projektbezogenen Außendienst z.B. in Verbindung mit Auslandsaufenthalten, Berufskraftfahrer und Beschäftigte aller Bereiche mit mobilen Arbeitsplätzen und die Bedingungen an diese abwechslungs- reichen Arbeitsplätze entwickelt. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) als Chance für Unternehmen Gesundheit für unterwegs?! Laptops erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Egal ob im Büro, zu Hause oder unterwegs, mit dem Laptop sind Ar- beitsmittel und wichtige Daten immer da- bei. Trotz des großen Vorteils der Flexibili- tät und Unabhängigkeit sowie der immer besseren technischen Ausstattung, birgt ein Laptop unter ergonomischer Sicht kla- re Nachteile. Abhilfe schafft hier der Einsatz eines ergo- nomischen tragbaren Rechners mit einer Bildschirmgröße ab 17 Zoll, dessen Höhe flexibel verstellbar sein sollte. In einem solchen Fall kann der Laptop gut als stati- onärer Bildschirm verwendet werden. Beim Einsatz eines Monitor- ständers sollte dieser ebenfalls flexibel in der Höhe verstellbar sein. Monitorständer mit einer integrierten Tastatur sind nicht zu empfehlen, da diese die in- dividuellen Anpassungen an den Sehabstand einschränken. Für die Tastatur gelten Mindestanforde- rungen an die Größe, Tastaturnei- gung, Tastenabstände sowie Form und Anschlag der Tasten. Diese können in- tegrierte Tastaturen meist nicht erfüllen. Externe hingegen erfüllen diese Anforde- rungen und gewährleisten durch die Tas- taturneigung und die möglichst übergangs- lose Handauflagen- fläche ergonomisches Arbeiten. Ergänzend zur externen Tastatur empfiehlt sich der Einsatz einer exter- nen Maus. Wird der Laptop unterwegs genutzt und gibt es keine passende Abstell- möglichkeit, empfiehlt sich die Nutzung eines mobilen Laptopständers. Dieser sorgt für einen stabilen Halt des Laptops, Verbesserung der Körperhaltung und vermeidet einer Überhitzung des Ge- räts. Autorin: Annette Chrometz Office-Tipp Bildquelle:Fellowes.com 16 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.comwww.business-health-impulse.com b
  17. 17. Dieses mobile Gesundheitsprogramm umfasst zahlreiche Übungen und Auf- gaben zu den essentiellen Gesundheits- bausteinen Bewegung, Ernährung und Entspannung. Es beinhaltet ein gezieltes Kräftigungstraining für Muskulatur und Herz, Ernährung – auch im Speziellen für Schichtarbeiter im Außendienst und auch interkulturelle Ernährung bei Auslands- aufenthalten, mentales und physisches Entspannungs- sowie Kommunikations- training. Alle Übungen sind so konzipiert, dass sie problemlos unterwegs angewendet wer- den können. Und das Ganze zeitoptimiert. Denn nach der Vorstellung vieler bedeutet Gesundheitstraining meist einen hohen Aufwand und Zeiteinsatz. Zeit, die im Alltag oft nicht zur Verfügung steht. AKTIVmobil setzt hier an und bietet Trainingslösungen, die sich einfach in den Tagesablauf integ- rieren lassen und darauf abgestimmt sind, bekannte Gewohnheiten positiv zu beein- flussen. Meist reichen so schon zwei Mal die Woche 22 Minuten gezieltes Kraft- und 33 Minuten Ausdauertraining für einen ge- sunden, energiereichen und nachhaltigen Lebenswandel aus. Gestartet wird mit einem erlebnisbezo- genem Gesundheitstag an einem für alle Teilnehmer zentral zugänglichen Ort. Neben einer ausführlichen Konzepterör- terung und individuellen Gesundheits- checkups werden die Grundübungen eingeübt.Bei der Durchführung des Trai- nings begleitet die Teilnehmer ein persön- licher Coach. Diese/r ist Fachmann/frau und Ansprechpartner während des Pro- gramms, bespricht die Ziele, unterstützt in der individuellen Trainingszusammen- stellung und stellt regelmäßig neue moti- vierende Aufgaben. Wir verbringen 90% unserer Zeit in Innenräumen, in denen die Luft bis zu fünf mal verunreinigter ist, als die Luft draußen. Durch die Entfernung von 99,97% durch Luft übertragener Partikel, inkl. Viren, Keime, Pollen, Allergene und Schimmel, bringt der PlasmaTRUE™ Luftreiniger von Fellowes neues Leben in Ihr Büro. 99.97% reine Luftreine Luft www.fellowes.com Fellowes PlasmaTrue™ Luftreiniger 4-Stufen Reinigungs-System entfernt 99,97%99,97% der von Luft übertragenen Schadstoffe 01 02 03 04 Asthma Pollen Viren *GiltfürdasProduktFellowesPlasmaTruegroßerLuftreiniger AUTOR Lars Schirrmacher ist Diplom Sportwissenschaftler, betrieb- licher Gesundheitsmanager und Inhaber des Beratungsun- ternehmens symbicon. Er berät seit über 15 Jahren Unternehmen hinsichtlich der Aufstellung eines ganzheitlichen Gesundheitsma- nagements, führt Analysen durch und entwickelt innovative Konzepte. Ein Onlinetool ermöglicht eine ausführli- che Dokumentation und die notwendige Evaluation. Nach einer ausführlichen Pilotphase im Jahr 2010 wird das Ge- sundheitsprogramm AKTIVmobil in eini- gen Unternehmen mit Beschäftigten im Außendienst eingesetzt. Die Rückmel- dungen sind durchweg positiv und wer- den mit einer hohen Identifikation der Beschäftigten und wirkungsvollen Trai- ningsinhalten, als effektive und effiziente Gesundheitsförderung für Beschäftigte im Außendienst beschrieben. Ergonomie
  18. 18. Betriebliche Gesundheitsförderung speziell im Mittelstand: Corporate Health ist originäres Thema auf der FIBO Körperliche Gesundheit und seelisches Wohlbefinden der Mitarbeiter sowie Krankheitsvorbeugung am Arbeitsplatz stehen bei den meisten Konzernen mitt- lerweile ganz oben auf der Agenda. Doch Corporate Health wird gerade auch für Mittelständler immer wichtiger. Sich für die dauerhafte Gesundheit der Beleg- schaft einzusetzen, ist auch unter wirt- schaftlichen Gesichtspunkten relevant. Um Stress vorzubeugen, Unfallrisiken zu minimieren und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten, hat die körperliche Fitness einen entscheidenden Einfluss. Know-how für die Unternehmen liefert die FIBO, Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit, die vom 11. bis 14. April in Köln stattfindet. Angesprochen werden vor allem kleinere und mittlere Be- triebe, die etwas für die Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiter tun wollen. Beispiele aus der Praxis und konkrete Lösungsvorschlä- ge stehen dabei im Mittelpunkt. Schon seit Jahren ist die FIBO die Schnitt- stelle zwischen dem Fitness- und Gesund- heitsmarkt. Immer mehr Aussteller richten ihre Produkte und Dienstleistungen auf den Gesundheitsmarkt aus – Functional Training zur Prophylaxe von Sport- und Alltagsverletzungen, Medical Fitness zur Prävention und Rehabilitation, Vorbeu- gung von Volkskrankheiten wie Diabetes, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauferkran- kungen und Adipositas sind hier Stichwor- te. Angesprochen werden neben Ärzten und Physiotherapeuten Unternehmen aller Art, die etwas zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter beitragen möchten. Betriebliches Gesundheits- management im FIBOmed Vortragsforum Betriebliches Gesundheitsmanagement ist auf der FIBO zum Beispiel Thema im FIBOmed Vortragsforum. Redner ist unter anderen Lars Schirrmacher Vorstandsmit- glied vom Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM). Auf der FIBO spricht er über die Implemen- tierung von betrieblichem Gesundheits- management in Unternehmen mit dem Titel: „Mit 6+1 Schritten zum Erfolg!“ Viele Berufe werden vor allem sitzend ausge- führt – sei es hinter dem Steuer oder auf dem Bürostuhl. Ziel sollte es sein, Bewe- gung in den Alltag zu integrieren. Über den Umgang mit Stress referiert Claudia Ef- fertz. Die Initiatorin des Beraterverbundes gesunde Unternehmen bietet seit 1999 Kurse und Coachings für ganzheitliches Gesundheitsmanagement und aktives Stress-Management an. Zu Gast im FIBO- med Vortragsforum ist zum Beispiel auch Christiane Schwager. Die Autorin, Journa- listin und Trainerin ist Expertin auf dem Gebiet des demografischen Wandels. Ihr Vortragsthema: „Längere Lebensarbeits- zeit: Chancen erkennen – Arbeitsfähigkeit erhalten – Perspektiven entwickeln“. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit stellt das betriebliche Gesundheitsmanagement in Zukunft vor weitere Herausforderungen. Produkte und Dienstleistungen für Corporate Health Zahlreiche Produkte und Dienstleistun- gen, die zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter beitragen, bieten die ausstel- lenden Unternehmen auf der FIBO. Einen ersten Überblick bietet die Website www. fibo.de/FIBOmed. Geführte Rundgänge vor Ort Einen Überblick über das Corporate Health- Angebot der FIBO bieten die ge- führten Rundgänge des Fachmagazins Business Health Impulse. Zielgruppe sind Unternehmer und Mitarbeiter, die sich über die Möglichkeiten und Chancen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements informieren möchten. www.fibo.de FIBO 2013 – Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit 11.–14. April 2013, Messegelände Köln 18 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  19. 19. Gesunde und motivierte Mitarbeiter machen einen wesentlichen Teil des wirtschaftlichen Erfolgs eines Unterneh- mens aus. Dazu müssen die Mitarbeiter, neben dem nötigen Fachwissen, auch körperlich und geistig fit sein. Deshalb ist die Gesundheitsförderung für viele füh- rende Unternehmen schon heute ein fes- ter Bestandteil der Unternehmenskultur. Technogym zählt zu den weltweit führen- den Anbietern erstklassiger Fitness-Gerä- te und ist ein starker Partner für gesunde Unternehmen in Deutschland. Mit unse- ren Erfahrungen und Netzwerken bieten wir optimale Lösungen und maßgeschnei- derte Angebote für ein integriertes be- triebliches Gesundheitsmanagement. Fehlzeiten reduzieren und Mit- arbeiter motivieren – aber wie? „Gesunde Arbeitsbedingungen auf der Basis einer partnerschaftlichen Unter- nehmenskultur entscheiden auch über den wirtschaftlichen Erfolg eines Unter- nehmens.“ (Rita Süssmuth, ehem. Bundesgesundheitsministerin) Die Vorteile von gesunden und leistungs- fähigen Mitarbeitern liegen auf der Hand. Unterm Strich soll sich betriebliches Ge- sundheitsmanagement positiv auf den Technogym Ein starker Partner für gesunde Unternehmen Gewinn eines Unternehmens auswirken und diesen nicht schmälern. 34 % weniger Kosten für Fehlzeiten durch Gesundheitsförderungsprogramme 1 Euro für Gesundheitsförderung, bewirkt 2,50 Euro Ersparnis an Fehlzeitenkosten. 26,1 % weniger Krankheitskosten durch Gesundheitsförderungsprogramme (IGA-Report 3, Gesundheitlicher und ökonomischer Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prä- vention, BKK Bundesverband und Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften, Julia Kreis und Wolfgang Bödeker) Die Firma Technogym Wellness & Bio- medical GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht Firmen bei der Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanage- ments zu unterstützen. Dabei ist kein Un- ternehmen wie das andere. Mit unseren erfahrenen Partnern für Einrichtung, Or- ganisation und Trainingsbetreuung bieten wir die optimale Lösung für Ihr maßge- schneidertes Firmenfitnessangebot. Mit unseren umfassenden Kenntnissen im Firmenfitness-Bereich bieten wir Ihnen Komplettlösungen für alle Fitness-Bedürf- nisse. Eine individuelle Beratung bei der Geräteauswahl sowie die Raumplanung von Innenarchitekten für den idealen optischen Komfort gehören zu unserem Leistungspaket. Mit einem bundesweiten Netzwerk von Servicestandorten sichern wir hohe Servicequalität und sind darüber hinaus bei Bedarf auch Finanzierungs- partner für eine maßgeschneiderte Lö- sung für Ihre Investition. Was macht Technogym zum optimalen Partner für Ihr Firmenfitnessstudio? den sportlichen Anspruch und Zweck. Dauereinsatz in den besten Fitness- clubs. Zusammenarbeit mit dem Profisport. sich harmonisch in jedes Ambiente ein- fügt. Halle 7, Stand D35 Besuchen Sie uns vom 11.–14. April 2013 auf der FIBOmed in Köln (Hal- le 9). Die Messe in der Messe stellt die Schnittstelle zwischen Fitness und Gesundheit dar. Sichern Sie sich Ihre kostenlose Eintrittskarte unter 0800/0556633 (kostenfreie Ruf- nummer)*. * begrenztes Kontingent pro Besucher – solange der Vorrat reicht. bPromotion
