LEBEN UND ARBEITEN IM 
AUSLAND NOVEMBER 2014 
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EXPATRIATES 
DÄNEMARK: EIN WENIG 
„HYGGE“ MUSS SEIN 
Warum Dänen so glück...
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INTERN 
3 Die passende Auslands-versicherung 
finden 
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INTERVIEW 
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Seit wenigen Tagen ist eine neue Internetseite der BDAE 
GRUPPE online. Mit www.versichert-im-ausland.com fin-den 
Pers...
INTERVIEW 
„MANCHMAL SCHEITERT 
NICHT NUR DIE AUSLANDS-ENTSENDUNG, 
AUCH DIE EHE“ 
Constance Grunewald-Petschke, In-haberi...
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BDAE: Was kostet die Teilnahme am Programm? Ist der 
Nutzen dieses Coachings für Unternehmen bezifferbar? 
Grunewald-Pe...
RECHTLICHES 
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Andere Länder – andere 
Sitten! Das weiß jeder 
Reisende, der gerne abseits 
der Touristenhochburgen 
die ...
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BAHN- UND FLUGZEUGSTREIKS: DARAUF HABEN REISENDE ANSPRUCH 
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Man freut sich seit langem auf den wohlverdient...
RECHTLICHES 
REISEKOSTEN: IST EIN SNACK EINE VOLLWERTIGE MAHLZEIT? 
Künftig müssen Geschäftsreisende 
BONUSMEILEN DÜRFEN N...
EXPATRIATES 
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Tak for sidst! Det var hyggeligt! (=Danke für letztens. Das 
war gemütlich) - So oder ähnlich könnte der K...
EXPATRIATES 
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Mit der Kombination aus dem Bedürfnis nach Hygge sowie 
Bescheidenheit haben es die Dänen geschafft, sich...
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Noch ist Vietnam keine typische Expatriate-Destination – 
allein die Infrastruktur sowie Lebens- und Umweltbe-dingunge...
Nachdem der erste Versuch einer 
Niedrigpreis-Airline der russischen 
Fluglinie Aeroflot im August dieses Jah-res 
nach se...
Die österreichische Flug-gesellschaft 
Austrian 
Airlines hat zum 29. Okto-ber 
dieses Jahres erstmals 
die Flugroute von ...
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TERRORANSCHLÄGE WELTWEIT – DIE GEFÄHRLICHSTEN REGIONEN FÜR EXPATS 
Die Zahl der Todesfälle durch Terroranschl...
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Drei wichtige Faktoren maßgeblich für Terroranschläge 
Es gibt drei statistisch relevante Faktoren, die m...
VERMISCHTES 
BUCHTIPP: WIE SIE AMERIKANER BESSER VERSTEHEN 
Sich auf Englisch zu verständigen ist eine Sache, die Ame-rika...
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KOSTENLOSE BROSCHÜRE ZUM THEMA RENTE IM AUSLAND 
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Viele Menschen träumen davon, ihren Ruhestand im Aus-lan...
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NICARAGUA: BEZAHLUNG FÜR DEN MEDIZINISCHEN NOTFALL SICHERSTELLEN 
Aus Nicaragua gibt es Meldungen 
von Notfäll...
GESUNDHEIT 
EBOLA-VIRUS: WAS FLUGREISENDE BEACHTEN SOLLTEN 
Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentli-chen 
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WELTWEIT 
Die Dänen sprechen weltweit am besten Englisch. Fast 
genauso gut beherrschen nur noch die Niederländer 
und die...
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Nach einem Einbruch um rund fünf Prozent im Jahr 2009 
hat sich die Wirtschaft der VAE Schritt für Schritt e...
WELTWEIT 
STUDIENGEBÜHREN IN ENGLAND AM HÖCHSTEN 
Die Höhe von Studiengebühren, Studien-förderung 
und Studiendarlehen ist...
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Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" November 2014

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In der November-Ausgabe des BDAE-Newsletters "Leben und Arbeiten im Ausland" erfahren Interessierte unter anderem, wie unsere dänischen Nachbarn „ticken“ und weshalb diese die glücklichste Nation der Welt sind. Wer demnächst zufällig eine Reise nach Vietnam plant, kann sich mit Hilfe unseres kleinen Business-Knigges schon mal auf die wichtigsten Benimmregeln einstimmen. Personen, die gerne in die USA reisen oder häufig Kontakt zu US-Amerikanern haben, legen wir unseren Buchtipp „Slanguage – Amerikaner besser verstehen“ ans Herz.

Ebenfalls sehr empfehlenswert ist unser aktuelles Interview, in dem die Expat-Expertin Constance Grunewald-Petschke erläutert, wie sich insbesondere die Partner von Expats auf den Auslandseinsatz vorbereiten können. Darüber hinaus erfahren Sie, in welchen Ländern die Studiengebühren am höchsten sind und welche Nationen Englisch als Fremdsprache besonders gut beherrschen.

Wie immer haben wir überdies, interessante Gerichtsurteile zum Thema Ausland aufbereitet – ein aktuelles befasst sich beispielsweise mit der Frage, ob sich auch Touristen in islamischen Ländern an den Ramadan halten müssen.

Aktuelle und ältere Newsletter-Ausgaben sowie das kostenlose Newsletter-Abo finden Interessierte unter http://www.bdae-ev.de/news/newsletter/.

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  1. 1. LEBEN UND ARBEITEN IM AUSLAND NOVEMBER 2014 1 EXPATRIATES DÄNEMARK: EIN WENIG „HYGGE“ MUSS SEIN Warum Dänen so glücklich sind und Expats das Land lieben. RECHTLICHES BONUSMEILEN DÜRFEN NICHT AN DRITTE VERKAUFT WERDEN Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil entschieden. WELTWEIT TERRORANSCHLÄGE WELTWEIT Die aktuell gefährlichsten Regionen für Expats inklusive neuer Prognosen. AMIS VERSTEHEN © larsschiolborg - Fotolia.com
  2. 2. 2 INTERN 3 Die passende Auslands-versicherung finden 3 Live-Chat wieder online 3 Zahl des Monats INTERVIEW 4 „Manchmal scheitert nicht nur die Auslandsentsendung, sondern auch die Ehe“ RECHTLICHES EXPATRIATES AIRLINES 12 Pobeda 12 Washington Dulles International Airport 12 Air Serbia 13 Emirates 13 Austria Airlines 13 Airberlin VERMISCHTES WELTWEIT 9 Dänemark: Ein wenige „Hygge“ muss sein 11 Vietnam: Das Kollektiv geht vor 14 Terroranschläge weltweit – die ge-fährlichsten Regionen für Expats 16 Buchtipp: Wie Sie Amerikaner besser verstehen 17 Kostenlose Broschüre zum Thema Rente im Ausland 20 Dänen sprechen das beste Englisch 21 VAE: Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs 21Silicon Valley: Gründer werden nicht reich 22Studiengebühren in England am höchsten GESUNDHEIT 18 Nicaragua: Bezahlung für den me-dizinischen Notfall sicherstellen 18 Verbraucherschutz rät zu Auslands-krankenversicherung 19 Ebola-Virus: Was Flugreisende beachten sollten EDITORIAL 6 Ramadan: Gilt er auch für Touristen? 6 Flüge nach Antalya und Mallorca häufig verspätet 7 Bahn- und Flugzeugstreiks: Darauf haben Reisende Anspruch 8 Reisekosten: Ist ein Snack eine vollwertige Mahlzeit? 8 Bonusmeilen dürfen nicht an Dritte verkauft werden Liebe Leserin, Lieber Leser, diese Ausgabe des BDAE-Newsletters steht ganz im Zeichen Dänemarks. Das Volk der Dänen ist in der Tat sehr zu beneiden: So ist es einer internationalen Studie zu-folge nämlich das glücklichste der Welt. Eine weitere Erhebung ergab zudem, dass die dänischen Bürger noch dazu das beste Englisch sprechen (siehe Artikel Seite 20). Warum die Menschen im Land der Wikinger so happy sind und weshalb Dä-nemark auch bei Expats und Auswanderern sehr beliebt ist, beschreibt unsere Gastautorin Susan Salzbrenner ab der Seite 9. Neben Deutschlands nordischen Nachbar haben wir uns aber auch noch anderen lebenswerten Ländern gewidmet. So finden Sie etwa auf der Seite 11 unseren aktuellen Business-Knigge Viet-nam, in dem Sie die wichtigsten Benimmregeln für ein harmonisches Miteinander vor Ort studie-ren können. Die jungen Leser unter Ihnen, die sich vielleicht mit dem Gedanken tragen, im Ausland zu studieren, können sich in dem Beitrag auf der Seite 22 über die Studi-engebühren weltweit informieren. Weniger erfreulich, aber dennoch sehr hilfreich, ist die aktuelle Statistik über Terroranschläge weltweit (Seite 14). Dort erfahren Sie, welche Länder derzeit als besonders gefährlich gelten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und denken Sie immer daran: Der BDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland! Herzlichst, Ihr Andreas Opitz
