Wanderungen
Zwischen
Leben und
Tod
Stein Husebø
Es ist HerbstEs ist Herbst
Die MDie Määdchen haben Hdchen haben Häängebrustngebrust
Die Jungen haben keine LustDie Jungen ...
Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe
Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod
Inf...
Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe
Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod
Sch...
Der Tod? Nein, ich
fürchte mich nicht…
Zunehmend freue ich
mich, dass es bald
vorbei ist….
Am wichtigsten ist
mir das Lebe...
Hoffnung?Hoffnung?
Krebs imKrebs im
OberkieferOberkiefer
Wagt nicht dieWagt nicht die
Augen zuAugen zu
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Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe
Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod
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Wo wird gestorben? (%)Wo wird gestorben? (%)
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Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe
Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod
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Patienten mit KompetenzPatienten mit Kompetenz
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Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe
Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod
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Patienten ohne KompetenzPatienten ohne Kompetenz
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Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe
Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod
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PalliativePalliative CareCare
SchmerzlinderungSchmerzlinderung
SymptomlinderungSymptomlinderung
KommunikationKommunikation...
Palliative
Care
500 000
Alte, Schwerkranke,
Sterbende, mit Bedarf
an Palliative Care
20 Millionen
Europa
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Palliat...
Medikamente letzte 24 Stunden in%Medikamente letzte 24 Stunden in%
Pflegeheim vor n=107, nach n=179 Projekt, Pall.Abt. n=1...
KrankenpflegerInKrankenpflegerIn -- WWüürderde
Sollte ich am Ende des Lebens alt,Sollte ich am Ende des Lebens alt,
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Immanuel KantImmanuel Kant
Was einen Preis hat,Was einen Preis hat,
an dessen Stelle kann etwas anderes alsan dessen Stell...
Geliebt wirst Du
einzig, wo Du
Schwäche zeigen
darfst,
ohne Stärke zu
provozieren.
Theodor Adorno
Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe
Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod
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Die schlimmste KrDie schlimmste Kräänkungnkung
der Menschenwder Menschenwüürde die ichrde die ich
mir vorstellen kann:mir ...
Die guten FragenDie guten Fragen
Was hWas häätte sie gewollt?tte sie gewollt?
Was ist jetzt eine gute Entscheidung?Was ist...
Paliiativer PlanPaliiativer Plan
Frau Nina Hansen istFrau Nina Hansen ist
sterbend. Ausfsterbend. Ausfüührlichehrliche
Ges...
Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe
Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod
Inf...
Es gibt Augenblicke dieEs gibt Augenblicke die
wichtiger als alle anderenwichtiger als alle anderen
sind. Fsind. Füür den ...
SolveigSolveig
Geboren 28.10.75Geboren 28.10.75
Gestorben 26.2.99Gestorben 26.2.99
Die Leiche gehDie Leiche gehöört denrt den
AngehAngehöörigen!rigen!
Um Tot und Leben zu verstehenUm Tot und Leben zu verst...
Integrier die Kinder!Integrier die Kinder!
In Leben und TodIn Leben und Tod
In Freude und TrauerIn Freude und Trauer
In La...
Was wir von KindernWas wir von Kindern
lernen klernen köönnennnen
KommunikationKommunikation
SpielenSpielen
MMäärchenrchen...
Es gibt Augenblicke dieEs gibt Augenblicke die
wichtiger als alle anderenwichtiger als alle anderen
sind. Fsind. Füür den ...
Die fast unlösbare Aufgabe
besteht darin,
weder vor der Macht der Anderen,
noch vor der eigenen Ohnmacht
sich dumm machen ...
Helfen als BerufHelfen als Beruf
DramatischeDramatische
SchicksaleSchicksale
Menschliche FehlerMenschliche Fehler
Tod und ...
Helfen als BerufHelfen als Beruf
Hilft gerneHilft gerne
Hilft, weil sie/ er viel brauchtHilft, weil sie/ er viel braucht
H...
Sind wir bewusstlos?Sind wir bewusstlos?
Schmerz und LeidenSchmerz und Leiden
Enge Beziehungen zu SterbendenEnge Beziehung...