  20. 20. BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG – WORK AND MOVE wove – work and move Das effektivste Rückentraining mit minimalem Zeiteinsatz für modernes betriebliches Gesundheitsmanagement. Fordern Sie sich gleich Ihr Infopaket an oder besuchen Sie uns unter www.tz-eggenfelden.de ERFOLGREICHE WERBUNG IN BUSINESS HEALTH IMPULSE Sie möchten indiesemMagazinwerben? Dann sollten wir telefonieren! 069/420903-71 Olaf Schneider freut sich auf Ihren Anruf. Karrieren im Mittelstand beginnen hier. STELLENBÖRSEERGONOMISCHE OFFICEPRODUKTE Andreas Chrometz & Annette Klaus GbR 35510 Butzbach · Zum Bahnhof 12 · Telefon (060 33) 16017 · Telefax (0 6033) 160 10 Unser Team für betriebliches Gesund- heitsmanagement organisiert geführ- te Touren über die Gesundheitsmesse FIBO vom 11. bis 14. April in Köln – ein Rundgang von etwa zwei Stunden er- möglicht Ihnen einen ersten Einblick und Austausch mit Experten. Sie treffen auf Spezialisten in der Gesundheits,- und Fitnessbranche, die Ihnen erste Schritte für die Implementierung von Maßnahmen erläutern. Wie wichtig das Thema Mitarbeiterge- sundheit für den Mittelstand ist, weiß heutzutage jeder Geschäftsführer eines Betriebes. Sei es die Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter, die es zu erhalten gilt oder die Steigerung der Attraktivität des eigenen Unternehmens bei der Mitar- beitersuche – es gibt zahlreiche Gründe, sich als Manager Informationen zum so genannten betrieblichen Gesundheitsma- nagement zu beschaffen. Am besten aus erster Hand. Unsere Touren sind gedacht für Unter- nehmer oder deren Mitarbeiter, die sich über die Möglichkeiten und Chancen des betrieblichen Gesundheitsmanagements informieren möchten. Durch die kompe- tente Beratung und Führung sowie die in- teressanten Vorträge am Rande der etwa zweistündigen Rundgänge bietet sich für den Mittelstand die Möglichkeit der un- mittelbaren Kontaktaufnahme mit den Anbietern. Die Kosten für den Messeeintritt über- nimmt Business Health Impulse. Inter- essenten müssen sich vor der Veranstal- tung für einen Rundgang beim Verlag anmelden, da die Teilnehmerzahl auf 15 Besucher pro Rundgang begrenzt ist. Nähere Informationen unter Projektleitung Business Health Impulse Danny Verdam Sontraer Straße 6 60386 Frankfurt am Main Telefon (069) 420903-84 www.business-health-impulse.com Gesundheit ist Chefsache Wir laden ein zum persönlichen Erfahrungsaustausch auf der Gesundheitsmesse FIBO. 20 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b Green Page
  21. 21. Rückfax an (069) 420903-70 Ja, ich nehme am BGM-Rundgang auf der FIBO teil und melde mich dazu verbindlich an. Bitte senden Sie mir eine Bestätigung. Mein Wunschtermin: 11. April 11 Uhr 14.30 Uhr 12. April 11 Uhr 14.30 Uhr 13. April 11 Uhr 14.30 Uhr 14. April 11 Uhr 14.30 Uhr Ich bringe eine Kollegin/einen Kollegen mit (max. 1 Person) Name, Vorname Name, Vorname Funktion Firma Straße, Hausnummer PLZ, Ort Telefon/Durchwahl E-Mail Zarbock Media GmbH & Co. KG Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 420903-75 · Fax: +49 69 420903-70 verlag@zarbock.de · www.zarbock-media.de Betriebliches Gesundheitsmanagement erfordert ausführliche Beratung und kompetente Geschäftspartner, die Ihnen kein X für ein U vormachen. Business Health Impulse lädt Sie ein und stellt Ihnen bei einem zweistündigen Rundgang über Deutschlands Gesundheits- und Fitnessmesse Nummer 1, die FIBO, vom 11.–14. April 2013 in Köln die besten Anbieter und Ausstatter vor und bietet Ihnen dazu hochkarätige Fachvorträge von anerkannten Spezialisten der Branche. Was müssen Sie tun? Wählen Sie den für Sie passenden Termin aus und senden Sie uns schnellstmöglich Ihren Teilnahmeschein zu. Per Mail an danny.verdam@zarbock.de oder per Fax an +49 (0)69 420903-70 Pro Rundgang ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt! PraxislösungenPraxislösungen live erleben –live erleben – auf Europas größterauf Europas größter Gesundheits- und Fitness-MesseGesundheits- und Fitness-Messe GesundheitGesundheit ist Chefsache!ist Chefsache! Business Health Impulse Gesundheitsmagazin für den Mittelstand
  22. 22. Um die Herausforderungen der de- mografischen Veränderungen in Chancen zu verwandeln, gilt in Zukunft vor allem eines: Eine lebensphasen- und kompetenzorientierte Laufbahngestal- tung, die Mitarbeitern mehr Freiräume und Flexibilität bietet und im Gegenzug eine höhere Eigenverantwortung für den Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfä- higkeit verlangt – und ermöglicht. Deutschland verändert sich rasant. Der Strukturwandel von der Produktions- zur Dienstleistungs- und Informationsgesell- schaft geht einher mit einer Beschleuni- gung des technologischen Wandels und einer zunehmenden Globalisierung, die längst auch kleinere und mittelständische Unternehmen erfasst hat. Immer kürzere Produktzyklen führen dazu, dass Innova- tionen schneller auf den Markt gebracht werden müssen. Für Beschäftigte be- deutet das eine stetige Verdichtung der Arbeit, verbunden mit einem hohen Flexi- bilisierungs- und Veränderungsdruck. Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt Parallel dazu entwickelt sich der deut- sche Arbeitsmarkt von einem Arbeitge- ber- zu einem Arbeitnehmermarkt. Laut einer Studie der Bundesanstalt für Ar- beitsschutz und Arbeitsmedizin (baua) wird das Arbeitskräftepotential bis 2030 um mehr als 6,3 Millionen von 50 Milli- onen auf unter 44 Millionen sinken. Da- mit einher geht eine schon heute deutlich spürbare Verschiebung der Altersstruktur. Während die Altersgruppe der 20- bis Demografie: Chance für Veränderungen Deutschland hat die älteste Bevölkerung in Europa und die zweitälteste weltweit. Die Auswirkungen bekommen viele mittelständische Unternehmen schon heute zu spüren. 