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Mobiles Webdesign                                                                                       In Windeseile löse...
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In Windeseile lösen Smartphones und Tablet-Computer derzeit den PC als das wichtigste Internet-Zugangsgerät ab. Plötzlich werden Websites auch durch die Berührung mit den Fingern gesteuert, und auch handtellergroße Displays müssen ausreichen, um den Auftritt anzuzeigen. Was ist beim Webdesign zu beachten?

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  1. 1. Mobiles Webdesign UNDER CONSTRUCTION In Windeseile lösen Smartphones und Tablet-Computer derzeit den PC als das wichtigste Internet-Zugangsgerät ab. Braucht jetzt jedes Unternehmen eine „mobile Website“? Plötzlich werden Websites nicht mehr nur per Tastatur und Maus, son- dern auch durch die Berührung mit den Fingern gesteuert. Wo gestern Mobiles Webdesign noch der große Monitor als Anzeigegerät gesetzt galt, müssen heute auch handtellergroße Displays zur Anzeige ausreichen. Smartphones Websites für Tablets und Smartphones und Tablets – die Apple-Geräte iPhone und iPad seien hier nur stell- vertretend genannt – sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Konsequenz daraus: Immer häufiger erwarten Kunden, dass Unternehmenswebsites auch auf ihren Mobilgeräten funktionieren. Unternehmen, die diesen Trend rasch aufgreifen, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil und Erfahrungsvorsprung. In der Praxis bedeutet1 1
  2. 2. MOBILES WEBDESIGNdas aber viel mehr als ein paar technische Änderungen. Kleine Displays,instabile Internetverbindungen und tendenziell abgelenkte Nutzer er- Tablet-Verkäufe verdoppeln sich 2012fordern komprimierte Informationen, minimale Ladezeiten und ein klares Im April 2012 prognostizierte Gartner, dass Endverbraucher bis Ende desWebdesign. Spannenderweise sind das dieselben Kriterien, nach denen Jahres weltweit 118,9 Millionen Tablets kaufen würden. Das entspricht einemNutzer seit über fünfzehn Jahren die Qualität von Websites beurteilen, Anstieg von 98% gegenüber den 60 Millionen Verkäufen aus dem Vorjahr.nämlich >> “Habe ich das Gesuchte gefunden?” Marktführer ist mit einem Anteil von über 60% bislang das iPad von Apple. >> “Lädt die Website schnell?” >> “Ist die Website übersichtlich?” Viele Geräte sind hinsichtlich ihrer Rechenkraft so schwachbrüstig auf-Der Rückschluss lautet: Wenn Unternehmen bei der Konzeption ihrer gestellt, dass sich der Aufbau komplexer Websites merklich verlangsamt.Website für mobile Nutzer planen, dann konzentrieren sie sich automa-tisch auf die Aspekte, die für alle Nutzer höchste Bedeutung haben. Das Unternehmen, die hinreichend viel Mühe in einen auch auf Smartphoneszeigen auch die beiden folgenden Beispiele. schnell ladenden Web-Auftritt investieren, freuen sich zwangsläufig über extrem kurze Ladezeiten auf dem PC. Anstrengungen, die man für mobile Nutzer mit langen Ladezeiten unternimmt, kommen also letztlich allenAbspecken ohne Verzicht Nutzern und damit auch dem Unternehmen selbst zugute.In Zeiten allgegenwärtiger DSL-Anschlüsse ist fast in Vergessenheit gera- Nehmen wir als zweites Beispiel die Bildschirmgröße, die Webdesignerten, dass die Ladezeit einer Website über ihren Erfolg mitentscheidet. So über Jahre mit einem Durchschnittswert von 1024 mal 768 Pixeln (Breiterechnet der Onlinehändler Amazon für jede zusätzliche Zehntelsekunde mal Höhe) angenommen haben. Auf Smartphones sind es in der Regel 320Ladezeit mit dem Verlust von einem Prozent Umsatz. Bei Smartphones und mal 480 Pixel – gerade einmal 20 Prozent des alten Standards. In der PraxisTablet-Computern haben nicht nur die Verbindungsgeschwindigkeit und führt dieser Flächenverlust dazu, dass sich die Webteams auf die Inhaltedie maximale Zahl gleichzeitiger Verbindungen Einfluss auf die Ladezeit. und