Bürgerinformationsversammlung Stadtwerke, Bergisch Gladbach 27.3.2014

850 Aufrufe

Veröffentlicht am

Die Vertreter von RheinEnergie und Stawag sowie die Berater der Stadtverwaltung stellen Argumente und Zahlen zu den konkurrierenden Stadtwerke-Angeboten vor.

Veröffentlicht in: News & Politik
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
850
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
154
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
2
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Bürgerinformationsversammlung Stadtwerke, Bergisch Gladbach 27.3.2014

  1. 1. ‐ 1 ‐ Ausrichtung der künftigen Versorgung  der Stadt Bergisch Gladbach Bürgerinformationsveranstaltung ‐ Projektablauf/ politische Begleitung ‐ 26.03.2014
  2. 2. ‐ 2 ‐ Neue Energieversorgung als wichtiges Thema frühzeitig erkannt • Vorstudie und Reduktion auf zwei Verfahrenszüge  (Zukunftsoptionen) 8‐11/2011 • Start mit Transaktionsprojektab 3/2013 • Due Diligence  Intensive Prüfung der BELKAW‐ Daten 12/2013 • Abgabe letztverbindlicher Angebote der  RheinEnergie, Stadtwerke Aachen (STAWAG) und  Stadtwerke Schwäbisch Hall und deren Prüfung 1/2014 ‐ Sondierungen / Verhandlungen mit  RheinEnergie wegen BELKAW ‐ Vergabeverfahren Suche nach „strategischem  Partner“; nach Einstellung: Ergänzender  Verfahrenszug im Rahmen einer freihändigen  Vergabe
  3. 3. ‐ 3 ‐ Politische Begleitung der Neuausrichtung der künftigen Versorgung (seit März 2013 ‐ Start Transaktionsprojekt) • Sitzungen des Kernteams:  17  • Sitzungen des Politischen Lenkungskreises:  10  • Sitzungen der Projektgruppe Verwaltung:  5  • Sitzungen des HFA: 6 • Sitzungen des Rates:  6   Summe der Sitzungen: 38
  4. 4. ‐ 2 ‐ Ausrichtung der künftigen Versorgung  der Stadt Bergisch Gladbach Bürgerinformationsveranstaltung ‐ Steckbriefe der Bieter ‐ 26.03.2014
  5. 5. ‐ 2 ‐ Steckbriefe der Bieterunternehmen Unternehmen Bilanzsumme 2.344,2 Mio. € 478,3 Mio. € 227,9 Mio. € EK‐Quote 31,6 % 21,9 % 29,6 % Umsatz (inkl.  Energiesteuern) 2.507,4 Mio. € 473,6 Mio. € 261,9 Mio. € Ergebnis v. St. 212,1 Mio. € 22,6 Mio. € 5,4 Mio. € Absatz Strom 15.020 GWh 1.142 GWh 367 GWh* Gas  7.531 GWh 1.868 GWh 590 GWh* Wasser 82.065 T m³ 18.000 T m³ 2.684 T m³ Wärme 1.692 GWh 338 GWh 124 GWh Mitarbeiter 3.110 636 447 (Datenquelle: Bundesanzeiger: Geschäftsberichte 2012; Homepages der Unternehmen; *Netzabgabe, da keine Angabe des Vertriebsabsatzes)
  6. 6. ‐ 3 ‐ Ausrichtung der künftigen Versorgung  der Stadt Bergisch Gladbach Bürgerinformationsveranstaltung ‐ Fragen an Bieter STAWAG ‐ 26.03.2014
  7. 7. Das STAWAG-Angebot für eine strategische Partnerschaft in Bergisch Gladbach Bürgerversammlung am 26.3.2014
  8. 8. Was zeichnet das Angebot der STAWAG aus? 5 Argumente für die Partnerschaft mit der STAWAG 2 Ein SWGL mit der STAWAG als Kooperationspartner steht für: 1. Niedriger Eigenkapitalanteil für BGL  rund 11 Mio. EUR 2. Konstant hoher Ergebnisanteil bei  geringem Risiko rund 2,5 Mio. EUR p.a. 3. Sehr attraktive Rendite aufgrund des  niedrigen Kapitaleinsatzes der Stadt rund 15,5% p.a. 4. Rückführung des Darlehens für die  Investition in 8 Jahren möglich 5. Überschaubares unternehmerisches Risiko durch große  Erfahrung der STAWAG aus Vergleichsprojekten
  9. 9. Bürger Handel Gewerbe Was ändert sich für Bürger, Handel und Gewerbe von Bergisch Gladbach, wenn sich das STAWAG-Angebot durchsetzt? 3 Neue Arbeitsplätze (direkt bei der SWGL und indirekt bei Zulieferern) Regionale Wertschöpfung (z.B. Zulieferung von Handel und Gewerbe) Sichere Infrastruktur (z.B. Fernwärme, dezentrale Erzeugung, Breitband) Deutlich günstigere, nachhaltige Energie‐ und Wasserversorgung
