Youth We Can?
   Politische Partizipation Jugendlicher im Social Web
  //re:publica 2010                                  ...
Einführung


        „Bildung kommt von
              Bildschirm
        und nicht von Buch,
     sonst hieße es ja Buchun...
Was ist politische Partizipation?
                                         Freizeitverhalten
                             ...
Engagement
             Engagement ist ein Segment von Freizeitaktivität, das mit einer
             sozialen oder politis...
Politische Partizipation
             Engagementformen, die sich auf politische Ziele und Inhalte
             ausrichten ...
Politische Partizipation:
Rechtsgrundlagen
             Kinder und Jugendliche haben als Grundrechtsträger eigene
        ...
Politische Partizipation:
Jetzt auch Social Web !?
            Doing Democracy (John Dewey):
           Partizipation, Bet...
Zahlen




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15. Shell Jugendstudie 2006:
Engagement für andere
             33% der Jugendlichen geben an „oft“und 42% „gelegentlich“
...
15. Shell Jugendstudie 2006:
Politische Aussagen
             Interesse an Politik zwar gestiegen, aber weiter niedrig.
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Wahlbeteiligung nach Altersgruppen




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Wahlbeteiligung nach Altersgruppen




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Shell Jugendstudien: Pol. Interesse
                                 “Ich bin politisch interessiert.”

        60,0      ...
Politisches Interesse Jugenlicher
             Das politische Interesse Jugendlicher unterliegt ebenso
             gesell...
Mitgliedschaft in Parteien
             Engagementformen wie Mitgliedschaft oder Übernahme eines
             Parteiamts s...
Mitgliedschaft in Jugendverbänden
     36 % der 14-27-jährigen sind Mitglieder einer Jugendorganisation im
     weitesten ...
Aktivität
             „Aktivität“ ist oft ein besserer Indikator für politische Partizipation
             als „Mitglieds...
Partizipation in der Praxis




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Pseudo-Partizipation: Jetzt auch im
Web! - Mit Mal-Wettbewerb!!!




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Freitag, ...
Formen von Pseudo-Partizipation
             Mitgliedschaft (nur auf dem Papier oder z.B. ohne selbst zu
             wiss...
Klassische Formen
echter Partizipation
             Politischen Parteien / Jugendorganisationen
             Kinder- und J...
Partizipation im Social Web




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Handlungstheorie politischer
Partizipation & Bildung im Netz
      Handlungskomponente                             Tätigke...
Partizipationspartner: Person




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Partizipationspartner: Organisation




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Partizipationsräume




aus: Schmidt, Jan (2009): Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Folgen des Web 2.0. Seite 31   25...
Partizipationsthemen




Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) legt sich mit der Jungen Union und dem BDKJ an (Nürnb...
Partizipationswerkzeuge
     Viele Social-Web-Applikationen werden für Partizipation genutzt
     (Twitter, Facebook, VZs,...
Partizipationswerkzeuge:
wahlrecht.de




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Partizipationswerkzeuge:
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bundestag.de | DIP




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bundestag.de | Lifestream




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parlamentsspiegel.de




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bundestagger.de | „DIP-Mashup“




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Partizipationswerkzeuge:
Bundestagsradar (SPON)




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Partizipationswerkzeuge:
mediathek.zdf.de | Parlameter




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Partizipationswerkzeuge:
demowatch.de




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Partizipationswerkzeuge:
politcamp.de




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Politische Partizipation:
  Wie geht es weiter?




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Beispiel: DOitNAU.de
Community, ePetition, u.a.




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Beispiel: was-soll-politik.de (ver.di)
Aktionsplattform, Videos




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Beispiel: juleica.de-Community
(jugendpolitische Diskussionen?)




