Neobiotastrategie
Basel Landschaft
20.06.2014 / Gregor Pfister
Inhalt
1. Eine kurze Einführung
2. Die Grundzüge der Strategie
3. Danksagung
2
1. Einführung / Einteilung
20.06.2014 3
Einteilung
4
Ausbreitung
5
Quelle: AWL ZH
Lineare Phase Exponentielle Phase Stabile Phase
capl@washjeff.edu Ernest von Rosen, www.amgmedia.com
6
Was sind Neophyten?
7
Was sind Neophyten?
Was sind invasive Neophyten?
Schäden an Bauwerken
Gesundheitliche Folgen
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Was sind invasive Neophyten?
Gesetzliche Grundlagen
Freisetzungsverordnung (FrSV), in Kraft seit 1. Okt. 2008
Art. 49: Die Kantone überwachen die Einha...
2. Die Strategie
Abwehr
Invasive Neobiota
breiten sich nicht
weiter aus und
werden wenn
möglich zurück-
gedrängt
11
Schutz...
Grundsätze der Umsetzung
Koordinationsstelle Sicherheitsinspektorat
– Koordination verschiedener Akteure bei Grenzüber-
sc...
Massnahmenplan (5 Jahresplan)
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Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 Jahr 4 Jahr 5
Information, Bewusstseinsbildung, Beobachtung, Qualitä...
Massnahmen
Prävention
– Information und Bewusstseinsbildung / Homepage Neobiota
– Anreize schaffen durch aufzeigen von Alt...
Massnahmen (2)
Bekämpfung:
Priorität 1: stark sensibel
− Flussufer die durch Erosion instabil werden
− Wichtige Bauwerke d...
Massnahmen (3)
Bekämpfung:
Priorität 2: sensibel
– Verjüngungsflächen im Wald wenn Naturverjüngung gefährdet
und Rückkehr ...
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Fachstellen /
Gemeinden /
NGO
Federführung
(fachübergreifend)
Gesundheitsschutz
Pflanzenschutz
Natur&Landschaft
Bodensc...
3. Danksagung Fachgruppe
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2014 06-18 neobiota strategie bl gregor pfister

  1. 1. Neobiotastrategie Basel Landschaft 20.06.2014 / Gregor Pfister
  2. 2. Inhalt 1. Eine kurze Einführung 2. Die Grundzüge der Strategie 3. Danksagung 2
  3. 3. 1. Einführung / Einteilung 20.06.2014 3
  4. 4. Einteilung 4
  5. 5. Ausbreitung 5 Quelle: AWL ZH Lineare Phase Exponentielle Phase Stabile Phase
  6. 6. capl@washjeff.edu Ernest von Rosen, www.amgmedia.com 6 Was sind Neophyten?
  7. 7. 7 Was sind Neophyten?
  8. 8. Was sind invasive Neophyten?
  9. 9. Schäden an Bauwerken Gesundheitliche Folgen 9 Was sind invasive Neophyten?
  10. 10. Gesetzliche Grundlagen Freisetzungsverordnung (FrSV), in Kraft seit 1. Okt. 2008 Art. 49: Die Kantone überwachen die Einhaltung der Sorgfaltspflicht beim Umgang mit gebietsfremden Organismen in der Umwelt. Art. 52 Abs. 1: Treten Organismen auf, die Menschen, Tiere oder die Umwelt schädigen oder die biologische Vielfalt oder deren nachhaltige Nutzung beeinträchtigen könnten, so ordnen die Kantone die erforderlichen Massnahmen zur Bekämpfung und, soweit erforderlich und sinnvoll, zur künftigen Verhinderung ihres Auftretens an. 10
  11. 11. 2. Die Strategie Abwehr Invasive Neobiota breiten sich nicht weiter aus und werden wenn möglich zurück- gedrängt 11 Schutz Empfindliche und besonders schützenswerte Standorte sind frei von invasiven Neobiota Vorsorge Keine Neuansiedlungen von invasiven Neobiota
  12. 12. Grundsätze der Umsetzung Koordinationsstelle Sicherheitsinspektorat – Koordination verschiedener Akteure bei Grenzüber- schreitenden Aktionen – Zentrale Meldestelle Steuerung und Qualitätssicherung – Kantonale Steuerungsgruppe Neobiota – Monitoring Einbezug lokaler Akteure – Um flächendeckende Wirkung zu erzielen – Koordination und fachliche Unterstützung durch Sicherheitsinspektorat 12
  13. 13. Massnahmenplan (5 Jahresplan) 13 Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 Jahr 4 Jahr 5 Information, Bewusstseinsbildung, Beobachtung, Qualitätssicherung Bekämpfungsaktionen Handel, Verschleppung, Rechtsgrundlagen
  14. 14. Massnahmen Prävention – Information und Bewusstseinsbildung / Homepage Neobiota – Anreize schaffen durch aufzeigen von Alternativen – Alternative Gesetzesgrundlagen anpassen Monitoring – Beobachtung – Qualitätssicherung / Erfolgskontrolle – Neobiotakataster / Meldewesen Koordination – Austausch und Zusammenarbeit – Bund und Kanton – Kanton und Gemeinden – Gemeinden und Private 14
  15. 15. Massnahmen (2) Bekämpfung: Priorität 1: stark sensibel − Flussufer die durch Erosion instabil werden − Wichtige Bauwerke die unter invasiven Organismen Schaden nehmen − Öffentliche Plätze (z.B. Parks, Kinderspielplätze) mit gesundheitsgefährdenden Neophyten − Naturschutzgebiete, Schutz der Artenvielfalt − Ausbreitungsherde wie Deponien, Abbau- und Wiederauffüllungsstandorte − Verkehrsinfrastruktur − Verjüngungsflächen im Wald wenn Naturverjüngung gefährdet 15
  16. 16. Massnahmen (3) Bekämpfung: Priorität 2: sensibel – Verjüngungsflächen im Wald wenn Naturverjüngung gefährdet und Rückkehr der Neophyten sehr wahrscheinlich – Ökologische Ausgleichsflächen für Ansaat und Pflege Priorität 3: wenig sensibel – Orte ohne ökologischen und ökonomischen Nutzen – Gesundheit der Bevölkerung nicht gefährdet 16
  17. 17. 17 Fachstellen / Gemeinden / NGO Federführung (fachübergreifend) Gesundheitsschutz Pflanzenschutz Natur&Landschaft Bodenschutz Gewässerschutz Wald Landwirtschaft Tierschutz,Jagd, Fischerei Infrastruktur/ Bauten Sicherheitsinspektorat Amt für Raumplanung/NL Tiefbauamt Wasserbau Tiefbauamt Strassen Hochbauamt A Umwelt & Energie/Boden A Umwelt & Energie Oberflächengewässer Amt für Wald Forstbetriebe Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain Kantonsarzt Veterinär-, Jagd-, Fischereiwesen Gemeinden Nichtregierungsorganisationen Private Koordination Zuständige Fachstellen In Ausübung der Fachverantwortung mit betroffen
  18. 18. 3. Danksagung Fachgruppe 18

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