34-jährigen Erwerbsfähigen um rund 2,4 Millionen und die der 35- bis 59-Jähri- gen um rund 5,5 Millionen Menschen abnehmen wird, wächst die Anzahl der über 60-Jährigen um mehr als 1,6 Mil- lionen Erwerbsfähige. Der allzeit mobile, medienkompetente, global vernetzte und leistungsstarke High Performer, der in der heutigen Arbeitswelt gefordert ist, wird angesichts alternder Belegschaften und fehlender Nachwuchskräfte zur Mangel- ware. Umso wichtiger wird es in Zukunft sein, alle Ressourcen optimal zu nutzen. In der aktiven Gewinnung von potentiel- len Arbeitskräften, die der Arbeitgeber- markt der letzten Jahrzehnte großzügig vernachlässigen konnte, liegt eine der wichtigsten Chancen für mittelständische Betriebe: Arbeitsuchende mit Migrati- onshintergrund, die häufig schon in der dritten Generation in Deutschland leben. Berufsrückkehrerinnen, die einen famili- enfreundlichen Arbeitsplatz suchen, und ältere Arbeitnehmer, die mit einer geziel- ten Förderung und einer altersgerechten Arbeitsumgebung zu weit mehr Leistun- gen fähig und entschlossen sind, als vor- herige Generationen. Zwei, die zusammen gehören: Demografie- und Gesundheits- management Um in einer älter werdenden Gesellschaft im globalen „Kampf um die besten Köp- fe“ zu punkten, setzen immer mehr Un- ternehmen auf eine Unternehmenskultur, In Zukunft gilt vor allem eines: Eine lebensphasen- und kompetenzorien- tierte Laufbahn- gestaltung. 22 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  23. 23. die den steigenden Erwartungen nicht nur junger Fach- und Führungskräfte an eine ausgewogene Work-Life-Balance mit einer lebensphasen- und kompetenzorientier- ten Laufbahngestaltung entgegen kommt. Neben Familien- und Pflegezeiten, Le- bensarbeitszeitkonten, Sabbaticals oder der individuellen Gestaltung von „Projekt-“ und „Fachlaufbahnen“ zählen hierzu auch erweiterte Möglichkeiten des Jobwechsels innerhalb des Betriebes (Job-Rotation) und die Übernahme körperlich weniger anstren- gender Tätigkeiten für ältere Beschäftigte. Vorreiter: Tarifvertrag „Lebens- arbeitszeit und Demografie“ Eine ganzheitliche Unternehmensstrate- gie wird daher Demografie- und Gesund- heitsmanagement als Querschnittsaufga- be ansehen, die auch vom Management ein Umdenken erfordert. Noch immer gibt es in vielen Unternehmen Altersgren- zen bei der Einstellung, bei Beförderun- gen oder dem Zugang zu betrieblichen Weiterbildungsangeboten, und nicht sel- ten scheitert der Aufstieg hochqualifizier- ter Frauen in die Führungsetage an der „gläsernen Decke“ oder an der Unverein- barkeit von Beruf und Familie. Ein Beispiel für die Gestaltung von Rah- menbedingungen für ein langfristiges De- mografie- und Gesundheitsmanagement liefert der bereits 2008 abgeschlossene Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und De- mografie“ der chemischen Industrie. Mit diesem Tarifvertrag trägt die Bran- che der gesamtgesellschaftlichen Be- deutung der demografischen Verände- rungen Rechnung: Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch ein effek- tives Gesundheitsmanagement, Ent- wicklungs- und Karrierechancen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern und das Erfahrungswissen äl- terer Mitarbeiter nutzbar machen sowie altersunabhängige Weiterbildungsan- gebote, bei denen Beschäftigte lernen, selbst Verantwortung für den Erhalt ihrer Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit zu übernehmen. Best-Practice: „Audi SilverLine“ Das Pilotprojekt „SilverLine“ ist ein kon- kretes Beispiel dafür, wie Unternehmen den demografisch Wandel als Chance für Innovation und Veränderung nutzen können. Vor dem Hintergrund, dass 2015 rund ein Drittel aller Beschäftigten in der Fertigung über 50 Jahre alt sein werden, wurde bei der Audi AG bereits 2002 ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement eingeführt. Fünf Jahre später startete in Neckarsulm das Projekt „Audi Silver Line“. Die Mon- tage des Sportwagens R8 gilt wegen des geringen Automatisierungsgrades und des hohen Variantenreichtums als beson- ders anspruchsvoll. Daher wurden die Ar- beitsbedingungen so gestaltet, dass auch viele ältere und erfahrene Beschäftigte für die Mitarbeit gewonnen werden konnten. Mit der Verlängerung der Taktzeiten auf bis zu 32 Minuten (statt 1,5 bis 3 Minu- ten) konnten Arbeitsplätze mit abwechs- lungsreichen Tätigkeiten eingerichtet und dadurch einseitige Dauerbelastungen ver- mieden werden. Gezielte Weiterbildungen trugen darüber hinaus dazu bei, die per- sönliche Gesundheitskompetenz der Mit- arbeiter (Vermeidung von Fehlhaltungen, Stressmanagement und Mnemo-Techni- ken) zu erhöhen. Mit dieser Strategie konnte das Unterneh- men nicht nur die Anzahl der Arbeitsun- fälle und Fehler kontinuierlich senken, sondern auch die Arbeitszufriedenheit deutlich erhöhen. Mit BGM gegen den Fachkräftemangel Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der deutschen Erwerbstätigen auf 26,5 Mio. reduzieren – ein Fachkräfte- mangel scheint vorprogrammiert. be- triebliches Gesundheitsmanagement (BGM) stellt für Unternehmen ein wich- tiges strategisches Instrument dar, um für Fach- und Führungskräfte attraktiv zu bleiben. Mit Maßnahmen wie kosten- losen Sportangeboten können Unterneh- men Mitarbeiter langfristig halten und Fehlzeiten reduzieren. Unternehmen sollten ihre Benefits im betrieblichen Ge- sundheitsmanagement auch nutzen, um qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben. So können Unternehmen beispielsweise in Stellenanzeigen auf ihre Vorzüge als Ar- beitgeber aufmerksam machen. Zudem bieten Jobportale wie die Online-Jobbör- se Yourfirm.de die Möglichkeit, sich mit Unternehmensprofilen und Interviews als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Yourfirm.de – Die Online-Jobbör- se für Deutschlands Mittelstand Karrieren im Mittelstand beginnen auf Yourfirm.de. Die Online-Jobbörse für Deutschlands Mittelstand vermittelt ge- zielt Fach- und Führungskräfte an erfolg- reiche Arbeitgeber aus dem Mittelstand, die sog. Hidden Champions – keine Groß- konzerne, keine Zeitarbeitsfirmen. AUTORIN Christiane Schwager arbei- tet als freie Journalistin, Beraterin und Trainerin. Sie ist seit 2006 auf den demografischen Wandel spezialisiert. 23www.business-health-impulse.com | Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand Demografie
