Die wolfenbütteler digitale bibliothek

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Powerpoint- Präsentation zur Wolfenbütteler Digitalen Bibliothek anlässlich eines Referats vor Studenten

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Die wolfenbütteler digitale bibliothek

  1. 1. Die Wolfenbütteler Digitale Bibliothek
  2. 2. Kooperationspartner
  3. 3. Wege zum Digitalisat Projektspezifische Datenbanken Fachportale Bibliothekskatalog Handschriften-Datenbank Externe Webseiten
  4. 4. Zugang über Datenbanken
  5. 5. Zugang über Portale
  6. 6. Zugang über den OPAC
  7. 7. Zugang über den OPAC
  8. 8. Zugang über die Handschriften-DB
  9. 9. Wege zum Digitalisat Projektspezifische Datenbanken Fachportale Bibliothekskatalog Handschriften-Datenbank Externe Webseiten
  10. 10. Was sind (digitale) Editionen? Edition ist die erschließende Wiedergabe historischer Dokumente
  11. 11. Edition ist die erschließende Wiedergabe historischer Dokumente Strukturierung der Texte Hinzufügen von editorischem Fachwissen • Textgenese • Korrekturen, Ergänzungen, Emendationen • Innere Bezüge • Detailerläuterungen • Kontextualisierung
  12. 12.  dokumentarisch (Faksimile, diplomatische Transkription)  ästhetisch (der best lesbare Text, grammatisch-orthographisch oder nach bestimmtem Zweck bereinigter Text)  auktorial (Autorintention)  soziologisch (Berücksichtigung der beim Herstellungsprozess beteiligten Personen und Gruppen, z.B. Drucker, Verleger)  buchwissenschaftlich-bibliographisch (Integration von Exemplarspezifica in die Edition, also physische Elemente und Herstellungsumstände)  genetisch (Abbildung der Entwicklung einer Edition in der Zeit) Die Qual der Wahl oder Fragen der Wiedergabe
  13. 13. Der editorische Flaschenhals Binnenverweise, verschiedene Notationssysteme, etc. • Edition = nichtlineare, komplexe, vernetzte Informationsstrukturen • Edition als Buch = linear
  14. 14. Bestandteile einer (elektronischen) Edition Bibliographie Lexika, Enzyklopädien Digitale Faksimiles Transkription Apparate, Anmerkungen Übersetzung Einleitung Edition (z.B. edoc/ed000001) Register Normdaten, Identifier
  15. 15. Einführung in XML Word / PDF XML
  16. 16. Was ist XML? • XML steht für „eXtensible Markup Language“ • XML ist eine Meta-Sprache, welche Regeln zur Formulierung von Auszeichnungssprachen definiert. • XML trennt Struktur, Inhalt und Aussehen von Dokumenten. • XML transportiert und beschreibt Daten; präsentiert aber keine Daten. • XML ist ein offener Standard.
  17. 17. Vorteile von XML • XML-Dokumente sind – reine Textdateien – menschen- und maschinenlesbar – ideal zur Langzeitarchivierung – plattformunabhängig – Moderne Browser können XML-Dateien darstellen.
  18. 18. XML - Terminologie • Element gesamte Zeichenkette, vom Start-Tag bis zum End-Tag, inklusive aller Attribute, Kind-Elemente und Textknoten • Tag Begrenzer eines Elements Start-Tag = beginnt das Element kann Attribute enthalten End-Tag = beendet das Element • Attribut Eigenschaften des Elementinhalts <tag attribut="attributwert">Text (Inhalt)</tag>
  19. 19. Brief von Franz Werfel an Franz Kafka Trebnitz 10. November Liebster Kafka. Bedenken Sie meine große Versumpftheit, und schätzen Sie darum Ihre Größe und Bedeutung richtig ein, die mich (zu dem ersten Brief heute) seit einem halben Jahr, überwunden hat.
  20. 20. <titel>Brief von Franz Werfel an Franz Kafka</titel> <datum>Trebnitz 10. November</datum> <anrede>Liebster <person id=„kafka“>Kafka</person></anrede>. Bedenken Sie meine große Versumpftheit, und schätzen Sie darum Ihre Größe und Bedeutung richtig ein, die mich (zu dem ersten Brief heute) seit einem halben Jahr, überwunden hat.