Der HelferDer Helfer –– vier Fragenvier Fragen
Wo wird am meisten investiertWo wird am meisten investiert –– beibei
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WWüürderde
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DemenzDemenz
Alte Menschen mit Demenz und schwereAlte Menschen mit Demenz und schwere
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Demenz und kognitiverDemenz und kognitiver
VerlustVerlust
Ist der test an unsIst der test an uns
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Wein und Spargel und DorschWein und Spargel und Dorsch
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Die MarginalisiertenDie Marginalisierten
Vor allem: Kinder und AlteVor allem: Kinder und Alte
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Mein LebensprojektMein Lebensprojekt
Ich wurde geboren und von den ElternIch wurde geboren und von den Eltern
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«Ich mache meistens so (sie streicht mit
ihrer Hand über mein Kinn). Und dann
frage ich hinterher ob das in Ordnung ist.
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«Ich träume davon, meine eigene
Brote machen zu dürfen. Es wäre
phantastisch...»
Fanny FranzenFanny Franzen
«Ich bekomme eine Pille, damit ich
nicht weinen soll, weil meinen Mann
gestorben ist.»
Caroline ClausenCaroline Clausen
«Ich rede oft mit dem Personal. Bis jetzt
hat mich keiner abgewiesen. Sie wissen
von meinem Glauben… Ich plaudere mit
der ...
Was ist mit Gott?Was ist mit Gott?
””Es ist schon sehr traurig wenn einenEs ist schon sehr traurig wenn einen
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KrankenpflegerInKrankenpflegerIn -- WWüürderde
Sollte ich am Ende des Lebens alt,Sollte ich am Ende des Lebens alt,
schwac...
Ihr Lebensprojekt?Ihr Lebensprojekt?
Geburt
Tod
Ihr Lebensprojekt?Ihr Lebensprojekt?
Geburt Tod
RespektRespekt -- LebensprojektLebensprojekt
Das Lebensprojekt aller Patienten mitDas Lebensprojekt aller Patienten mit
le...
Schlectes und gutes GlSchlectes und gutes Glüückck
Es ist schlechtes GlEs ist schlechtes Glüück,ck,
Schwer Krank und behin...
Das LebensprojectDas Lebensproject
Die Wanderung zwischen Geburt undDie Wanderung zwischen Geburt und
TodTod
Was wir errei...
Hoffnung bedeutet nichtHoffnung bedeutet nicht
OptimismusOptimismus
Es ist nicht dieEs ist nicht die ÜÜberzeugung, dass et...
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14. Trierer Hospiztag - 2010

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  1. 1. Wanderungen Zwischen Leben und Tod Stein Husebø
  2. 2. Es ist HerbstEs ist Herbst Die MDie Määdchen haben Hdchen haben Häängebrustngebrust Die Jungen haben keine LustDie Jungen haben keine Lust Es ist HerbstEs ist Herbst Solveig – 95:
  3. 3. Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod Informiertes Einverständnis Mutmasslicher Patientenwille Unsere Erfahrung und Kompetenz in diesen Situationen Planung von Palliative Care Patient und Angehörige – beim Sterben Danach Schwerkranke und Sterbende PatientenSchwerkranke und Sterbende Patienten
  4. 4. Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod Schwerkranke und Sterbende PatientenSchwerkranke und Sterbende Patienten
  5. 5. Der Tod? Nein, ich fürchte mich nicht… Zunehmend freue ich mich, dass es bald vorbei ist…. Am wichtigsten ist mir das Leben……, aber bitte nicht verlängern wenn es mir schlecht geht…
  6. 6. Hoffnung?Hoffnung? Krebs imKrebs im OberkieferOberkiefer Wagt nicht dieWagt nicht die Augen zuAugen zu ööffnenffnen WWüürde?rde?
