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NOV 13

EDITORIAL
Liebe Leserin, lieber Leser,
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kennen Sie das, wenn man eine längere
Zeit im Ausland ve...
DAS INTERVIEW
»SCHWEDEN SIND VIEL ENTSPANNTER ALS DEUTSCHE«
Fast sechs Monate hat Joana Koesling während ihres Studiums in...
DAS INTERVIEW
Koesling: Das einzige was nicht ideal
lief, was aber auch nicht wirklich ein
Problem darstellte, war die Bea...
RECHTLICHES
EXPATS:
ARBEITGEBER DARF NICHT DEN
STEUERBERATER BESTIMMEN
Das Weisungsrecht eines Arbeitgebers
geht nicht so ...
RECHTLICHES

STEUERLICHE ABSETZBARKEIT
VON AUSLANDSDIENSTREISEN
Reisen ins Ausland sind in der Berufswelt
gang und gäbe. D...
RECHTLICHES
SPEICHERN VON
FINGERABDRÜCKEN IM
REISEPASS IST RECHTENS
Ein Mann beantragte im zugrunde liegenden Fall bei der...
EXPATRIATES

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BUSINESS-KNIGGE THAILAND:
BESCHEIDEN UND BERECHENBAR
Die Thais sind den Deutschen in ...
EXPATRIATES
Da Nachnamen in Thailand erst seit
dem frühen 20. Jahrhundert per Gesetz getragen werden müssen, ist es
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AIRLINE NEWS
AEROFLOT UND DOBROLET
Zur größten russischen Fluggesellschaft
Aeroflot gehört seit dem 4. Oktober dieses Jahr...
AIRLINE NEWS
AIS AIRLINES
Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines eröffnet eine neue Linienverbindung vo...
VERMISCHTES
WO AM BESTEN
ENGLISCH GESPROCHEN WIRD
Am besten Englisch beherrschen die
Schweden, Norweger, Holländer und
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GESUNDHEIT INTERNATIONAL
THAILAND: GESUNDHEITSKOSTEN VON TOURISTEN
SOLLEN DURCH PAUSCHALE
GEDECKT WERDEN
Die Pläne über di...
GESUNDHEIT INTERNATIONAL
JEDER 3. URLAUBER
SCHLIESST REISEKRANKENVERSICHERUNG AB
Krankenbett statt Meer und Strand: Im
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WORAN MAN ERKENNT,
DASS MAN SCHON ZU LANGE IN
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Woran erkennen Ausländer, dass sie
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Infos zu Leben und Arbeiten im Ausland

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In dieser Ausgabe erfahren die Leser unter anderem, warum die Speicherung von Fingerabdrücken im Reisepass rechtens ist, welche Nation das beste Englisch spricht (und wo die Deutschen diesbezüglich rangieren) und weshalb auch Entwicklungshelfer künftig immer Steuern zahlen müssen.

Darüber hinaus gibt es Beiträge über die steuerliche Absetzbarkeit von Auslandsreisen und darüber, ob der Arbeitgeber Expats vorschreiben darf, welchen Steuerberater sie in Anspruch nehmen sollen. Ein weiterer interessanter Artikel widmet sich dem Schlafverhalten unterschiedlicher Kulturen und Sie finden im Business-Knigge Thailand heraus, wie man sich vor Ort benimmt.

Das Interview hat diesmal mit einer Studentin stattgefunden, die ein halbes Jahr in Schweden war und dorthin auswandern möchte.

Aktuelle und ältere Newsletter-Ausgaben sowie das kostenlose Newsletter-Abo finden Interessierte unter http://www.bdae-ev.de/news/newsletter/.