  3. 3. 3 Seit wenigen Tagen ist eine neue Internetseite der BDAE GRUPPE online. Mit www.versichert-im-ausland.com fin-den Personen, die längerfristig ins Ausland gehen, jetzt noch schneller und zielgerichteter passende Auslandsversicherun-gen. Die Menüpunkte sind nach den Zielgruppen benannt, so dass Auswanderern, Weltenbummlern, Studenten und Ex-patriates mit einem Klick alle benötigten Informationen zu den Produkten gebündelt und strukturiert zur Verfügung ste-hen. Versichert-im-ausland.com soll vor allem einen ganzheitli-chen Überblick über die Versicherungsleistungen der BDAE GRUPPE bieten und sich zur führenden Plattform in diesem Segment entwickeln. Bessere Übersicht und mehr Nutzerfreundlichkeit Übersichtlich, kundenorientiert und in schlichtem Design – so präsentiert sich die neue Website der BDAE GRUPPE. Durch eine nutzerfreundliche Navigation und zahlreiche Teaser ge-langen die Besucher von www.versichert-im-ausland.com schnell und zielgerichtet zu den gewünschten Informationen. Unterstützt wird die Anwenderfreundlichkeit durch grafische Elemente sowie großzügige Fotos. Bereits auf der Startseite wird der Nutzer durch eine Slideshow über die einzelnen Pro-dukte informiert. Per Klick auf einen Slide gelangt er direkt zu der ausführlichen Unterseite. „Bei der Gestaltung der neuen Website war es uns wichtig, unseren Kunden auf den ersten Blick eine Übersicht über un-sere breite Produktpalette zu verschaffen und sie beim Ent-scheidungsprozess so gut wie möglich zu unterstützen. Wir denken, das ist uns mit www.versichert-im-ausland.com sehr gut gelungen“, so Geschäftsführerin Silvia Opitz. Neu: Responsive Design Bei der Entwicklung der neuen Internetpräsenz wurde von dem Entwicklerteam darauf geachtet, den heutigen techni-schen Anforderungen sowie der Mediennutzung gerecht zu werden. Die neue Webseite ist daher im so genannten „Re-sponsive Design“ gestaltet, das automatisch auf die jeweils verwendeten stationären und mobilen Endgeräte reagiert und die Darstellung demensprechend anpasst. So bleibt die Übersichtlichkeit auch bei Smartphones und Tablets gewähr-leistet. Webseite speziell für Mitgliedschaft Bereits vor zwei Jahren ist die BDAE GRUPPE mit einer eige-nen Webseite speziell für die Mitgliedschaft im Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) e.V. an den Start gegangen. Seitdem finden Deutsche, die einen Auslandsaufenthalt pla-nen oder bereits im Ausland leben, unter www.bdae-ev.de sämtliche Informationen rund um die Mitgliedschaftsleistun-gen des BDAE e.V.. Für die Zukunft sind weitere Internetseiten geplant. Ziel ist es, den Kunden über alle Tätigkeitsgebiete der BDAE GRUPPE spezifische Informationen zur Verfügung zu stellen. Bestehende und poten-zielle Privatkunden der BDAE GRUPPE haben ab so-fort wieder die Möglichkeit, mit den Versicherungsbera-tern der BDAE GRUPPE im Web zu chatten. Der ent-sprechende Chat-Button be-findet sich auf allen Seiten der BDAE Homepage im rechten Bildschirmbereich. Die Online-Unterhaltung ist für alle Personen, die Fragen an die Berater stellen, kos-tenlos. Aktuell ist die Funk-tion von Montag bis Freitag in der Regel zwischen 9 und 17 Uhr (MEZ) freigeschaltet. ZAHL DES MONATS Mehr als 330.000 Menschen beantragten im ersten Halbjahr 2014 Asyl in den Industrieländern. (Quelle: UN-Flüchtlingshilfs-werk UNHCR) INTERN DIE PASSENDE AUSLANDSVERSICHERUNG FINDEN LIVE-CHAT WIEDER ONLINE © natalipopova2011 - Fotolia.com
  4. 4. INTERVIEW „MANCHMAL SCHEITERT NICHT NUR DIE AUSLANDS-ENTSENDUNG, AUCH DIE EHE“ Constance Grunewald-Petschke, In-haberin einer erfolgreichen Agen-tur für Expats, ist selbst Expat-Partnerin und hat auf Basis ihrer persönlichen und beruflichen Erfahrungen ein E-Coachingprogramm speziell für die Partner von Entsandten entwickelt, das Unternehmen dabei hilft, die vorzeitige Abbruchquote von Auslandseinsätzen zu verringern. 4 BDAE: Im September ist Ihr E-Coaching- Programm www.How-To- Create-My-Life-Abroad.com gestartet, das speziell auf mitausreisende Partner von Expatriates zugeschnitten ist. Brauchen ExpatPartner denn wirklich eine andere Unterstützung als die Ex-pats selbst? Grunewald-Petschke: Unserer Er-fahrung nach ja! Laut einschlägiger Fachstudien scheitern mehr als die Hälfte aller Mitarbeiterentsendungen ins Ausland nämlich daran, dass der mitausreisende Partner unzufrieden ist. Ein Hauptgrund dafür ist, dass Expat- Partner völlig anderen Herausforderungen gegenüber ste-hen, als berufstätige Expats. Trotzdem ist die Unterstützung seitens der entsendenden Unternehmen noch immer eher auf die Bedürfnisse des entsandten Mitarbeiters zugeschnit-ten, als auf die der ganzen Familie. Und das obwohl eine Auslandsentsendung insbesondere für mitausreisende Part-ner häufig einen tiefen Einschnitt in die eigene Identität mit sich bringt. Da wäre beispiels-weise die Karriere der ExpatPartner, die im Ausland aufgrund schwieriger Bedingun-gen meist kaum wei-ter zu verfolgen ist. Viele ExpatPartner kämpfen darüber hin-aus mit ihrer veränder-ten sozialen Rolle. Wenn sie plötzlich von einer gut dotierten Sales-Managerin zur einkommenslosen „Trailing Spouse“ werden, zieht das praktisch immer einen Verlust an Bestätigung und Selbstbe-wusstsein mit sich. Weitere Gründe für die häufige Unzufriedenheit mitausrei-sender Partner sind zum Beispiel der Verlust des vertrauten sozialen Umfeldes oder auch der Kulturschock, der von den Mitausreisenden häufig sogar stärker erlebt wird, als von be-rufstätigen Expats. Fühlen sich ExpatPartner im neuen Um-feld unwohl, scheitert oftmals nicht nur die Auslandsent-sendung, sondern auch die Ehe beziehunsgsweise Beziehung des Paares. BDAE: Kennen Sie das und sind Ihnen dazu Statistiken be-kannt? Grunewald-Petschke: Definitiv! Ich habe selbst schon mehrere Fälle miterlebt, bei denen entweder die Auslands-entsendung oder aber die Partnerschaft letztlich gescheitert ist. Manchmal sogar beides. Eine Auslandsentsendung ver-langt von den entsandten Mitarbeitern zu Beginn meist längere Arbeitszeiten, mehr Engagement und jede Menge Energie. Manchmal ist für die Tätigkeit im Ausland auch wesentlich mehr Rei-sebereitschaft gefragt, als vormals in der Heimatgesellschaft. Das geht häu-fig zu Lasten der Freizeit und der Fami-lie. Sind sich beide Partner nicht schon vor der Entsendung darüber im Klaren, was diese Entscheidung für die ganze Familie bedeutet, welche Risiken es gibt und welche Kompromisse gegebe-nenfalls auch notwendig sind, wird’s gefährlich. SONDERN BDAE: Wie sieht dieses Programm konkret aus? Wie viele Schritte durchlaufen Teilnehmer und wie lange dauert das Coaching? Grunewald-Petschke: Unser E-Coachingprogramm für ExpatPartner besteht aus drei aufeinanderfolgenden Online- Modulen, die die mitausreisenden Partner während der je-weiligen Entsendungsphase bis zu sechs Monate begleiten: 1. Vorbereitung auf die Entsendung 2. Eingewöhnung im Gastland 3. Lebensgestaltung vor Ort In jedem der drei Module wird der Coachee auf unserer On-line- Plattform durch die verschiedenen Lebensbereiche ge-führt, die sich während der Auslandsentsendung verändern. Unser Programm kümmert sich also nicht nur – wie klassi-sche Vorbereitungsmaßnahmen – um die interkulturelle Sen-sibilisierung. Wir möchten, dass es den ExpatPartnern rundum gut geht. Und dazu gehört es unseres Erachtens eben auch, die Betroffenen beispielsweise in persönlichen, familiären oder karrierebezogenen Belangen zu unterstützen. Unsere Coachees erhalten etwa ein Karriere-Coaching, das ihnen hilft, ihre Karriere auch im Gastland gezielt voranzu-treiben. Dort kann er/sie sich relevantes Wissen zum Thema aneignen und erhält praktische Checklisten, Reflexionsübun-gen, praxiserprobte Coaching-Übungen und vieles mehr. Jeweils zu Beginn und zum Ende jedes Moduls erhält der Coachee zwei 90-minütige Online-Coachings, die wir je nach Programm entweder als Gruppenworkshops oder als Einzel- Coachings durchführen. Und für die kleinen und großen Her-ausforderungen des Alltags stehen den ExpatPartnern außerdem ein Forum aus erfahrenen Entsendungs-Experten und eine weltweite Community aus Gleichgesinnten zur Seite – und zwar rund um die Uhr und während der gesam-ten Entsendungsdauer.
  5. 5. 5 BDAE: Was kostet die Teilnahme am Programm? Ist der Nutzen dieses Coachings für Unternehmen bezifferbar? Grunewald-Petschke: Der Nutzen für das Unternehmen BDAE: Was kostet die Teilnahme an einem solchen Pro-gramm? Ist der Nutzen dieses Coachings für Unternehmen bezifferbar? Grunewald-Petschke: Der Nutzen für das Unternehme-hängt natürlich von vielen Variablen ab und ist pauschal recht schwierig zu beziffern. Studien aus diesem Jahr bele-gen allerdings, dass es einen direkten Zusammenhang zwi-schen der professionellen Unterstützung des ExpatPartners und dem Erfolg der Auslandsentsendung gibt. Bedenkt man weiterhin, dass das Scheitern einer Entsendung dem Unternehmen mindestens ein Jahresgehalt des entsand-ten Mitarbeiters – häufig sogar mehr – kostet, liegt der Nut-zen einer bedürfnisgerechten Unterstützung der mitausreisenden Partner auf der Hand. Die Teilnahme an einem Gruppen-Programm kostet 1.939 Euro, ein Einzel-Pro-gramm 2.790 Euro. Dafür bekommen unsere Kunden prak-tisch das Rundum-Sorglos-Paket für ihre mitausreisenden Partner – und zwar während der gesamten Entsendung. BDAE: Gibt es bereits erste Erfolge beziehungsweise Feed-back von Teilnehmern? Grunewald-Petschke: Bisher kommt die Kombination aus zeit- und ortsunabhängigem E-Learning, individualisier-ten E-Coaching und einer weltweiten Community super an – sowohl bei den entsendenden Unternehmen, als auch bei den ExpatPartnern selbst. Zum einen spüren unsere Coachees ganz deutlich, dass das Programm von interkultu-rellen Experten entwickelt wurde, die in der Vergangenheit den gleichen Weg gegangen sind wie sie selbst. Das schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen und ermöglicht uns, unseren Kunden genau das zur Verfügung zu stellen, was ihren mitausreisenden Partnern wirklich hilft. Eine Feedbackfunktion am Ende jedes Moduls hilft uns, das Feedback unserer Coachees zu sammeln. Das gibt uns einen direkten Blick auf die Zufriedenheit unserer Kunden und macht es möglich, das Programm bei Bedarf jederzeit an ver-änderte Bedürfnisse anzupassen. INTERVIEW BDAE- MITGLIEDER UND VERSICHERTE Mitglieder und Versicherte (sowohl Firmen als auch Privatpersonen) erhalten 10 Prozent Rabatt auf das E-Coaching-Programm. Bei Kontakt-aufnahme halten Sie bitte Ihre Mitglieds- oder Ver-sichertennummer bereit. • Unterstützung durch unser Experten Team im Online-Forum oder per E-Mail • Erfahrungsaustausch in der Community unserer geschützten E-Coachingplattform Abschluss „Lebensgestaltung für ExpatPartner“ Beginn „Herausforderungen eines Lebens als ExpatPartner“ Fokus „Partnerschaft & Familie“ Fokus „ExpatBlues & Kulturschock“ Fokus „Lebensgestaltung & Karriere“ Kontakt: c.grunewald@how-to-create-my-life-abroad.com Tel.: +49 21138 73 99 67 abroad [relocation. interculture. language.] Karolingerstraße 42 40223 Düsseldorf