  7. 7. Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod Unsere Erfahrung und Kompetenz in diesen Situationen Schwerkranke und Sterbende PatientenSchwerkranke und Sterbende Patienten
  8. 8. Wo wird gestorben? (%)Wo wird gestorben? (%)
  9. 9. 1910 20101910 2010 >90 % starben zu Hause>90 % starben zu Hause 40 % davon waren40 % davon waren jjüünger als 20nger als 20 Lebenserwartung <49Lebenserwartung <49 Alle Familien hattenAlle Familien hatten private Erfahrungen mitprivate Erfahrungen mit Krankheit, Sterben undKrankheit, Sterben und TodTod 8080--90% sterben in90% sterben in InstitutionenInstitutionen Lebenserwartung > 80Lebenserwartung > 80 Wir und unsere KinderWir und unsere Kinder haben fast niemals denhaben fast niemals den friedlichen Tod derfriedlichen Tod der GrossmutterGrossmutter zu Hausezu Hause erlebterlebt Wir haben den Tod getWir haben den Tod getöötettet
  10. 10. Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod Informiertes Einverständnis Unsere Erfahrung und Kompetenz in diesen Situationen Schwerkranke und Sterbende PatientenSchwerkranke und Sterbende Patienten
  11. 11. Patienten mit KompetenzPatienten mit Kompetenz Niemals GesprNiemals Gesprääche ohne Patient anwesendche ohne Patient anwesend Integration von AngehIntegration von Angehöörige und Kinderrige und Kinder ZuhZuhöören, Optionen erklren, Optionen erkläären, Raum fren, Raum füür Fragen,r Fragen, Reaktionen und GefReaktionen und Gefüühlehle Wiederholung / Eintragung in der KrankenakteWiederholung / Eintragung in der Krankenakte Der PatientDer Patient bestimmt welche Behandlung erbestimmt welche Behandlung er annimmt:annimmt: INFORMIERTES EINVERSTINFORMIERTES EINVERSTÄÄNDNISNDNIS WirWir bestimmen, welche Behandlung aktuell istbestimmen, welche Behandlung aktuell ist
  12. 12. Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod Informiertes Einverständnis Mutmasslicher Patientenwille Unsere Erfahrung und Kompetenz in diesen Situationen Schwerkranke und Sterbende PatientenSchwerkranke und Sterbende Patienten
  13. 13. Patienten ohne KompetenzPatienten ohne Kompetenz MutmasslicherMutmasslicher Patientenwille (MP)Patientenwille (MP) AngehAngehöörige krige köönnennnen nichtnicht InformiertesInformiertes EinverstEinverstäändnis gebenndnis geben Sie kSie köönnen abernnen aber entscheideneentscheidene InformationenInformationen üüberber MutmasslicherMutmasslicher Patientenwille gebenPatientenwille geben Wie hWie häätte er in der vorliegenden Situationtte er in der vorliegenden Situation entschieden?entschieden? Andere Informationsquellen: AngehAndere Informationsquellen: Angehöörige, Arzt,rige, Arzt, Pflegepersonal, Freunde, LebensgeschichtePflegepersonal, Freunde, Lebensgeschichte PatientenverfPatientenverfüügung, Gesundheitsbevollmgung, Gesundheitsbevollmäächtigtenchtigten
  14. 14. Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod Informiertes Einverständnis Mutmasslicher Patientenwille Unsere Erfahrung und Kompetenz in diesen Situationen Planung von Palliative Care Schwerkranke und Sterbende PatientenSchwerkranke und Sterbende Patienten
  15. 15. PalliativePalliative CareCare SchmerzlinderungSchmerzlinderung SymptomlinderungSymptomlinderung KommunikationKommunikation EthikEthik Soziale IntegrationSoziale Integration SeelsorgeSeelsorge TeamarbeitTeamarbeit KinderKinder PatientPatient undund AngehAngehöörigerige PersonPerson undund GesellschaftGesellschaft KKöörperrper undund SeeleSeele WissenWissen undund VerstVerstäändnisndnis WissenschaftWissenschaft undund KunstKunst SchwSchwäächeche undund WWüürderde LeidenLeiden undund HoffnungHoffnung LebenLeben undund TodTod LiebeLiebe undund TrauerTrauer Husebö, Klaschik. Palliativmedizin. Springer Verlag. 5. Auflage 2008
  16. 16. Palliative Care 500 000 Alte, Schwerkranke, Sterbende, mit Bedarf an Palliative Care 20 Millionen Europa Bedarf an Palliative Care
  17. 17. Medikamente letzte 24 Stunden in%Medikamente letzte 24 Stunden in% Pflegeheim vor n=107, nach n=179 Projekt, Pall.Abt. n=148Pflegeheim vor n=107, nach n=179 Projekt, Pall.Abt. n=148 9 83 91 0 37 58 2 7 11 3 12 27 0 20 40 60 80 100 Morphin Scopol Halop Midazo Pf-vorher Pf-nacher Pallabt Husebø. Old and given up for dying? Palliative care in nursing homes. Illness, Loss and Crisis 2004;1:75-89.