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  1. 1. NEWSLETTER NOV 13 EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser, INHALT kennen Sie das, wenn man eine längere Zeit im Ausland verbringt und sich hauptsächlich in einer Fremdsprache unterhält, man irgendwann auch anfängt in dieser Sprache zu träumen und zu denken? Dies ist meistens ein klares Indiz dafür, dass man ein Stück weit im Gastland »angekommen« ist. Es gibt aber noch zahlreiche andere Anzeichen, die einem möglicherweise suggerieren, dass es Zeit wird, allmählich die Heimreise anzutreten. Welche das spezielll beim China-Aufenthalt sind, hat das ICC Portal auf der Seite 14 zusammengefasst. Für Asien-Reisende ebenfalls sicher sehr interessant: der Business-Knigge Thailand ab Seite 7, der die wichtigsten Benimmregeln des Land des Lächelns nennt. Von Asien geht es nach Nordeuropa konkret nach Schweden. Dorthin will nämlich unsere Interviewpartnerin auswandern. Warum sie das Land so schätzt und wie ihre ersten zusammenhängenden sechs Monate im Reich der Elche und Trolle waren, erzählt Sie ab der Seite 2. Des Weiteren spannend: Wer als Expat im Ausland arbeitet und auch für die Auslandstätigkeit eine Steuererklärung machen muss, braucht sich den Steuerberater nicht vom Arbeitgeber vorschreiben lassen - so lautet ein aktuelles Urteil, das sie auf der Seite 5 finden. Wahrscheinlich haben Sie es sich bereits gedacht, nun ist es aber wissenschaftlich erwiesen: Das Schlafverhalten von Menschen ist je nach kultureller Herkunft unterschiedlich. Wie einige Völker sich betten und wie sie nächtigen, verrät der Beitrag auf Seite 13. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und denken Sie daran: Der BDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland! Herzlichst, Ihre Silvia Opitz 1 1 DAS INTERVIEW »Schweden sind viel entspannter als Deutsche« 2 RECHTLICHES Expats: Arbeitgeber darf nicht den Steuerberater bestimmen.........................4 Steuerliche Absetzbarkeit von Auslandsreisen ...........5 Speichern von Fingerabdrücken im Reisepass ist rechtens ........................6 Entwicklungshelfer müssen Steuern zahlen.....6 Schutz für Hochzeiten im Ausland..............................6 EXPATRIATES Business-Knigge Thailand.......7 AIRLINE NEWS Neues von den Airlines .......9 VERMISCHTES Wo am besten Englisch gesprochen wird .............11 Kleiner Aufkleber sorgt für geringere Roaming-Kosten im Ausland.......................11 GESUNDHEIT INTERNATIONAL Thailand: Gesundheitskosten von Touristen sollen durch Pauschale gedeckt werden.............................13 Schlafverhalten weltweit unterschiedlich ................13 Jeder 3. Urlauber schließt Reisekrankenversicherung ab .....................................13 Versicherungen: Großes Potenzial in den Golfstaaten ...13 Neue Versicherung für Zahnbehandlung im Ausland ...13 AUS ALLER WELT Woran man erkennt, dass man schon zu lange in China lebt ........................14 Chengdu auf dem Weg zu Chinas Messehauptstadt.14 Kyotos Notruf jetzt in fünf Fremdsprachen................15 Neues Finanzportal in Russland...........................15 Irlands Mehrwertsteuer bleibt niedrig...................15 IMPRESSUM...................15
  2. 2. DAS INTERVIEW »SCHWEDEN SIND VIEL ENTSPANNTER ALS DEUTSCHE« Fast sechs Monate hat Joana Koesling während ihres Studiums in Schweden verbracht. Dort absolvierte sie ein Praktikum und lernte Land und Leute kennen. Von den Anfangsschwierigkeiten und einem ihrer schönsten Momente berichtet sie im Interview. BDAE: Sie studieren seit 2011 Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste in Heide und haben im Rahmen dieses Studiums ein etwa sechsmonatiges Auslandspraktikum von Anfang März 2013 bis Ende August 2013 in Schweden absolviert. Wieso haben Sie sich für Schweden