  6. 6. RECHTLICHES 6 Andere Länder – andere Sitten! Das weiß jeder Reisende, der gerne abseits der Touristenhochburgen die Ferien verbringt. Einen solchen Individual-Touristen störte es dann aber doch sehr, dass er im Urlaub wegen des Ramadan zwi-schen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nichts ess- oder trinkbares zu sich nehmen durfte. Er war während des Rama-dans in den Oman gereist und musste sich dort den is-lamischen Sitten unterord-nen – bei der Nahrungsaufnahme ebenso wie bei der Bekleidung. Der hungrige Reisende verlangte eine Reisepreisminderung und zog vor Gericht. Nach Meinung der zuständi-gen Richter war eine ge-ringe Minderung des Reisepreises angebracht, weil der Reiseveranstalter seiner Informations- und Hinweispflicht nicht ausrei-chend Dem Touristen war zwar ge-sagt worden, dass am Ziel-ort Ramadan sei, es könne aber nicht erwartet werden, dass ein Mitteleuropäer Mallorca und Antalya gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Doch insbesondere auf diesen Flugstrecken kommt es bei den großen deutschen Airlines sehr häufig zu Verspätungen im Flugbetrieb. Zu diesem Ergebnis kommt der Entschädi-gungs- Dienstleister refund.me in einer aktuellen Analyse. nachgekommen ist. Demnach erging es Passagieren von TUIfly auf der Strecke München – Palma de Mallorca am besten. Dort ver-späteten sich im betrachteten Zeitraum nur vier Prozent der Flüge. Dabei lag die längste Verzögerung jedoch bei 8,5 Stunden. Ganz anders hingegen sah es auf der Strecke Frankfurt – Palma de Mallorca aus: Jeder vierte Flieger der Airline verspätete sich durchschnittlich um mehr als eine Stunde. Bei Air Berlin gab es auf dem Weg von Mallorca nach Düsseldorf die wenig-sten Verspätungen. Dort war jeder fünfte Flieger betroffen. Durchschnittli-che Wartezeit: 25 Minuten. Auf umge-kehrtem Wege sah es mit sechs Prozent mehr Verspätungen und zwei Minuten mehr Verzögerung etwas schlechter aus. Die Reise von der Hauptstadt in den sonnigen Süden weiß, dass auch Nichtmus-lime diesen Restriktionen unterworfen sind. Eine Auf-klärung kann ebenfalls zur Geduldsprobe wer-den. Jeder dritte Flieger war unpünkt-lich, durchschnittlich 18 Minuten mussten Reisende warten, teilweise sogar fast fünf Stunden. Auch Condor glänzte nicht mit Verläss-lichkeit. Von Antalya nach Düsseldorf war fast jeder siebte Flieger durch-schnittlich 50 Minuten zu spät dran. Auf der Strecke Frankfurt – Palma de Mallorca war hingegen fast jeder fünfte Flug betroffen. Im schlimmsten Fall sahen sich Reisende einer Warte-zeit von mehr als 13,5 Stunden ausge-setzt. Von Leipzig/Halle nach Mallorca zeichnete sich ein ähnliches Bild: Knapp jeder fünfte Flieger verspätete sich im Mittel um 41 Minuten. Die längste Wartezeit für Rei-sende zog sich 13,3 Stunden hin. Am schlimmsten traf es bei Condor Mal-lorca- Urlauber, die zurück in die Hei-mat wollten. Mehr als jeder dritte Flug zum größten deutschen Flughafen Frankfurt hatte Verspätung, teilweise über neun Stunden. Germanwings konnte auf der Strecke Palma de Mallorca – Stuttgart auch nicht punkten. Jeder fünfte Flieger ver-spätete sich um etwa 30 Minuten. Die längste Wartezeit für die Passagiere lag bei über fünf Stunden. Bei Germania mussten Reisende oft viel Geduld mitbringen. Auf der Strecke Er-furt – Antalya hatten im Mittel zwar nur 12 Prozent der Flieger eine Verspä-tung. Dafür aber durchschnittlich fast drei Stunden. Von Bremen nach Anta-lya kamen Reisende in etwa jedem vier-ten Flug nicht planmäßig ans Ziel. Durchschnittliche Verspätung: Etwas mehr als eine halbe Stunde. Auch von Bremen nach Palma de Mallorca muss-ten Passagiere jeden vierten Fluges mehr als 45 Minuten warten. FLÜGE NACH ANTALYA UND MALLORCA HÄUFIG VERSPÄTET über islamische Be-kleidungsvorstellungen ist laut den ARAG-Rechtsexperten allerdings nicht notwendig ge-wesen. “Wer in ein muslimisches Land reist – und dies ist Allge-meingut – weiß oder muss wissen, dass er mit einem durchaus normalen westeu-ropäischen Kleidungsstil be-reits die religiösen Gefühle der Einheimischen verletzen kann”, so das Gericht (LG Dortmund, Az. 17 S 45/07). RAMADAN: GILT ER AUCH FÜR TOURISTEN? © nmcandre - Fotolia.com © adrenalinapura - Fotolia.com
  7. 7. RECHTLICHES BAHN- UND FLUGZEUGSTREIKS: DARAUF HABEN REISENDE ANSPRUCH 7 Man freut sich seit langem auf den wohlverdienten Jah-resurlaub oder möchte als Geschäftsreisender unver-züglich von A nach B gelangen – doch dann der Schock: Bahnstreik oder Piloten demonstrieren für mehr Gehalt. Nun ist guter Rat teuer, denn Zeit ist in diesem Fall auch Geld: Gibt es eigentlich überhaupt ein Recht, das einem zusichert, dass die Kosten für ausgefallene Flüge oder Fahrten zurück-erstattet werden? Reisen mit der Deutschen Bahn Es könnte so schön sein: Das Ticket durch einen Preisvorteil, wie er auf http://www.schnaeppchenfuchs.com/db-sparvorteile angeboten wird, erwerben, entspannt zum rich-tigen Gleis gehen, einen gemütliche Sitzplatz mit viel Freiraum bekommen, schlafen, lesen und entspannt am Ziel-ort angelangen – so sieht eine erholsame Bahnfahrt aus. Gibt es Streik, wird die Situation dementsprechend ange-spannt. Hier gelten folgende Rechte: Man kann sich das gezahlte Geld zurückerstatten lassen, wenn ein Zug komplett ausfällt oder wenn man später als eine Stunde zum normalen Ankunftstermin am Heimatbahn-hof ankommt. Selbst, wenn die Reise bereits angetreten wurde und als Odyssee enden würde, kann man von der üb-rigen Strecke, die man nicht mehr fahren will, zurücktreten – aber auch die gesamte überlange Fahrzeit kann erstatten werden. Die Bahn steht zusätzlich für Ersatzfahrzeuge und Übernach-tungen ein. Fällt die letzte fahrplanmäßige Verbindung eines Tages aus, werden alternative Fahrmöglichkeiten bis 80 Euro gezahlt. Vorrangig sind dabei bahninterne Alternativen. Flüge fallen aus, welche Rechte gelten? Wird ein Flug streikbedingt ausfallen, ist es möglich, die Reise zu stornieren – das Geld bekommt man in einem sol-chen Fall zurück. Muss oder will man trotzdem fliegen, ist einem ein Sitzplatz zu einem späteren Zeitpunkt sicher. Man kann sein bereits erworbenes Ticket allerdings auch zum Bahnfahrschein umschreiben lassen und den Zug nehmen. Dies geht bei normalerweise innerdeutschen Flügen, aber auch bei internationalen Zugverbindungen. Ist ein Flug annulliert worden, überbucht oder verspätet (ab drei Stunden), kann der Passagier eine Entschädigung von bis zu 600 Euro geltend machen, wenn „außergewöhnliche“ Umstände eintreten (Landung einer Staatsmaschine, deshalb startet der eigene Flug aus Sicherheitsgründen nicht, be-stimmte technische Defekte usw.). Auf jeden Fall sollte man nachfragen und sicherstellen, dass man nicht als Verlierer auf den Kosten sitzenbleibt. Hilfreiche Vordrucke, wie betroffene Reisegäste Schadenser-satz einklagen können, liefert beispielsweise die Webseite Reiserechts-Register. Zudem veröffentlicht das Portal ARAG – Rund ums Recht regelmäßig aktuelle Gerichtsurteile zum Thema Entschädigungsansprüche bei Flug- und Bahnreisen. © fotomek - Fotolia.com
  8. 8. RECHTLICHES REISEKOSTEN: IST EIN SNACK EINE VOLLWERTIGE MAHLZEIT? Künftig müssen Geschäftsreisende BONUSMEILEN DÜRFEN NICHT AN DRITTE VERKAUFT WERDEN Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jetzt ein Urteil gefällt, 8 das Vielfliegern verbietet, ihre Prämientickets bezie-hungsweise Bonusmeilen an Dritte weiterzuverkaufen (Az.: X ZR 79/13). Im vorliegenden Fall hatte ein Luft-hansa- Kunde mit dem höchsten Viel-fliegerstatus unter Einlösung seiner Bonusmeilen Prämientickets für Hin-und Rückflüge in die USA im Wert von 3.000 Euro auf den Namen eines Drit-ten gebucht. Die Airline kündigte ihm daraufhin die Mitgliedschaft in dem Vielfliegerprogramm. Der BGH gab der Fluggesellschaft recht: Da es sich bei Miles & More um ein Kundenbindungspro-gramm handle, dürfe die Airline auch den Umfang der Lei-stungen und die näheren Bestimmungen zur Nutzung dersel-ben festlegen. Damit könne Lufthansa beispielsweise ein Verfallsdatum der Bonusmeilen bestimmen und die Nut-zung nicht selbst benötigter Meilen auf Personen beschränken, die mit dem Inhaber der Bonusmeilen ver-wandt oder näher bekannt seien. Mit seinem Urteil korrigierte der Bun-desgerichtshof eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln, das im Jahre 2013 dem Kläger Recht gege-ben hatte. Quellen: www.cibt.de und www.tip.de jeden Snack als vollwertige Mahl-zeit angeben, wenn sie ihn zu einer Uhrzeit erhalten, an der üblicherweise Mahlzeiten eingenommen werden. Die Verpflegungsmehraufwendungen müs-sen dann in der Reisekostenabrech-nung entsprechend gekürzt werden. So sieht es das ergänzte Anwender-schreiben des Bundesfinanzministeri-ums (BMF) zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts vor, das das Anwen-derschreiben vom 30. September 2013 ersetzt. Danach ist jeder Snack – nach Aussa-gen von Fachleuten sogar Chips oder Minilaugenstangen – als volle Mahlzeit zu werten, wenn er anstelle der Mahl-zeit tritt, „welche üblicherweise zu der entsprechenden Zeit eingenommen wird“. Das heißt, je nach Uhrzeit des Fluges, der Bahn-, Fernbus- oder Schifffahrt müsste die „Mahlzeit“ dann mit 4,80 Euro (als Frühstück) oder 9,60 Euro (als Mittag- oder Abendessen) von der Verpflegungspauschale abge-zogen werden. Bei Auslandsreisen teil-weise auch noch höhere Beträge. „Diese Absurdität ist eine eindeutige Unverhältnismäßigkeit insbesondere bei Kurzstrecken“, sagt Dirk Gerdom, Präsident des deutschen Geschäftsrei-seVerbands (VDR). „Für die Reisenden wird es kaum verständlich sein, dass ein kleiner Snack im Flugzeug, der um die Mittagszeit auf einem innerdeut-schen Flug eingenommen wird, zu einer Kürzung der Verpflegungspau-schale um fast zehn Euro führt. Es kann außerdem dazu führen, dass die Reisenden keine steuerfreien Verpfle-gungspauschalen mehr erhalten, weil die Kürzungen diese übersteigen.