  18. 18. KrankenpflegerInKrankenpflegerIn -- WWüürderde Sollte ich am Ende des Lebens alt,Sollte ich am Ende des Lebens alt, schwach, krank und allein sein, wschwach, krank und allein sein, wääre ichre ich dankbar fdankbar füür ein zu Hause im Pflegeheimr ein zu Hause im Pflegeheim…… Einer der grEiner der gröössten Krssten Kräänkungen meinernkungen meiner WWüürde wrde wääre dass, jemanden ohne mich zure dass, jemanden ohne mich zu Fragen den BFragen den Büüstenhalter entfernt!stenhalter entfernt! Oder das Leute sich UnterhaltenOder das Leute sich Unterhalten üüberber meinem Kopftmeinem Kopft……
  19. 19. Immanuel KantImmanuel Kant Was einen Preis hat,Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann etwas anderes alsan dessen Stelle kann etwas anderes als ÄÄquivalent gesetzt werden;quivalent gesetzt werden; Was dagegenWas dagegen üüber allen Preis erhaben ist,ber allen Preis erhaben ist, Das hat seine WDas hat seine Wüürde.rde.
  20. 20. Geliebt wirst Du einzig, wo Du Schwäche zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren. Theodor Adorno
  21. 21. Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod Informiertes Einverständnis Mutmasslicher Patientenwille Unsere Erfahrung und Kompetenz in diesen Situationen Planung von Palliative Care Patient und Angehörige – beim Sterben Schwerkranke und Sterbende PatientenSchwerkranke und Sterbende Patienten
  22. 22. Die schlimmste KrDie schlimmste Kräänkungnkung der Menschenwder Menschenwüürde die ichrde die ich mir vorstellen kann:mir vorstellen kann: Das ein sterbender Mensch in seinenDas ein sterbender Mensch in seinen letzten Lebenstunden sinnlos insletzten Lebenstunden sinnlos ins Krankenhaus verlegt und wiederbelebtKrankenhaus verlegt und wiederbelebt wirdwird
  23. 23. Die guten FragenDie guten Fragen Was hWas häätte sie gewollt?tte sie gewollt? Was ist jetzt eine gute Entscheidung?Was ist jetzt eine gute Entscheidung? Sie lieben ihre Mutter sehr, nichtSie lieben ihre Mutter sehr, nicht wahr?wahr?
  24. 24. Paliiativer PlanPaliiativer Plan Frau Nina Hansen istFrau Nina Hansen ist sterbend. Ausfsterbend. Ausfüührlichehrliche GesprGesprääche wurdenche wurden gefgefüührt mit ihr und diehrt mit ihr und die beiden Tbeiden Tööchter. Siechter. Sie wollen alle dass diewollen alle dass die Mutter zu HauseMutter zu Hause sterben darf.sterben darf. Tochter Barbara sollTochter Barbara soll verstverstäändigt werdenndigt werden Bei Dyspnoe 10 mgBei Dyspnoe 10 mg Morphin sc.Morphin sc. Bei Todesrasseln 0.6Bei Todesrasseln 0.6 mg Scopolaminmg Scopolamin Bei Panik/ Angst 5Bei Panik/ Angst 5 mg Dormicum sc.mg Dormicum sc. Meine HandynummerMeine Handynummer 0047 900829040047 90082904
  25. 25. Ethik und KommunikationstreppeEthik und Kommunikationstreppe Vorbereitende Gespräche: Ein gutes Leben, einen guten Tod Informiertes Einverständnis Mutmasslicher Patientenwille Unsere Erfahrung und Kompetenz in diesen Situationen Planung von Palliative Care Patient und Angehörige – beim Sterben Danach Schwerkranke und Sterbende PatientenSchwerkranke und Sterbende Patienten
  26. 26. Es gibt Augenblicke dieEs gibt Augenblicke die wichtiger als alle anderenwichtiger als alle anderen sind. Fsind. Füür den meistenr den meisten Menschen ist dies derMenschen ist dies der Augenblick, wenn unsereAugenblick, wenn unsere nnäächsten Angehchsten Angehöörigenrigen sterben. Dieser Moment kannsterben. Dieser Moment kann ein Hein Hööhepunkt des Lebenshepunkt des Lebens bedeuten, oder wie viele esbedeuten, oder wie viele es Ausdrucken:Ausdrucken: -- Es war wie eine HochzeitEs war wie eine Hochzeit……....
