AGILE SOFTWAREENTWICKLUNG
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- die vier Grundsätze	

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Klassisches Management!
- Industrialisierung und Massenproduktion!
- Taylor und Ford!
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Historie
Proportionales Wachstum
Historie
Proportionales Wachstum
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Proportionales Wachstum
Historie
Unternehmens Management!
- von der Fabrik zur Office-Struktur!
- Abteilungen, Großraumbüros!
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Historie
Management in der Software-Entwicklung!
- Management by Objectives!
- Lasten- und Pflichtenhefte!
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Konsequenzen aus diesem Miss-Management!
Unternehmen richten Bürokratische Tools ein um ein geringe Anzahl an
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Klassische Methoden der Software Entwicklung!
- Wasserfall und V-Modelle!
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Klassische Methoden und ProjektplanungProjektplanung!
- Risikomanagement!
- Deadlines!
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- Death March!
- Useless Feature Overflow!
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Kennzeichen klassischen Managements!
- unveränderliche konservative Prozesse!
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Manifesto for Agile Software Development
DAS AGILE MANIFEST

Februar 2001, Utah
Extreme Programming, SCRUM, Dynamic System...
Manifesto for Agile Software Development
DAS AGILE MANIFEST

Individuals and interactions over processes and tools
Working...
Die 12 Prinzipien des Agilen Manifests
Unsere höchste Priorität ist es,

den Kunden durch frühe und kontinuierliche Auslie...
Die 12 Prinzipien des Agilen Manifests
Fachexperten und Entwickler müssen während 

des Projektes täglich zusammenarbeiten...
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Funktionierende Software ist das

wichtigste Fortschrittsmaß.	

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Einfachheit -- die Kunst, die Menge nicht

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Innovatoren des Managements:	

Ricardo Semler, SEMCO Systems	

John Mackey, Whole Foods Market	

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Agiles Management
Alles in einer Agilen Umgebung sollte der Philosophie folgen:!
Starte schnell, schaffe etwas, bekomme Fe...
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Alles in einer Agilen Umgebung sollte der Philosophie folgen:!
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Agile Teams

Autonomie

- das Team agiert selbstbestimmt!
!

Disziplin

- Einhaltung der selbstauferlegten Regeln!
!

Vera...
Tools, Methoden, Frameworks
- Extreme Programming 	

- Lean Development	

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Tools, Methoden, Frameworks
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Kommunikation im Vordergrund	

Anforderungen wachsen mit dem Produkt	
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1. Wert: Spezifiziere präzise den Wert deines Produktes!
2. Wertstrom: Erke...
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Reglementierung paralleler Arbeit!
Erhöhung der Task-Fertigstellungsgeschwindigkeit !...
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Scrum	


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Product Owner 	

Scrum Master
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Estimation Meeting

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Sprint Planning I+II

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Daily Scrum

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- definierte Syntax; klarer Inhalt	