  24. 24. Gründe für zunehmende Mobilität gibt es zahlreiche: Vom Glauben, erfolg- reicher zu sein, über Zusammenlegung von Betriebsstätten bis zu hohen Wohn- kosten in Ballungsräumen, gibt es vielfäl- tige Motivationen. Eine Studie des Bundesinstituts für Be- völkerungsforschung belegt, dass tägliche Fernpendler einem doppelt so hohen Be- lastungsrisiko für Erschöpfungszustände, depressive Verstimmungen, Belastung der Beziehung zur Familie und einer ge- ringeren Leistungsfähigkeit am Arbeits- platz ausgesetzt sind. Multi-Mobile weisen sogar ein mehrfach erhöhtes Risiko auf. Gerade die Vereinbarkeit von Notwendig- keit und innerer Bereitschaft stellt eine nicht zu unterschätzende Herausforde- rung dar. Als Lösung werden Wirkfaktoren, die gleichermaßen für wie gegen Burn-out gelten, betrachtet. Aktuelle Forschungen setzen nicht mehr darauf, dass es entwe- der äußere Faktoren oder der innere Um- gang damit ist, sondern dass eine Interak- tion beider Ebenen entscheidend ist. Bin ich innerlich gestärkt und habe das Gefühl verstanden zu werden, werde ich mich intensiver für Lösungen einsetzen. Meine innere Situation entscheidet, ob ich in der Lage bin wahrzunehmen, wie es mir geht. Durch Ansprache und Stärkung seitens des persönlichen Umfelds, durch behutsames Umgehen mit Frühwarnsig- nalen, werden Hilfestellungen gegeben, die innere Situation besser zu erkennen. Unternehmen und alle Beteiligten sind aufgefordert, enge Zeitpläne, Erwartungen an Präsenz, fehlende Ergonomie mobi- ler Arbeitsplätze zu überdenken. Was ist wirklich notwendig, was einfach nur „aus Gewohnheit gewachsen“? Führungskräfte können mit der Thematisierung und einer Vorbildfunktion neue Lösungsmöglichkei- ten im Betrieb vorleben. Dazu gehört auch die oft unbewusst gesetzte Erwartungs- haltung durch eigenes Handeln. So sind E-Mails, am Samstag geschrieben, weil sie für den Ab- sender zu seinem persönlichen Management passen, eine erlebte Forderung an Mitarbeiter selbst mehr zu tun. Selbst wenn es als nicht nötig ausgesprochen wird, hat das „Gelebte/Er- lebte“ eine hohe Wirkung. Auch jeder Einzelne ist gefordert, die subjektive Belastungssituation und mög- liche Lösungen zu betrachten. Das meint auch vorbeugende Maßnahmen, die zum Lebensstil passen. „Vorräte“ für gesun- de und schmackhafte Snacks unterwegs und mobil machbare Bewegung, aber auch Entspannung sind ein guter Anfang. Hilfreich kann auch der Vergleich besse- rer und schlechter Tage sein. Hier fallen wahrscheinlich Faktoren auf, die manch- mal gestaltbar sind, Anreise am Vorabend, Spaziergang, genügend Schlaf, Musik mit Kopfhörer zum „Abschalten“ etc. Zudem sind Coaching und das Erlernen individu- eller Bewältigungsstrategien, besonders zum Abschalten und Einschlafen können, hilfreich. Für die sozialen Belastungsfaktoren kann ein Abgleich eigener Erwartungen und Rol- lenbilder, Gespräche mit der Partnerin oder dem Partner und Vorgesetzten mit den tat- sächlichen Möglichkeiten helfen. Manch- mal fehlt bei starker Belastung hierzu die Kraft. Jedoch kann hier der Vorgesetzte oder ein Präventionscoaching den entschei- denden Anstoß geben, sich damit zu be- schäftigen und Entlastung zu ermöglichen. Mobilität – Chance und Belastungsfaktor Strategien für Unternehmen und Betroffene, um eine gesunde Balance zu finden Gerade die Ver- einbarkeit von Notwendigkeit und innerer Be- reitschaft stellt eine nicht zu unterschätzen- de Herausfor- derung dar. AUTORIN Claudia Effertz weist mehr als 25 Jahre Erfahrung im Umgang und der Begleitung von Men- schen und Teams, im Vertrieb, als Coach und mit dem Fokus auf gesundes und balanciertes Leben und Arbeiten auch und ge- rade im Veränderungsprozess vor. 24 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.comwww.business-health-impulse.com bb Körper | Psyche
  25. 25. Eine wissenschaftliche Feldstudie weist erstmalig nach: Die patentierte Weltinnovation Trimension® des ON® fördert mit natürlichem, dreidimensionalem Bewegungssitzen das Wohlbefinden und steigert schon nach kurzer Zeit die Konzentrationsfähigkeit. Wie schön, dass ausgezeichnetes Design so gut tut – und sich so schnell rechnet! Sie wollen mehr wissen? Gerne! www.wilkhahn.de/on Den besten Bürostuhl der Welt gibt es nicht? Manche meinen doch! ON.® Wilkhahn.
  26. 26. Ganzheitliches betriebliches Gesund- heitsmanagement – ein hehrer An- spruch, der selten erfüllt werden kann. Die deutsche Volkswirtschaft verliert jährlich rund 225 Milliarden Euro durch kranke Arbeitnehmer. Prävention in Un- ternehmen bietet dagegen hohe Renditen und Ausweg aus dem Fachkräftemangel. Die neue Studie von Booz & Company im Auftrag der Felix Burda Stiftung und des Netzwerk gegen Darmkrebs, errech- net die krankheitsbedingten Kosten für Unternehmen und Volkswirtschaft und präsentiert den Nutzen betrieblicher Ge- sundheitsvorsorge für Unternehmen und Gesellschaft. Nach der Analyse zahlt sich jeder Euro, der in betriebliche Prävention investiert wird, für die Volkswirtschaft mit fünf bis 16 Euro aus. Wichtigste Gründe für betriebliche Ge- sundheitsvorsorge sind aus Sicht der be- fragten deutschen Unternehmen der „de- mografische Wandel“ und der schon jetzt spürbare „Wettbewerb um Arbeitskräfte“. Auf volkswirtschaftlicher Ebene kommen die steigenden Gesundheitskosten ver- schärfend hinzu. Laut statistischem Bun- desamt betrugen 2009 die Gesundheits- ausgaben 278 Milliarden Euro und damit fast 12 Prozent des Bruttoinlandsproduk- tes. Der Anstieg von 2008 auf 2009 hat sich im Vergleich zu den Vorjahren mit 5,2 Prozent nahezu verdoppelt. Voraus- rechnungen zeigen, dass die Kosten auf- grund der Überalterung der Gesellschaft und des medizinischen Fortschritts in Zu- kunft noch weiter ansteigen. Leider kann man noch oft beobachten, dass sich betriebliches Gesundheitsma- nagement nicht erfolgreich etablieren kann zumindest nur selten flächende- ckend nachhaltige Wirkungen zeigt. Dies liegt hauptsächlich am mangelnden ganz- heitlichen Ansatz. Unter Ganzheitlichkeit sollte eine umfassende, weitsichtige und in die Zukunft schauende Berücksichti- gung möglichst vielseitiger Aspekte und Zusammenhänge verstanden werden. Somit kann sich Ganzheitlichkeit im BGM nie nur auf die Inhalte beschränken. Die mangelnde Ganzheitlichkeit spiegelt sich somit oft in ungenügenden organisatori- schen Strukturen in den jeweiligen Unter- nehmen wider. Gesundheitsmanagement wird von oben gelebt Damit Sie mit Ihrem BGM Erfolg haben, müssen Sie Ihre Mitarbeiter zu „Fans“ Ihres Vorhabens machen. Wie Ihnen das gelingt? 