Achim Parterre 
Heimatgeschichten 
Cosmos Verlag
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Im Säli
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Alle Rechte vorbehalten 
© 2014 by Cosmos Verlag, CH-3074 Muri bei Bern 
Lektorat: Roland Schärer 
Umschlag: Stephan Bundi...
Inhalt 
Chalet Malaysia 5 
Kranfüerer 8 
Dreiefüfzgi 11 
Köllike 13 
Sidlig 16 
Reportermantu 19 
Busfahrer 22 
Spiuregle ...
Sunneblick 89 
La Fée 91 
John Deere 94 
Klavierstung 99 
Senioreträff 103 
Brunette Alpin 105 
Stärnesäli 107 
Töfflitour...
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Chalet Malaysia 
Wahnsinn, het der Roland gseit, absolute Wahnsinn sig di Stadt, di Grössi, di Witi u di unändlech vile...
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itz o ga schlafe, es sig scho spät u morn am Morge früe wöue si doch zäme uf ds Eusighorn u är söu itz di Wäutcharte ve...
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gseh, was me dört chönn erläbe, e totau angeri Wäut sig das, di Grüch u di Grüüsch u das Liecht u di Flüss u di Rägewäu...
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Im Säli

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Die Schweiz verändert sich, das Säli aber bleibt. Im Säli wird der Muttertag gefeiert, der Achtzigste des Grossvaters, die Hochzeit und manchmal die Scheidung. Im Säli gibt’s die Grebt, wird Lotto gespielt und der Zweiakter des Männerchors aufgeführt. Am Sonntagmittag gibt’s im Säli Braten.

Veröffentlicht in: Bildung
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Im Säli

  1. 1. Achim Parterre Heimatgeschichten Cosmos Verlag
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  3. 3. Achim Parterre Im Säli Heimatgeschichten Cosmos Verlag
  4. 4. Alle Rechte vorbehalten © 2014 by Cosmos Verlag, CH-3074 Muri bei Bern Lektorat: Roland Schärer Umschlag: Stephan Bundi, Boll Satz und Druck: Schlaefli & Maurer AG, Uetendorf Einband: Schumacher AG, Schmitten ISBN 978-3-305-00448-5 www.cosmosverlag.ch
  5. 5. Inhalt Chalet Malaysia 5 Kranfüerer 8 Dreiefüfzgi 11 Köllike 13 Sidlig 16 Reportermantu 19 Busfahrer 22 Spiuregle 24 Arvehouz 26 Strassemusig 29 Velorenne 31 Ds Mischtstockfrölein 34 Radio 37 Call of Duty 39 Herrgottsgrenadiere 43 Midwuchnamittag 48 Bügulift 50 Läbere 52 Schrebergarte 54 Läbeskund 58 Abgwäut 61 Burnout 65 Umsidlig 70 Chliikunscht 73 Hunger 75 Schmitte 79 Täfer 83
  6. 6. Sunneblick 89 La Fée 91 John Deere 94 Klavierstung 99 Senioreträff 103 Brunette Alpin 105 Stärnesäli 107 Töfflitour 111 Ds Hohganttoggeli 113 Velomech 117 Mail 119 Carchauffeur 121 Teresa 124
  7. 7. 5 Chalet Malaysia Wahnsinn, het der Roland gseit, absolute Wahnsinn sig di Stadt, di Grössi, di Witi u di unändlech vile Hüser, Millione vo Mönsche, Kuala Lumpur sig eimalig, sig faszinierend u der Lift uf e Petronas Tower choschti umgrächnet nume sächs Franke füfesibezg un es lohni sech, u zwar zu jeder Tageszit, am Aabe ds Liechtermeer, Liechter bis a Horizont, u dür e Tag heigsch Ussicht, Ussicht fasch bis Singapur. U der Roland het der Finger uf d Charte gleit, öb das öppe chönn stimme mit der Ussicht, Kuala Lumpur–Singapur isch uf der Wäutcharte grad e Fingernagubreiti gsi, u de het er si Finger uf d Schwiz gleit, chunnt öppe häre, het er gseit, gschetzti zwöihundert Kilometer, vom Säntis bis a Bodesee, u dass me bi schönem Wätter vom Säntis uus der Bodesee gseht, het er vonere Schueureis gwüsst, u de ischs doch klar, dass me bi gueter Sicht vom Petronas Tower z Kuala Lumpur bis uf Singapur gseht. U Malaysia sig schön, landschaftlech reizvou u gaschtfründlech, üsserscht gaschtfründlech sig der Malaysier, da chönn sech der Oberländer e Schiben abschnide dervo, aber är wöu meh gseh aus Malaysia, wen er scho mau dert unge sig, di buddhistische Tämple vo Thailand u när z Fuess quer dür d Pampa vo Laos, übere uf Vietnam u mit der Rikscha nidsi bis Ho-Chi-Minh-Stadt. Z Adubode hets aafa iidunkle u d Lydia het am Roland e Tasse Tee uf e Tisch gsteut u är söu doch
  8. 8. 6 itz o ga schlafe, es sig scho spät u morn am Morge früe wöue si doch zäme uf ds Eusighorn u är söu itz di Wäutcharte versorge u d Füfezwänzgtuusiger parat mache u är chönn de morn am Aabe wider uf Malaysia oder Indonesie oder minetwägen uf Ouschtralie, aber itz sige si gäng no z Adubode im Chalet, u är söu bis so guet nid vergässe, ds Liecht ir Stuben abzdrääje, wen er i ds Bett chöm. Der Roland het si Tee trunke, u bevor er isch ga schlafe, isch er no schnäu, nume ganz schnäu, u ohni dass es d Lydia gmerkt hätt, uf Kambodscha übere. Vo Ho-Chi-Minh-Stadt uus e Chatzesprung, het sech dert uf emne Boot der Mekong la abetribe u isch no hurti d Tämpuaalage vo Angkor ga aaluege, u wo d Lydia grüeft het, öb er no lang heig, het er no uf Borneo abegschilet u sech gfragt, win er am beschte derthäre chiem, mit em Flüger oder mit der Fähri, aber klar, ersch morn, u de isch der Roland ändlech o i ds Bett. Churz vor em Iischlafe het er d Lydia gfragt, öb si nächschts Jahr nid vilech einisch wette zämen e Reis mache, einisch über d Schwizer Gränzen uus, mau öppis Nöis gseh statt gäng uf Adubode, zwänzg Jahr Adubode, Cholereschlucht u Ängschtligebach, Flueweid, Lavey, Bunderchrinde. Öb si zwöi nid vilech einisch, es müesst ja nid grad Indonesie si, zwüsche Adubode u Jakarta gäbs no viu, ganz viu, u klar sig das Reise müesam, klar sig das aasträngend u heiss u schwitzisch u schlächti Busverbindige u Durchfau u Diebstaau u niemer cha Änglisch u ds Wasser gruusig u Malaysia sig nid Adubode un e Bungalow kes Chalet, aber si söu sech mau vorsteue, was me dört chönn
  9. 9. 7 gseh, was me dört chönn erläbe, e totau angeri Wäut sig das, di Grüch u di Grüüsch u das Liecht u di Flüss u di Rägewäuder. Südtirol, het d Lydia gseit. Das sig ihres letschte Aagebot. D Richtig stimmt, het der Roland dänkt u het de ändlech chönnen iischlafe.

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