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Freitag, 1...
Beispiel: 60 Sek. Hoffnung (BDKJ)
Videoclip-Wettbewerb zum ÖKT




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Beispiel: Wahl-O-Mat (bpb)
„Jetzt auch mit Nazis!“




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Freitag, 16. April 2010...
Beispiel: U18 Bundestagswahl
www.u18.org
 127.802 Teilnehmer/-innen




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Freita...
Erste Schritte: Online = Offline
     Es gibt bereits erste und gar nicht einmal schlechte Ansätze von
     Partizipations...
Angebote machen und
Angebote wahrnehmen
     Das Thema politische Partizipation junger Menschen ist bei
     verschiedenen...
5 Punkte für mehr politische
Partizipationsangebote
1. Das Thema aufgreifen
   Jugendliche agieren täglich mit Medien. Tro...
Schluss-Statement
     Junge Menschen interessieren sich für politische Themen.
     Junge Menschen wollen sich engagieren...
Bastian Dietz
                                      Diplom-Pädagoge (Univ.)



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re:publica 2010 | nowHere, 16.03.2010, 15 h, Kalkscheuen: Workshop 1

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Youth, we can! - Politische Partizipation Jugendlicher im Social Web

  1. 1. Youth We Can? Politische Partizipation Jugendlicher im Social Web //re:publica 2010 Bastian Dietz Freitag, 16. April 2010 1
  2. 2. Einführung „Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung.“ Dieter Hildebrandt, deutscher Kabarettist Freitag, 16. April 2010 2
  3. 3. Was ist politische Partizipation? Freizeitverhalten Jugendlicher Engagement Politische Partizipation © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 3 Freitag, 16. April 2010 3
  4. 4. Engagement Engagement ist ein Segment von Freizeitaktivität, das mit einer sozialen oder politischen Orientierung oder für andere Menschen ausgeübt wird. In dieser pro-sozialen Orientierung unterscheidet sich Engagment von anderen Freizeitaktivitäten. Die Forschung zeigt: Jugendliche differenzieren aber nicht zwischen hedonistischem und altruistischem Freizeitverhalten: Jugendliches Engagment zeichnet sich vielmehr dadurch aus, dass die Engagierten diese Entscheidung (altruistisch/hedonistisch) nicht vornehmen. © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 4 Freitag, 16. April 2010 4
  5. 5. Politische Partizipation Engagementformen, die sich auf politische Ziele und Inhalte ausrichten bezeichnet man als politische Partizipation. (vgl. Gille u.a. 2006) Für junge Menschen ist weniger das Ziel wichtig, sondern die soziale Tätigkeit: Es gibt einen fließenden Übergang zwischen Teilhabe an Freizeitangeboten, sozialem Engagement und politischer Partizipation. (vgl. Gaiser 2006, S.222) © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 5 Freitag, 16. April 2010 5
  6. 6. Politische Partizipation: Rechtsgrundlagen Kinder und Jugendliche haben als Grundrechtsträger eigene Rechte auf Selbstbestimmung, Beteiligung an sie betreffenden Entscheidungen und Schutz des Staates. Rechtsgrundlagen sind darüber hinaus - die UN-Kinderrechtskonvention - SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfegesetz - Ländergesetze (z.B. SGB VIII-Ausführungsgesetze) - Kommunales Recht (z.B. Gemeindeverordnungen) Besonderheit: Wahlrecht >>> Wahlalterabsenkung (www.waehlen-ab-14.de) © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 6 Freitag, 16. April 2010 6