1. indem Sie als Unternehmer, als Chef, Vorstand des Unternehmens davon begeistert und Vorbild sind. Jeder soll- te spüren, dass Ihnen das Thema Ge- sundheit am Herzen liegt. 2. indem Sie Ihre Mitarbeiter intensiv für das Thema „Gesundheit“ sensibilisie- ren. Gesundheit sollte ein wichtiges erstrebenswertes Gut in jeder Unter- nehmenskultur und im Privatleben Ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement Inhalte eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements Ganzheitliches betriebliches Gesund- heitsmanagement bietet heute weit mehr als den klassischen Arbeits- und Gesundheitsschutz, mehr als Arbeits- platzergonomie und Bewegungs- gruppen. Ein gut aufgestelltes BGM berücksichtigt ebenso die gesunde Ernährung, die psychologische Be- treuung der Mitarbeiter, Burnout- und Suchtprävention. Mögliche Inhalte eines BGM können sein: 1. Individuelle Absprache zu Zielen, Wünschen und Vorstellungen mit der Geschäftsführung 2. Mitarbeiterbefragung zu ge- wünschten Inhalten 3. Gesundheitstag 4. Impulsvorträge 5. Ernährungsberatung, Kantinenver- pflegung, Pausen- und Meeting- verpflegung 6. Firmeninternes Fitnessstudio inkl. Betreuung 7. Physiotherapieeinrichtung 8. Ruheraum 9. Firmeninterner Kindergarten 10. Bewegungsprogramme 11. Führungskräfte-Seminare zum Thema Gesundheit 12. Personal Training 13. Mobile (Büro-)Massage 14. Betriebsarzt, Kooperation mit anderen Ärzten 15. Gesundheit-Seminare/Workshops für alle Mitarbeiter und Führungs- kräfte 16. Suchtprävention, Nichtraucher- kurse 17. Stressbewältigungsstrategien, Entspannungskurse 18. Psychologische Beratung Diese Liste hat nicht den Anspruch auf Vollstän- digkeit bzw. allseitige Umsetzbarkeit. 26 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  27. 27. sein. Erst wenn die innere Einstellung der Mitarbeiter stimmt, kann das volle Potenzial freigesetzt werden. Wichtigste Multiplikator eines erfolgrei- chen BGMs sind ihre Führungskräfte. Sie müssen – idealerweise geschlossen – hin- ter ihrer Idee stehen und diese ebenso vorlegen. Somit beinhaltet ein ganzheitli- ches Gesundheitsmanagement auch die Sensibilisierung von Führungskräften für das Thema Gesundheit wieder und ggf. die Schulung von Führungskräften zum Gesundheitsmanager. Ein erfolgreiches ganzheitliches Gesund- heitsmanagement verfügt über klare Strukturen und Verantwortungskreise. Können diese aufgrund der Größe des Unternehmens nicht zielführend aufge- stellt werden, ist es sinnvoll sich externer Experten für Strukturierungsprozesse zu bedienen. Ein ganzheitliches Gesundheitsmanage- ment hat zum Ziel, dass Mitarbeiter mit ihrer Arbeit zufrieden sind, sich im Unter- nehmen wohlfühlen und sich mit diesem identifizieren. Darüber hinaus sind sie ih- rem Unternehmen gegenüber loyal einge- stellt, leistungsfähig und innovativ. Bieten Sie als Unternehmen ein ganzheit- liches Gesundheitsmanagement sind Sie für Mitarbeiter interessant, verfügen über ein unschlagbares Mitarbeiterbindungsin- strument und sind für die Zukunft bestens gewappnet. Mehrere Studien belegen, dass Gesundheits-Investitionen in die eige- nen Mitarbeiter einen mehrfachen Return on Investment bringen. Vorausaussetzung: Sie machen das Thema zur Chefsache. Die Felix Burda Stiftung stellt auf Basis der Studien-Erkenntnisse fol- gende Forderungen an die deutsche Gesundheits- und Wirtschaftspolitik: Aktuell gibt es keine gesetzliche Re- gelung zur Gesundheitsvorsorge. Die Bundestagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD haben im April dieses Jahres Anträge für ein Ge- setz zur Regelung von Prävention und Gesundheitsförderung eingereicht. Darin fordern sie unter anderem die Anhebung des Mindestausgabenricht- werts für Krankenkassen, der derzeit mit 2,86 pro Versichertem zu niedrig ist für erfolgreiche Maßnahmen. dingungen und Anreize für Prävention in Unternehmen: Präventivmaßnah- men fördert der Fiskus über die Kran- kenkassen mit einem Steuerfreibetrag von 500 Euro pro Kopf und Jahr. Die Entlastung geht zugunsten des Mitar- beiters, muss aber vom Arbeitgeber im Einzelfall verhandelt werden. Für den Arbeitgeber besteht dadurch kei- nerlei Finanzierungshilfe, kein Anreiz für betriebliche Gesundheitsvorsorge. wicklung betrieblicher Präventions- konzepte durch die Krankenkassen: Die Aktivitäten einzelner Kranken- kassen werden weder ausreichend gefördert noch überprüft. Betriebs- krankenkassen, deren Investitionen in Vorsorgemaßnahmen deutlich über dem Richtwert von 2,86 Euro pro Mit- arbeiter jährlich liegen, laufen sogar Gefahr, vom Bundesversicherungsamt abgemahnt zu werden. Den Betriebs- krankenkassen müssen möglichst rasch größere Spielräume als die jetzi- gen 2,86 Euro für Vorsorgeleistungen eingeräumt werden. zentralen Säule der Gesundheitsvor- sorge in Deutschland: Betriebsärzte erreichen auch diejenigen Menschen, die aus eigener Initiative keine prä- ventiven Maßnahmen in Anspruch nehmen. Bei der Förderung werden sie jedoch benachteiligt: Leistungs- vergütungen für Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen oder Krebsvorsorge stehen nur Hausärzten zu, betriebli- chen Ärzten jedoch nicht. Mehr Infos unter: www.ptroom.de Bringen Sie Bewegung ins Büro! Das innerbetriebliche Bewegungsangebot Optimale Flächennutzung für ein funktionelles, präventives und rehabilitatives Training Geringe Investition, die sich schnell bezahlt macht Sporttherapeutisch basiertes Übungsprogramm PT-Room® auf der therapie-Leipzig 21. - 23. März Halle 1, D02 AUTOR Eginhard Kieß ist Inhaber des Pre- mium Personal Trainer Clubs und Premium Personal Trainer, Dip- lomsportlehrer, Sporttherapeut, Balance Mind Coach und Er- nährungsberater. Neben seiner Tätigkeit als Premium Personal Trainer betreut er Unternehmen im Bereich des betrieblichen Ge- sundheitsmanagements. www.business-health-impulse.com | Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand Körper | Psyche