entschieden? Koesling: Aus privaten Gründen, denn mein damaliger Freund und jetziger Verlobter wohnt dort. Ich kannte Schweden daher auch schon von vorherigen Besuchen und fand das Land schon immer schön. Es war also ganz praktisch das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden und das Pflichtpraktikum in Schweden zu machen. Allerdings habe ich nur circaviereinhalb Monate das Praktikum gemacht und eineinhalb weitere Monate als Urlaub rangehängt. BDAE: Wo genau haben Sie Ihr Praktikum absolviert? Koesling: Direkt in Stockholm bei einem Tourismusdienstleister, der Ferienhäuser in ganz Schweden vermietet. BDAE: Wie haben Sie sich vorbereitet? Hat Ihre Fachhochschule geholfen? Koesling: Meine Fachhochschule hat mich da gar nicht unterstützt. Ich habe meinen Auslandsaufenthalt völlig alleine geplant und organisiert. Insgesamt war das auch nicht so kompliziert und aufwändig. Ich habe natürlich einen Krankenversicherungsschutz gebraucht. Da Schweden in der EU ist, war das recht einfach, denn mit der EHIC Gesundheitskarte konnte ich mich auch in Schweden medizinisch versorgen lassen. Ich war sogar schon während eines Schwedenbesuchs beim Arzt und das war ganz unproblematisch. Neben dem Gesundheitsschutz war mir auch der Haftpflichtschutz wichtig. Daher habe ich mich bei meiner Versicherung erkundigt, ob Schadenfälle in Schweden auch übernommen werden und habe eine Zusicherung erhalten. Da ich in Deutschland BAföG erhalte, habe ich für den Zeitraum in Schweden AuslandsBAföG beantragt. Natürlich gehörte zu meinen Vorbereitungen auch dazu, mir eine Wohnung oder ein Zimmer in Schweden zu suchen. Mein Verlobter wohnt etwa 115 Kilometer südlich von Stockholm und da ich nicht täglich pendeln wollte, musste ich mir eine Bleibe am Arbeitsort suchen. Das habe ich über das Online-Portal www.blocket.se gemacht. Das ist eine Webseite, wo neben Wohnungen und Zimmer auch Kleider, Autos, Kleintiere, Elektronikgeräte und vieles mehr zu finden sind. Dort habe ich dann auch ein Zimmer zur Untermiete aufgetan. Allerdings habe ich dort nur zwei Monate gewohnt und bin dann entgegen meiner ursprünglichen Planung zu meinem Verlobten gezogen. Trotz des täglichen Pendelns war es günstiger für mich, denn für Studenten gibt es in Schweden sehr preiswerte Angebote für das Verkehrsmittelnetz, in dem die Öffentlichen in Stockholm, der Regionalzug von Stockholm nach Nyköping – dem Wohnort meines Verlobten – und viele regionale Busse eingeschlossen sind. BDAE: Wie war dann Ihre Anfangszeit in Schweden? Wie wurden Sie von Ihren Kollegen aufgenommen? Koesling: Meine Kollegen haben mich total nett aufgenommen. Ich erhielt sogar ein Willkommensgeschenk. Natürlich haben sich alle sehr um mich gekümmert und mich mit wertvollen Tipps und Informationen rund um Stockholm und Schweden versorgt. Auch die Vermieter meines Zimmers – eine Mutter mit ihrem Kind – waren sehr freundlich und hilfsbereit. BDAE: Gab es trotz der vielen Unterstützung Startschwierigkeiten die Sie meistern mussten? Wie haben Sie das geschafft? © Andreas Gradin - Fotolia.com 2
  3. 3. DAS INTERVIEW Koesling: Das einzige was nicht ideal lief, was aber auch nicht wirklich ein Problem darstellte, war die Beantragung meiner Personennummer. Das ist die Identitätsnummer in Schweden, die für viele Dinge notwendig ist, wie beispielsweise für die Kontoeröffnung, für jegliche Behördengänge, für Bestellungen übers Internet und noch einiges mehr. Die Personennummer wird beim Migrationswerk in Schweden beantragt und dieses hat meinen Antrag leider abgelehnt. Aus dem Ablehnungsschreiben, was auf Schwedisch verfasst war und ich erst übersetzen lassen musste, habe ich erfahren, dass der Grund für die Ablehnung mein geringes Einkommen war. Ich habe bei der Beantragung leider nur meinen Praktikumsvertrag beigefügt und somit ist