  7. 7. Politische Partizipation: Jetzt auch Social Web !? Doing Democracy (John Dewey): Partizipation, Beteiligung oder Teilhabe ist wichtig, denn eine Demokratie lebt von ihrer praktischen Umsetzung durch jeden Einzelnen, vom Mitmachen. re:Socialising Democracy Je mehr sich das Leben von Menschen digital abspielt, um so sinnvoller ist (politische) Partizipation im Social Web. Denn hier finden sich die relevanten Themen, Räume und Menschen sowie die notwendigen Werkzeuge. © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 7 Freitag, 16. April 2010 7
  8. 8. Zahlen Freitag, 16. April 2010 8
  9. 9. 15. Shell Jugendstudie 2006: Engagement für andere 33% der Jugendlichen geben an „oft“und 42% „gelegentlich“ aktiv für soziale oder gesellschaftliche Zwecke zu sein. Die Aktivitäten aus „gehobenen“ Herkunftsschichten sind häufiger Persönlich befriedigende Aktivitäten im Umfeld und nicht ideologische Konzepte prägen das Handeln von jungen Menschen © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 9 Freitag, 16. April 2010 9
  10. 10. 15. Shell Jugendstudie 2006: Politische Aussagen Interesse an Politik zwar gestiegen, aber weiter niedrig. Erhöhtes Vertrauen in die parteiunabhängigen Institutionen wie Polizei und Justiz. Mäßiges Vertrauen in die Bundesregierung und in die Kirchen Das geringste Vertrauen bekommen die politischen Parteien. Grundlegende Werte der Demokratie sind jedoch anerkannt und unstrittig. Politik stellt heute keinen eindeutigen Bezugspunkt dar, an dem Jugendlichen sich orientieren oder persönliche Identität gewinnen: „Engagement ja, Politik vielleicht, Parteipolitik nein.“ © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 10 Freitag, 16. April 2010 10
  11. 11. Wahlbeteiligung nach Altersgruppen © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 11 Freitag, 16. April 2010 11
  12. 12. Wahlbeteiligung nach Altersgruppen © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 11 Freitag, 16. April 2010 11
  13. 13. Shell Jugendstudien: Pol. Interesse “Ich bin politisch interessiert.” 60,0 57% 55% 47% 45,0 43% 39% 30,0 34% 15,0 0 1984 1991 1996 1999 2002 2006 Freitag, 16. April 2010 12
  14. 14. Politisches Interesse Jugenlicher Das politische Interesse Jugendlicher unterliegt ebenso gesellschaftlichen Schwankungen wie das Erwachsener. Wissenschaftliche Studien, aber auch die Praxis zeigen, dass das politische Interesse zwischen 14 und 16 Jahren am höchsten ist und dann von 16 bis Mitte 20 absinkt. (Gründe: Schulischer Prüfungsdruck, Ausbildung, Privates,...) Dilemma: Junge Menschen sollen sich für Politik interessieren, haben aber offiziell nicht das Recht mitzumachen. © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 13 Freitag, 16. April 2010 13
  15. 15. Mitgliedschaft in Parteien Engagementformen wie Mitgliedschaft oder Übernahme eines Parteiamts sind immer weniger vorstellbar. (vgl. Gille u.a. 2006, S. 245) Projektbezogenheit: Lockere, punktuelle Partizipationsformen beliebter - vor allem bei politischen Themen. Die Engagierten nutzen oft klassische UND projektbezogene Formen von Partizipation. © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 14 Freitag, 16. April 2010 14
  16. 16. Mitgliedschaft in Jugendverbänden 36 % der 14-27-jährigen sind Mitglieder einer Jugendorganisation im weitesten Sinn Sportverein 64 % Kirche 12 % Feuerwehr / THW 8% Freizeit / Geselligkeit 8% Musikverein 7% Partei 4% Aber was sagt das aus? © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 15 Freitag, 16. April 2010 15
  17. 17. Aktivität „Aktivität“ ist oft ein besserer Indikator für politische Partizipation als „Mitgliedschaft“. Bei Demos, Foren, Aktionen und sogar vielen Jugendgruppen kann man mitmachen, ohne offiziell Mitglied zu sein. Aktivitätsmessung über eine Sonderauswertung der PISA-Studie mit 9. Klassen: >>> ca. 68 % der 15jährigen sind als aktiv zu bezeichnen und erreichbar über Angebote von Jugendarbeit, etc. © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 16 Freitag, 16. April 2010 16