  28. 28. Vollwertig essen hält gesund und för- dert Leistung und Wohlbefinden. Doch gerade wer beruflich im Außen- dienst unterwegs ist, kennt die Fallstricke auf dem Weg zu einer gesunden Verpfle- gung. Termin- und Zeitdruck sowie häu- fig wechselnde Arbeits- und Einsatzorte führen dazu, dass statt Hungerbedürfnis freie Zeitfenster darüber bestimmen, ob und wann gegessen wird. Gesund essen auch ohne Kantine Wer mittags keine warme Mahlzeit in ei- ner Kantine bekommen kann, bringt sich am besten selbst etwas für unterwegs mit. Als Pausensnacks für diejenigen, die es herzhaft mögen eignen sich am besten belegte Brote. Hier unsere Tipps, wie sich die altbekannte Stulle in einen vitalstoff- reichen Snack verwandeln lässt: Die Basis bildet Vollkornbrot oder -Bröt- chen, das in vielen Varianten erhältlich ist. Aber Achtung: Oft täuschen eine dunkle Farbe und sichtbare Körner Voll- korn nur vor. Fantasienamen wie „Fit- nessbrot“ oder „Körnerbrötchen“ führen den gesundheitsbewussten Verbraucher in die Irre. Also: Nachfragen! Leckere Fitness-Zutaten sind: Frischkäse und Quark haben jeweils in den Mager-Varianten nur 0,2 % Fett, lie- fern aber jede Menge Eiweiß. Statt Butter verwenden und für mehr Pepp mit Senf, Tomatenmark oder Pesto verrühren! Schinken (ohne Fettrand), Corned Beef, Hähnchen- und Putenbrust sind leichte und fettarme Sorten und sparen eine gan- ze Menge an Kalorien gegenüber fetten Wurstsorten wie Salami oder Leberwurst. Hartgekochte Eier liefern nicht nur Ei- weiß, sondern sorgen auch für Sättigung. Lecker auch mit Kresse – einfach mit der Schere abschneiden und drüberstreuen. Erst mit Radieschen, Tomate, Eissalat, Ru- cola, Gurke oder auch Paprika bekommen Stullen den richten Pfiff und schmecken knackig frisch. Mit den vielen Sorten lässt sich täglich eine neue Sandwich-Variante kreieren. Da hat Langeweile keine Chance! Und das schmeckt unterwegs: Gemüse und Obst sind das A und O für jede gesunde Verpflegung. Rohes Gemü- se in Form von Karotten-, Paprika- und Gurkensticks bietet sich zum zwischen- durch Knabbern an. Salate lassen sich in einer riesigen Vielfalt zubereiten und sind ideal zum Mitnehmen. Ob Rucola, Fri- see, Romano, Radicchio, Eis-, Feld- oder Kopfsalat – die grünen Blättchen gehören in jede Salatschüssel. Geraspelte Karot- ten, Kohlrabi und Zucchini liefern noch mehr Vital- und Ballaststoffe. Das Dres- sing extra dazu mitnehmen und erst kurz vor dem Verzehr mischen. Wer es gehalt- voller mag, kombiniert die Salate mit: Nüssen und Saaten wie Sonnenblu- menkernen, Mandeln, Wal- oder Maca- damianüssen Käse, etwa Schafskäse, Goudawürfeln oder Parmesanspänen Magerem Fleisch wie Streifen von Hähnchenbrust oder Rindersteak Fisch wie Thunfisch oder Räucherlachs Mediterrane Antipasti wie gebratene Au- berginen, Zucchini, Pilze, Paprika lassen Ernährungstipps – Special für Außendienstmitarbeiter Essen und Trinken im Außendienst: Damit die Gesundheit nicht auf der Strecke bleibt 28 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  29. 29. sich gut vorbereiten und sind auch un- terwegs ein Hochgenuss. Begleitet von einem Stück Vollkornbaguette lässt sich so jedes Formtief überbrücken. Obst sollte für unterwegs bereits mund- gerecht geschnitten oder zubereitet sein. Apfel- und Birnenschnitze, bereits gewa- schene Erdbeeren, Weintrauben, Apri- kosen oder Pfirsiche lassen sich einfach aus der Hand essen, gewürfelt versüßen Ananas, Mango, Kiwi oder Sharon-Früch- te die Pause. Je nach Saison einfach mi- schen und als Obstsalat genießen. Wer Sorge hat, nicht satt zu werden: Grießbrei, Milchreis und Quarkspeisen lassen sich nicht nur fett- und kalorienarm vorberei- ten – in Kombination mit frischem Obst oder Obstkompott oder -püree sind sie ein idealer Imbiss für alle, die eine süße Pause bevorzu- gen. Müsli ohne Zuckerzusatz mit Obst und Joghurt schmeckt nicht nur morgens. Das Trinken nicht vergessen Auch unterwegs sollte keinesfalls das Trinken vergessen werden. Wer häufig müde, schlapp und unkonzentriert ist, trinkt möglicherweise einfach zu wenig oder das Falsche. Kalorienfreie Getränke wie Leitungs- und Mineralwasser sowie ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees ha- ben dabei die Nase vorn. 5 Jahre Garantie Recyclingquote 98% Made in Germany Weitere Informationen zu den KÖHL-Sitzmöbeln und der KÖHL-Umwelt- und Qualitätspolitik finden Sie unter: www.koehl.com Natürlich besser sitzen Weniger empfehlenswert Gute Wahl Pommes frites Pellkartoffeln, Backkartoffeln Kartoffelsalat mit Mayo Salate Panierte Nuggets Wraps Panierte Gerichte wie Schnitzel Suppen, Eintopf Bratwurst, Leberkäse, Hähnchen-, Putenbrust, gedünstetes Backfisch, Frikadelle Fischfilet, Matjes-Brötchen XXL-Menüs Einfacher Hamburger, belegtes Brötchen mit Salatbeilage Mayonnaise, Sour Cream Ketchup, Kräuterquark Caesar-, Cocktail Dressing Balsamico-, Essig-Öl-, Joghurt-Dressing Eis, Cremespeisen, Mousse Obstsalat Croissant Rosinenbrötchen, Laugenstange AUTORIN Ulrike Grohmann ist seit 1995 mit einem eigenem Redaktionsbüro selbst- ständig. Ernährung und Verpflegung sind ihre Spezi- algebiete als Fachjournalistin und Dipl.-Oecotrophologin. Lebensstil