  27. 27. SolveigSolveig Geboren 28.10.75Geboren 28.10.75 Gestorben 26.2.99Gestorben 26.2.99
  28. 28. Die Leiche gehDie Leiche gehöört denrt den AngehAngehöörigen!rigen! Um Tot und Leben zu verstehenUm Tot und Leben zu verstehen Damit Trauer anfangen kannDamit Trauer anfangen kann Um Abschied zu nehmenUm Abschied zu nehmen Um Liebe und Wunden zu sehenUm Liebe und Wunden zu sehen Die Jahrtausend Rituale sind gutDie Jahrtausend Rituale sind gut
  29. 29. Integrier die Kinder!Integrier die Kinder! In Leben und TodIn Leben und Tod In Freude und TrauerIn Freude und Trauer In Lachen und WeinenIn Lachen und Weinen InIn „„UnfinishedUnfinished BusinessBusiness““ Astrid Lindgren:Astrid Lindgren: BrBrüüder Lder Lööwenhertz,wenhertz, MioMio meinmein MioMio Sie sind die Quellen des Lebens!Sie sind die Quellen des Lebens!
  30. 30. Was wir von KindernWas wir von Kindern lernen klernen köönnennnen KommunikationKommunikation SpielenSpielen MMäärchenrchen ReligionReligion TrauerTrauer TrostTrost FreudeFreude LiebeLiebe AllesAlles
  31. 31. Es gibt Augenblicke dieEs gibt Augenblicke die wichtiger als alle anderenwichtiger als alle anderen sind. Fsind. Füür den meistenr den meisten Menschen ist dies derMenschen ist dies der Augenblick, wenn unsereAugenblick, wenn unsere nnäächsten Angehchsten Angehöörigenrigen sterben. Dieser Moment kannsterben. Dieser Moment kann ein Hein Hööhepunkt des Lebenshepunkt des Lebens bedeuten, oder wie viele esbedeuten, oder wie viele es Ausdrucken:Ausdrucken: -- Es war wie eine HochzeitEs war wie eine Hochzeit……....
  32. 32. Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder vor der Macht der Anderen, noch vor der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen Theodor Adorno
  33. 33. Helfen als BerufHelfen als Beruf DramatischeDramatische SchicksaleSchicksale Menschliche FehlerMenschliche Fehler Tod und SterbenTod und Sterben Eigene TrauerEigene Trauer SchlechtesSchlechtes GewissenGewissen Arbeitskultur?Arbeitskultur? EnergieverlustEnergieverlust WolfgangWolfgang SchmiedbauerSchmiedbauer Bennet:Bennet: TheThe woundwound andand thethe doctordoctor
  34. 34. Helfen als BerufHelfen als Beruf Hilft gerneHilft gerne Hilft, weil sie/ er viel brauchtHilft, weil sie/ er viel braucht Hat mehr als andere:Hat mehr als andere: PartnerproblemePartnerprobleme AlkoholproblemeAlkoholprobleme Psychische ProblemePsychische Probleme SuizidversucheSuizidversuche BurnBurn –– outout –– SyndromSyndrom
  35. 35. Sind wir bewusstlos?Sind wir bewusstlos? Schmerz und LeidenSchmerz und Leiden Enge Beziehungen zu SterbendenEnge Beziehungen zu Sterbenden Empathie = Sich in der Situation desEmpathie = Sich in der Situation des Anderen zu setzenAnderen zu setzen Trauer: Patienten und AngehTrauer: Patienten und Angehöörigerige Trauer: Eigene = Tickende BombeTrauer: Eigene = Tickende Bombe wenn sie nicht bearbeitet wirdwenn sie nicht bearbeitet wird
  36. 36. Der HelferDer Helfer –– vier Fragenvier Fragen Wo wird am meisten investiertWo wird am meisten investiert –– beibei der Arbeit oder zu Hause?der Arbeit oder zu Hause? Wo ist der MWo ist der Müülleimer?lleimer? Wie ist bei der Arbeit die KollegialitWie ist bei der Arbeit die Kollegialitäät?t? Wo sind die QuellenWo sind die Quellen –– wo Sie sichwo Sie sich erholen?erholen?
  37. 37. WWüürderde WWüürderde ist die Voraussetzung umist die Voraussetzung um QualitQualitäät wt wäählen zu khlen zu köönnennnen.. WWüürderde istist conditioconditio sine qua nonsine qua non umum EntscheidungenEntscheidungen treffentreffen zuzu kköönnennnen LebensqualitetLebensqualitet istist abhabhäängigngig vonvon subjective,subjective, perspersöönlichenliche PreferencenPreferencen..