  18. 18. Partizipation in der Praxis Freitag, 16. April 2010 17
  19. 19. Pseudo-Partizipation: Jetzt auch im Web! - Mit Mal-Wettbewerb!!! © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 18 Freitag, 16. April 2010 18
  20. 20. Formen von Pseudo-Partizipation Mitgliedschaft (nur auf dem Papier oder z.B. ohne selbst zu wissen, dass man Mitglied ist) Malwettbewerbe, Preisausschreiben, etc. (Marketing) Postkartenaktionen „Schreib uns Deine Meinung“ (Marketing) „Jugend ins Rathaus“ (ohne echte Diskussion von Anliegen) Bürgermeister als Jugendbeauftragter „Toter Briefkasten“ für Feedback Junge Menschen nur „mitdenken“ (z.B. bei Spielplatzbau) © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 19 Freitag, 16. April 2010 19
  21. 21. Klassische Formen echter Partizipation Politischen Parteien / Jugendorganisationen Kinder- und Jugendparlamente Schüler/-innen-Vertretungen Jugendgruppen, Jugendverbände, Jugendringe In offenen Formen: z.B. Stadtteilversammlungen, Jugendforen Projektbezogen (z.B. Zukunftswerkstätten, Workshops) Beauftragtenmodelle, bei denen haupt- oder ehrenamtliche Erwachsene bei Verwaltungen oder Gremien für die Interessen von Kindern und Jugendlichen eintreten Mitgliedschaften / „Mitmachen“ / „Unterstützen“ Informelle Kontexte ... © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 20 Freitag, 16. April 2010 20
  22. 22. Partizipation im Social Web Freitag, 16. April 2010 21
  23. 23. Handlungstheorie politischer Partizipation & Bildung im Netz Handlungskomponente Tätigkeit Beispiele Identitätsmanagement Zugänglich-Machen Ausfüllen einer Profilseite (z.B. mit politischer von Aspekten der Einstellung); Erstellen eines eigenen eigenen Person Podcasts zu einem (politischen) Thema; Hochladen eines selbst erstellten Videos über die Teilnahme an einer Demo Beziehungsmanagement Pflege bestehender Eintrag auf der Pinnwand eines und Knüpfen neuer Lokalpolitikers; Anfrage auf Relationen abgeordnetenwatch.de; Aussprechen oder Annehmen von Kontaktgesuchen; Verlinken von Medienberichterstattung über den Jugendtreff Informationsmanagement Selektieren, Filtern, Taggen einer Aktions-Website; Bewerten Bewerten und eines Vorschlags für die Neugestaltung eines Verwalten von Spielplatzes durch Punktevergabe; Informationen Terminvereinbarung via doodle; Abonnieren eines RSS-Feeds einer politischen Organisation Partizipation ist learning by doing, also auch politische Bildung. Partizipation im Social Web entwickelt die Demokratie in der Netzgesellschaft weiter. nach: Schmidt, Jan (2009): Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Folgen des Web 2.0. / modifiziert © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 22 Freitag, 16. April 2010 22
  24. 24. Partizipationspartner: Person © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 23 Freitag, 16. April 2010 23
  25. 25. Partizipationspartner: Organisation Standardtypischer Webauftritt einer Partei Quelle: Wimmer, Kathrin (2009): Die Internetkampagnen im Bundestagswahlkampf 2009. München: C.A.P. © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 24 Freitag, 16. April 2010 24
  26. 26. Partizipationsräume aus: Schmidt, Jan (2009): Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Folgen des Web 2.0. Seite 31 25 Freitag, 16. April 2010 25
  27. 27. Partizipationsthemen Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) legt sich mit der Jungen Union und dem BDKJ an (Nürnberger Zeitung, 25.05.2009) 26 Freitag, 16. April 2010 26