“ Der VDR rechnet mit heftigen Protesten aus Unternehmen, deren Mitarbeiter für eine kleine Tüte Chips oder eine Lau-genstange bis zu 9,60 Euro von ihrer Mahlzeitenpauschale abziehen müs-sen. Es bleibt abzuwarten, wie die Bahn und deutsche Fluggesellschaften bei Inlandsflügen reagieren und ob künftig möglicherweise auf die „Auf-merksamkeit“ verzichtet wird, um diese Unverhältnismäßigkeit zu verhin-dern. Der VDR fürchtet außerdem, dass die Regelung, die ab 2015 in Kraft tritt, in der Praxis große Probleme verursacht: Die Unternehmen müssen ermitteln, ob es sich um ein Frühstück, Mittag-oder Abendessen gehandelt hat. Au-ßerdem ist nicht geklärt, welche Rege-lung bei Nachtflügen und Mahlzeiten nach Mitternacht greift. Der Verband hat über seine Mitwir-kung in einer Arbeitsgruppe beim Bun-desverband der Deutschen Industrie (BDI) konkrete Eingaben gemacht. „Unter anderem haben wir eine Klar-stellung bei der Frage der Mahlzeiten-gestellung durch ausländische Tochterfirmen des Arbeitgebers er-reicht“, sagt Andrea Zimmermann, die den VDR in dieser Arbeitsgruppe ver-tritt. „Außerdem haben wir die alte Re-gelung zurück gefordert, nämlich Mahlzeiten in Verkehrsmittel nicht zu bewerten. Zumindest aber sollten Mi-niaufmerksamkeiten wie eine Tüte Chips, die keine vollwertige Mahlzeit darstellen kann, klar ausgenommen werden – leider ohne Erfolg.“ Diese Regelung sei allerdings absolut inakzeptabel, auch mit Blick auf die Bürokratie der Prüfung. Leider könnte alternativ eine Bewertung aller Mahl-zeiten mit dem effektiven Wert dro-hen. Die Frage werde also sein, was als Snack überhaupt zu werten ist. © volff - Fotolia.com © chrisdorney - Fotolia.com
  9. 9. EXPATRIATES 9 Tak for sidst! Det var hyggeligt! (=Danke für letztens. Das war gemütlich) - So oder ähnlich könnte der Kommentar eines dänischen Bekannten aussehen, wenn er sich für einen geselligen Abend bedankt. Der nordische Nachbar Deutsch-lands ist vielen nur dank Hans Christian Andersen oder Lego bekannt. Das skandinavische Land mit rund 5,6 Millionen Einwohnern ist jedoch dank einer niedrigen Arbeitslosen-quote und einem wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Ausländern ein attraktives Einwander- und Expatriate-Land. Außerdem sind Dänen HAPPY, sie wurden sogar zur glück-lichsten Nation der Welt gewählt. Zumindest wenn man den einschlägigen, jährlichen Bewertungen des „Better Life Index“ der ÖCD Glauben schenken möchte. Warum sind die Dänen so glücklich? Nun, Hygge dürfte damit zu tun haben. Hygge ist ein schwer zu übersetzendes Wort, welches das Bedürfnis nach Intimität, Freundschaft, Gemütlichkeit, und Zufriedenheit beschreibt. Ja, alles in einem Begriff, der sich auf viele Situationen und Gegenstände anwenden kann. So kann zum Beispiel das typische Christiana-Bike als „hygge-lig“ bezeichnet werden, aber eben auch ein netter Abend unter Freunden. Hygge im Alltag- Design und Komfort Im Alltag spürt man dieses Bedürfnis nach Hygge deutlich. Beim Eintritt in ein Cafe merkt man den Sinn für kleine De-tails, die zum Wohlfühlen und Verharren beitragen. Beim Shoppen fallen einem die Vielzahl an Lampen, Lichtern und Dekorationsartikeln auf. Das liegt wohl auch daran, dass die Dänen die Winterhälfte des Jahres mit wenig Sonnenlicht auskommen müssen. Viel Zeit verbringen sie in ihren Woh-nungen oder Häusern. Vielleicht trägt das auch zu einer leb-haften, vibrierenden Design-community bei. Sei es Fährräder, Lampen, Vasen oder ganze Häuser. Dänemark hat viel für Design- und Architekturfreunde zu bieten. Das wohl bekann-teste Exportobjekt bleibt das Opernhaus in Sydney, das vom Dänen Utzon kreiert wurde. Wichtig für den Komfort ist aber auch der Pragmatismus, der den Objekten anhaftet. Es muss schon seine Funktion erfüllen. Hygge im Beruf: Work-Life Balance und reichhaltige Benefits Dieser Pragmatismus gepaart mit viel Hygge findet man auch im Arbeitsleben. Viele Angebote des Arbeitgebers wie Fit-nessprogramme, Massagen am Arbeitsplatz, flexible Arbeits-zeitprogramme, eine Freitagsbar, und Arbeitshandys oder Laptops stehen Mitarbeitern zur Verfügung. Man versteht, dass die Mitarbeiter zufrieden auf der Arbeit sein müssen. Misstrauen in die Produktivität der Mitarbeiter gibt es in Dä-nemark grundsätzlich selten. Eher im Gegenteil: Das Ver-trauen des Chefs hat man von Beginn. Auch ein Grund, warum Dänen so happy sind. Denn all diese Flexibilität si-chert eine gute „Work-Life-Balance“. Man arbeitet um zu leben, nicht umgekehrt. Es gibt daher keine bösen Blicke, wenn man ein Meeting (von denen es dank einer Konsens-kultur sehr viele gibt) vorzeitig verlässt, um die Kinder aus der Schule abzuholen. Die Arbeits- wie auch die Schulwelt gestaltet sich sehr egali-tär, nicht zu verwechseln mit elitär, von dem man in Däne-mark nicht viel hält. Sich mit Eigenlob zu behudeln, kommt gar nicht an. Selbst beim beliebten Carlsberg-Bier bleiben die Werbetexter bescheiden: „Probably the best beer in town“ (wahrscheinlich das beste Bier der Stadt!). Das nach einem Roman von Author Aksel Sandemose benannte „Jantelov“ (lov= Gesetz) ist das gesellschaftlich fest verankerte Ver-ständnis, dass niemand besser ist als ein anderer. Individuel-len Erfolg hervorzuheben wird nicht gern gesehen. Bescheiden sollte man sein. Im Berufsalltag sieht man daher tatsächlich vielmehr den Teamerfolg unterstrichen, während man im dänischen Schulsystem in den jüngeren Klassen in der dänischen Schule nicht sitzenbleiben kann und erst ab Klassenstufe 8 individuell benotet wird. DÄNEMARK: EIN WENIGE „HYGGE“ MUSS SEIN ©Jenny Thompson - Fotolia.com
  10. 10. EXPATRIATES 10 Mit der Kombination aus dem Bedürfnis nach Hygge sowie Bescheidenheit haben es die Dänen geschafft, sich einen So-zialstaat aufzubauen, bei der die Schere zwischen Arm und Reich so klein wie sonst nirgendwo auf der Welt (Stand 2013, UN Bericht) ist. Ist also auch etwas faul im Staate Dänemarks, wie schon Hamlet zu wissen schien? Nun, zum einen wäre da die etwas unsensibel gehandhabte Pressefreiheit, die mit satirischen Mohammedkarikaturen ausgereizt wurde und viele muslimi-sche Staaten zum Kampf gegen dänische Produkte und Flag-genverbrennungen aufstachelte. Zum anderen tut sich Dänemark als ein traditionell sehr kulturell homogenes Land mit einer starken nationalen Identität bei der Integration von asiatischen und afrikanischen Immigranten schwer. Der Auf-ruf zur Egalität und Gleichheit kann also auch zu Konformi-tät überschwappen. Viele Expats bemängeln dies an ihrer Wahlheimat. Nichtsdestotrotz hat vor allem Kopenhagen dank vieler Events (Copenhagen Fashion Week, Copenhagen Dining week, Roskilde Festival), Kulturstätten (Tivoli, Königliches Theater, Oper, Danish Royal Ballet, Louisiana Moderne Kunst Museum, Arken Museum), und mit 15 Michelin-Sternen ge-krönten Restaurants (Noma, Geranium, Clou, Studio --> alle hier) viel zu bieten und sich zu einer Stadt mit internationa-lem Flair entwickelt. Hyggeligt bleibt sie es aber trotz allem! Empfohlene Links und Bücher: BBC Reportage: Why are Danes the happiest? http://www.bbc.co.uk/programmes/p026jgt9 Peter Hög, 1992: Fräulein Smillas Gespür für Schnee Hans Christian Andersen, 1837: Die kleine Meerjungfrau Facebook Seite der Stadt Kopenhagen: https://www.face-book. com/VisitCopenhagen © Alois - Fotolia.com AUTORIN Susan Salzbrenner hat vier Jahre in der Hauptstadt Dä-nemarks gelebt. Sie hat eine beson-dere Beziehung zu Kopenhagen, da sie dort ihren Mann kennenlernte, und ihre beiden Kinder zur Welt brachte. Dänemarks Kultur bringt sie nun in interkulturellen Trainings an-deren näher, als ausgebildete Orga-nisationspsychologin und zertifizierte interkulturelle Trainerin. Sie vernetzt sich gern mit neuen Kontakten auf LinkedIn