  38. 38. WWüürderde KantKant basiertebasierte WWüürderde an diean die AutonomieAutonomie einereiner Person.Person. DieDie VoraussetzungVoraussetzung ffüürr AutonomieAutonomie istist:: Die SituationDie Situation zuzu verstehenverstehen == InformationInformation DieDie WahloptionenWahloptionen zuzu erfassenerfassen OhneOhne UnterdrUnterdrüückungckung oderoder Manipulation vonManipulation von aussenaussen undund inneninnen..
  39. 39. DemenzDemenz Alte Menschen mit Demenz und schwereAlte Menschen mit Demenz und schwere kognitive Verluste haben zunehmendkognitive Verluste haben zunehmend EinschrEinschräänkungen ihrer Autonomie.nkungen ihrer Autonomie. Trotzdem haben sie immer WTrotzdem haben sie immer Wüürderde Zunehmend muss aber ihre WZunehmend muss aber ihre Wüürderde gesehen und bestgesehen und bestäätigt werden durchtigt werden durch andere = unsandere = uns Wir mWir müüssen ihre Lebensprojekte kennenssen ihre Lebensprojekte kennen und verstehenund verstehen
  40. 40. Demenz und kognitiverDemenz und kognitiver VerlustVerlust Ist der test an unsIst der test an uns Werden sie respektiert und gesehen?Werden sie respektiert und gesehen? DDüürfen sie singen und wandern?rfen sie singen und wandern? Besuchen wir sie nicht mehrBesuchen wir sie nicht mehr –– wennwenn sie uns nicht wiedererkennen?sie uns nicht wiedererkennen? Die HDie Häändende Bekommen sie palliative care?Bekommen sie palliative care?
  41. 41. Wein und Spargel und DorschWein und Spargel und Dorsch WWüürde bedeutet Autonomierde bedeutet Autonomie Und WUnd Wüürde bedeutet die Freiheit zurrde bedeutet die Freiheit zur ErfErfüüllung unsere individuellenllung unsere individuellen Lebensprojekte:Lebensprojekte: Geburt, Leben, Familie, Freunde,Geburt, Leben, Familie, Freunde, Beruf, Freizeit, Katze, Hund, Spargel,Beruf, Freizeit, Katze, Hund, Spargel, Wein, Dorsch, Alter, SterbenWein, Dorsch, Alter, Sterben
  42. 42. Die MarginalisiertenDie Marginalisierten Vor allem: Kinder und AlteVor allem: Kinder und Alte Wenn verwundbar, schwach, auf HilfeWenn verwundbar, schwach, auf Hilfe angewiesen, isoliert und / oderangewiesen, isoliert und / oder gekrgekräänkt und kranknkt und krank Die WDie Wüürde:rde: Geholfen, betreut, geschGeholfen, betreut, geschüützt, gepflegttzt, gepflegt und kompetent behandelt zu werdenund kompetent behandelt zu werden Respekt vor dem LebensprojektRespekt vor dem Lebensprojekt
  43. 43. WWüürderde -- immerimmer WWüürde im engeren Sinne:rde im engeren Sinne: Die Autonomie und die WahlmDie Autonomie und die Wahlmööglichkeitglichkeit den Weg zu suchen zur Erfden Weg zu suchen zur Erfüüllung desllung des eigenen Lebenprojekteseigenen Lebenprojektes WWüürde im weiteren Sinne:rde im weiteren Sinne: Die WDie Wüürde die wir alle haben weil jederrde die wir alle haben weil jeder seinen unersetzlichen Wert hat alsseinen unersetzlichen Wert hat als PersonPerson
  44. 44. Mein LebensprojektMein Lebensprojekt Ich wurde geboren und von den ElternIch wurde geboren und von den Eltern bedingungslos geliebtbedingungslos geliebt Familie, Freunde, Hunde und NaturFamilie, Freunde, Hunde und Natur BeruflichBeruflich –– meine und die grosse Weltmeine und die grosse Welt ein wenig zu verbessernein wenig zu verbessern Etwas ist gelungen und etwas nichtEtwas ist gelungen und etwas nicht Die Musik und den Frieden zu findenDie Musik und den Frieden zu finden Ich werde alt und werde sterbenIch werde alt und werde sterben
  45. 45. «Ich mache meistens so (sie streicht mit ihrer Hand über mein Kinn). Und dann frage ich hinterher ob das in Ordnung ist. Keiner sagt nein, im Gegenteil, sie danken. ”So solltet ihr auch tun,” sage ich dann.» LailaLaila -- 9999
  46. 46. «Ich träume davon, meine eigene Brote machen zu dürfen. Es wäre phantastisch...» Fanny FranzenFanny Franzen
  47. 47. «Ich bekomme eine Pille, damit ich nicht weinen soll, weil meinen Mann gestorben ist.» Caroline ClausenCaroline Clausen
  48. 48. «Ich rede oft mit dem Personal. Bis jetzt hat mich keiner abgewiesen. Sie wissen von meinem Glauben… Ich plaudere mit der Frau neben mir auch, und errinnere sie daran, dass Gott nah und gütig ist. Sie kann nicht sprechen, aber sie kneift meine Hand während ich rede.» (Caroline Clausen) Was ist mit Gott?Was ist mit Gott?
