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Ausschuss für Wirtschafts- und Währungspolitik
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Weltwirtschaftliches Umfeld (USA)
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Weltwirtschaftliches Umfeld (Schwellenländer)
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Weltwirtschaftliches Umfeld
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Konjunktur im Euro-Raum
n  Rezession im Frühjahr 2013 beendet
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n  Geldpolitik der „ruhigen Hand“
n  Zinsänderung (Erhöhung) erst ...
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Konjunktur in Deutschland (1)
n  Kräftige Erholung im 2. Quartal 2013 über-
zeichnet
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Konjunktur in Deutschland (2)
n  Arbeitslosigkeit: 2014 niedrigster Stand seit
1991
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Konjunktur in Deutschland (3)
n  Verbraucherpreisentwicklung bleibt auch
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Europäische Staatsschuldenkrise (1)
n  Leistungsbilanzdefizit mehrerer Peripheriestaate...
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Europäische Staatsschuldenkrise (2)
Eckpunkte
für den
weiteren
Weg
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Investitionen in Deutschland (1)
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BdB-Umfrage “Konjunktur und Wirtschaftspolitik“

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Erhoben vom Ausschuss für Wirtschafts- und Währungspolitik des Bundesverbandes deutscher Banken. Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage unter den Mitgliedern des Ausschusses. Mehr Infos: http://bankenverband.de/presse/presse-infos/konjunkturprognose-der-privaten-banken-deutsche-wirtschaft-waechst-naechstes-jahr-wieder-staerker-2013-handlungsbedarf-bei-den-investitionen

Veröffentlicht in: Wirtschaft & Finanzen
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BdB-Umfrage “Konjunktur und Wirtschaftspolitik“