  11. 11. 11 Noch ist Vietnam keine typische Expatriate-Destination – allein die Infrastruktur sowie Lebens- und Umweltbe-dingungen schrecken viele westliche Manager vor einem län-geren beruflichen Aufenthalt vor Ort ab – allerdings werden der sozialistischen Republik ähnliche Erfolgsaussichten vor-ausgesagt wie seinerzeit China. Tatsächlich haben die Nach-bar- Volksrepublik und die 90 Millionen Einwohner von Vietnam auch viele kulturelle Wurzeln gemeinsam. Aller-dings: Man sollte Vietnamesen möglichst nicht auf diese Ge-meinsamkeiten ansprechen, denn man gibt sie nicht gerne zu. Viel zu lange fühlte sich Vietnam von China unterdrückt und noch heute bemühen sich die Menschen sehr, sich von China abzugrenzen. Dennoch ist die kulturelle Ähnlichkeit zu China nicht zu leugnen. Ebenso wie der kommunistische Nachbarstaat ist Vietnam eine kollektive Gesellschaft, in der Individualismus dem Gruppenwohl untergeordnet ist und die Einhaltung von Hierarchien sowie die Lehre von Konfuzius eine sehr große Rolle spielen. Ebenso sollten sich Reisende in Viet-nam vor Situationen hüten, bei denen einheimische Geschäftspartner ihr Ge-sicht verlieren können. Personen vor anderen Menschen bloßzustellen kommt auch dort einer Todsünde gleich. Auf Effizienz bedachte Ge-schäftspartner sollten sich zudem von der Vorstellung freimachen, Sachver-halte schnell und präzise zu klären. Die vietnamesische Kultur kann sehr gut mit uneindeutigen und unsicheren Si-tuationen leben. Zu viel Klarheit oder allzu deutliche Direktheit gilt als unhöf-lich und plump. Die Mischung aus Konfuzianismus und Kommunismus führte dazu, dass Werte wie Ehre, Re-spekt vor dem Alter, Gehorsam, Loyali-tät und Verantwortung sehr hochgehalten werden. Eine erfreuliche Besonderheit innerhalb des asiatischen Raums, die in Vietnam als selbstver-ständlich gilt, ist die Gleichberechti-gung. Mann und Frau sind in Vietnam einander überwiegend gleichgestellt – und dies schon seit vielen Jahrzehnten. Bereits der Volksheld Nummer Eins, Freiheitskämpfer Ho Chi Minh, propa-gierte neben den Werten Geduld, Be-scheidenheit und Integrität die Egalität beider Geschlechter. Viele Vietnamesen sprechen sehr gut Deutsch Manche deutsche Geschäftsreisende werden sich über die ausgesprochen guten Deutschkenntnisse der Vietnamesen wundern. In der Tat sprechen die meisten Vietnamesen sogar besser Deutsch als Englisch. Der Grund: Vietnam pflegte enge Beziehungen zum ehemaligen „sozialistischen Bruder-staat“ DDR und viele Vietnamesen absolvierten ihr Studium oder ihre Ausbildung dort. Somit genießt Deutschland auch einen sehr guten Ruf bei der Bevölkerung. Vietnams Einwohner haben eine hohe Leistungsbereitschaft und gelten als zuverlässige Mitarbeiter. Allerdings ist – wie in vielen asiatischen Ländern – die Machtdistanz ebenfalls sehr hoch. Das bedeutet, dass strikt auf Hierarchien geachtet wird, Eigeninitiative nur einen geringen Stellenwert hat und Arbeitnehmer erwarten, dass Vorgesetzte ihnen sagen, was zu tun ist und keinesfalls umgekehrt. Die Angst davor, Fehler zu machen, sorgt zudem dafür, dass Mitarbeiter es oftmals vermeiden, ei-genständig mitzudenken und selbst-ständig sinnvolle Entscheidungen zu treffen. In Doris Guttings Ratgeber „Management in Südostasien“ be-schreibt ein Hoteldirektor eine typische Chef-Angestellten-Situation wie folgt: „Einige Wochen lang hatten wir sehr heißes Wetter. Ich hatte deshalb ange-ordnet, im gesamten Hotel die Tempe-ratur der Zimmer abends runterzu-kühlen, damit die Gäste bei ihrer Rück-kehr angenehm kühle Räume vorfin-den. Als die Regenphase folgte und es abends plötzlich recht frisch war, wurde es im gesamten Hotel zu kalt. Dennoch haben die Mitarbeiter die Zimmer abends weiterhin auf ein gera-dezu unangenehmes Maß herunterge-kühlt.“ Der Hoteldirektor fragte seine vietnamesischen Mitarbeiter, weshalb die Temperatur nicht wieder hochgere-gelt worden sei und erhielt daraufhin die erschrockene Antwort, dass dies so nicht angewiesen worden sei. Er zog daraus die Konsequenz, dass er viele Situationen möglichst immer bis ins Detail würde klären müssen. EXPATRIATES KLEINER BUSINESS-KNIGGE VIETNAM • Ad-hoc-Entscheidungen herbeizu-führen, ist kontraproduktiv, denn Hektik und Zeitdruck sind in Viet-nam verpönt. • Schwitzen gilt als unschicklich und kann die Autorität untergraben. Ge-schäftsreisende sollten vor Terminen möglichst keine körperlich anstren-genden Aktivitäten ausüben und zur Anreise möglichst ein klimatisiertes Taxi nehmen. • Im Business wird auf konservative Kleidung Wert gelegt. Lediglich im Süden kann man mal den Blazer oder das Jackett weglassen. • Visitenkarten sollten reichlich und möglichst in englischer Sprache mit-geführt werden. Titel und Position sollten deutlich zu erkennen sein. • Besprechungen werden selten in Dialogform geführt. Üblich sind Präsentationen. Wer währenddessen Notizen macht punktet als beson-ders interessierter Geschäftspartner bei den Vietnamesen. • Einladungen ins private Heim sind sehr selten und gelten als besonders große Ehre. © Delphimages - Fotolia.com VIETNAM: DAS KOLLEKTIV GEHT VOR
  12. 12. Nachdem der erste Versuch einer Niedrigpreis-Airline der russischen Fluglinie Aeroflot im August dieses Jah-res nach sechs Wochen Betrieb ge-scheitert war, unternimmt die Airline nun einen zweiten Anlauf. Die neue Tochter Pobeda – was übersetzt Sieg heißt – nimmt ab dem 1. Dezember dieses Jahres ihren Flugbetrieb auf. Seit dem 11. November können Reisende bereits Tickets der neuen Fluggesell-schaft 12 POBEDA kaufen. WASHINGTON DULLES INTERNATIONAL AIRPORT Pobeda soll laut Aeroflot täglich von der Basis in Moskau Vnukowo in sechs Städte im europäischen Teil Russlands fliegen. Mittelfristig möchte die Airline jedoch Strecken und Frequenzen aus-bauen. Aktuell sind Oneway-Tickets ab etwa 17,30 Euro erhältlich. Am Washington Dulles International Airport haben internationale Rei-sende künftig die Möglich-keit, über einen der 40 neuen Selbstbedienungster-minals einzureisen und somit schneller durch die Passkontrolle zu gelangen. Der Flughafenbetreiber Me-tropolitan Washington Air-ports Authority hat nun „Dulles Passport Express“ gestartet, das so-wohl ankom-mende als auch umsteigende Passagiere nutzen kön-nen. Reisende, die vor Reiseantritt ihren ESTA-Antrag (Electronic System for Travel Authoriza-tion) gestellt haben, können die automati-sche Pass-kontrolle ohne weitere Anforderung nutzen. Dafür scannen sie ihre Passdaten am Auto-maten ein und beantworten über den Touchscreeen Fra-gen zur Einreise. Anschlie-ßend druckt der Automat einen Beleg aus, der im letz-ten Schritt einem Einreisebe-amten zur Prüfung vorgelegt werden muss. Erst dann erfolgt die offizielle Einreise. AIRLINES © chalabala - Fotolia.com © dutchpilot22 - Fotolia.com AIR SERBIA Die größte serbische Fluggesellschaft Air Serbia (vormals JAT Airways) nimmt nach 23-jähriger Unterbrechung die Verbindung von der serbische Hauptstadt Belgrad und der kroatischen Hauptstadt Zagreb wieder in ihren Flugplan auf. Ab dem 12. Dezember dieses Jahres finden täglich zwei Flüge statt. Geplant seien je ein Flug am Vormittag und einer am Nachmittag beziehungsweise am Abend. Bedient wird diese Strecke mit einer ATR72, die Sitzplätze für 66 Flugrei-sende bietet. Mit der Wiederaufnahme dieser Strecke reagiert die Airline nach eigenen Aussagen auf die zunehmenden Kundennach-fragen. „Durch die Verbindung können Reisende viel Zeit sparen im Vergleich zum Zug oder Auto“, so Airline-Chef Dane Kndi. © Alex White - Fotolia.com
  13. 13. Die österreichische Flug-gesellschaft Austrian Airlines hat zum 29. Okto-ber dieses Jahres erstmals die Flugroute von Wien nach Mauritius in ihren Flugplan aufgenom-men. Jeweils don-nerstags geht es nonstop von der Österreichi-schen Haupt-stadt zum Inselstaat im Indi-schen Ozean und einen Tags später wieder zurück. Die Flugdauer beträgt zehn Stunden und 40 Minuten. Die Kundenanfragen nach Direktverbindungen zu in-terkontinentalen Reisezielen sind nach Angaben der Air-line hoch. Darüber hinaus kann die Fluggesellschaft mit der neuen Flug-route nach Mauri-tius nach eigenen Anga-ben ihr Lang-streckennetz mit der beste-henden Flotte während der schwächeren Winter-saison besser auslasten. Für 2016 und 2017 ist der Kauf jeweils eines Langstrecken-flugzeuges geplant. 13 AUSTRIA AIRLINES AIRBERLIN Die zweitgrößte deut-sche Fluglinie Airberlin bietet ihren Fluggästen künftig auf Flügen ab 90 Minuten Flugdauer zusätzli-che Bordverpflegung an. Neben der bisherigen Aus-wahl aus der Sylter Sansibar und den kostenfreien Snacks, stehen Reisenden ab sofort drei unterschiedli-che Sandwich-Variationen für fünf Euro das Stück sowie Schokoladen- bezie-hungsweise Blaubeermuf-fins für zwei Euro das Stück und Müsli für drei Euro pro Portion zur Auswahl. Auf Flügen nach Deutschland bietet das Luftfahrtunter-nehmen künftig ab 19 Uhr eine Happy Hour an, in der alle verfüg-baren Snacks einen Euro weniger kosten. Bei Angeboten aus der Sylter Sansibar sparen Reisende während der Happy Hour zwei Euro. Ebenso neu ist, dass die Air-line ab sofort auch auf vie-len Mittelstreckenflügen kostenfeie süße und salzige Snacks anbietet. Bei Flügen vor zehn Uhr morgens kön-nen Gäste zwischen einem Laugen- oder einem Rosi-nenbrötchen wählen. Auf späteren Flügen stehen den Reisenden Chips oder Scho-korigel zur Auswahl. AIRLINES EMIRATES Die staatliche Fluggesell-schaft Emirates mit Sitz in Dubai möchte ihren WLAN-Service an Bord auf die gesamte Flotte auswei-ten. Derzeit erhalten Flugrei-sende in allen 53 Emirates-A380 sowie 28 Boeing 777 einen Internet-zugang. Auf den meisten Flügen können Passagiere seit kur-zem die jeweils ersten 10 MB Datenvolumen kosten-frei nutzen. Dies soll jedoch laut Aussage der Airline in den kommenden Monaten in allen Maschinen mit WLAN-Zugang möglich wer-den. Wer über die 10 MB hinaus noch Datenvolumen benötigt, zahlt für jede wei-tere 600 MB pauschal einen US-Dollar. Emirates hatte im Dezember 2011 erstmalig einen Inter-netnutzung an Bord einge-führt. In den ersten drei Jahren haben laut Airline über eine halbe Millionen Passagiere den WLAN-Zu-gang während ihres Fluges genutzt. Die Airline rech-net damit, dass diese Anzahl in den kom-menden Jahren expo-nenziell steigern wird. Daher ist das Ziel der Airline, allen Passa-gieren langfristig kos-tenlosen und unbegrenzten WLAN-Zugang zu ermögli-chen. © blankstock - Fotolia.com © castelberry - Fotolia.com © boygostockphoto - Fotolia.com