  28. 28. Partizipationswerkzeuge Viele Social-Web-Applikationen werden für Partizipation genutzt (Twitter, Facebook, VZs, YouTube, ...) Außerdem gibt es noch „sozialen Mitglieder-Netzwerke“ der Parteien,die bestimmte Mehrwerte / Dienste im Kontext von Wahlkämpfen bieten. Mitglieder- und Unterstützernetzwerke sind z.B. MeineKampagne (Grüne), meine SPD, mit mach arena (FDP) oder das teAM Deutschland (CDU) Mein Plakat (z.B. Grüne in Kooperation mit 1-2-3-Plakat) Canvasing-Infos und Tipps (z.B. Die Linke im „Roten Ordner“) ... © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 27 Freitag, 16. April 2010 27
  29. 29. Partizipationswerkzeuge: wahlrecht.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 28 Freitag, 16. April 2010 28
  30. 30. Partizipationswerkzeuge: wahl.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 29 Freitag, 16. April 2010 29
  31. 31. Partizipationswerkzeuge: wahlradar.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 30 Freitag, 16. April 2010 30
  32. 32. Partizipationswerkzeuge: abgeordnetenwatch.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 31 Freitag, 16. April 2010 31
  33. 33. Partizipationswerkzeuge: Blogs, z.B. homopoliticus.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 32 Freitag, 16. April 2010 32
  34. 34. Partizipationswerkzeuge: mitmischen.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 33 Freitag, 16. April 2010 33
  35. 35. Partizipationswerkzeuge: politfunk.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 34 Freitag, 16. April 2010 34
  36. 36. Partizipationswerkzeuge: bundesradio.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 35 Freitag, 16. April 2010 35
  37. 37. Partizipationswerkzeuge: landtag.bayern.de | Plenum Online © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 36 Freitag, 16. April 2010 36
  38. 38. Partizipationswerkzeuge: bundestag.de | DIP © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 37 Freitag, 16. April 2010 37
  39. 39. Partizipationswerkzeuge: bundestag.de | Lifestream © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 38 Freitag, 16. April 2010 38
  40. 40. Partizipationswerkzeuge: parlamentsspiegel.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 39 Freitag, 16. April 2010 39
  41. 41. Partizipationswerkzeuge: bundestagger.de | „DIP-Mashup“ © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 40 Freitag, 16. April 2010 40
  42. 42. Partizipationswerkzeuge: Bundestagsradar (SPON) © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 41 Freitag, 16. April 2010 41
  43. 43. Partizipationswerkzeuge: mediathek.zdf.de | Parlameter © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 42 Freitag, 16. April 2010 42
  44. 44. Partizipationswerkzeuge: demowatch.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 43 Freitag, 16. April 2010 43
  45. 45. Partizipationswerkzeuge: politcamp.de © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 44 Freitag, 16. April 2010 44
  46. 46. Politische Partizipation: Wie geht es weiter? Freitag, 16. April 2010 45
  47. 47. Beispiel: DOitNAU.de Community, ePetition, u.a. © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 46 Freitag, 16. April 2010 46
  48. 48. Beispiel: was-soll-politik.de (ver.di) Aktionsplattform, Videos © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 47 Freitag, 16. April 2010 47
  49. 49. Beispiel: juleica.de-Community (jugendpolitische Diskussionen?) © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 48 Freitag, 16. April 2010 48
  50. 50. Beispiel: 60 Sek. Hoffnung (BDKJ) Videoclip-Wettbewerb zum ÖKT © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 49 Freitag, 16. April 2010 49
  51. 51. Beispiel: Wahl-O-Mat (bpb) „Jetzt auch mit Nazis!“ © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 50 Freitag, 16. April 2010 50
  52. 52. Beispiel: U18 Bundestagswahl www.u18.org 127.802 Teilnehmer/-innen © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 51 Freitag, 16. April 2010 51