  21. 21. TEI = Text Encoding Initiative - TEI „is a consortium which collectively develops and maintains a standard for the representation of texts in digital form” - D.h. bei Interesse können Personen oder Organisationen Mitglied werden, an der Weiterentwicklung von Standards mitarbeiten, ‚Special Interest Groups‘ organisieren usw. - Üblicherweise wird „TEI“ aber auch als Synonym für den Standard, den die TEI entwickelt, benutzt - http://www.tei-c.org/
  22. 22. TEI Guidelines - TEI-Standard ist eine Einschränkung der im Prinzip unendlichen Möglichkeiten von XML - wichtigstes ‚Produkt’ der TEI sind die ‚Guidelines’ und formalisierte Schemata zur Validierung von XML-Dateien - Fragen, die geklärt werden müssen: - Welche Tags und Attribute werden bereitgestellt? - Wie dürfen die Tags verschachtelt werden? - Erste Version der Guidelines wurde 1988 entwickelt (SGML-basiert), derzeit Version P5 (proposal 5) aktuell
  23. 23. TEI und ‚Customisations‘ - TEI-Standard stellt mehrere hundert Elemente und Attribute bereit, z.B. für - ‚Normale‘ Textkodierung - Textkritische Editionen - Linguistische Corpora - Bibliographische Beschreibung von Handschriften - Verknüpfung von Texten mit digitalen Bildern - In den seltensten Fällen alle benötigt - http://www.tei-c.org/Guidelines/P5/
  24. 24. Flache Kodierung <div type="letter"> <head>Brief von Franz Werfel an Franz Kafka</head> <opener> <dateline>Trebnitz 10. November</dateline> <salute><hi rend="underline">Liebster Kafka.</hi></salute> </opener> <p>Bedenken Sie meine große Versumpftheit, und <lb/>schätzen Sie darum Ihre Größe und Bedeutung richtig <lb/> ein, die mich zu dem ersten Brief heute seit einem halben Jahr, überwunden <lb/>hat.</p> <!--... --> <closer> <salute>Herzlich Ihr Franz Werfel</salute> </closer> </div>
  25. 25. Verbesserte Kodierung <opener> <dateline> <placeName type="city“ ref="#Treb">Trebnitz</placeName> <date when="1915-11-10">10. November</date> </dateline> <salute>Liebster <persName ref="#Kaf">Kafka</persName>.</salute> </opener> <p>Bedenken Sie meine große Versumpftheit, und schätzen Sie darum Ihre Größe und Bedeutung richtig ein, die mich <add hand="#Werf">zu dem ersten Brief heute</add>seit einem halben Jahr, überwunden hat.</p> <closer> <salute>Herzlich Ihr <persName ref="#Werf"><forename>Franz</forename> <surname>Werfel</surname></persName> </salute> </closer>
  26. 26. <listPerson> <person xml:id="Kaf"> <persName key=„GND_ 118559230“> <surname>Kafka</surname> <forename>Franz</forename> </persName> <birth when="1883-07-03"/> <death when="1924-06-03"/> </person> <person xml:id="Werf"> <persName> <surname>Werfel</surname> <forename>Franz</forename> </persName> <birth when="1890-09-10"/> <death when="1945-08-26"/> </person> </listPerson>
  27. 27. <persName key=„GND_ 118559230“> http://d-nb.info/gnd/118559230
  28. 28. Entitäten: Orte
  29. 29. Standards für Schnittstellen: Webservice DFG Viewer
  30. 30. Webservice DFG Viewer http://dfg- viewer.de/v2/?set[image]=19&set[mets]=http%3A%2F%2Fgdz.sub.uni- goettingen.de%2Fmets_export.php%3FPPN%3DPPN627102115&set[zoom]=d efault&set[debug]=0&set[double]=0&set[style]= http://gdz.sub.uni-goettingen.de/mets_export.php?PPN=PPN627102115 Ruft auf
  31. 31. Webservice DFG Viewer: Antwort des Göttinger Servers
  32. 32. des heiligen Roͤmiſſchen Reichs des heiligen Römisschen Reichs
  33. 33. des heiligen <choice><orig>Roͤmiſſchen</orig> <reg>Römisschen</reg></choice> Reichs
  34. 34. des heiligen R <choice><orig>oͤ</orig><reg>ö</reg></choice> mi <choice><orig>ſ</orig><reg>s</reg></choice> <choice><orig>ſ</orig><reg>s</reg></choice> chen Reichs

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