  14. 14. VERMISCHTES TERRORANSCHLÄGE WELTWEIT – DIE GEFÄHRLICHSTEN REGIONEN FÜR EXPATS Die Zahl der Todesfälle durch Terroranschläge ist in einem einzigen Jahr um 61 Prozent gestiegen. Laut dem aktu-ellen Global Terrorism Index (GTI) bedeutet dies eine Steige-rung von 11.133 im Jahr 2012 auf 17.958 im Jahr 2013. Die Zahl der Terroranschläge ist sogar von 6.825 im Jahr 2012 auf 9.814 im Jahr 2013 gestiegen – dies entspricht einem Zuwachs von 44 Prozent. Dabei machten Sprengstoff-anschläge die Mehrzahl dieser Anschläge aus; der Anteil der Selbstmordattentate liegt bei weniger als fünf Prozent. Irak ist gefährlichste Region der Welt Mehr als 80 Prozent der Todesfälle durch Terroranschläge im Jahr 2013 fanden in nur fünf Ländern statt: Irak, Afghani-stan, Pakistan, Nigeria und Syrien. Der Irak ist weiterhin das Land, das am meisten von Terrorismus betroffen ist. Dort gab es 2.492 Anschläge, bei denen 6.362 Menschen getötet wurden, was im Vergleich mit dem Jahr 2012 einen Anstieg um 164 Prozent ausmacht. Der Islamische Staat (IS oder auch ISIL) war für die meisten Todesopfer in diesem Land ver-antwortlich. Darüber hinaus ist der Terrorismus auch außerhalb dieser fünf Länder in seiner Intensität und in seinem Umfang signi-fikant gestiegen. Im Jahr 2013 wurden im Rest der Welt 3.721 Anschläge verzeichnet, bei denen 3.236 Menschen getötet wurden – ein Anstieg um mehr als 50 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr. Eine Gesamtzahl von 60 Ländern verzeichnete im Jahr 2013 Todesopfer durch terroristische Anschläge. The number people who have died from terrorist activity has increased fivefold since the year 2000. Prime Minister appointed. assasinated in Pakistan. 14 DEATHS FROM TERRORISM, 2000-2013 War begins in Afghanistan. 20,000 16,000 12,000 8000 4000 0 September 11. War begins in Iraq. Iraq Bhutto Usama bin Ladin killed. Syrian Civil War begins. Precursor of ISIL begin to launch attacks in Arab Uprising. Syria and Iraq. Global total Iraq, Pakistan, Afghanistan, Nigeria Syria Rest of the world ISIL capture large 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 parts of Syria and Iraq NUMBER OF DEATHS www.Vision of Humanity.org Notes: The dashed part of the trend line represents a change in data collection methodlogy for terrorist acts. The methodology change did not materially alter the results as the increase in terrorism is verifable.
  15. 15. VERMISCHTES 15 Drei wichtige Faktoren maßgeblich für Terroranschläge Es gibt drei statistisch relevante Faktoren, die mit Terrorismus in Zusammenhang stehen: staatlich geförderte Gewalt, Gruppengroll und ein hohes Maß an Kriminalität. Interessan-terweise scheinen Armutsquoten, Schulbildung und die mei-sten ökonomischen Faktoren nicht mit Terrorismus in Verbindung zu stehen. Der Bericht nennt zudem geschätzte Zahlen ausländischer Kämpfer, die für den Islamischen Staat (IS) in Syrien aktiv kämpfen: Die niedrigsten Schätzungen in Bezug auf die Zahl der Kämpfer aus Europa belaufen sich auf 396 und die höch-sten Schätzwerte gehen von 1.846 aus, während die niedrig-sten Schätzungen für die MENA-Region (Middle-East und North-Africa) bei 1.930 liegen und die höchsten Schätzwerte bei 6.664. Der Bericht bewertet außerdem das Risiko potenzieller An-schläge in Ländern, in denen derzeit ein geringer Grad an Aktivitäten stattfindet. Basierend auf der Messung von ver-schiedenen Indikatoren in Bezug auf Politik, Gewalt und Gruppenbeziehungen wurden Länder identifiziert, für die das Risiko einer beträchtlichen Zunahme an Terrorismus be-steht. Für mindestens folgende 13 Länder besteht ein erhöh-tes Risiko einer beträchtlichen Zunahme in Bezug auf terroristische Aktivitäten: Angola, Bangladesch, Burundi, Zentralafrikanische Republik, Elfenbeinküste, Äthiopien, Iran, Israel, Mali, Mexiko, Myanmar, Sri Lanka und Uganda. Seit 2000 fanden rund sieben Prozent aller Terroranschläge in OECD-Ländern statt und fünf Prozent aller Todesopfer waren in diesen Ländern zu verzeichnen – das sind 4.861 To-desopfer durch 3.151 Anschläge. Hintergrund: Der Global Terrorismus Index (GTI) wurde im Jahr 2012 erstmals von dem Institute for Economics and Peace (IEP) veröffentlicht. Der GTI stuft Länder nach dem Ein-fluss der terroristischen Aktivitäten ein und analysiert außer-dem die mit Terrorismus im Zusammenhang stehenden wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen. Der Index bewer-tet 162 Länder, die zusammen 99,6 Prozent der Weltbevöl-kerung ausmachen. Die verwendeten Indikatoren dokumentieren die Zahl der terroristischen Anschläge, Todes-opfer, Verletzungen und Sachschäden. Den vollständigen GTI-Bericht sowie die interaktive Karte fin-den Sie auf: http://www.visionofhumanity.org EXPATS IN KRISENREGIONEN VORBEREITEN Gemeinsam mit Human Ressource Protection bietet die BDAE GRUPPE ein Trai-ning an, das alle wichti-gen Grundlagen für Sicherheit auf weltweiten Geschäftsreisen und Aus-landsentsendungen ver-mittelt. Ihre Mitarbeiter sind nach der Schulung für den Ernstfall im Aus-land gewappnet. Ziel des Trainings ist es, zu vermitteln, welche Verhal-tensweisen in Gefahrensi-tuationen hilfreich oder sogar lebensrettend sind. Wir freuen uns auf Sie! Details zum Training kön-nen Sie per E-Mail anfor-dern: ik-training@bdae.com © tashatuvango -- FFoottoolliiaa..ccoomm
  16. 16. VERMISCHTES BUCHTIPP: WIE SIE AMERIKANER BESSER VERSTEHEN Sich auf Englisch zu verständigen ist eine Sache, die Ame-rikaner 16 zu verstehen jedoch eine komplett andere. Für alle, die Spaß an Sprache haben und das amerikanische Volk besser verstehen wollen, ist „Slanguage – Amerika beim Wort genommen“ eine empfehlenswerte Lektüre. Die United States haben so ihre Tücken, teils auch geo-graphisch: Dallas liegt in Texas, das ist bekannt. „The Dallas“ aber in Oregon, Las Vegas in Nevada, aber auch in New Mexico. Der Fluss zwischen den USA und Me-xiko heißt im Norden Rio Grande und im Süden Rio Bravo. Wer dann immerhin noch weiß, wo er hin möchte, ist nicht selten auf ein Flug-zeug angewiesen. Sie haben gedacht, eine Buchung zu tätigen, sei einfach? Benöti-gen Sie einen direct flight oder einen nonstop flight? Wissen Sie was bei einem code sharing auf Sie zu-kommt und kennen Sie den Unterschied zwischen einem ticket und einem flight cou-pon? Am Ziel Ihrer Träume angekommen, benötigen Sie eventuell ein Hotel. Welche Zimmerart bevorzugen Sie? Einzelzimmer (Abkürzung SB für single bed oder SGL für single) oder Dop-pelzimmer mit King Size-Bett (heißt jedoch double, DBL) oder ein DBL/DBL, ein Doppelzimmer mit zwei King Size- Betten. Und welche Art von Bett hätten Sie gerne, ein Twin, ein Full, ein Queen oder doch lieber King? Je nachdem in welchem Bundesstaat Sie sich befinden, herr-schen andere, teilweise kuriose Regeln und Gesetze. In Ten-nessee muss man wach sein, um Auto zu fahren, in New York dürfen keine Blinden ans Lenkrad, in Kentucky muss man mindestens einmal im Jahr ein Bad nehmen, in Devon, Connecticut darf man nach Sonnenuntergang nicht rückwärts- gehen. Redewendungen und Vo-kabeln in Verbindung mit allerlei Unterhaltung lie-fert das Taschenbuch auch zu Themen des Essens, des Dresscodes, zu Unter-haltung und Sport und Politik. Der Leser erhält auf diese Weise einen kompletten Einblick in das alltägliche Leben und kann nach Ende der Lek-türe viele Fettnäpfchen umgehen. „Slanguage“ ist gleichzei-tig Wörterbuch, Reisefüh-rer und Benimmbuch. Der Autor erklärt Redewen-dungen und Wortspiele und liefert ganz nebenbei auch interkulturelles Wis-sen. Auf humorvolle und © Janis Lacis© Janis Lacis - Fotolia.com unterhaltsame Art formuliert, kann man tatsächlich durch „Slanguage – Amerika beim Wort genommen“ seinen Small-talk trainieren und die Amerikaner ein wenig besser verste-hen.  BUCHINFORMATIONEN: Gerd Otto-Rieke: Slanguage- Amerika beim Wort genommen; ALABASTA VERLAG 2000; ISBN:978-3-938778-18-0; 14,00 Euro; 192 Seiten