das Migrationsamt nur von meiner Praktikumsvergütung als Einnahme ausgegangen. Ich habe total vergessen, mein Auslands-BAföG anzugeben. Nachträglich war das dann auch nicht mehr möglich, denn die Ablehnung war unanfechtbar. Zum Beispiel können Schweden Ihre Steuererklärung auch per SMS abgeben. Ich habe dann noch einen zweiten Antrag gestellt, der jedoch ebenfalls abgelehnt wurde, weil inzwischen mein Praktikumsvertrag älter als drei Monate war, was er aber nicht sein durfte. Auf einen dritten Antrag habe ich dann allerdings verzichtet. Wegen der fehlenden Personennummer hatte ich auch kein schwedisches Konto und mein Arbeitgeber musste mir mein Gehalt auf mein Konto in Deutschland überweisen. So war das alles natürlich nicht geplant. Aber mein Arbeitgeber war da wirklich sehr verständnisvoll und entgegenkommend. Für die Gehaltsabrechnung, also für die Versteuerung, erhielt ich dann ziemlich zum Ende meines Praktikums über das schwedische Finanzamt eine Zuordnungsnummer. BDAE: Können Sie behaupten, dass der Auslandsaufenthalt einen Einfluss auf Ihre Persönlichkeitsentwicklung hatte? Wenn ja, inwieweit? BDAE: Welche kulturellen Unterschiede sind Ihnen zwischen Schweden und Deutschen aufgefallen? Koesling: Die Schweden sind viel entspannter und nicht so nörgelig wie die Deutschen. Außerdem finde ich Schweden irgendwie familiärer. Auch der Staat unterstützt Familien mehr. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass die Schweden auch viel fortschrittlicher sind als wir Deutschen. BDAE: Welchen Moment in Schweden werden Sie niemals vergessen und wieso? Koesling: Mittsommer. Das war wirklich ein schönes Erlebnis. Eigentlich haben die meisten Unternehmen Mittsommer geschlossen. Doch für die Tourismusbranche gilt das nicht immer. Meine Kollegin und ich mussten arbeiten. Und wir haben uns das so schön wie möglich gemacht. So haben wir Blumenkränze, die typisch für das Mittsommerfest sind, in einem Blumengeschäft bestellt und haben diese in der Mittagspause abgeholt. Auf dem Rückweg zum Büro haben wir die Blumenkränze aufgesetzt und sind durch die Altstadt gelaufen. Viele Menschen – Einheimische und Besucher – haben geschaut und einige haben sogar gefragt, ob sie uns fotografieren dürften. Dabei kam ein richtig schwedisches Gefühl auf. Koesling: Natürlich hat es mich irgendwie geprägt. Sich alleine in einem fremden Land in einer Großstadt zurechtzufinden, es hat mich auf jeden Fall selbstständiger gemacht. Ich bin auch mutiger und offener für Auslandsaufenthalte geworden. Denn ich weiß jetzt, dass ich mich mit Sicherheit in vielen Orten zurechtfinden würde. Der Aufenthalt hat mich auch darin bestärkt, nach Schweden auszuwandern. Und ich bin mir sicher, dass ich einen guten Start haben werde, denn ich konnte auf jeden Fall meine Sprachkenntnisse verbessern und schon ein kleines soziales Umfeld aufbauen. Außerdem denke ich, dass sich meine Berufserfahrung in Schweden positiv auf meinen Lebenslauf auswirken und ich bessere Chancen erhalte, eine Arbeitsstelle zu finden. BDAE: Welche Tipps haben Sie für andere Studenten, die sich entscheiden, ein Auslandspraktikum oder –semester in Schweden zu verbringen? 3 Koesling: Auf jeden Fall ist es wichtig, sich gut vorzubereiten, insbesondere in Bezug auf die Personennummer. Also am besten vorher schon alle Unterlagen zusammensammeln und sich über die Voraussetzung informieren. Wenn möglich, sollte auch die Unterkunft vorher besichtigt werden. Ich habe das auch gemacht, denn es gibt überall »schwarze Schafe«, die beispielsweise sehr viel Geld für eine Wohnung oder ein Zimmer in einem wirklich schlechten Zustand verlangen. Und mein besonderer Tipp für jeden Studenten der ins Ausland möchte ist, rechtzeitig ein ERASMUS-Stipendium zu beantragen. Hierbei handelt es sich um ein Förderprogramm des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes. Die Beantragung ist ganz einfach und es lohnt sich: Ich erhielt 300 Euro monatlich. Mein ganz persönlicher Schweden-Tipp für ein wirklich schwedisches Gefühl ist natürlich beim Mittsommer- oder auch Luciafest, das die Weihnachtszeit einläutet, teilzunehmen. © lagom - Fotolia.com
