Digitale Revolution und realer Raum

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Vortrag von Dr. Brigitte Schultz zum BDA-Gespräch 2012: Virtuelle Stadtzugänge

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Digitale Revolution und realer Raum

  1. 1. Digitale Revolution und realer RaumBDA-Gespräch 2012: Virtuelle Stadtzugänge e folien ohnele Vortrags lmbeispi gezeigte Fi
  2. 2. Die digitale RevolutionDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  3. 3. Die digitale Revolution Alltag und AnalyseDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  4. 4. Die digitale Revolution Alltag und Analyse Vom Smart Phone zur Smart City?Digitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  5. 5. Die digitale RevolutionDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  6. 6. Digitalisierung ▪ Beschleunigung der Kommunikationsprozesse durch das Internet ▪ Mobiltelefon wird zur digitalen Schnittstelle der Alltags­kommunikation ▪ Industriegesellschaft wird zur Informations­gesellschaftErster Webserver am CERN, um 1990Digitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  7. 7. Stichwort Globalisierung ▪ Ende des 20. Jahrhunderts: Zeitenwende zum „globalen Zeitalter” ▪ Die Gegenwart der „Kultur in Deutschland”: Ökonomisierung, Globalisierung, Medialisierung (Enquete-Kommission des Dt. Bundestags, 2008)Weltweiter Handel durch Europa (grün: kontinental, rot: regionsübergreifend)Digitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  8. 8. Digitaler Finanzmarkt-Kapitalismus ▪ Der globale Austausch digitaler Daten und Informa- tionen in Echtzeit dynamisiert ökonomische Pro- zesse ▪ Entwicklung globaler Märkte ▪ ein neues Produktions- und Wirtschaftsregime setzt sich durch ▪ Der Staat verliert seine Steuerungsfunktion im Be- reich der WirtschaftBörse in São PauloDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  9. 9. Parallelen und Einflüsse auf die Stadtplanung ▪ Verlust der Steuerungsfunktion der öffentlichen Hand auch in der Stadtplanung ▪ Städte unterwerfen sich zunehmend den Impera- tiven wirtschaftlicher Entwicklung ▪ auch hier globaler Wettbewerb ▪ Städtebau und Stadtplanung als Moderation zwi- schen Investor, Stadt und BürgerPPPDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  10. 10. Parallelen und Einflüsse auf die Stadtplanung ▪ Industriebrachen und Technologieparks ▪ „Deterritorialisierung” bzw. Flexibilisierung der Arbeit ▪ Renaissance der Innenstädte ▪ Globaler Wettbewerb um Medienunternehmern und „junge Kreative”Technologiepark „Jena21” auf eh. IndustriebracheDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  11. 11. Alltag und AnalyseDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  12. 12. z.B. Kartierung Revolution der Kartierung ▪ Allgemein zugängliche Karten und Luftbilder ▪ Die „Demokratisierung der Gottes- perspektive” ▪ Crowdsourcing: kollaborative KartierungDaniele VillaDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  13. 13. z.B. Orientierung Veränderung der Navigation im Raum ▪ Das Auto als Teil der weltweiten Infor- mationsnetzes ▪ Die Windschutzscheibe als erweiterte Realität ▪ Von der Navigation zum Reiseführer ▪ Personalisierung der NavigationMaking Virtual SolidDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  14. 14. z.B. Desorientierung ▪ Divergenz von realem und virtuellen AufenthaltsortHorst KiechleDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  15. 15. z.B. Fortbewegung Autonome Autos ▪ Lasersysteme und GPS-Ortung über- nehmen die Rolle der menschlichen Sinnesorgane ▪ sicher(er), pünktlich(er) und spritsparend(er) ▪ seit Mitte des Jahres in Nevada für den normalen Verkehr zugelassenGoogleDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  16. 16. z.B. Mobiles Arbeiten „The United States of Cities” ▪ Anzahl arbeitender Pendler, analysiert anhand von anonymen Mobilfunk- daten ▪ Phänomen „Extrem-Pendlertum”: 1 Ring = 100 Meilen!SENSEable City Lab, AT&TDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  17. 17. z.B. Kaufverhalten ▪ Online Handel ▪ Mobiler Einkauf ▪ Virtueller LadenTescoDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  18. 18. z.B. Echtzeit-Werbung Interaction Design/Ambient Informatics in der Werbung ▪ Standortbasierte, kontextbewusste Reklametafeln ▪ gespeist von Sensoren im Stadtraum ▪ Vergrößerung der „visuellen Belastung”Allen, WorsnickDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  19. 