  49. 49. Was ist mit Gott?Was ist mit Gott? ””Es ist schon sehr traurig wenn einenEs ist schon sehr traurig wenn einen Sontag vorbei ist, ohne irgendeineSontag vorbei ist, ohne irgendeine Markierung dass es einen Feiertag war.Markierung dass es einen Feiertag war.”” Fanny Franzen)Fanny Franzen)
  50. 50. KrankenpflegerInKrankenpflegerIn -- WWüürderde Sollte ich am Ende des Lebens alt,Sollte ich am Ende des Lebens alt, schwach, krank und allein sein, wschwach, krank und allein sein, wääre ichre ich dankbar fdankbar füür ein zu Hause im Pflegeheimr ein zu Hause im Pflegeheim…… Einer der grEiner der gröössten Krssten Kräänkungen meinernkungen meiner WWüürde wrde wääre dass, jemanden ohne mich zure dass, jemanden ohne mich zu Fragen den BFragen den Büüstenhalter entfernt!stenhalter entfernt! Oder das Leute sich UnterhaltenOder das Leute sich Unterhalten üüberber meinem Kopftmeinem Kopft……
  51. 51. Ihr Lebensprojekt?Ihr Lebensprojekt? Geburt Tod
  52. 52. Ihr Lebensprojekt?Ihr Lebensprojekt? Geburt Tod
  53. 53. RespektRespekt -- LebensprojektLebensprojekt Das Lebensprojekt aller Patienten mitDas Lebensprojekt aller Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheitenlebensbedrohlichen Krankheiten dokumentierendokumentieren Speziell bei Alten in LangSpeziell bei Alten in Lang--ZeitZeit--PflegePflege Das Lebensprojekt als Leitlinie fDas Lebensprojekt als Leitlinie füürr Pflege, FPflege, Füürsorge, Behandlung,rsorge, Behandlung, Kommunikation und etischeKommunikation und etische Entscheidungen benutzen.Entscheidungen benutzen.
  54. 54. Schlectes und gutes GlSchlectes und gutes Glüückck Es ist schlechtes GlEs ist schlechtes Glüück,ck, Schwer Krank und behindert zuSchwer Krank und behindert zu werdenwerden Es ist gutes GlEs ist gutes Glüückck In einer Gesellschaft und Familie zuIn einer Gesellschaft und Familie zu leben,leben, Wo wir in solchen Situationen Liebe,Wo wir in solchen Situationen Liebe, FFüürsorge und Betreuung bekommenrsorge und Betreuung bekommen
  55. 55. Das LebensprojectDas Lebensproject Die Wanderung zwischen Geburt undDie Wanderung zwischen Geburt und TodTod Was wir erreichenWas wir erreichen Was wir nicht erreichenWas wir nicht erreichen Alle werden geborenAlle werden geboren –– alle sterbenalle sterben Wie wir sterben lebt in unseren LiebenWie wir sterben lebt in unseren Lieben weiterweiter Das ist WDas ist Wüürderde
  56. 56. Hoffnung bedeutet nichtHoffnung bedeutet nicht OptimismusOptimismus Es ist nicht dieEs ist nicht die ÜÜberzeugung, dass etwasberzeugung, dass etwas oder alles gut endetoder alles gut endet Aber das Bewusstsein,Aber das Bewusstsein, Dass etwas einen Sinn hatDass etwas einen Sinn hat,, UnabhUnabhäängig davon wie es endet.ngig davon wie es endet. Vaclav HavelVaclav Havel

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