  4. 4. RECHTLICHES EXPATS: ARBEITGEBER DARF NICHT DEN STEUERBERATER BESTIMMEN Das Weisungsrecht eines Arbeitgebers geht nicht so weit, dass er seinen Arbeitnehmern vorschreiben darf, welchen Steuerberater sie in Anspruch nehmen sollen. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in folgendem Fall: Der Arbeitnehmer (und Kläger vor dem BAG) war bei dem Beklagten langjährig als Techniker beschäftigt. Zuletzt wurde er in die USA entsandt, nach Florida. Dazu er mit seinem Arbeitgeber einen Auslandsarbeitsvertrag, in dem es ua. heißt: »Das Unternehmen setzt voraus, dass der Mitarbeiter für den Auslandseinsatz seinen steuerrechtlichen Wohnsitz in Deutschland aufgibt. Durch die Wohnsitzaufgabe entfällt die unbeschränkte Steuerpflicht des Mitarbeiters in Deutschland.« In weiteren Schreiben wurde festgelegt, dass die Steuererklärung des Technikers auf Kosten des Arbeitgebers von einer bestimmten Steuerkanzlei erstellt werden muss. Dazu verlangte der Arbeitgeber, dass der später klagende Techniker ein Dokument mit der Bezeichnung »Steuererklärung/Besonderheiten USA«, unterschrieb. Darin hieß es unter anderem: »Das Unternehmen übernimmt für die Dauer der Entsendung die Kosten für die Steuererklärung des Mitarbeiters im Einsatzland sowie für die deutsche Steuererklärung im Jahr des Beginns der Entsendung und die deutsche Steuererklärung im Rückversetzungsjahr. Der Mitarbeiter ist hierbei zur Zusammenarbeit mit der vom Unternehmen zur Erstellung der Steuererklärung beauf- tragten Gesellschaft verpflichtet. Zum aktuellen Zeitpunkt handelt es sich hierbei um die K AG.« Der Techniker, der schon seit Jahren in den USA gemeinsam mit seiner Frau steuerlich veranlagt wurde und dabei die Leistungen eines anderen Steuerberaters in Anspruch nahm, erklärte sich damit erst einverstanden, als der Arbeitgeber seinen weiteren Auslandsaufenthalt von der Unterschrift unter das Dokument abhängig machte. Er behielt sich jedoch eine gerichtliche Überprüfung vor. EINGRIFF IN DIE PRIVATSPHÄRE Vom BAG bekam der Techniker dann bestätigt: Wenn der Arbeitgeber den Steuerberater bestimmt, dann ist das ein unzulässiger Eingriff in die Privatsphäre des Arbeitnehmers – und in diesen Bereich darf durch das Weisungsrecht grundsätzlich nicht eingegriffen werden (BAG, Urteil vom 23.8.2012, 8 AZR 804/11). Erschwerend kam hier noch dazu, dass der Eingriff auf einem besonders sensiblen Gebiet erfolgte, bei dem in besonderem Maße Vertrauen in die Person des Vertragspartners geboten ist – schließlich handle es sich bei Steuerdaten um Daten hochsensiblen Inhalts, so das Bundesarbeitsgericht: Die Angaben, die ein Steuerpflichtiger aufgrund des Abgabenrechts zu machen hat, ermöglichen weitreichende Einblicke in die persönlichen Verhältnisse, die persönliche Lebensführung (bis hin zu gesundheitlichen Gebrechen), religiösen Bindungen, Ehe- und Familienverhältnisse oder politischen Verbin- dungen sowie in die beruflichen und sonstigen wirtschaftlichen Verhältnisse. Speziell den Arbeitgeber geht es aber nichts an, wenn der Arbeitnehmer zum Beispiel Mitgliedsbeiträge an eine Gewerkschaft steuerlich absetzt. Mehr zum Thema Steuern und Steuernsparen finden Interessierte auf steuertipps.de © Ben Chams - Fotolia.com 4