19. z.B. Personalisierung Personalisierte Realitäts-Erweiterung ▪ Freie Wahl verschiedener Kanäle ▪ eher netzbasiert ▪ Verkleinerung der „visuellen Belastung”Stephanie JankeDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  20. 20. z.B. Personalisierung 3.0 Google Glasses ▪ Internetfähige Brillen ▪ Geplant mit Kamera, GPS, Sprach­ erkennung, ...GoogleDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  21. 21. z.B. Vernetzung & Öffentlichkeit „Netzwerk-Revolution” ▪ beschleunigt durch digitale Kommu- nikation ▪ schneller Informationsaustausch, in Echtzeit und mit ganzen Nutzergrup- pen zeitgleichGettyDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  22. 22. Daten-Analyse: z.B. Öffentlicher Diskurs Mapping Architectural Controversies ▪ Welche Akteure und welche Themen werden diskutiert? ▪ Wie ändert sich das Meinungsbild über Projekte im Laufe der Zeit?Aedas CDR , University of Manchester/ MACOSPOLDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  23. 23. Daten-Analyse: z.B. Versorgungsketten Beispiel „Spring Spree” („Frühlingsausflug”) ▪ Getätigte Einkäufe während der Oster- ferien, Spanien 2011 ▪ Analyse von über 4 Millionen Transakti- onen von Einzelpersonen und 374.220 Geschäften, Umsatz: 232 Millionen EuroSENSEable City Lab, BBVA BankDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  24. 24. Daten-Analyse: z.B. Entsorgungsketten Beispiel Trash-Track ▪ Nachverfolgung der räumlichen Wege des Mülls aus Seattle ▪ Visualisierung der Entsorgungsketten durch Geotagging von 3000 verschie- denen städtischen AbfällenSENSEable City LabDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  25. 25. Daten-Analyse: z.B. Öffentliche Verkehrsinfrastruktur Beispiel „Trains in time” ▪ Lokalisierung von Zugverspätungen in Frankreich ▪ kombiniert mit der Anzahl der betrof- fenen Passagiere an Bord ▪ Entscheidungshilfe für BahnbetreiberSENSEable City Lab, SNCFDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  26. 26. Daten-Analyse: z.B. Öffentliche Verkehrsinfrastruktur Beispiel „Touching Bus Rides” ▪ Interaktive Visualisierung der Bus­ verbindungen in Singapur: Auslastung der Linien, Bewegungsmuster ▪ Entscheidungshilfe für NutzerSENSEable City LabDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  27. 27. Vom Smart Phone zur Smart City?Digitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  28. 28. Die Stadt als digitales Netzwerk Smart City Rio de Janeiro (IBM) ▪ „Virtual Rio” Rendering in EchtzeitIBMDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  29. 29. Die Stadt als digitales Netzwerk Smart City Rio de Janeiro (IBM) ▪ „Virtual Rio” Rendering in Echtzeit ▪ Live-Videobilder von U-Bahn-Sta- tionen und wichtigen Straßenkreu- zungen ▪ Ständig aktualisierte Wettervorhersa- gen für Flutwarnungen ▪ Lokalisierung von Unfällen, Stromaus- fällen etc., Koordination der Rettungs- kräfteIBMDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  30. 30. Smart-City-Vorreiter Südkorea ▪ Initiative „U-City” („Ubiquitäre Stadt”) ▪ bis 2015 sollen über 60 ubiquitäre Städte entstehen ▪ Vorzeigeprojekt New Songdo (KPF Architekten) ▪ Versprechen von Nachhaltigkeit und Lebensqualität durch überall integrierte Technik: Nutzung der kompletten Infrastruktur mit einem persönlichen Chip Vitalsensoren in den Häusern erkennen Notfälle Kamera- und Sensorensysteme im öffentlichen RaumNew Songdo, Incheon, SüdkoreaDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  31. 31. Und in Deutschland? ▪ Initiative geht von Firmen aus ▪ Pilotprojekt T-City Friedrichshafen: eine ganze Stadt als Versuchslabor „Zukünftler” testen neue Technologien in Haushalt und Stadtdoubleslash NET BusinessDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  32. 32. T-City Friedrichshafen ▪ Informations- und Kommunikationstechnologien über 5 Jahre in allen Bereichen der Stadt getestet: Telemedizin, interaktives Lernen, intelligente Haus- vernetzng, Smart Metering, Cloud-Computing, BodyTel Gesundheitscheck, Interaktives Wandern, Mobile Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten, ...Lena HatzelhofferDigitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  33. 33. T-City Begleitforschung, Befragung 2012Digitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012
  34. 34. Digitale Revolution und realer Raum Brigitte Schultz | 24.09.2012

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