Media Studien News Mai 2014

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- Bessere Anzeigenwahrnehmung im reizarmen Umfeld
- Einfluss der Banner-Sichtbarkeit auf die Werbewirkung
- Das digitale Verhalten von 6 bis18-Jährigen
- Multi-Screener Typologie
- Google-Studie: Verfolgung von Onlineinteressenten bis hin zum Offline-Kauf
- Case-Studies: Opel auf Facebook und Euronics im Funk

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Media Studien News Mai 2014

  1. 1. 1
  2. 2. 2 Agenda  Studien News Mai 2014 - Bessere Anzeigenwahrnehmung im reizarmen Umfeld - Einfluss der Banner-Sichtbarkeit auf die Werbewirkung - Das digitale Verhalten von 6 bis18-Jährigen - Multi-Screener Typologie - Google-Studie: Verfolgung von Onlineinteressenten bis hin zum Offline-Kauf - Case-Studies: Opel auf Facebook und Euronics im Funk
  3. 3. Anzeigenwahrnehmung statischer und animierter Anzeigen im reizüberfluteten vs. ruhigem Umfeld https://eyetrackshop.app.box.com/s/gq3vvv61h0chyomjb0nf „Less is More“-Studie von AdBlockPlus und Sticky 3
  4. 4. Die Anzeigen wurden in einem reizarmen Umfeld öfter, schneller und intensiver betrachtet. Ad Effectiveness Study – Adblock plus – April 2014 Anzeigen haben in einem reizarmen Umfeld eine höhere Aufmerksamkeit 4
  5. 5. Die Anzeigen wurden in einem reizarmen Umfeld stärker und positiver erinnert. Ad Effectiveness Study – Adblock plus – April 2014 Anzeigen performen im reizarmen Umfeld besser 5
  6. 6. In einem reizarmen Umfeld ist die Klickabsicht der Anzeige deutlich höher. Ad Effectiveness Study – Adblock plus – April 2014 Anzeigen werden eher geklickt im reizarmen Umfeld 6
  7. 7. Animierte, blinkende Anzeigen sind in der Wahrnehmung den statischen Anzeigen NICHT überlegen. Ad Effectiveness Study – Adblock plus – April 2014 Statische und animierte Anzeigen erreichen ähnliche Aufmerksamkeitsniveaus 7
  8. 8. Die statischen Banner wurden positiver bewertet (bei Ausspielung im reizarmen Umfeld). Ad Effectiveness Study – Adblock plus – April 2014 Statische Anzeigen kommen besser an als animierte. 8
  9. 9. Die animierten Banner werden als überhäuft und schwer verständlich eingestuft, aber auch als lustiger. Ad Effectiveness Study – Adblock plus – April 2014 Animierte Anzeigen gelten als nervig und schwer verständlich. 9
  10. 10. Die statischen Banner riefen eine höhere Klickintention auf als animierte. Ad Effectiveness Study – Adblock plus – April 2014 Höhere Klickabsicht bei den statischen Bannern. 10 Der Absender der Studie - AdBlock Plus - sollte bei der Interpretation der Ergebnisse beachtet werden.
  11. 11.  Mit der Studie, in der zwischen Mai 2011 und Oktober 2013 vier Kampagnen aus den Branchen Consumer Electronics und FMCG auf den Portalen Web.de und GMX Studie von UIM zum Einfluss der Sichtbarkeit von Werbemitteln auf die Werbewirkung 11  In der Studie wurden zwischen Mai 2011 und Oktober 2013 vier Kampagnen aus den Branchen Consumer Electronics und FMCG auf den Portalen Web.de und GMX untersucht
  12. 12. Fünf Sekunden Onlinewerbung sind genug Bereits eine nur kurze Betrachtungsdauer führt zu deutlichen Werbewirkungserfolgen. Quelle: Gemeinschaftsstudie von UIM & Meetrics: Wie Werbungtreibende Online-Kampagnen richtig bewerten Frage: Für welche der folgenden Marken haben Sie in letzter Zeit Werbung gesehen, gelesen, gehört? Kontrollgruppe UAP n=2.158; Kontrollgruppe MaxiAD n=1.817; Testgruppe UAP n=573; Testgruppe MaxiAD n=461 12 0% 50% 100% 150% 200% 250% 300% 350% 400% 450% 500% 1-5 Sekunden 5-10 Sekunden 11-15 Sekunden 15 Sek. + Universal Ad Package MaxiAd Exclusive Steigerung der Werbeerinnerung in % Ø Viewtime UAP: 14 Sek. MaxiAdExclusive: 13 Sek. Quelle: Messungen auf UIM Server durchgeführt durch Meetrics  Schon nach 1 bis 5 Sekunden Sichtbarkeit steigt die Werbeerinnerung.  Unabhängig vom Format ist das Maximum an Wirkung nach 15 Sekunden erreicht; alles darüber hinaus ist kontraproduktiv, weil die Werbung dann eher nervt als wirkt.  Bei gleicher Sichtbarkeitsdauer performt das Premiumformat deutlich besser als das Standardformat. „Um so länger ist nicht zwingend umso besser.“
  13. 13. Soziodemographie hat Einfluss auf Sichtbarkeit 0 5 10 15 20 25 30 < 20 Jahre 20-29 Jahre 30-49 Jahre 50-65 Jahre > 65 Jahre Männer Frauen Werbemittelsichtbarkeit ist bei Frauen höher als bei Männern. Quelle: Gemeinschaftsstudie von UIM & Meetrics: Wie Werbungtreibende Online-Kampagnen richtig bewerten 13  Die Soziodemographie der erreichten Zielgruppe beeinflusst die Sichtbarkeitsdauer.  Die Ø Sichtbarkeitsdauer ist bei Frauen deutlich höher als bei gleichaltrigen Männern, dies gilt v.a. bei Frauen unter 20 Jahren.  Die Unterschiede gleichen sich bis zum mittleren Alter von 30 bis 49 Jahren an.  Mit zunehmendem Alter werden die Differenzen zwischen den Geschlechtern wieder größer.  Damit zeigt sich, dass die Soziodemographie der erreichten Zielgruppe - und damit auch die Güte des Targetings - einen Einfluss auf die Sichtbarkeitsdauer hat. Sichtbarkeitsdauer in Sekunden Je zielgerichteter gesurft wird, umso geringer ist die Sichtbarkeitsdauer.