  5. 5. RECHTLICHES STEUERLICHE ABSETZBARKEIT VON AUSLANDSDIENSTREISEN Reisen ins Ausland sind in der Berufswelt gang und gäbe. Doch das Finanzamt unterstellt gerne private Interessen – und macht dem Abzug der Kosten einen Strich durch die Rechnung. Welche Regeln gelten, erläutert das Portal www. steuersparen.de im folgenden Beitrag. VIII R 51/10). Bei beruflichen Reisen ins Ausland in typische Urlaubsorte sah der Fiskus stets einen privaten Erlebnis- und Erholungswert. Wegen dieser privaten Mitveranlassung wurden die Kosten dann häufig komplett abgelehnt. 2009 machte der Bundesfinanzhof (BFH) mit dieser rigiden Methode Schluss: Die Kosten können seitdem in berufliche und private Zeitanteile aufgeteilt werden. Der berufliche Anteil wird dann als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgezogen (Urteil des BFH, Aktenzeichen GrS 1/06). © Stauke - Fotolia.com EINGRIFF IN DIE PRIVATSPHÄRE Die Aufteilung der Kosten erfolgt nach dem Verhältnis der beruflich und privat genutzten Tage. Dies ist nur dann möglich, wenn die beruflichen Zeitanteile der Reise objektiv feststehen. Kann nicht nach objektiven Kriterien aufgeteilt werden, sind die Ausgaben insgesamt nicht abzugsfähig. Gleiches gilt, wenn eine Reise wegen eines erheblichen privaten Erlebniswertes insgesamt als privat veranlasst zu werten ist. Jetzt hat der BFH den Abzug der Kosten für Reisen ins Ausland bei einem Lehrbuchautor als Betriebsausgaben abgelehnt. Wenn Ausgaben untrennbar sowohl beruflich/betrieblich als auch privat veranlasst sind, so dass eine objektive Aufteilung nicht möglich ist, gilt: Sie können gar nicht steuerlich abgezogen werden (Urteil des BFH, Aktenzeichen Der Fall: Ein schwerbehinderter Lehrer unternimmt auf ärztlichen Rat Reisen in trockene warme Länder und schreibt dort Lehrbücher. Er habe sich dort nur in Ferienhäusern aufgehalten und zehn Stunden täglich an seinen Lehrbüchern gearbeitet. Touristischen Aktivitäten blieb er fern. Der Ausblick habe ihm zur Erholung genügt. Die Kosten für die Reisen ins Ausland wollte der Lehrer als Betriebsausgaben absetzen. Aber der BFH hat die Kosten insgesamt nicht zum Abzug zugelassen, weil sie nicht in einen betrieblichen und privaten Teil aufgeteilt werden können. Begründung: Die Kosten dienten gleichrangig sowohl der Erholung als auch der beruflichen Tätigkeit und haben untrennbar ineinander gegriffen. Und deshalb ist von insgesamt privat veranlassten Reisen auszugehen. Als Aufteilungsmaßstab eignen sich die Zeitanteile, wenn die beruflichen Zeitanteile feststehen und nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Aber das unterschiedliche Gewicht von beruflicher und privater Veranlassung kann es erfordern, einen anderen Aufteilungsmaßstab heranzuziehen oder ganz von einer Aufteilung abzusehen. Zudem hat der BFH ausdrücklich zugelassen, dass der Umfang des beruflichen Kostenanteils auch durch Schätzung ermittelt werden kann. 5
  6. 6. RECHTLICHES SPEICHERN VON FINGERABDRÜCKEN IM REISEPASS IST RECHTENS Ein Mann beantragte im zugrunde liegenden Fall bei der Stadt einen Reisepass, verweigerte jedoch die Erfassung seiner Fingerabdrücke. Gegen die anschließende Ablehnung seines Antrags klagte er beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Dies rief den Europäischen Gerichtshof (EuGH) an und bat um Prüfung der entsprechenden Verordnung, die die Pflicht zur Abgabe von Fingerabdrücken und deren Speicherung im Pass vorsieht. Der EuGH hat die Gültigkeit der Norm bejaht. Die Erfassung von Fingerabdrücken im Reisepass stelle zwar einen Eingriff in die Rechte auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten dar. © Marco2811 - Fotolia.com ENTWICKLUNGSHELFER MÜSSEN STEUERN ZAHLEN Ab Januar 2014 müssen auch Entwicklungshelfer auf ihr Einkommen Steuern zahlen. Das berichten zahlreiche deutsche Medien – darunter auch das Handelsblatt. Der Zeitung zufolge haben bislang entsandte Mitarbeiter der GIZ keine Steuern in Deutschland abgeführt. Ein Grund: Länder, die Entwicklungshilfe bekommen, dürfen die Hilfsleistungen aus dem Ausland nicht besteuern. Entwicklungshelfer, die