Futterwert: Selbstverständlichkeit oder Verdienst des Landwirtes?

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Futterwert: Selbstverständlichkeit oder Verdienst des Landwirtes?

  1. 1. Kühe & Chancen Kühe machen´s möglich
  2. 2. Futterwert Selbstverständlichkeit oder Verdienst des Landwirtes? Léon Šebek WUR Livestock Research BLGG AgroXpertus Expertentage Ein neuer Blick auf Silagequalität 2., 3., und 4. Juli 2014
  3. 3. Inhalt Was ist das Project “Koeien&Kansen”? Futterwert und Milchproduktion Pansenfermentation und Futterwert Praxisbeispiel: Versuchsbetrieb “De Marke” Fragen und Diskussion
  4. 4. Was ist das Projekt “Koeien & Kansen”?
  5. 5. Funktion “Koeien & Kansen” für die Regierung: Gestaltung effektiver (Umwelt)politik für den Milchsektor: Gestaltung passabler (Umwelt)politik erkunden Wirkung und Folgen von Umweltpolitik  minimal 3 Jahre im Voraus  plausibel machen und mit Daten untermauern alternative Maßnahmen vorschlagen Demonstrationsobjekte anbieten Sektor, Regierung und Gesellschaft informieren
  6. 6. Politik Sektor Steuerung Melkviehsektor Belang Den Haag Was bedeutet geplante Steuerung für die agrarpolitischen Ziele (EU)? Belang Milchviehhalter Was bedeutet geplante Steuerung für das Betriebsmanagement? Gesellschaftliche Verantwortung: - Umwelt - Sicherheit und Qualität Lebensmittel - Tierwohlsein - wirtschaftliche Nachhaltigkeit - Arbeitsbedingungen
  7. 7. Teilnehmer 1 Versuchsbetrieb 16 Betriebe aus der Praxis 2 Forschungsinstitute 4 Beratungsorganisationen, 12 Berater Finanzierung: 50% Regierung; 50% Sektor
  8. 8. Teilnehmer 2010-2014 DM Lehm Moor Sand Löss
  9. 9. Futterwert und Milchproduktion
  10. 10. Aufnahme Futterwert Unterhalt Futterwert und Milchproduktion Futterwert Futtermittel Futterwert Grundfutter Laboranalyse
  11. 11. Futterwert und Milchproduktion Austausch normale Grassilage gegen Silage aus Naturschutzgras 32 32 33 33 34 34 35 35 36 kgFPCMperdag 0 17 33 50 % vervanging verw acht gemeten Van Duinkerken e.a., 2005
  12. 12. Pansenfermentation und Futterwert
  13. 13. Pansen verdaut den Großteil des Futters vor allem für Grundfutterverdauung verantwortlich entscheidend für gute Verdauung der gesamten Ration optimale Pansenfunktion für eine gute Ausnutzung der Ration Pansenfermentation und Futterwert
  14. 14. Futterwert muss man sich verdienen
  15. 15. Fermentation im Pansen Organische Substanz Mikro- organismen FFS Futteraufnahme Pansen 1. Chemische Zusammensetzung & Abbaumerkmale 2. mikrobielles Wachstum (Effizienz) 3. Typ flücht. Fettsäure (Substrattyp, pH-Wert) Dünndarm Ausstrom Absorption
  16. 16. Feststellen der Abbaumerkmalen
  17. 17. Ration nach dem Protokoll des CVB Grundbedingungen für eine konstante Pansenumgebung:  Tiere mit minimal 15 kg FPCM pro Tag  konstante Ration ab 2 Wochen vor Versuchsbeginn  Anteil Grundfutter zwischen 40% und 70%  Grassilage und Maisilage ca. 1:1 auf TS-Basis  Zucker + unbeständige Stärke 145-185 g/kg TS  Kraftfutter in 6 Portionen über den Tag verteilt  Grundfutter in 2 gleichen Portionen pro Tag
  18. 18. Pansenfermentation: Ergebnis von… Zusammenstellung der Ration TS-Aufnahme Wasservolumen pH-Wert Effizienz des mikrobiellen Wachstums Zusammenstellung der Mikroorganismen Recycling Harnstoff-N aus dem Blut in den Pansen ........
  19. 19. Pansen: verschiedene Reaktionen A. Bannink, AFST, 2012
  20. 20. Funktionieren des Pansens  Modell Bannink und Dijkstra (2005 und 2006)  dynamisch-mechanistisches Model, das das Funktionieren des Pansens simuliert  berücksichtigt die Dynamik der verschiedenen Panseneigenschaften  Schätzung der Milchproduktion basierend auf Energie, Eiweiß und Glukose
  21. 21. Praxisbeispiel “De Marke”
  22. 22. Erfahrungen “De Marke”
  23. 23. langsamer Abbau Grassilage
  24. 24. schneller Abbau Maisstärke (pH niedrig)
  25. 25. Fazit langsame Grassilage ist an sich kein Problem Aber ....Kombination mit niedrigem pH-Wert (viel und schnelle Stärke) ungünstig
  26. 26. Probleme in der Praxis? Stakeholder-Treffen bei “De Marke” Forschung Veredelungsbetriebe Agrarlabor Problem wurde von allen erkannt Erwartung, dass es öfter vorkommen wird Kontrollieren ist wichtig
  27. 27. Wie kontrollieren? für stabile (standardisierte) Pansenumgebung sorgen CVB Protokoll durchschnittliches Grundfutter keine große Mengen Kraftfutter/Nebenprodukte Futtermittel kombinieren Ist Pansen auf Stärkeverdauung eingestellt? ... Füttern Sie leicht abbaubare NDF.
  28. 28. Fermentation im Pansen Organische Substanz Mikro- organismen FFS Futteraufnahme Pansen 1. Chemische Zusammensetzung & Abbaumerkmale 2. Mikrobielles Wachstum (Effizienz) 3. Type flücht. Fettsäure (Substrat ype, pH-Wert) Dünndarm Ausstrom Absorption

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