  14. 14. Studie „Kinder und Jugend 3.0“ Bitkom Research untersucht das digitale Verhalten der 6-18 Jährigen Bitkom Research 2014 14
  15. 15. Welche der folgenden Geräte nutzt Du zumindest ab und zu? Bitkom Research 2014; Mehrfachnennungen möglich; Basis: 6- bis 18-jährige Kinder & Jugendliche | N=962 85 Prozent der 12-Jährigen nutzen ein Smartphone 15
  16. 16. Ab 10 Jahren sind (fast) alle online Nutzt Du zumindest gelegentlich das Internet? Ja-Antworten ? Bitkom Research 2014; *Durchschnittliche Internetnutzungsdauer; Basis: 6- bis 18-jährige Kinder & Jugendliche | N=962 16
  17. 17. Mit welchen dieser Geräte gehst Du ins Internet? Bitkom Research 2014; Mehrfachnennungen möglich; Basis: 6- bis 18-jährige Internetnutzer | N=830, *Internetnutzer Gesamtbevölkerung | N=936 Smartphone wird wichtigster Zugang zum Internet 17
  18. 18. Was machst du zumindest ab und zu im Internet? Bitkom Research 2014; Mehrfachnennungen möglich Basis: 6- bis 18-jährige Internetnutzer | N=830 Soziale Netzwerke werden mit 12 bis 13 Jahren relevant 18
  19. 19. WhatsApp überholt Facebook Welche sozialen Netzwerke nutzt du zumindest ab und zu aktiv? Bitkom Research 2014; Mehrfachnennungen möglich Basis: 10- bis 18-jährige Internetnutzer | N=674 19
  20. 20. My Screens Studie von Initiative Media Initiative teilt die Multiscreener in vier Typen ein. 20  Studie soll ab sofort halbjährlich durchgeführt werden, um die Veränderungen im Blick zu behalten
  21. 21. Second Screen Nutzer Typologie (I) Soziodemographie der vier Typen Quelle: Initiative-Studie „My Screens“ Multiscreen-Nutzertypen, Hamburg, April 2014; Basis: n= 1029 Onliner 21 Verweigerer Selektive Intuitive Unersättliche • 21% • M/F gleichverteilt • 40-59 Jahre • Mittlere Einkommensklasse • Verheiratet • Arbeiten Vollzeit • Kinder außer Haus • 2-Personen Haushalt • 37% • M/F gleichverteilt • 30-59 Jahre • Mittleres bis hohes HHNE • Verheiratet/Mit Partner • Kindern • Arbeiten Vollzeit • Hohes Bildungsniveau • 33% • M/F gleichverteilt • 14-39 Jahre • Niedriges bis mittleres HHNE • Singles/mit Partner • Keine Kinder • 1-2 Personen-Haushalt • Arbeiten Vollzeit / Studenten • 8% • Eher männlich • 20-39 Jahre • Mittleres Einkommen • Singles/mit Partner • Keine Kinder • 2-4 Personen HH • Voll-/Teilzeit/Studenten
  22. 22. Second Screen Nutzer Typologie (II) Mediennutzung der vier Typen (I) Quelle: Initiative-Studie „My Screens“ Multiscreen-Nutzertypen, Hamburg, April 2014; Basis: n= 1029 Onliner 22 • Sie nutzen TV & Internet; die Möglichkeit zur Parallel- nutzung ist zu Hause vorhanden, allerdings wird niemals parallel genutzt • Geringe TV Nutzungsdauer; 49% sehen ‚nur‘ 0,5 - 2h fern • Internet-Nutzungsdauer im Vergleich gering, 54% nutzen das WWW 1-3 h am Tag • Weniger als die Hälfte (47%) nutzen überhaupt Soziale Netzwerke. • Parallele Nutzung passiert, allerdings in geringer Intensität • Geringe TV-Sehdauer (53% 1- 3 h), hauptsächlich zur Primetime • Nahezu die Hälfe der Selektiven nutzen das Internet 1-3 h am Tag • Soziale Netzwerke werden von 52% genutzt, allerdings auch nur max. 1h (35%) • Parallele Nutzung geschieht häufig, 61% beschreiben den Anteil mit mind. 30% an ihrer TV-Nutzung • Hohe TV-Nutzungsdauer (66%: 2h und mehr pro Tag), ferngesehen wird auch gerne morgens und nachmittags • 65% nutzen mehr als 3h am Tag das Internet (29% 5h und mehr) • Starke Nutzung Sozialer Netz- werke (84%), meist 0,5 - 2 h pro Tag. • Parallele Nutzung findet jederzeit statt, 52% beschreiben den Anteil mit mind. 40% an ihrer TV- Nutzung • Sehr hohe TV-Sehdauer, 47% schauen mind. 3h fern am Tag • Das Internet wird ständig genutzt: 42% mehr als 5h am Tag • Fast die Hälfte gibt an, mehr als 2h täglich auf sozialen Netzwerken zu verbringen Verweigerer Selektive Intuitive Unersättliche