  17. 17. VERMISCHTES KOSTENLOSE BROSCHÜRE ZUM THEMA RENTE IM AUSLAND 17 Viele Menschen träumen davon, ihren Ruhestand im Aus-land zu verbringen. Sie wollen ein fremdes Land ent-decken, dem ungemütlichen Winter in Deutschland entfliehen oder sich im Ausland von ihrem Geld schlichtweg mehr leisten können als hier. Der neue Ratgeber von finan-zen. de zeigt, wie sich zukünftige deutsche Rentner den Traum vom Leben im Ausland erfüllen können und was sie zuvor alles einplanen müssen. Zu den beliebtesten Ländern bei den Senioren zählen derzeit die Schweiz, USA und Österreich. Im Jahr 2013 überwies die Deutsche Rentenversicherung schon mehr als 220.000 Ren-ten an deutsche Rentner im Ausland. Zehn Jahre davor lag die Zahl noch bei knapp 95.000. Die Gründe fürs Auswandern sind zahlreich. Neben dem schönen Wetter in fernen Ländern und einem günstigeren Lebensunterhalt andernorts ist auch der Reiz fremder Kultu-ren und Sprachen ein häufiger Beweggrund für Senioren, Deutschland für kurz oder lang zu verlassen. Die gesetzliche Rente wird grundsätzlich in alle Länder der Welt überwiesen. Rentner müssen lediglich damit rechnen, eventuell entstandene Zusatzkosten durch Wechselkurs oder Auslandsüberweisung selbst zu tragen. Die Riester-Rente stellt einen Sonderfall dar, da diese Art der privaten Alters-vorsorge vom deutschen Staat gefördert wird. Wer außer-halb des Europäischen Wirtschaftsraums lebt, muss die erhaltene Förderung zurückzahlen. “Die Beantragung einer Rente im Ausland klappt meistens problemlos für die Expatriates oder Auswanderer, die sich über die Anforderungen des ausländischen Rentensystems informiert haben und die notwendigen Unterlagen aufbe-wahrt haben. Ein Rentenanspruch ist generell an eine be-stimmte Mindestversicherungszeit gebunden”, weiß Omer Dotou, Rentenberater und Auslandsexperte bei der BDAE GRUPPE. Die kostenfreie Broschüre „Im Alter keine Grenzen“ kann hier heruntergeladen werden: http://www.finanzen.de/sites/default/files/rente-im-ausland. pdf Seitenzahl: 26 Größe: 2,5 MB Die beliebtesten Ziele der Rentner 2013 1993 1. Schweiz 2. USA 3. Österreich 4. Spanien 5. Frankreich 6. Kanada 7. Australien 8. Asien 9. Niederlande 10. Afrika 1. USA 2. Österreich 3. Frankreich 4. Kanada 5. Niederlande 6. Schweiz 7. Australien 8. Großbritannien 9. Israel 10. Spanien
  18. 18. GESUNDHEIT NICARAGUA: BEZAHLUNG FÜR DEN MEDIZINISCHEN NOTFALL SICHERSTELLEN Aus Nicaragua gibt es Meldungen von Notfällen, bei denen Reisende nicht medizinisch versorgt wurden, weil die umgehende Bezahlung vor Ort durch die Kranken nicht möglich war. Reisende sollten deshalb eine Kredit-karte mit ausreichender Konto-Dek-kung oder Bargeld mit sich führen, um in der Lage zu sein, jederzeit medizini-sche Behandlungen oder Medikamente im Reiseland bezahlen zu können. Dar-auf weist das Reiseportal www.tip.de hin. Des Weiteren werden wegen der aktu-ellen Ebola-Krise alle nach Nicaragua Einreisenden mit einer Wärmebildka-mera auf mögliche Ebola-Symptome kontrolliert. Verdachtsfälle werden unter Quarantäne gestellt. Personen, die (auch nur leicht erhöhte) Tempera-tur haben, empfiehlt das Auswärtige Amt, auf eine Reise nach Nicaragua zu verzichten. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen Touristen zudem einen Nach-weis einer gültigen Gelbfieberimpfung erbringen. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr – siehe auch www.who.int. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfun-gen gemäß aktuel-lem Impfkalender des Robert-Koch- Institutes www.rki.de für Kinder und Er-wachsene anläss-lich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Rö-teln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder beson-derer Exposition auch Hepatitis B, Toll-wut und Typhus empfohlen. 18 Selbst für den Campingurlaub in Österreich oder den Wochenend-trip nach Barcelona raten Experten vom Verbraucherschutz zu einer zusätzli-chen Auslandskrankenversicherung: “Die Kassen übernehmen auch in schwereren Fällen meist nicht die Kos-ten für einen Rücktransport”, warnt Charlotte Henkel, Rechtsanwältin bei der Verbraucherzentrale Hamburg, in der “Apotheken Umschau”. Ein Pa-tiententransport per Flugzeug könne schnell einen mittleren fünfstelligen Betrag kosten. Auch privat Versi-cherte sollten ihren Vertrag kontrollie-ren. Unter Umständen lohnt sich auch für sie eine Zusatzpolice. Preise für eine Familienversicherung beginnen schon unter 20 Euro pro Jahr. Wer bereits län-ger eine solche Versicherung besitzt, sollte möglichst auf einen aktuellen Tarif umsteigen, da dieser meist besser gestaltet sei, rät die Stiftung Waren-test. Wichtig ist der Passus, dass ein Rücktransport medizinisch “sinnvoll” und nicht nur “notwendig” ist, denn dann gelten weniger hohe Hürden. Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 10/2014 liegt in den meis-ten Apotheken aus und wird ohne Zu-zahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abge-geben. Hinter-grund: Etwa 3,6 Millionen Deutsche werden Statistiken zufolge jedes Jahr im Ausland krank und müssen dort in ärztliche Behandlung. Rund 230.000 deutsche Touristen müssen sogar sta-tionär am Urlaubsort behandelt wer-den. Fehlt dann eine Reisekrankenver-sicherung, haben viele ein ernsthaftes Problem. Eine Ärztliche Behandlung im Ausland kann richtig teuer werden, denn die gesetzlichen Krankenversiche-rungen (GKV) bieten nur einen Basis-schutz für Behandlungen innerhalb Europas oder in Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsab-kommen hat. Teure Rücktransporte sind nicht abgedeckt. In Ländern au-ßerhalb der EU besteht für gewöhn-lich gar kein Versicherungsschutz. Beispielsweise haben die USA das teu-erste Gesundheitssystem und die höchsten ärztlichen Honorare der Welt. Die Kosten allein für einen Kranken-rücktransport können dort schon mal bis zu 90.000 Euro betragen. Spezialisierte Anbieter wie die BDAE Gruppe bieten kurzfristige wie langfri-stige Auslandskrankenversicherungen. VERBRAUCHERSCHUTZ RÄT ZU AUSLANDSKRANKENVERSICHERUNG © inarik - Fotolia.com © Elenathewise - Fotolia.com © Speedfighter - Fotolia.com
  19. 19. GESUNDHEIT EBOLA-VIRUS: WAS FLUGREISENDE BEACHTEN SOLLTEN Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentli-chen 19 Gesundheitsdienstes e.V. hat ein Merkblatt für Flug-reisende herausgegeben, das sich mit der aktuellen Ebola- Epidemie befasst und wichtige Verhaltensregeln nennt. Ebola gehört zu der Gruppe der seltenen aber schwer verlau-fenden viral hämorrhagischen Fieber. Der Erreger, das Ebola- Virus, wurde 1976 entdeckt und hat seitdem zahlreiche Ausbrüche in Afrika verursacht, vor allem in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Seit März 2014 hat sich die Ebola-Epidemie in Westafrika von Guinea ausgehend auf Sierra Leone und Liberia ausge-weitet, neben weiteren regional begrenzt auftretenden Fäl-len in Nigeria. Ein hiervon unabhängiger Ebola-Ausbruch trat in der demokratischen Republik Kongo auf. Am 8. August 2014 erklärte die WHO die Ebola-Epidemie zu einer gesund-heitlichen Notlage von internationaler Tragweite. Das Aus-wärtige Amt rät aufgrund der Ebola-Epidemie und der verschärften Sicherheitslage von nicht notwendigen Reisen in die drei am stärksten betroffenen Länder dringend ab. Die aktuellen Daten zu betroffenen Ländern und den Fallzahlen an Erkrankten und Verstorbenen können zum Beispiel auf www.rki.de abgerufen werden. Ebola-Viren kommen in Wildtieren wie Flughunden, Affen, Waldantilopen in Afrika vor. Eine Übertragung auf den Men-schen geschieht durch engen Kontakt mit infizierten Tieren oder den Verzehr von infiziertem Wildfleisch. Eine Anstek-kung von Mensch zu Mensch erfolgt durch direkten Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten über die verletzte Haut oder die Schleimhaut. Ebola-Symptome treten 2-21 Tage, in der Regel aber 8-10 Tage nach der Infektion auf, so zum Beispiel: • Plötzlich einsetzendes Fieber • Kopf- und Halsschmerzen • Muskel- und Gelenkschmerzen • Bindehautentzündung • Ausgeprägte Schwäche • Appetitmangel, Müdigkeit, Erbrechen • Bauchschmerzen, Durchfall • Fleckiger Hautausschlag, Schleimhautblutung Die Einschleppung von Ebola nach Europa durch einen Pas-sagier, der sich in Westafrika infiziert hat und während des Flugs oder danach erkrankt, ist nicht gänzlich auszuschlie-ßen. Eine nachfolgende Ausbreitung in Europa jedoch wird als unrealistisch angesehen. Ansteckungsrisiko auf Flugreisen sehr gering Das Risiko einer Ansteckung von Mitpassagieren durch einen erkrankten Fluggast ist sehr gering. Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sollten Flugreisende jedoch dringend be-achten und auf nicht notwendige Reisen in betroffene Län-der sollten man verzichten. Reisende nach Westafrika sollten grundsätzlich folgende Maßnahmen beachten: • Vermeiden Sie den Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkei-ten von Patienten und Leichen. • Vermeiden Sie den Kontakt mit Wildtieren. • Verzichten Sie auf den Verzehr von Wildfleisch (bush meat). Empfehlungen für Reiserückkehrer aus Ländern mit Ebola Wenn Sie binnen 21 Tagen nach Rückkehr aus den betroffe-nen Ländern in Westafrika akut mit Fieber oder erhöhter Temperatur und den oben genannten Begleitsymptomen er-kranken und • dort mit Körperflüssigkeiten von an Ebola Erkrankten oder Verstorbenen oder • dort mit Wildtieren in Berührung gekommen sind oder Wildfleisch verzehrt haben, dann sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt informieren und ihre Reise erwähnen. Falls sich die Krankheitszeichen bei Ihnen noch während des Aufenthaltes auf dem Flughafen entwickeln, wenden Sie sich bitte mit dieser Information an die Flughafenklinik oder den Flughafenarzt. Das Robert-Koch-Institut hat zudem ein Hilfsblatt für Ärzte herausgegeben, in dem beschrieben wird, wie diese bei Ebola-Verdachtsfällen reagieren sollten. Das Hilfsblatt über folgenden Link downloadbar: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/E/Ebola/EbolaSchema.pdf?__bl ob=publicationFile Quelle: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentli-chen Gesundheitsdienstes e.V. © Welf Aaron - Fotolia.com