  1. 1. Ergebnisse der Umfrage „Konjunktur und Wirtschaftspolitik“ Ausschuss für Wirtschafts- und Währungspolitik des Bundesverbandes deutscher Banken Berlin 18. September 2013
  2. 2. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Ausschuss für Wirtschafts- und Währungspolitik Stefan Schilbe Chefvolkswirt, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf - Vorsitzender - Dr. Marco Bargel Chefinvestmentstratege, Deutsche Postbank AG, Bonn Dr. Elga Bartsch Chefvolkswirtin Europa, Morgan Stanley UK Group, London Dr. Jan Bottermann Chefvolkswirt, NATIONAL-BANK AG, Essen Carsten Brzeski Chefvolkswirt, ING-DiBa AG, Frankfurt am Main Dr. Kurt Demmer Chefvolkswirt, IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf Carsten Klude Chefvolkswirt, M.M.Warburg & CO KGaA, Hamburg Dr. Jörg Krämer Chefvolkswirt, Commerzbank AG, Frankfurt am Main Dr. Martin Moryson Chefvolkswirt, Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA, Köln Dr. Andreas Rees Chefvolkswirt Deutschland, UniCredit Bank AG, München Dr. Holger Schmieding Chefvolkswirt, Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Hamburg Stefan Schneider Chief International Economist, Deutsche Bank Gruppe, Frankfurt am Main Dr. Dirk Schumacher Chefvolkswirt Deutschland, Goldman Sachs AG, Frankfurt am Main Geschäftsführung: Dr. Hans-Joachim Massenberg Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesverband deutscher Banken, Berlin Dr. Gabriele Spieker Bereichsleiterin Wirtschaftspolitik und Internationale Beziehungen, Bundesverband deutscher Banken, Berlin
  3. 3. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Weltwirtschaftliches Umfeld (USA) n  Erholung setzt sich fort n  Fortschritte bei strukturellen Anpassungen: - private Verschuldung reduziert - Bilanzsanierung im Bankensektor - Wettbewerbsfähigkeit der Industrie steigt - Trendwende am Immobilienmarkt n  Wachstum 2014 mit 3 % etwas über der Potenzialrate n  „Tapering“ beginnt 2013, Leitzinserhöhung nicht vor 2015 n  Kapitalmarktzinsen: bereits viel der geld- politischen Wende vorweggenommen n  Steile Zinsstrukturkurve wird weiteren Zins- anstieg begrenzen è Rendite 10-jähriger Bonds etwas unter 3,5 %
  4. 4. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Weltwirtschaftliches Umfeld (Schwellenländer) n  Wechselkurse einiger Schwellenländer zuletzt stark unter Druck n  Flächenbrand wie im Zuge der Asienkrise aber sehr unwahrscheinlich: - meisten Länder heute besser aufgestellt (Devisenreserven, stabilere Leistungs- bilanz) - größere Wechselkursflexibilität - Wirtschaft noch auf Expansionskurs n  Zudem: wirtschaftliches Schwergewicht China mit klaren Stabilisierungssignalen n  Dennoch: langsameres Wachstum wird längere Zeit anhalten è stellt gewisse „Normalisierung“ dar
  5. 5. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Weltwirtschaftliches Umfeld n  Akzentverschiebung zugunsten der Industrieländer n  Konjunkturelle Belebung der USA strahlt erfahrungsgemäß stark auf andere Industrieländer aus è sollte auch Kon- junktur in den Schwellenländern stützen
  6. 6. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Konjunktur im Euro-Raum n  Rezession im Frühjahr 2013 beendet n  Weitere Erholung in Trippelschritten n  Peripheriestaaten kommen nur sehr langsam aus der Rezession heraus n  Wirtschaft wird durch sehr hohe Arbeits- losigkeit stark gebremst n  Wachstum auch 2014 noch zu gering, um Arbeitslosigkeit nennenswert abzubauen
  7. 7. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Geldpolitik der EZB n  Geldpolitik der „ruhigen Hand“ n  Zinsänderung (Erhöhung) erst 2015 n  Auch keine neuen unkonventionellen Maß- nahmen n  Preisentwicklung unter Kontrolle - hohe Arbeitslosigkeit und freie Produktions- kapazitäten - langsame Entwicklung der nachfragewirk- samen Geldmenge (schwache Kreditex- pansion)
  8. 8. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Konjunktur in Deutschland (1) n  Kräftige Erholung im 2. Quartal 2013 über- zeichnet n  Frühindikatoren sprechen für Fortsetzung der Erholung n  2014: Wachstum etwas über der Potenzialrate n  Privater Konsum als tragende Säule n  Profitiert von: - robuster Arbeitsmarktentwicklung - steigenden Einkommen - niedriger Inflationsrate - extrem expansiver Geldpolitik
  9. 9. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Konjunktur in Deutschland (2) n  Arbeitslosigkeit: 2014 niedrigster Stand seit 1991 n  Zahl der Arbeitslosen wird sich dann gegen- über dem Höchststand im Jahre 2005 fast halbiert haben n  Neue historische Beschäftigungsrekorde n  2005 bis 2014: Zahl der Erwerbstätigen im Inland steigt um mehr als 3 Millionen (8 %)
  10. 10. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Konjunktur in Deutschland (3) n  Verbraucherpreisentwicklung bleibt auch in Deutschland moderat n  Ausrüstungsinvestitionen bis Frühjahr 2013 sechs Quartale in Folge gesunken (saison- bereinigt ggü. Vorperiode) n  Hintergrund: starke Verunsicherung über Fortbestand der Währungsunion n  Doch auch Prognosen für 2014 sind verhalten
  11. 11. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Europäische Staatsschuldenkrise (1) n  Leistungsbilanzdefizit mehrerer Peripheriestaaten deutlich gesunken n  Günstigere Entwicklung bei den Lohnstückkosten in einigen Krisenstaaten n  Anleihespreads haben sich zurückgebildet n  Target2-Salden sind gesunken (Kapitalflucht gestoppt, Kapitalflüsse teilweise wieder umgekehrt)
  12. 12. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Europäische Staatsschuldenkrise (2) Eckpunkte für den weiteren Weg n  Reformen in den Euro-Staaten mit Nachdruck vorantreiben è Wirtschaftswachstum lässt sich nicht auf Knopfdruck erzeugen n  Reformnotwendigkeiten müssen von der heimischen Politik in den betroffenen Ländern klar und offensiv kommuniziert werden è dieser Aspekt wurde bislang sträflich vernachlässigt n  Finanzpolitik muss glaubhafte Zeichen setzen, dass in Zukunft solide Staatsfinanzen angestrebt werden è Verdacht des „weiter so“ muss ausgeräumt werden n  Weiterentwicklung der Währungsunion: klare Entscheidungen über die künftige Richtung è Haftung und Verantwortung müssen in einer Hand liegen n  Entwicklung im vergangenen Jahr hat massive Ansteckungseffekte verdeutlicht (u. a. Kapitalflucht und Auswirkungen auf die Wirtschafts- entwicklung auch in den Kernländern) n  Es gibt keinen einfachen „Befreiungsschlag“ n  Krisenbewältigung braucht Zeit und wird Europa noch längere Zeit beschäftigen Rück- blick
  13. 13. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Investitionen in Deutschland (1) n  Schwache Entwicklung in den letzten beiden Dekaden (gilt für öffentliche und private Investitionen) n  Deutschland ist mit seinem Kapitalstock nicht gut vorbereitet auf: - demographischen Wandel - Sicherung der hohen internationalen Wettbewerbsfähigkeit
  14. 14. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Investitionen in Deutschland (2) Thema muss größte Aufmerksamkeit erhalten Umfassende Kärrnerarbeit statt großvolumige Programme n  Wettbewerbsfähigkeit und gute Arbeitsmarktentwicklung längerfristig nur mit Investitionen und Innovationen zu halten n  Abfederung des demographischen Wandels è in „guten“ Zeiten Kapitalstock aufbauen n  Investitionsbelebung zur Stärkung der Inlandsnachfrage mittelfristig über- zeugender als kräftige Lohnerhöhungen n  Ausrufen eines großvolumigen Investitionsprogramms wenig sinnvoll n  Stattdessen Kärrnerarbeit nötig: - günstige Rahmenbedingungen für private Investitionen - bei den Staatsausgaben „Vorfahrtsregelung“ zugunsten öffentlicher Investitionen und vorteilhafter Investitionsbedingungen - für Infrastrukturinvestitionen verstärkt um privates Kapital werben (Public Private Partnership) - Effizienzprüfung bei den Staatsausgaben
  15. 15. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Bundesverband deutscher Banken Ausschuss für Wirtschafts- und Währungspolitik

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