  23. 23. Second Screen Nutzer Typologie (III) Die Typen nutzen parallel nur den Laptop in gleicher Stärke Quelle: Initiative-Studie „My Screens“ Multiscreen-Nutzertypen, Hamburg, April 2014; Basis: n= 1029 Onliner 23 Verweigerer Selektive Intuitive Unersättliche
  24. 24. Google Studie in den USA  In der Online-Welt kennen die Marketer ihre Kunden bereits überaus gut. Sei es nun durch Online-Umfragen, Tracking oder einfach durch das Kontaktieren mittels E-Mail – online wird der User mehr und mehr gläsern.  Doch nicht jeder Interessent bestellt seine Ware direkt über den Werbebanner online. Wie kann man also einen Erfolg aufgrund von Online-Werbung in den “Offline-Filialen” messen?  Google möchte dieser Frage auf den Grund gehen und hat erste Tests gestartet. Dafür arbeitet Google mit Acxiom oder Datalogix zusammen. Diese verarbeiten Daten im Offline-Bereich.  Wenn ein Käufer beim Geldtransfer in Offline-Filialen seine Kundenkarte nutzt und zuvor seine E-Mail angegeben hat, fließen den Datenhändlern entsprechende Informationen über diese Transaktion zu.  Google liegen Informationen dazu vor, welche Anzeigen der User zuvor online gesehen oder geklickt hat.  Die Informationen aus dem vorangegangenen Online-Vorgang werden mit dem Offline- Kauf durch die Kundenkarten-Informationen verknüpft. Google begleitet Online-Interessenten bis hin zum Offline-Kauf http://onlinemarketing.de/news/online-anzeige-bis-offline-kauf-google-ist-dabei 24
  25. 25. Social Media Kampagne triggert die Kaufbereitschaft http://www.internetworld.de/onlinemarketing/facebook/opel-weckt-kaufbereitschaft-facebook-465485.html Case-Study: Opel weckt Kaufbereitschaft über Facebook (I) 25  Um die Marke Opel mit postiven Gefühlen zu koppeln, hat sich der Autohersteller für eine Kampagne im persönlichen Umfeld des Facebook- Newsfeeds entschieden.  Beworben wurden die aktuellen Modelle Astra, das sich an über 35-Jährige richtet, und Adam für eine jüngere Zielgruppe.  Die Umsetzung bestand aus jeweils 30 Posts für den News Feed, zugeschnitten auf Modell und Zielgruppe.  Dabei wurde Facebook bewusst auf seine Rolle als klassisches Werbemedium reduziert, um die Effektivität der Newsfeed-Kampagne speziell in Kombination mit TV-Werbung zu untersuchen.  Zudem hat Opel die Inhalte der TV-Werbung für Facebook angepasst und acht Wochen lang an die Zielgruppen ausgeliefert.
  26. 26. Social Media Kampagne triggert die Kaufbereitschaft http://www.internetworld.de/onlinemarketing/facebook/opel-weckt-kaufbereitschaft-facebook-465485.html Case-Study: Opel weckt Kaufbereitschaft über Facebook (II) 26  Dabei ging es nicht darum, Klicks zu generieren, sondern die Marke zu stärken und die Kaufbereitschaft zu erhöhen.  Das Ergebnis:  27 Prozent Steigerung der Kaufbereitschaft und 19 Prozent Erhöhung der Markenvertrautheit von Opel innerhalb der Zielgruppe der Astra-Kampagne (im Vergleich zur Kontrollgruppe)  44 Prozent Steigerung der Kaufbereitschaft und drei Prozent Erhöhung der Markenvertrautheit von Opel innerhalb der Zielgruppe der Adam-Kampagne (im Vergleich zur Kontrollgruppe).
  27. 27. Case-Study Euronics: Radio pusht Image  Radiowerbung - vor allem im Verbund mit Online und Print - kann die Imagewerte deutlich verbessern. Radio kann mehr als Abverkauf http://www.audioeffekt.de/was-bringt-audioeffekt/cases/handel/euronics/ 27

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