  10. 10. Von welchem Standort aus wird die Unternehmenspolitik des „neuen“ Unternehmens bestimmt? 4 Bergisch  Gladbach Aachen • BGL wird Mehrheitsgesellschafter, d.h.  bestimmt auch mehrheitlich  Unternehmenspolitik wird in BGL  entschieden • Wirtschaftlicher Erfolg entsteht durch  optimierte Unternehmensstrukturen in  BGL und Hebung von Synergien  zwischen SWGL und STAWAG • Kooperation auf Augenhöhe mit dem  starken strategischen Partner STAWAG,  der umfassende energiewirtschaftliche  Expertise und große Umsetzungs‐ kompetenz in Rekommunalisierungs‐ projekten besitzt
  11. 11. Ausschüttungen Wir hoch wird der wirtschaftliche Nutzen der STAWAG aus der Allianz mit BGL sind und in welcher Form und Höhe lassen Sie BGL daran teilhaben? Kaufpreis Eigenkapitaleinsatz • Anteile BGL 51%, STAWAG 49%, zusätzlich • Garantieverzinsung 6% für BGL über 10 Jahre • 6,4 Mio. EUR zahlt STAWAG vorab an BGL für  künftig entstehenden Unternehmenswert • BGL trägt nur rund 9% des Kapitaleinsatzes,  rund 11 Mio. EUR Steuer • BGL profitiert  von Steuervorteilen aus  Querverbund bzw. Gewerbesteuereinnahmen Konzessionsabgabe • SWGL zahlt die gesetzlich geregelte max.  Konzessionsabgabe von rund 8 Mio. EUR p.a. Wertschöpfung • Ausgaben und Investitionen der SWGL werden  regional positiv wirken 3 2 1 4 5 6 5
  12. 12. kohle‐ und  atomstromfreier Strom Wie ökologisch nachhaltig wird unsere Unternehmens- politik in BGL sein, wenn wir den Zuschlag erhalten? 6 ausschließlich regenerative  Energieprodukte zu  attraktiven Preisen Energiewende vor Ort:  dezentrale Erzeugung,  Fernwärme Energiebeschaffung Energievermarktung Energieerzeugung innovative Produkte (z.B.  Mini‐BHKW),  Energieberatung,  Elektromobilität,  Smart Metering Energiedienstleistungen
  13. 13. ‐ 4 ‐ Ausrichtung der künftigen Versorgung  der Stadt Bergisch Gladbach Bürgerinformationsveranstaltung ‐ Fragen an Bieter RheinEnergie ‐ 26.03.2014
  14. 14. Frage 1: Was zeichnet Ihr Angebot aus? Bitte nennen Sie fünf kräftige Argumente! BELKAW als städtische Gründung seit 100 Jahren DAS Stadtwerk in Bergisch Gladbach; dauerhaft vor Ort tätig und standorttreu: 1.Know-how vor Ort: 200 Mitarbeiter für BELKAW und Bergisch Gladbach kennen Sie als Kunden und die Energie-Infrastruktur = geringes Risiko 2.Bevorrechtigte Stellung der Stadt Bergisch Gladbach in der gesamten BELKAW 3.Stadt Bergisch Gladbach erzielt vom Start weg höchste Gewinne durch die BELKAW und profitiert in voller Höhe von der Energieversorgung 4.ALLE Geschäftsfelder ohne Anlaufverluste, steuerlicher Querverbund von Anfang an in voller Höhe nutzbar 5.Unsere 100jährige Tradition ist Fundament einer starken Stellung im Markt, für langjährige Kundenbeziehungen und örtliches Engagement BELKAW ist Teil der Stadt Bergisch Gladbach und als angestammter Versorger ein sicherer und ertragreicher Partner
  15. 15. Frage 2: Was ändert sich für Bürger, Handel und Gewerbe von Bergisch Gladbach, wenn sich Ihr Angebot durchsetzt? BELKAW sichert dauerhaft den Einklang marktgerechter Preise mit Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und regionalem Engagement: •Direkter Einfluss der Stadt auf die lokale Infrastruktur u. Energieversorgung •Dauerhafte Teilhabe an wirtschaftlichem Erfolg der BELKAW = größere Spielräume für andere städtische Aufgaben •Auf- und Ausbau von Zukunftsfeldern der Energie durch regionale Kooperation im Rheinisch-Bergischen Kreis •Stärkung von Standort und Kaufkraft durch Erhalt von lokaler Beschäftigung (200 Arbeitsplätze) •Weiterhin hohes Engagement für das soziale, kulturelle und sportliche Leben der Stadt (Vereine, Schulen, Initiativen, Bildung, Brauchtum) Beteiligung an der BELKAW ist eine sichere Investition in die Zukunft von Bergisch Gladbach
