DER INVESTITURSTREITEine inszenierte Nacherzählung von Christopher Hornung,Annika Wengeler, Cilem Karakaya und Özgün Demir
Hallo, mein Nameist Ludwig. Ich binder Knappe vonKönig Heinrich IV.
Ein großesProblemunserer Zeitist dieSimonie, derKauf vonÄmtern.
Männer, die es sichleisten können, bezahlendafür ein kirchliches Amtzu bekommen,beispielsweise einenBischofssitz . Und der...
Dabei ist dieBesetzung hoherkirchlicher Ämterdoch Sache desPapstes, so hatman es zumindestmir malbeigebracht…
Entsprechend wütend reagiert Gregor VII auf Heinrichs wiederholte Provokationen, soerzählte man sich am Hofe.             ...
Seine Ratgeber zu bannenhat offensichtlich nichtsgenutzt. Diesmal müssendeutliche Worte her!
Aber mein Herr ließ sich nicht beeindrucken…                   Niedergekniet bist du als                   einfacher Mensc...
Ein Bote! Erträgt dieFarben desPapstes
Ich hoffe der alte Knabehat seinen Fehlereingesehen und den Bannüber meine Ratgeberaufgehoben.
WAS? Er wagtes mir zudrohen?
SCHREIB!„Heinrich, nicht durchAnmaßung, sondern durchGottes gerechte AnordnungKönig, an Hildebrand, nicht mehrPapst, sonde...
Nungut, Heinrich!Du willst Krieg?Den kannst duhaben!                   Bei seiner                   Rückkehr              ...
Hiermit untersage ich Heinrich,der sich gegen deine Kirche inunerhörtem Stolze erhoben hat,die Herrschaft über das ganzeRe...
Die Kunde         HEY! Ihr werdet euchverbreitet sich   doch wohl nicht vonrasch…            dem alten Mann mit           ...
Wir                   müssen          Und zwar       Ich schlage                   ihn             bald           Rudolf v...
Was sind eure                                                   Du musst vomForderungen?                                  ...
Der Papst als                                                               Richter? Ja klar,                             ...
Ich kann es nicht belegen, aber die Aufständischen müssen den Papst benachrichtigthaben…
Zumindest hörten wir, dass der Rom verlassen habe.
Und sich nach Canossa zur Markgräfin Mathilde zurückgezogen hatte
Also gingen auch wir dort hin.                                 Dies ist nun                                 schon der 3.  ...
Veneficus*                                  Hurra!               Nun gut, mein               Sohn, sei wieder             ...
Die Kunde vomgemeinsamenFestmahl zeigteallen: Esherrscht wiederFrieden!
Nun gut, jetzt heißt es wohl: Gute Mienezum bösen Spiel. Aber in dieser Sache istdas letzte Wort noch nicht gesprochen…
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  1. 1. DER INVESTITURSTREITEine inszenierte Nacherzählung von Christopher Hornung,Annika Wengeler, Cilem Karakaya und Özgün Demir
  2. 2. Hallo, mein Nameist Ludwig. Ich binder Knappe vonKönig Heinrich IV.
  3. 3. Ein großesProblemunserer Zeitist dieSimonie, derKauf vonÄmtern.
  4. 4. Männer, die es sichleisten können, bezahlendafür ein kirchliches Amtzu bekommen,beispielsweise einenBischofssitz . Und derKönig nimmt sich dieFreiheit, über dies Ämterzu bestimmen und dasGeld zu nehmen
  5. 5. Dabei ist dieBesetzung hoherkirchlicher Ämterdoch Sache desPapstes, so hatman es zumindestmir malbeigebracht…
  6. 6. Entsprechend wütend reagiert Gregor VII auf Heinrichs wiederholte Provokationen, soerzählte man sich am Hofe. Was nimmt er sich schon wieder heraus? Ich vergebe die Ämter der Kirche und sonst niemand
  7. 7. Seine Ratgeber zu bannenhat offensichtlich nichtsgenutzt. Diesmal müssendeutliche Worte her!
  8. 8. Aber mein Herr ließ sich nicht beeindrucken… Niedergekniet bist du als einfacher Mensch, erhebe dich nun als neuer Bischof von Spoleto!
  9. 9. Ein Bote! Erträgt dieFarben desPapstes
  10. 10. Ich hoffe der alte Knabehat seinen Fehlereingesehen und den Bannüber meine Ratgeberaufgehoben.
  11. 11. WAS? Er wagtes mir zudrohen?
  12. 12. SCHREIB!„Heinrich, nicht durchAnmaßung, sondern durchGottes gerechte AnordnungKönig, an Hildebrand, nicht mehrPapst, sondern falscher Mönch… Oh- Oh
  13. 13. Nungut, Heinrich!Du willst Krieg?Den kannst duhaben! Bei seiner Rückkehr erzählte der Bote, der Papst sei weiß vor Wut gewesen…
  14. 14. Hiermit untersage ich Heinrich,der sich gegen deine Kirche inunerhörtem Stolze erhoben hat,die Herrschaft über das ganzeReich der Deutschen und überItalien, und ich löse alleChristen von den Banden desEides, den sie ihm geschworenhaben. Ich schlage ihn mit demBande des Anathems!
  15. 15. Die Kunde HEY! Ihr werdet euchverbreitet sich doch wohl nicht vonrasch… dem alten Mann mit Bart beeindrucken lassen…
  16. 16. Wir müssen Und zwar Ich schlage ihn bald Rudolf von loswerden Rheinfelden als neuen König vorWie sich bald herausstellte , zettelten Heinrichs Gegner eine Verschwörung an.
  17. 17. Was sind eure Du musst vomForderungen? päpstlichen Bann gelöst werden Ein Vorschlag zur Güte: Wir treffen uns am 2. Februar in Augsburg und der Papst soll der Richter sein. Wir trafen uns mit den Aufständischen um zu verhandeln, dies war im Oktober 1076
  18. 18. Der Papst als Richter? Ja klar, das kann ja nur schief gehenDa mein Herr der ganzen Sache nicht traute, beschloss er dem Papst entgegen zureiten.
  19. 19. Ich kann es nicht belegen, aber die Aufständischen müssen den Papst benachrichtigthaben…
  20. 20. Zumindest hörten wir, dass der Rom verlassen habe.
  21. 21. Und sich nach Canossa zur Markgräfin Mathilde zurückgezogen hatte
  22. 22. Also gingen auch wir dort hin. Dies ist nun schon der 3. Tag. Ist das jetzt nicht genug der Demut?
  23. 23. Veneficus* Hurra! Nun gut, mein Sohn, sei wieder Scelestus** im Schoße der Kirche willkommen. Danke heiliger Vater*Giftmischer **Gauner
  24. 24. Die Kunde vomgemeinsamenFestmahl zeigteallen: Esherrscht wiederFrieden!
  25. 25. Nun gut, jetzt heißt es wohl: Gute Mienezum bösen Spiel. Aber in dieser Sache istdas letzte Wort noch nicht gesprochen…

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