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  1. 1. AGILE SOFTWAREENTWICKLUNG less is more
  2. 2. Inhalt - Historie - Das Agile Manifest - Entstehung und Beteiligte - die vier Grundsätze - 12 Prinzipien agiler Software-Entwicklung - Agiles Management - Agile Teams - Tools, Methoden und Frameworks - Extreme Programming - Lean Development - Kanban - Scrum - Transforming the world of work - Rollen in Scrum: Scrum Team, Product Owner, Scrum Master - Time Boxes in Scrum: Estimation Meeting, Sprint Planning I+II, Sprint, Daily Scrum, Review, Retrospective - Fragments: User Stories, Story Points, Scrum Backlog, Sprint Backlog, Impediments
  3. 3. Historie Klassisches Management! - Industrialisierung und Massenproduktion! - Taylor und Ford! - die Fabrik, der Arbeiter und das Fließband Ford Fließband, Michigan,1927
  4. 4. Historie Proportionales Wachstum
  5. 5. Historie Proportionales Wachstum
  6. 6. Historie Proportionales Wachstum
  7. 7. Historie Unternehmens Management! - von der Fabrik zur Office-Struktur! - Abteilungen, Großraumbüros! - Hierarchie und Dienstwege Büro, Californien, ca. 1950
  8. 8. Historie Management in der Software-Entwicklung! - Management by Objectives! - Lasten- und Pflichtenhefte! - Anforderungs-Management! - Reporting und Controlling
  9. 9. Historie Proportionales Wachstum
  10. 10. Historie Proportionales Wachstum
  11. 11. Historie Proportionales Wachstum
  12. 12. Historie Proportionales Wachstum
  13. 13. Historie Konsequenzen aus diesem Miss-Management! Unternehmen richten Bürokratische Tools ein um ein geringe Anzahl an undisziplinierten Mitarbeitern zu kontrollieren, was die motivierten und disziplinierten Mitarbeiter veranlasst, den Job zu wechseln, was dazu führt, dass die Kontrollstrukturen erweitert werden müssen, was wiederum die noch verbleibenden guten Mitarbeiter zum Wechsel treibt, und so weiter....! Jim Collins (2001) Most companies build their bureaucratic rules to manage the small percentage of wrong people on the bus, which in turn drives away the right people on the bus, which then increases the need for more bureaucracy to compensate for incompetence and lack of discipline, which then further drives the right people away, and so forth. ! ! Jim Collins (2001)
  14. 14. Historie Klassische Methoden der Software Entwicklung! - Wasserfall und V-Modelle! - Liefertermine! - Projektplanung! - Qualität von Software Anforderung System Integration Anforderung System-Analyse System-Analyse System-Entwurf System-Entwurf Test Grobentwurf Integration Software Integration Feinentwurf Abnahme Implementierung Produkt
  15. 15. Historie Klassische Methoden und ProjektplanungProjektplanung! - Risikomanagement! - Deadlines! - Projekt-Kosten! - Produkt-Qualität
  16. 16. Historie Klassische Methoden und ProjektplanungProjektplanung! - Risikomanagement! - Deadlines! - Projekt-Kosten! - Produkt-Qualität
  17. 17. Historie Klassische Methoden und ProjektplanungProjektplanung! - Risikomanagement! - Deadlines! - Projekt-Kosten! - Produkt-Qualität
  18. 18. Historie Klassische Methoden und ProjektplanungProjektplanung! - Death March! - Useless Feature Overflow! - Instandhaltungs-Kosten! - Produkt-Qualität Denver Airport baggage handling system
  19. 19. Historie Klassische Methoden und ProjektplanungProjektplanung! - Death March! - Useless Feature Overflow! - Instandhaltungs-Kosten! - Produkt-Qualität Denver Airport baggage handling system $186.000.000,- Design & Konstruktion! ! + $1.000.000/Tag über Monate durch Reparaturen und Modifikationen! ! Nur eine Fluglinie nutzte das System für ausgehende Flüge! ! $1.000.000,- Einsparung, wenn das System nicht genutzt wird
  20. 20. Historie Kennzeichen klassischen Managements! - unveränderliche konservative Prozesse! - Bürokratische Überladung! - große Controlling Abteilungen! - viele inoperablen Hierarchie-Schichten! - lange Produkt-Release Zyklen! - lange Reaktions-Zeiten
  21. 21. Historie Kennzeichen klassischen Managements! - unveränderliche konservative Prozesse! - Bürokratische Überladung! - große Controlling Abteilungen! - viele inoperablen Hierarchie-Schichten! - lange Produkt-Release Zyklen! - lange Reaktions-Zeiten
  22. 22. Historie Kennzeichen klassischen Managements! - unveränderliche konservative Prozesse! - Bürokratische Überladung! - große Controlling Abteilungen! - viele inoperablen Hierarchie-Schichten! - lange Produkt-Release Zyklen! - lange Reaktions-Zeiten