  16. 16. Frage 3: Von welchem Standort aus wird die Unternehmens- politik des „neuen“ Unternehmens bestimmt? Von Ihrem Standort aus oder aus Bergisch Gladbach? Das gemeinsame Unternehmen ist und bleibt in Bergisch Gladbach: •Unternehmenspolitik wird in Bergisch Gladbach bestimmt •Gleichberechtigte Stellung der Stadt in Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung •Umfassendes Gestaltungs- und Vetorecht der Stadt Bergisch Gladbach – keine Entscheidung gegen den Willen der Stadt möglich •Kundenservice direkt vor Ort – 200 Menschen arbeiten gerne für Bergisch Gladbach und eine sichere, preisgünstige Versorgung •Starke Bürger-Identifikation und breite Kundenbasis der BELKAW = Verbundenheit mit Standort und starke Wettbewerbsposition Die BELKAW gehört seit 100 Jahren zu Bergisch Gladbach, und sie wird dort stets ihren Sitz haben
  17. 17. Frage 4: Wie hoch wird Ihr wirtschaftlicher Nutzen aus der Allianz mit Bergisch Gladbach sein und in welcher Form und Höhe lassen Sie die Stadt Bergisch Gladbach daran teilhaben? Bergisch Gladbach zieht den größten wirtschaftlichen Nutzen aus der Beteiligung an der BELKAW: •Erhalt der BELKAW als Ganzes sichert deren weitere erfolgreiche Entwicklung – davon profitiert jetzt vor allem Bergisch Gladbach •Faire Teilung des wirtschaftlichen Nutzens aus der BELKAW ist zusätzlich im Kaufpreis des Anteils für die Stadt berücksichtigt •Größen- und Marktvorteile kommen der BELKAW und der Stadt zugute; z. B. Energiebeschaffung und Netzbetrieb, Know-How, smarte Welt etc. •Wirtschaftliche Impulse vor Ort durch Aufträge, Investitionen und Beschäftigung, Gewerbesteuer-Einnahmen etc. Günstiger Kaufpreis + Marktvorteile + Erträge = bester wirtschaftlicher Nutzen für Stadt und Bevölkerung
  18. 18. Frage 5: Wie ökologisch nachhaltig ist Ihre Unternehmens- politik in dem „neuen“ Unternehmen, wenn Sie den Zuschlag der Stadt Bergisch Gladbach erhalten? Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Zukunftsthemen im Einklang: •Eigenes lokales Klimaschutzprogramm „Energie und Klima 2020“ = Investitionsförderung für Klimaschutz vor Ort •Unterstützung der Stadt/Bürger bei Klimaschutzprojekten und Investitionen in kleine dezentrale Erzeugungsanlagen vor Ort (BHKW), auch auf Ökogasbasis •Bereits jetzt breites Angebot von Strom- und Gasprodukten ausschließlich aus erneuerbaren Quellen sowie Beteiligung an Windenergie-Anlagen •Nachhaltige Zukunftsprojekte für die Stadt Bergisch Gladbach (z. B. Smart Energy, E-Mobility, Smart Home, virtuelle Kraftwerke etc.) BELKAW folgt dem Prinzip der lokalen Nachhaltigkeit, kombiniert mit Versorgungssicherheit vor Ort
  19. 19. ‐ 5 ‐ Ausrichtung der künftigen Versorgung  der Stadt Bergisch Gladbach Bürgerinformationsveranstaltung ‐ Wirtschaftlichkeit der Angebote ‐ 26.03.2014
  20. 20. ‐ 2 ‐ Bieter Anteilshöhe 49,9 % 50,1 % Kaufpreisabschlag  20,8 Mio. € ‐ Veräußerungserlös für Anteile  an Stadtwerke GL ‐ 6,4 Mio. € Mindestrendite /  Laufzeit 5,625 % /  20 Jahre (Bezugsgröße: Kaufpreis) 6,0 % /  10 Jahre (Bezugsgröße: EK GL) Investition Bäder GL 78,0 Mio. € 13,5 Mio. € Anteilige Finanzierung über  Stadtwerke GL ‐ 46,0 Mio. € Ergebnis vor Steuern /  Anteil Bäder GL vor Steuern  (Mittelwert 2015‐2024)  19,0 Mio. € / 9,5 Mio. € 4,9 Mio. € / 2,5 Mio. € Risiko steuerlicher Querverbund (wg. Minderheitsbeteiligung) 0,4 Mio. € /  10 Jahre entfällt Barwert nach Steuern für  Bäder GL (risikoadjustiert) 37,2 Mio. € 18,7 Mio. €

×