XBRL Deutschland e.V.
Digitaler Finanzbericht
Initiative der Finanzwirtschaft zur elektronischen Bilanzabgabe durch Kredit...
Digitaler Finanzbericht – offene Initiative zur Digitalisierung des § 18
KWG-Prozesses
Initiiert durch deutsche Kreditinst...
Die Beseitigung des Medienbruches ist wesentliches Projektziel
Ausgangslage: Banken und Sparkassen erhalten die Abschlüsse...
Projektbeteiligte
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Aktueller Projektstand – fachlicher Basisprozess
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2016_07_projekt-digitaler_finanzbericht

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Banken und Sparkassen sind gesetzlich verpflichtet, sich über die wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Kreditnehmer informiert zu halten. Firmenkunden, die einen Kredit aufnehmen wollen oder aufgenommen haben, müssen deshalb ihren Jahresabschluss bei ihrer Bank oder Sparkasse einreichen, die den Abschluss analysiert und der Kreditwürdigkeitsprüfung zugrunde legt.
Unter der Bezeichnung „Digitaler Finanzbericht“ steht alsbald ein Verfahren zur direkten elektronischen Übermittlung der Abschlussdaten an die Bank bzw. Sparkasse zur Verfügung. Dieses Verfahren basiert auf der XBRL-Taxonomie. Nach den erfolgreich umgesetzten XBRL-Anwendungen „Elektronische Einreichung von Jahresabschlüssen beim Bundesanzeiger“ und „E-Bilanz“ ist der Digitale Finanzbericht ein weiteres Projekt, mit dem die Vorzüge des Reporting-Standards XBRL in großem Umfang genutzt werden. Da inzwischen praktisch alle bilanzierenden Unternehmen in Deutschland dafür gerüstet sind, ihre Jahresabschlüsse (auch) im XBRL-Format darzustellen, bringt der Digitale Finanzbericht insoweit für die Unternehmen als Kreditkunden keine weiteren technisch-organisatorischen Anforderungen mit sich. Vielmehr werden die bereits erfolgten Investitionen in die XBRL-Technik ein weiteres Mal genutzt, und auch die erforderliche technische Infrastruktur ist bereits weitgehend vorhanden.
Das Verfahren bringt für alle Beteiligten zahlreiche Vorteile und Synergieeffekte.

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2016_07_projekt-digitaler_finanzbericht

  1. 1. XBRL Deutschland e.V. Digitaler Finanzbericht Initiative der Finanzwirtschaft zur elektronischen Bilanzabgabe durch Kreditnehmer im Rahmen des digitalen Wandels der deutschen Wirtschaft - Die Initiative wird im Rahmen der Digitalen Agenda der Bundesregierung unterstützt -
  2. 2. Digitaler Finanzbericht – offene Initiative zur Digitalisierung des § 18 KWG-Prozesses Initiiert durch deutsche Kreditinstitute sind alle Mitwirkenden im Offenlegungsprozess, wie Organisationen der Kreditnehmer, wirtschaftlicher Berater, IT-Dienstleister u.w. eingeladen, um am Projekt mitzuwirken. Ziel und Nutzen im Offenlegungsprozess  Schnellere Entscheidungen  Einheitliche, effiziente Prozesse ohne Medienbruch  Mehr Transparenz im Offenlegungsprozess  Zeit- und Kostenersparnis für alle Beteiligten Unveränderte Rahmenbedingungen  Der Kunde entscheidet wie bisher welche Bank oder Sparkasse seine Unterlagen erhält.  Die Bank oder Sparkasse erhält die gleichen Informationen wie bisher.  Alle gesetzlichen und vertraglichen Verschwiegenheitspflichten für Steuerberater, Banken und Sparkassen gelten unverändert weiter.  Die Verarbeitung der Daten bei Steuerberater, Banken und Sparkassen erfolgt auch weiterhin unter genauester Einhaltung aller Vorschriften zu Datenschutz und Datensicherheit. 2
  3. 3. Die Beseitigung des Medienbruches ist wesentliches Projektziel Ausgangslage: Banken und Sparkassen erhalten die Abschlüsse "analog" (Papier, PDF o.ä.) Die Erzeugung und Wiedererfassung von Abschlüssen ist kostenintensiv und fehleranfällig Zielbild: "Digitalisierung" der Bilanzabgabe durch Kunden (bzw. Steuerberater/WP) an die Banken und Sparkassen mittels XBRL und eines einheitlichen Datenübertragungsstandards  Entfall der kostenintensiven, manuellen Erfassung von Jahresabschlüssen HausbankSteuerberater / Wirtschaftsprüfer Erzeugung Digitale AnalyseDigitale Erstellung Medienbruch Hausbank Wiedererfassung Steuerberater / Wirtschaftsprüfer Voraussetzung: Kooperation der Kunden und der Steuerberater/WP  Kunden: Ansprache über Imagekampagne  Steuerberater/WP: Rechtliche Gleichbehandlung analoger und digitaler Abschlussübertragung (Haftung) 3 Sichere Übertragung Digitaler Finanzbericht Digitale AnalyseDigitale Erstellung Ausdruck Verteilung Manuelle Erfassung Jahresabschluss