  30. 30. Sie halten die erste Ausgabe der Busi- ness Health Impulse in der Hand. Ein Magazin mit vielen interessanten Themen und nützlichen Anregungen zur Umsetzung von Gesundheitsmaß- nahmen in Ihren Betrieben. Dieses Ma- gazin ist insofern ein guter Beitrag und ein weiteres Zeichen für die zunehmen- de Beachtung des Themas in der un- ternehmerischen Landschaft. Vor allem der Mittelstand braucht Know-how für gesunde und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Der Bundesverband Betriebliches Ge- sundheitsmanagement (BBGM e.V.) wurde 2011 gegründet. Er sieht sich als unabhängiger Fachverband für alle The- men des betrieblichen Gesundheitsma- nagements (BGM). Immer mehr Akteure im Feld „Arbeit und Gesundheit“ hatten eine solche Organisation gefordert. Ziel des Verbandes ist es, eine unabhängi- ge Instanz zu entwickeln, welche den gegenseitigen Austausch zwischen An- bietern und Nachfragern fördert, Quali- tätsstandards etabliert, ein einheitliches Verständnis in der Umsetzung schafft und Beispiele für gute Praxis publiziert. Bisher haben sich vor allem die Großbe- triebe mit dem Thema Gesundheit ausei- nandergesetzt. Es gab eine Reihe staat- lich unterstützter Programme, Initiativen, Netzwerke und dergleichen, die halfen, das Thema im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Diese Initiativen kommen aber heute an ihre natürlichen Grenzen. Was wir jetzt brauchen sind Lösungen, die aus der mittelständischen Wirtschaft selbst kommen. Was wir nicht brauchen sind Panikmache und politische Propa- ganda. Der „Tiefentransfer“ hin zu bes- serer Gesundheitsfürsorge und mehr Beschäftigungsqualität in kleinen und mittelständischen Unternehmen kann nur durch Sie bewerkstelligt werden. Hierbei unterstützt Sie der BBGM. Ein Verband, der durch Unabhängigkeit ge- kennzeichnet ist. Unabhängig von der Einflussnahme politischer Parteien, Un- abhängig von der Einflussnahme staat- licher Institutionen und vor allem unab- hängig von der Einflussnahme durch den medialen Zeitgeist. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre der Beiträge und freuen uns, wenn Sie die dargestellten Ideen mit uns teilen und sich ebenfalls in Ihrem tägli- chen Handeln in dieser Sache engagie- ren. Dr. Ingo Weinreich Leiter Ressort Öffentlichkeitsarbeit, Mitglied des Vorstands Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM e.V.) Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Ziele & Aufgaben Der BBGM sieht sich als unabhängiger Fachverband für alle Themen des be- trieblichen Gesundheitsmanagements. Der Fachverband steht allen Akteuren von Unternehmen, Dienstleistungsbe- trieben, Sozialversicherungsträgern und Behörden offen, die sich aktiv mit BGM befassen. Für diese Akteure verfolgt der BBGM folgende Zielstellungen: einheitlichen BGM-Grundverständ- nisses - sierter) Ansätze und Methoden der betrieblichen Gesundheitsarbeit Austausches von Fachkräften im Hinblick auf Problemlösungen und Praxisbeispiele - litätsstandards für das Handeln von Fachkräften im BGM Selbstverständnisses, der Rollen- erwartung und der Integration der Fachkräfte im BGM mit anderen betrieblichen Akteuren und Konzepte des betrieblichen Ge- sundheitsmanagements Verbreiten (von relevanten Informa- tionen, wirksamer Methoden und definierter Qualitätsstandards) gesetzlichen Initiativen und politi- schen Entscheidungsprozessen Möchten auch Sie Mitglied des Bundesverband Betriebliches Ge- sundheitsmanagements werden und/ oder mehr über den BBGM erfahren? Wir freuen uns über Ihren Anruf unter 06441/569795-300 oder schicken Sie uns eine E-Mail an info@bgm-bv.de. Durch eine Mitgliedschaft haben Sie zahlreiche Vorteile: - bote (z.B. Mitgliederforum) direkt in Anspruch nehmen. entscheidenden Einfluss auf die fachliche Ausrichtung und personelle Zusammensetzung nehmen. andere Mitgliedsfirmen ausbauen und sich Rat, Austausch sowie sonstige Hilfe holen. - lungen in der Szene und im Verband fortlaufend unterrichtet. - anstaltungen Sonderkonditionen der Veranstalter. Know-how dahingehend einbringen, dass Sie maßgeblich Einflussmöglich- keiten bei der weiteren Entwicklung des Berufsbildes, den Qualitätsstan- dards und die Ausbildung haben werden. Übrigens, die Kosten der Mitgliedschaft sind steuerlich absetzbar. 30 Das Gesundheitsmagazin für den Mittelstand | www.business-health-impulse.com b
  31. 31. Name Straße Ort Telefon E-Mail Business Health Impulse das Gesundheitsmagazin für den Mittelstanddas Gesundheitsmagazin für den Mittelstand GesundheitGesundheit ist Chefsache!ist Chefsache! Zarbock Media GmbH & Co. KG Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 420903-75 · Fax: +49 69 420903-70 verlag@zarbock.de · www.zarbock-media.de Bitte senden Sie mir die nächste Ausgabe von Business Health Impulse kostenlos und unverbindlich zu. Ich bin Anbieter und interessiere mich für Werbemöglichkeiten in Business Health Impulse. Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Ich möchte eine Anzeige schalten. Rückfax an (069) 420903-70 b ISSN 2195-2469 Februar 2013 Mobilität Der mobile Mitarbeiter Business Health ImpulseGesundheitsmagazin für den Mittelstand 14 Führung: Zukunftsicherung und Gesundheit 16 Ergonomie: Gesund unterwegs? 22 Demografie: Zeit für Veränderungen 24 Mobilität: Chance und Belastungsfaktor 28 Lebensstil: Ernährungstipps für den Außendienst Führung Ergonomie Lebensstil Mobilität Demografie Körper | Psyche Lebensstil Mobilität Ergonomie Führung Mobilität Ergonomie Demografie Körper | Psyche Lebensstil
  32. 32. Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind eine Grundlage für den Erfolg Ihres Unternehmens. Investieren Sie in die Fitness Ihrer Beschäftigten und bieten Sie einen eigenen Trainingsbereich an – für ein effektives und gesundheitsförderndes Training. ½ Zertifizierte Medizinprodukte Made in Germany ½ 40 Jahre Erfahrung im Bereich Gesundheit und Training ½ Chipkartengesteuerte Trainingsgeräte mit Touch Screen Technologie ½ Planung und Beratung bei der Umsetzung Ihres Trainingsraums Motivierte und gesunde Mitarbeiter – ++ Krankenstand senken ++ Leistungsvermögen steigern MADE IN GERMANY – Blocksbergstraße 165 – 66955 Pirmasens Tel.: 06331 2461-0 – info@ergo-fit.de – www.ergo-fit.de

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