  53. 53. Erste Schritte: Online = Offline Es gibt bereits erste und gar nicht einmal schlechte Ansätze von Partizipationsmöglichkeiten für junge Menschen. Oft werden aber nur Offline-Ideen (z.B. Malwettbewerb) nach Online umgesetzt (z.B. Videowettbewerb). Echte Partizipation verbunden mit einer dialogischen, kommunikativen Öffnung mit all ihren Chancen aber auch Gefahren wird noch nicht gedacht. (Hier können Jugendarbeit & Co. noch viel aus dem Bundestags- Wahlkampf 2009 lernen! z.B. Stichwort „Kontrollverlust“) © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 52 Freitag, 16. April 2010 52
  54. 54. Angebote machen und Angebote wahrnehmen Das Thema politische Partizipation junger Menschen ist bei verschiedenen Stellen verortet: Jugendorganisationen der Parteien, Jugendverbände, Jugendringe, DBJR, IJAB, Landes- und Bundeszentrale für politische Bildung, Politische Stiftungen... Hier müssen entsprechende Angebote echter Partizipation - von staatlicher und nichtstaatlicher Seite - gemacht werden, die junge Menschen wahrnehmen können. © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 53 Freitag, 16. April 2010 53
  55. 55. 5 Punkte für mehr politische Partizipationsangebote 1. Das Thema aufgreifen Jugendliche agieren täglich mit Medien. Trotzdem beschäftigt sich Schule & Jugendarbeit ständig mit vielen anderen Themen - aber nicht mit Netz- und Medienthemen. Projektorientierte Medienpädagogik reicht nicht aus! 2. Den Dialog eingehen Das Social Web lebt von Authentizität, von Personen, vom Dialog. Schulen, Verbände, Einrichtungen, Pädagogen, Eltern müssen sich öffnen für neue Formen von Kommunikation und Interaktion, z.B. mit Facebook-Fansites. 3. Das Vorhandene nutzen Viele Dinge gibt es schon, man muss Sie nur sinnvoll und ohne Angst nutzen. Das Social Web besteht aus vielen Plattformen und Werkzeugen! 4. Das Naheliegende tun Ein eigenes Web-Angebot im Social-Web-Standard ist Pflicht, nicht Kür. Anstatt der x-ten Community kann hier jede Organisation ihre USPs herausstellen. 5. Etwas Neues schaffen Das Social Web bietet - das zeigen die bereits bestehenden Polit-Werkzeuge - viele Chancen für neue Angebote & Dienste. Hier können neue spezialisierte Werkzeuge gebaut werden (z.B. Piratenpartei Berlin: Liquid-Democracy-Tool). © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 54 Freitag, 16. April 2010 54
  56. 56. Schluss-Statement Junge Menschen interessieren sich für politische Themen. Junge Menschen wollen sich engagieren und sie haben - ebenso wie „Erwachsene“ oder Senioren - die dafür notwendigen Fähigkeiten. Junge Menschen sind aber in der schwächeren Position, weil sie oft kein Mitbestimmungs- bzw. Wahlrecht haben. Deshalb brauchen sie „Partizipationsermöglicher“. Das Social Web ist DIE Chance, junge Menschen für politische Themen zu interessieren und in die Mitgestaltung einer demokratischen Gesellschaft einzubinden. Diese Chance muss erst noch ergriffen werden! © Bastian Dietz | www.bastian-dietz.de 55 Freitag, 16. April 2010 55
  57. 57. Bastian Dietz Diplom-Pädagoge (Univ.) meet Birkerstr. 13, 80636 München call 0049(0)170-5861230 mail info@bastian-dietz.de twitter http://www.twitter.com/bastiandietz facebook http://www.facebook.com/bastiandietz web http://www.bastian-dietz.de ingame|wow Alister (80), Khaz‘goroth (EU) Disclaimer: Ich arbeite als Referent für Interne Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit für den Bayerischen Jugendring KdöR (BJR). Alle Aussagen in diesem Vortrag entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind nicht zwingend die Meinung meines Arbeitgebers. Danke! Freitag, 16. April 2010 56

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