  4. 4. Projektbeteiligte 4 • ABZ Reporting GmbH • AC CHRISTES & PARTNER GmbH • ADDISON Software und Service GmbH • Agenda Informationssysteme GmbH • AlphaCarina Software GmbH • AMANA Consulting GmbH • AUDICON GmbH • Bayerisches Landesamt für Steuern • bbv-Computerdienst GmbH • BearingPoint GmbH • bhf-Bank • Bundesanzeiger Verlag GmbH • Bundessteuerberaterkammer • Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken • Bundesverband deutscher Banken • Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands • Cofinpro AG • Commerzbank AG • CredaRate Solutions GmbH • Creditreform-Rating • cundus AG • DATEV eG • Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Deutsche Bank AG • Deutsche Bundesbank • Deutscher Industrie- und Handelskammertag • Deutsche Kreditbank AG • Deutsche Postbank AG • Deutscher Sparkassen- und Giroverband • Deutscher Sparkassen Verlag GmbH • Deutscher Steuerberaterverband e.V. • Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.V. • diSCIS GmbH • DZ BANK AG • Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • eurodata AG, Saarbrücken • Fiducia & GAD IT AG • Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (vertreten durch das Rechenzentrum), Düsseldorf • Fraunhofer Institut Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS), Sankt Augustin • fwsb GmbH • Global Format GmbH & Co. KG • HZD Hessen • IKB Deutsche Industriebank AG • Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V • KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Lendico Global Services GmbH • Oberfinanzdirektion NRW • Oldenburgische LB AG • PPA Gesellschaft für Finanzanalyse und Benchmarks GmbH • PriceWaterhouseCoopers AG • Rödl & Partner GmbH • S&N AG netBank solutions • SCHUFA Holding AG • Schwäbisch Hall Kreditservice AG • S-Servicepartner GmbH • SüdFactoring GmbH, • SüdLeasing GmbH • Technische Universität Bergakademie Freiberg • Technische Universität Dresden • Unicredit Bank AG • Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg, Mercator School of Management, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, • Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Rechnungs- und Prüfungswesen • Universität Trier, Professur für Betriebswirtschaftslehre • Volksbank RheinAhrEifel eG • VR Leasing AG • Volkswagen Financial Services AG • Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln • XBRL Deutschland e.V.
  5. 5. Umfang des Projektes: (gemäß Beschluß vom 28.03.2014) Etablierung eines elektronischen Übertragungsprozesses für Finanzinformationen. Derart übermittelte Datensätze, insbesondere digitale Jahresabschlüsse, müssen für sich stehend geeignet sein, den rechtlichen Anforderungen – vor allem von § 18 KWG – an Banken und Sparkassen zu genügen. Der Projektauftrag umfasst den gesamten Bogen, von der Schaffung der fachlichen Grundlagen bis zur Marktvorbereitung Die erste Leistungsstufe konzentriert sich auf  Abschlüsse nach HGB und Steuerrecht (auch Vorläufige und Zwischenabschlüsse)  Einnahmenüberschussrechnung  ca. 90 %¹ der deutschen Unternehmen verwenden diese Abschlußformen Weitere Leistungsstufen sind vorgesehen für  BWA  IFRS  Rückkanalnutzung  und ggf. weitere Themen ¹ Gemäß Portfolio der HVB (Projektleitung) Durch Verwendung von Lösungsteilen aus der steuerlichen E-Bilanz wird der Aufwand reduziert so sind schon realisiert:  ein genormtes, DV-verarbeitbares Berichtsformat (Taxonomie in XBRL)  Basisfunktionalitäten in vielen Buchhaltungssoftwaren zur Erzeugung von XBRL-Dateien 5
  6. 6. Schaffung eines gemeinsamen elektronischen Formulars und Übertragungsverfahrens für Finanzdaten Basis: XBRL Format  XBRL steht für "eXtensible Business Reporting Language"  XML-basierte Technologie zum elektronischen Austausch und Reporting von Finanzinformationen, insb. Bilanz- und GuV-Daten und Anhangsinformationen  Von der Wirtschaft entwickelter Standard - offen und frei verfügbar national und international etabliert Weiterentwicklung für deutsche Rechnungslegungsstandards durch den XBRL Deutschland e.V.  Auch die E-Bilanz der Finanzbehörden basiert auf der HGB-Taxonomie des XBRL Deutschland e.V.  Organisatorische Basis: Arbeitsgemeinschaft „XBRL im Prozess der Kreditwürdigkeits- beurteilung“  Forum für die Zusammenarbeit aller Betroffenen (Banken, StB, IT) 6
