Schamanismus

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Schamanismus

  1. 1. Milch für die GeisterDiese Schamanen-Novizin in der Mongolei vollzieht bei ihrer Weihung die traditionellen Riten.
  2. 2. MutterbaumVon weit her zogen Pilger in der nördlichen Mongolei zu dieser Kiefer, einem aus erwählten„Mutterbaum“, Symbol für die Ewigkeit. Schließlich hielt sie der Last geopferter Kleidungsstücke undStoffbahnen nicht mehr stand. Mittlerweile wurde in der Nähe ein neuer „Mutterbaum“ bestimmt.
  3. 3. Seelen-NäherinLjubow Lawrentija nennt sich „Seelen-Näherin“. Mit ihrer Minitrommel vertreibt sie böse Geister. In derlokalen Zeitung der russischen Stadt Irkutsk wirbt sie für ihre Dienste. Seit dem Ende des Kommunismuserlebt der Schamanismus wieder großen Zulauf.
  4. 4. RentiereTagsüber hütet die Tsaatan-Frau Saon Tsetseg in der nördlichen Mongolei ihre Rentiere.
  5. 5. Trommeln um in Trance zu geratenNachts schlägt sie in ihrem tipi-ähnlichen Zelt die Trommel, um in Trance zu geraten. Ein Begleiter verbrenntWacholderzweige. Der duftende Rauch soll die Geister herbeilocken.
  6. 6. InitiationsritualeBei einer Initiation von Novizinnen in der Nähe von Ulan-Bator hält diese Schamanin das blutwarme Herzeines Schafs hoch. Sie hat es ihm soeben aus dem Körper geschnitten – als Symbol ihrer Macht über Lebenund Tod.
  7. 7. Weißer Geist„Weißer Geist“, so nennt der Schamane Sorigtbaatar Bansar in Ulan-Bator diesen mit Stoffbahnen behängtenZeltpfosten. Er bündelt, sagt Bansar, die Energie der Sonne in sich – und die Macht von Dschingis Khan.
  8. 8. Hilfe einer SchamaninEine Studentin in Ulan-Bator bittet eine Schamanin um Beistand zur Beschaffung notwendiger Dokumentefür ihr Auslandsstudium
  9. 9. Steinhügel: OvooEin Steinhügel kennzeichnet in der Mongolei einen Ort, an dem sich Geister gezeigt haben sollen. Wer daranglaubt, umkreist ihn dreimal
  10. 10. Ende einer ZeremonieIn der sibirischen Republik Burjatien beendet Oleg Dorschijew seine Zeremonie. Die Frau hinter ihm schüttetetwas Milch als Opfergabe in Richtung der heiligen Felsen am Berghang.
  11. 11. Heilige FelsenWie zwei Turmspitzen ragen auf der Insel Olchon die beiden Burchanfelsen aus dem Baikalsee. Aus weitenTeilen Asiens pilgern Menschen zu diesem als heilig geltenden Ort. Sie sind überzeugt, dass die Geister desBaikal in diesen Klippen wohnen.
  12. 12. Aus der Trance aufwachenMit einem brennenden Zweig versucht der Assistent eines Darhad-Schamanen diesen aus dem Trance zuholen. Viele Darhad, die im nördlichen Mongolien nahe der russischen Grenze leben, betrachtenSchamanismus als ihre Hauptreligion
  13. 13. OpfergabenPilger aus der ganzen Mongolei kommen zu Mutterbäumen wie diesem, um ihm Tee, Milch, Vodka undSüßigkeiten darzubringen. Sie schmücken ihn mit zeremoniellen Schals (khadag), die ihre Gebete undSegenswünsche symbolisieren sollen
  14. 14. FrühlingsanfangEine Frau kniet bei einer Zeremonie, die den Anfang des Frühlings symbolisieren soll, vor einem Feuer. JedesJahr zu dieser Zeit sollen die Geister vom Himmel kommen, um mit den Schamanen zu kommunizieren
  15. 15. Gesegnetes WasserEine Frau schreit vor Emotionen als Schamanen sie mit gesegnetem Wasser besprühen. Männer um Frauenstehen –getrennt- Schlange um etwas von der geweihten Nass zu erhalten. Denn ihrem Glauben nach, soll esböse Geister abwehren.
  16. 16. Fotos:Carolyn für: :

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