  23. 23. Historie Kennzeichen klassischen Managements! - unveränderliche konservative Prozesse! - Bürokratische Überladung! - große Controlling Abteilungen! - viele inoperablen Hierarchie-Schichten! - lange Produkt-Release Zyklen! - lange Reaktions-Zeiten
  24. 24. Manifesto for Agile Software Development DAS AGILE MANIFEST Februar 2001, Utah Extreme Programming, SCRUM, Dynamic System Development Method, Adaptive Software Development, Crystal, Feature-Driven Development, Pragmatic Programming, ... James Grenning Jim Highsmith Andrew Hunt Ron Jeffries Jon Kern Brian Marick Robert C. Martin Steve Mellor Ken Schwaber Jeff Sutherland Dave Thomas Kent Beck Mike Beedle Arie van Bennekum Alistair Cockburn Ward Cunningham Martin Fowler
  25. 25. Manifesto for Agile Software Development DAS AGILE MANIFEST Individuals and interactions over processes and tools Working software over comprehensive documentation Customer collaboration over contract negotiation Responding to change over following a plan Individuen und Interaktionen über Prozessen und Werkzeugen Funktionierende Software über umfassender Dokumentation Zusammenarbeit mit dem Kunden über Vertragsverhandlungen Reagieren auf Veränderung über dem Befolgen eines Plans
  26. 26. Die 12 Prinzipien des Agilen Manifests Unsere höchste Priorität ist es,
 den Kunden durch frühe und kontinuierliche Auslieferung
 wertvoller Software zufrieden zu stellen. ! Heisse Anforderungsänderungen selbst spät
 in der Entwicklung sind willkommen. ! Agile Prozesse nutzen Veränderungen
 zum Wettbewerbsvorteil des Kunden. ! Liefere funktionierende Software
 regelmäßig innerhalb weniger Wochen oder Monate und
 bevorzuge dabei die kürzere Zeitspanne.
  27. 27. Die 12 Prinzipien des Agilen Manifests Fachexperten und Entwickler müssen während 
 des Projektes täglich zusammenarbeiten.
 Errichte Projekte rund um motivierte Individuen.
 Gib ihnen das Umfeld und die Unterstützung, die sie benötigen
 und vertraue darauf, dass sie die Aufgabe erledigen. ! Die effizienteste und effektivste Methode, Informationen
 an und innerhalb eines Entwicklungsteams zu übermitteln,
 ist im Gespräch von Angesicht zu Angesicht.
  28. 28. Die 12 Prinzipien des Agilen Manifests Funktionierende Software ist das
 wichtigste Fortschrittsmaß. ! Agile Prozesse fördern nachhaltige Entwicklung.
 Die Auftraggeber, Entwickler und Benutzer sollten ein
 gleichmäßiges Tempo auf unbegrenzte Zeit halten können. ! Ständiges Augenmerk auf technische Exzellenz und
 gutes Design fördert Agilität.
  29. 29. Die 12 Prinzipien des Agilen Manifests Einfachheit -- die Kunst, die Menge nicht
 getaner Arbeit zu maximieren -- ist essenziell. ! Die besten Architekturen, Anforderungen und Entwürfe
 entstehen durch selbstorganisierte Teams. ! In regelmäßigen Abständen reflektiert das Team,
 wie es effektiver werden kann und passt sein
 Verhalten entsprechend an.
  30. 30. Agiles Management ! Continuous Innovation Product Adaptability Reduced Delivery Schedules People and Process Adaptability Reliable Results ! Agility is the ability to both create and respond to change in order to profit in a turbulent business environment. Agility is the ability to balance flexibility and stability (Highsmith 2002).
  31. 31. Agiles Management ! Innovatoren des Managements: Ricardo Semler, SEMCO Systems John Mackey, Whole Foods Market Bill Gore, W.L. Gore & Associates (GoreTex) ! Schlüssel-Faktoren für den Erfolg: SEMCO - Adaptive kontinuierliche Umstrukturierung Whole Foods Market - Filial-Autonomie und Regionsbezug W.L. Gore & Associates - Publicity driven projects !
  32. 32. Agiles Management Alles in einer Agilen Umgebung sollte der Philosophie folgen:! Starte schnell, schaffe etwas, bekomme Feedback, passe an!
  33. 33. Agiles Management Alles in einer Agilen Umgebung sollte der Philosophie folgen:! Starte schnell, schaffe etwas, bekomme Feedback, passe an! Frühzeitige inkrementelle Produktreife
  34. 34. Agiles Management Alles in einer Agilen Umgebung sollte der Philosophie folgen:! Starte schnell, schaffe etwas, bekomme Feedback, passe an! Frühzeitige inkrementelle Produktreife Frühzeitiger Rückfluss von Umsatz
  35. 35. Agiles Management Alles in einer Agilen Umgebung sollte der Philosophie folgen:! Starte schnell, schaffe etwas, bekomme Feedback, passe an! Frühzeitige inkrementelle Produktreife Frühzeitiger Rückfluss von Umsatz Frühzeitige Resonanz am Markt
  36. 36. Agile Teams Autonomie
 - das Team agiert selbstbestimmt! ! Disziplin
 - Einhaltung der selbstauferlegten Regeln! ! Verantwortung
 - Das „Chicken-Pig“-Business! ! Egalität
 - Jedes Team-Mitglied ist gleichberechtigt