  7. 7. Organisatorische Basis des Projektes bildet die AG 'XBRL im Rahmen der Kreditwürdigkeitsprüfung' AG 'XBRL im Rahmen der Kreditwürdigkeitsprüfung' Projektleitung / Fachlicher Basisprozeß MarktvorbereitungTechnische Spezifikation Project OfficeReview-Teilnehmer Methodische Spezifikation Das Projekt wird innerhalb des XBRL Deutschland e.V im Rahmen regelmäßiger Treffen und Workshops vorangetrieben. Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) unterstützt die Initiative und wirkt begleitend am Projekt mit. Friedrich Balk - DATEV eG Arne Kühmstädt – DSV-GruppeBeate Bauer – Fiducia & GAD IT eG Ullrich Müller-Kantor - HypoVereinsbank Jürgen Franke - HypoVereinsbank 7 Begleitet durch:
  8. 8. Aktueller Projektstand – fachlicher Basisprozess Commitment zu den wesentlichen Säulen des Digitalen Finanzberichts (Dezember 2015)  Seit Mitte 2015 wurde der fachliche Rahmen des Projekts in Workshops mit den Teilnehmern in einem Weißbuch definiert  Damit eine Umsetzungsgrundlage für Projektteilnehmer gegeben ist, erfolgte am 03.12.2015 eine Fixierung der wesentlichen Säulen  Verlässliche Grundausrichtung des Projekts für alle Beteiligten gegeben Nächster Schritt: Vorbereitung der Pilotierung 8
  9. 9. Die wesentlichen Säulen des Digitalen Finanzberichts (1) Anwendungs- bereich Container Datentiefe Form Maßgeblich- keit  Finale und vorläufige (Jahres-)Abschlüsse, die gem. den HGB-Vorgaben aufgestellt wurden; Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)  XBRL HGB-Taxonomie 6.0 und EÜR-Taxonomie 1.0  "Wie bisher"-Datentiefe: Übertragen werden dieselben Daten wie bisher auf Papier  Alle Abschlussdaten die als Werte vorhanden sind, werden als solche übertragen; initial Bilanz und GuV als Werte, Anhang und Lagebericht als Text (PDF)  Im Falle von Abweichungen von tatsächlich aufgestelltem Abschluss und elektronischer Übertragung hat die bildliche Kopie die Federführung vor der elektronischen Übertragung Umfang  Definition Abschluss: - strukturierter Jahresabschluss in elektronischer Form (In XBRL) und - eine bildliche Kopie des aufgestellten Abschlusses als PDF Säule Beschreibung 9
  10. 10. Säule Beschreibung Schnittstelle Sender Vertragliche Regelungen Haftung  Übertragungsverfahren basiert auf IFP-Webservice  Versendung wie beim analogen Prozess durch den Kunden; alternativ auch durch Steuerberater/Wirtschaftsprüfer Alle notwendigen Vereinbarungen werden als einseitige Erklärungen geregelt:  Verbindlichkeitserklärung: Kunde  Konformitätserklärung: IT-Teilnehmer  Haftungsklarstellungserklärung: Banken und Sparkassen Übermittlung  Direkte Kunden-Bank-Beziehung: Keine 'man in the middle'-Lösung  Die Haftungsverhältnisse bleiben gegenüber dem analogen Prozess unverändert. Die Haftungsklarstellungserklärung der Banken ist notwendig, um mögliche Haftungsrisiken für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer auszuschließen. Die wesentlichen Säulen des Digitalen Finanzberichts (2) 10
  11. 11. Aktueller Projektstand: Technische und Methodische Spezifikation Methodische Spezifikation: abgeschlossen  Anforderungen der Banken für die Kreditwürdigkeitsprüfung wurden vom XBRL e.V. umgesetzt und in Taxonomie 6.0 und EÜR 1.0 veröffentlicht 11 Technische Spezifikation  Technische Konzeption ist abgeschlossen Nächster Schritt: Bereitstellung der Testumgebung
  12. 12. Aktueller Projektstand: Marktvorbereitung Produktname: Digitaler Finanzbericht:  Das Projekt entwickelt den „Digitalen Finanzbericht“ zur Digitalisierung der Bilanzabgabe durch Kunden an Banken und Sparkassen 12 Briefing für Kommunikationsmaßnehmen abgeschlossen  Zielgruppenorientierte Terminologie und Nutzendarstellung  Pressetext und FaQ  Inhalte für Webseiten  Banken und Sparkassen wurden informiert, in allen Bankengruppen hat die Umsetzung begonnen  192 Softwareanbieter für Bilanzierungslösungen wurden über die Einführung des Digitalen Finanzbericht informiert. Nächster Schritt: Vorbereitung der Pilotierung Information der relevanten Zielgruppen läuft

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