Funktionen konzentrieren, die für den Kunden am wichtigsten sind. Ein mustergültiges Beispiel für diese Praxis stellt die Website der Deutsche Lufthansa AG, www. lufthansa.de dar. Ruft man diese Website am PCSuccess Story Smartphone auf, erschweren unzählige Menüs, Infokästchen und Eigenwerbung die Orientierung. Ganz anders die mobile Version der Website, die sich auto-Das Smartphone hat das Internet mit rasender Geschwindigkeit erobert: matisch öffnet, wenn man die Website mit einem Smartphone besucht.Mehr als 30 Millionen deutsche Nutzer surften 2012 mobil – über doppelt Drei prominent platzierte Links namens “Flugstatus”, “Flugplan” undso viele wie noch 2011. Das entspricht etwa der Hälfte der Internetnutzer “Check-in” führen den Nutzer direkt zu den entscheidenden Funktionenin Deutschland. des Webangebots. Solche Lösungen mit hohem Nutzwert erwachsen aus dem Druck beengter Platzverhältnisse. Sie erfordern, dass sich dasDer Studie Mobile Web Watch 2012 von Accenture zufolge planen dieje-nigen Nutzer, die noch über kein Smartphone – oder ein anderes mobiles Webteam intensiv mit Nutzerwünschen auseinandersetzt und die FreiheitEndgerät – verfügen, sich bald eines anzuschaffen. erhält, entsprechende Erkenntnisse umzusetzen. Oft gelingt das nur durch Hinzunahme externer Berater.2 3
  3. 3. MOBILES WEBDESIGNNicht unerwähnt bleiben dürfen die umfangreichen Zusatzfunktionen,die gerade Smartphones zur Verfügung stellen. So sind die Geräte dank Regionale SuchmaschinenoptimierungGPS, WLAN und 3G-Empfang präzise über ihren eigenen Aufenthaltsort Wie nutzen Smartphone-Besitzer das Internet? Über 60% nutzen ihreim Bild. Websites können den Standort des Nutzers abfragen. Stimmt er Mobilgeräte, um nach regionalen Einkaufsmöglichkeiten zu suchen, undder Abfrage zu, kann die Website mit maßgeschneiderten Informationen über 70% tätigen kurz nach ihrer Suche tatsächlich einen Einkauf imreagieren – etwa mit Angeboten, Gutscheinen oder der Route zur nächsten Ladengeschäft.Filiale. Viele andere Funktionen, wie der Zugriff auf die im Gerät integrierteKamera erfordern hingegen die Entwicklung eigenständiger Softwares, Deshalb gewinnt das Thema regionale Suchmaschinenoptimierung immerso genannter Apps. größere Bedeutung: Unternehmen mit lokalem Kundenkreis müssen nicht landes- oder gar weltweit gefunden werden. Die Auswahl der richtigen Keywords und die regionale Platzierung der Website auf Google helfenResponsive Webdesign dabei, nur diejenigen Suchenden anzusprechen, die sich gezielt für ein Angebot vor Ort interessieren.Nun ist das “Modell Lufthansa” – der Betrieb sowohl einer klassischen,als auch einer eigenständigen mobilen Website – nur für eine Minderheitder Unternehmen leistbar. Glücklicherweise ist das auch gar nicht not- und getestet werden müssen. Gerade das Testen auf Mobilgeräten gestal-wendig. Das Zauberwort heißt “Responsive Webdesign” und beschreibt tet sich in einer zunehmend heterogenen Gerätelandschaft vergleichs-eine Technik, dank der sich dieselbe Website in unterschiedlicher Optik weise aufwändig. Im Gegenzug muss das Unternehmen aber nur einepräsentieren lässt, je nachdem wie groß das Display bzw. Browserfenster einzige Website pflegen und weiterentwickeln, die sich dank Responsiveist, auf dem sie angezeigt wird. Webdesign auf stationären wie mobilen Endgeräten optimal präsentiert.Wie stark das Smartphone- vom Desktop-Design abweichen soll, ist pro-jektabhängig. Fast immer empfiehlt es sich, Spalten, die auf einem großen FazitMonitor nebeneinander erscheinen, auf einem Smartphone-Display un-tereinander zu positionieren. Dadurch lassen sich alle Inhalte schon beim Kunden besuchen Websites immer öfter mit Mobilgeräten – mit kleinenLaden der Seite in lesbarer Schriftgröße darstellen. Dem Nutzer erspart Displays, unzuverlässigen Internet-Verbindungen und unter verschiedens-man so das mühsame Vergrößern des gewünschten