  37. 37. Tools, Methoden, Frameworks - Extreme Programming - Lean Development - Kanban - Scrum
  38. 38. Tools, Methoden, Frameworks Extreme Programming Kommunikation im Vordergrund Anforderungen wachsen mit dem Produkt Prioritäten können sich ändern Kosten schwer abschätzbar Starres Regelwerk Ausführliche Analysen vorab nötig: - Risiko-Analyse - Nutzen-Analyse - Marketing-Analyse
  39. 39. Tools, Methoden, Frameworks Lean Development 1. Wert: Spezifiziere präzise den Wert deines Produktes! 2. Wertstrom: Erkenne den Wertstrom! 3. Flow: Erzeuge einen Wertstromfluss ohne Unterbrechungen! 4. Pull: Lasse den Kunden den Takt der Bearbeitung bestimmen! 5. Perfektion: Verbessere die Dinge kontinuierlich Inkrementelles Weglassen von Unnötigem
  40. 40. Tools, Methoden, Frameworks Kanban Reglementierung paralleler Arbeit! Erhöhung der Task-Fertigstellungsgeschwindigkeit ! Auslastungsreduzierung der Entwickler! Task-Fokussierung • • • • • Visualisiere den Fluss der Arbeit! Begrenze die Menge angefangener Arbeit! Miss und steuere den Fluss! Mache die Regeln für den Prozess explizit! Verwende Modelle, um Chancen für kollaborative Verbesserungen zu erkennen
  41. 41. Tools, Methoden, Frameworks Scrum
  42. 42. Tools, Methoden, Frameworks Scrum Scrum Team Product Owner Scrum Master
  43. 43. Tools, Methoden, Frameworks Scrum Estimation Meeting ! Sprint Planning I+II ! Sprint ! Daily Scrum ! Review ! Retrospective ! ! 4-8 Stunden ! jeweils 4 Stunden ! 2 - 6 Wochen ! 15 Minuten ! bis zu 4 Stunden ! lang es dauert
  44. 44. Tools, Methoden, Frameworks Scrum User Stories - definierte Syntax; klarer Inhalt ! Story Points - Konvention; unvergleichbare Einheit ! Scrum Backlog - unvollständig; umpriorisierbar ! Sprint Backlog - vollständig; umsetzbar ! Impediments - unlösbar; von aussen einfallend
  45. 45. Tools, Methoden, Frameworks Scrum
  46. 46. Kontakt Alexander Wenzel ! freshcells system engineering GmbH ! wenzel@freshcells.de

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