  20. 20. WELTWEIT Die Dänen sprechen weltweit am besten Englisch. Fast genauso gut beherrschen nur noch die Niederländer und die Schweden diese Fremdsprache. Deutschland nimmt im Ranking immerhin den zehnten Platz ein und konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um vier Positionen verbes-sern. Bemerkenswert: In fast allen Ländern schneiden Frauen besser ab als Männer. Dies sind die Ergebnisse der vierten Ausgabe des EF English Proficiency Index (EF EPI), einer in 63 Ländern durchgeführ-ten Studie des Sprachexperten Education First. Insgesamt hat das Unternehmen die Englischkenntnisse von 750.000 er-wachsenen Personen getestet. Während die nordischen Länder Europas im globalen Ver-gleich am besten abschneiden, liegen Nordafrika und der Mittlere Osten im Ranking ganz hinten. Auf den ersten zehn Positionen sind ausschließlich europäische Länder zu finden. Das Englischniveau ihrer Bürger liegt mit Abstand weltweit an der Spitze und gleichzeitig lassen sich hier weiter Fort-schritte beobachten. Insgesamt zeigt der Vergleich mit den Ergebnissen der letzten Jahre, dass Länder, deren Bevölke-rung bereits über gute Sprachkenntnisse verfügt, diese konti-nuierlich verbessern. Die Einwohner von Staaten mit einem geringen Ausgangsniveau erweitern dagegen ihren Kennt-nisstand kaum oder gar nicht. 20 DÄNEN SPRECHEN DAS BESTE ENGLISCH 11 Dänemark 22 Niederlande 33 Schweden 44 Finnland 55 Norwegen 66 Polen 77 Österreich 88 Estland 99 Belgien 10 Deutschland 11 Slowenien 12 Malaysia 13 Singapur 14 Lettland 15 Argentinien 16 Rumänien 17 Ungarn 18 Schweiz 19 Tschechien 20 Spanien 21 Portugal 22 Slowakei 23 Domenikanische Republik 24 Südkorea 25 Indien 26 Japan 27 Italien 28 Indonesien 29 Frankreich 30 Taiwan 31 Hongkong 32 VAE 33 Vietnam 34 Peru 35 Ecuador 36 Russland 37 China 38 Brasilien 39 Mexiko 40 Uruguay 41 Chile 42 Kolumbien 43 Costa Rica 44 Ukraine 45 Jordanien 46 Katar 47 Türkei 48 Thailand 49 Sri Lanka 50 Venezuela 51 Guatemala 52 Panama 53 El Salvador 54 Kasachstan 55 Marokko 56 Ägypten 57 Iran 58 Kuwait 59 Saudi Arabien 60 Algerien 61 Kambodscha 62 Libyen SEHR GUTE KENNTNISSE GUTE KENNTNISSE MITTLERE KENNTNISSE GERINGE KENNTNISSE SEHR GERINGE KENNTNISSE © tashatuvango - Fotolia.com
  21. 21. WELTWEIT 21 Nach einem Einbruch um rund fünf Prozent im Jahr 2009 hat sich die Wirtschaft der VAE Schritt für Schritt erholt und verzeichnet solide Wachstumsraten. Das berichtet der Kreditversicherer Coface. So werde die Wirtschaft in den VAE weiter solide bleiben. Dazu tragen so-wohl der Öl-Gas-Sektor als auch an-dere Branchen bei. Auch die politischen Maßnahmen zur Diversifi-zierung der Wirtschaft seien eine we-sentliche Grundlage für die gute Entwicklung. So wird die Abhängigkeit vom Öl reduziert und die Realwirt-schaft unterstützt. © Akhilesh Sharma - Fotolia.com Frei von finanziellen Belastungen seien die Emirate jedoch nicht. Zwar führt Dubai seine fälligen Kredite zurück, den-noch lastet weiter eine schwere Schuldenlast auf der gesam-ten öffentlichen Hand Dubais. Hohe Beträge werden auch in den nächsten Jahren fällig: fast 40 Milliarden US-Dollar von 2015 bis 2017. Die Behörden haben zudem regulatorische Maßnahmen angekündigt, um eine weitere Blase am Immo-bilienmarkt zu verhindern. Auch das ist nach Ansicht von Co-face positiv für die Wirtschaft der Emirate. Ebenso sei die Einführung eines neuen Unternehmensrechts als Fortschritt zu sehen. Dennoch bleibe noch einiges zu tun. „So sind, außer von großen internationalen Gruppen, Bilanzen kaum verfügbar“, heißt es in einem Panorama über die Region. 2013 machte der Ölsektor ein Drittel des BIP und ebenfalls ein Drittel des Exports der VAE aus. So bleiben die öffentli-chen Finanzen stark abhängig von den Öleinnahmen – trotz der voranschreitenden Diversifizierung der Wirtschaft. Aus dem Öl kamen 2013 fast 80 Prozent der Steuereinnahmen. Hauptrisiken in diesem Sektor sind die Abhängigkeit der Unternehmen von der staatlichen Unterstützung und das Gleichgewicht zwischen Ölproduktion und Nach-frage. Die Landwirtschaft und der Lebensmit-telsektor werden immer wichtiger in den VAE. Diese Entwicklung korreliert mit der wachsenden Bevölkerung und dem steigenden Pro-Kopf-Einkommen. Die Regierung unter-stützt die Branche und die Lebensmittel produzierende Indus-trie. Die starke Abhängigkeit von Importen ist ein großes Risiko für das Land. Der Einzelhandel ist eine der am schnellsten wachsenden Branchen. Er profitiert von steigendem Wohlstand, wirt-schaftlicher Kontinuität und der starken inländischen Nach-frage. Weil die VAE nicht von den politischen Umwälzungen in der arabischen Welt betroffen waren, wuchsen der Touris-mus und mit ihm der Einzelhandel. Intensiver Wettbewerb und steigende Preise für Wohnen, Nahrung, Verkehr, Bildung und Mieten können als größte Risiken für die Branche gese-hen werden – allerdings eher begrenzt. VAE: WIRTSCHAFT WEITER AUF WACHSTUMSKURS Das Silicon Valley ist zwar für seine innova-tiven Start-ups und extrem hohen Lebenshaltungsko-sten bekannt, das bedeutet jedoch nicht, dass die Grün-der auch automatisch reich sind. Laut einer neuen Ana-lyse des Marketingspeziali-sten Compass http://compass.co verdienen 75 Prozent der Jungunter-nehmer weniger als 75.000 Dollar (rund 60.176 Euro) im Jahr. Den Ergebnissen der Befra-gung nach müssen zwei Drittel der Firmenchefs sogar mit weniger als 50.000 Dollar im Jahr aus-kommen. Der Durch-schnittsverdienst in der Re-gion liegt laut einem Bericht des “Silicon Valley Business Journal” mit 94.000 Dollar deutlich höher. Das Einkom-men der Gründer steigt im Regelfall nur dann an, wenn ein ausgereiftes Produkt in Reichweite ist. Wird ein Produkt erfolgreich gelauncht, so vermehrt sich das Einkommen meistens, jedoch können Alter und Er-fahrung einen weiteren Schub bieten. Ein Ausgleich mit dem Durchschnittsver-dienst wird dennoch nicht erreicht. Und genauso sollte es laut Peter Thiel, dem Gründungs-CEO von PayPal, auch sein. “Je niedriger das Gehalt des CEO ist, desto eher wird das Start-up auch erfolgreich sein.” Quelle: pressetext.com SILICON VALLEY: GRÜNDER WERDEN NICHT REICH © B. Wylezich - Fotolia.com
  22. 22. WELTWEIT STUDIENGEBÜHREN IN ENGLAND AM HÖCHSTEN Die Höhe von Studiengebühren, Studien-förderung und Studiendarlehen ist eu-ropaweit immer noch sehr unterschiedlich. Das geht aus einem vom Eurydice-Netzwerk veröffentlichten Bericht hervor, der 33 euro-päische Länder erfasst. Deutschland ist das einzige Land, das vor kurzem die erst 2007 eingeführten Studiengebühren wieder abge-schafft hat. Die höchsten Studiengebühren in Europa müssen Akademiker in England zahlen. Die Kosten sind allerdings nicht sofort fällig, sondern erst nach dem Studienabschluss, wenn das Einkommen der ehemaligen Stu-dierenden einen bestimmten Schwellenwert übersteigt – dieses Modell ist in Europa ein-zigartig. Relativ hohe Gebühren im Voraus zahlen Studierende in Irland, Italien, Lett-land, Litauen, Ungarn, den Niederlanden und Slowenien. Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, forderte die Mitgliedstaa-ten auf, bei der Einführung von Studiengebüh-ren auch immer Maßnahmen wie Studienförderung vorzusehen, um einen gleichbe-rechtigten Zugang zur Hochschulbildung, insbesondere für sozial benachteiligte Stu-dierende, zu gewährleisten. Der Bericht macht deutlich, dass Studienförderung und/oder Darlehen die wichtigsten Instru-mente sind, um mögliche negative Auswir-kungen von Studiengebühren oder Gebührenerhöhungen auf die Einschrei-bungsquote an Hochschulen zu kom- pen-sieren. Dies gilt insbesondere für wirtschaftlich schlechter gestellte Studie-rende. Laut dem Bericht gibt es große Unterschiede bei der Anzahl der Studierenden, die in öf-fentlichen Hochschuleinrichtungen Studien-gebühren bezahlen. Viele Länder – Zypern, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Malta, Finnland, Schweden, das Vereinigte Königreich (Schottland), Norwegen und die Türkei– erheben überhaupt keine Studienge-bühren. Umgekehrt müssen in neun Ländern (Tschechische Republik, Niederlande, Portu-gal, Slowakei, Vereinigtes Königreich (Eng-land, Wales und Nordirland), Island und Liechtenstein) alle Bachelor-Studierenden Studiengebühren zahlen. In den meisten europäischen Ländern erhält nur ein kleiner Teil der Studierenden eine Studienförderung. In neun Ländern erhalten alle (Zypern, Dänemark, Malta, Finnland) oder die meisten Studierenden (Lu-xemburg, Nieder-lande, Vereinigtes Königreich (Schottland), Schweden und Norwegen) eine Studienförde-rung. Island verfügt als ein-ziges Land über kein staatliches Studienför-derungssystem; dies ist jedoch derzeit im Gespräch. Aus dem Bericht geht hervor, dass Studien-förderung und/oder Darlehen die wichtig-sten Instrumente sind, um mögliche negative Auswirkungen von Studiengebüh-ren oder Gebührenerhöhungen auf die Ein-schreibungsquote an Hochschulen zu kompensieren. Dies gilt insbesondere für wirtschaftlich schlechter gestellte Studie-rende. 22 IMPRESSUM HERAUSGEBER: Bund der Auslands- Erwerbstätigen (BDAE) e.V. Kühnehöfe 3 22761 Hamburg Tel. +49-40-306874-0 WWW.BDAE.COM REDAKTION: Anne-Katrin Schulz (verantwortlich) akschulz@bdae.de Sanja Zivkovic LAYOUT: Esther Rudat LEKTORAT: Andrea Kraus COPYRIGHT: Die Beiträge im BDAE-Newsletter sind urheber-rechtlich geschützt und dürfen nicht ohne schrift-liche Genehmigung durch den Herausgeber repro-duziert werden. Die Beiträge des BDAE-Newsletters spiegeln die Meinung der Redaktion und nicht unbedingt die des BDAE wider. FOLGEN SIE UNS AUCH AUF © WoGi - Fotolia.com

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