Bildausschnittes ten Rahmenbedingungen. Unternehmen, die sich mit ihren Websites aufdurch doppeltes Antippen. Desweiteren ist es oft sinnvoll, das gesamte diese neuen Anforderungen einstellen, bieten einen Service, den KundenHauptmenü auf Smartphones hinter einem einzigen Knopf zu verstecken. heute noch positiv bemerken – und morgen stillschweigend vorausset-Von der Platzersparnis profitiert der Nutzer insofern, als er nicht erst am zen. Nebenbei verbessern Unternehmen durch ihre Anstrengungen imMenü vorbeiscrollen muss, um zum eigentlichen Inhalt der Website zu Bereich “Mobile Website” das Online-Erlebnis für alle ihre Besucher. Dankgelangen. Über den Knopf bleibt das Menü dennoch vollständig erreich- Responsive Webdesign erfordert die optimale Darstellung von Web-bar und in “Griffweite”. Häufig lässt sich im Smartphone-Design auch die Inhalten auf mobilen Endgeräten keinen zweiten Webauftritt.Schriftgröße verringern, gehen wir doch davon aus, dass Mobilgeräte sichnäher am Auge befinden als ein Monitor.Responsive Webdesign verursacht zwar bei der Erstellung einer Website Download aller BIEG-Leitfäden untereinen gewissen Mehraufwand, weil mehrere Designvarianten entwickelt www.bieg-hessen.de4 5
  4. 4. MOBILES WEBDESIGN Diese Leitfäden des BIEG Hessen könnten Sie ebenfalls interessieren: Die 7 Website-Sünden Ganz gleich ob im Design, in der Menüführung oder Kundenansprache – auf Websites werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Wer diese typischen Fehler vermeidet, ist seiner Konkurrenz häufig bereits voraus. In 5 Schritten zum erfolgreichen Website-Relaunch Soll eine alte Website durch eine modernere Version ersetzt werden, scheitert die neue Seite meistens bereits an Planungsfehlern. Ein Website-Relaunch will gut vorbereitet und organisiert sein. Regionales Online-Marketing Die Betreiber von Websites mit lokalem Kundenkreis müssen nicht Stand: Juni 2012 von jedem Suchenden gefunden werden, sondern nur von denen, die sich in räumlicher Nähe zum Unternehmen befinden. Texten für die Website Google liest die Inhalte, also die Texte von Websites aus. Warum Tim Kaufmann Suchmaschinenoptimierung einem gelungenen und ansprechenden Über den Autor Taquiri GmbH & Co. KG Websitetext nicht im Weg stehen muss, erfahren Sie hier. Tim Kaufmann ist Geschäftsführer der Webagentur Taquiri GmbH, Referent und Fachautor. Seit 15 Jahren realisiert er Websites für kleine und mitt- lere Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet und Mittelhessen. Taquiri setzte als eine der ersten deutschen Agenturen bei Kundenprojekten Responsive Webdesign ein. Besuchen Sie uns auf www.bieg-hessen.de! www.taquiri.de6 7
  5. 5. Mobiles Webdesign In Windeseile lösen Smartphones und Tablet-Computer derzeit den PC als das wichtigste Internet-Zugangsgerät ab. Plötzlich werden Websites auch durch die Berührung mit den Fingern gesteuert, und auch handtellergroße Displays müssen ausreichen, um den Auftritt anzuzeigen. Was ist beim Webdesign zu beachten? Impressum Herausgeber BIEG Hessen c/o IHK Frankfurt am Main Telefon 069 / 2197 1380 Börsenplatz 4 Telefax 069 / 2197 1497 60313 Frankfurt am Main info@bieg-hessen.de Das BIEG Hessen ist eine GbR und wird vertreten durch die Gesellschafter Träger des BIEG Hessen | Industrie- und Handelskammern: IHK Frankfurt am Main, IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, IHK Fulda Frankfurt am Main| Fulda | Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern | Offenbach am Main und IHK Offenbach am Main. Verantwortlich für den Inhalt Detlev Osterloh, Geschäftsführer, BIEG Hessen, IHK Frankfurt am Main Druck Daab Druck & Werbe GmbH, Reinheim HERAUSGEBER Layout und Titelbild BIEG Hessen Telefon 069 2197-1380 Birgit Dürr c/o IHK Frankfurt am Main Telefax 069 2197-1497 Börsenplatz 4 info@bieg-hessen.de 60313 Frankfurt am Main www.bieg-hessen.de8 9

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