ihren deutschen Wohnsitz aufgaben, waren demzufolge weder hierzulande noch im Ausland steuerpflichtig. Diese Praxis wollen die Finanzbehörden nun nicht länger dulden und verweisen darauf, dass viele Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) explizit darauf ausgelegt sind, dass Entwicklungshelfer in Deutschland unabhängig vom Wohnsitz steuerpflichtig sind, wenn der Staat ihr Gehalt zahlt. Mehr dazu unter anderem hier. Dieser Eingriff sei aber gerechtfertigt, denn Fingerabdrücke im Reisepass sollen die illegale Einreise von Personen in die EU verhindern. Durch das Gemeinwohlziel des Schutzes vor betrügerischer Verwendung von Reisepässen ist die Maßnahme laut den ARAG-Rechtsexperten gerechtfertigt. (EuGH, Az.: C-291/12). Mehr unter ARAG-Rund ums Recht. © Visual Concepts - Fotolia.com SCHUTZ FÜR HOCHZEITEN IM AUSLAND Immer mehr Paare lassen sich im Ausland trauen und schließen zur Sicherheit eine spezielle Hochzeits-Auslandspolice ab. Der Reisespezialist Holidaysafe rät Heiratswilligen, die angebotenen Policen genau auf ihren Leistungsumfang hin zu überprüfen. Die meisten Versicherungen sichern beispielsweise nur die Hochzeit an sich ab, nicht aber die Reise und andere damit verbundenen Leistungen. Wer etwa spezielle, teure Gegenstände wie das Hochzeitskleid mitnimmt, sollte genau nachsehen, ob der Verlust desselben versichert ist und wenn ja, bis zu © Delphimages - Fotolia.com 6 welcher Höhe. Manche Versicherer haben beispielsweise ein Limit von etwa 200 Pfund pro Gegenstand. Für Wertgegenstände, die die Versicherungssumme überschreiten, gibt es die Möglichkeit, den Versicherungsschutz gegen einen höheren Beitrag zu erweitern. Bemerkenswert: Mehr als 80.000 Paare allein in Großbritannien lassen sich jedes Jahr im Ausland trauen.
  7. 7. EXPATRIATES © warmer - Fotolia.com BUSINESS-KNIGGE THAILAND: BESCHEIDEN UND BERECHENBAR Die Thais sind den Deutschen in Sachen Business gar nicht mal unähnlich. Dennoch kommen Geschäftsreisende mit deutscher Direktheit und zu viel Selbstbewusstsein nicht weit. Dieser BusinessKnigge widmet sich daher den Regeln vor Ort. Die Geschäftsbeziehungen Deutschlands mit Thailand haben seit langer Zeit Tradition. So ist die Bundesrepublik sogar der wichtigste Handelspartner der EU für das »Land des Lächelns«. Laut Germany Trade & Invest sind zurzeit etwa 550 deutsche Unternehmen in Thailand vor Ort, die bei den Thais generell einen guten Ruf genießen. Ohnehin schätzen die Einheimischen ihre deutschen Geschäftspartner unter anderem aufgrund ihrer Verbindlich- und Verlässlichkeit sehr. Dennoch sollten Business-Reisende nach Thailand einige Grundregeln kennen und anwenden. 90 PROZENT SIND BUDDHISTEN Sich über die wichtigsten Fakten der Kulturgeschichte Thailands zu informieren, kann essentiell für das Gelingen eines geschäftlichen Vorhabens sein. Wer weiß, dass etwa 90 Prozent der Thais Buddhisten sind und dass der Monarchie ein außergewöhnlich hoher Stellenwert zukommt, wird sich davor hüten, kritische Gespräche über diese beiden gesellschaftlichen Grundfeiler anzufangen. Denn: Religion und Monarchie sind das Bindeglied der Bevölkerung, die überdies sehr stolz ist, niemals eine europäische Kolonie gewesen zu sein. Dies ist auch der Grund dafür, anders als in vielen asiatischen Nachbarländern, viele thailändische Fach- und Führungskräfte kein Englisch sprechen. Deutsche Geschäftsreisende sollten deshalb eine Verbindungsperson oder einen Dolmetscher zu den Verhandlungen mitnehmen, der Thai und Englisch beherrscht. Die Deutsch-Thailändische Handelskammer hilft bei der Vermittlung geeigneter Partner. Termine beginnen in der Regel sehr locker und mit einem kurzen Small Talk. Die typisch thailändische Begrüßung ist der »Wai«, bei dem vor Brust und Hals die Hände gefaltet werden und eine leichte Verbeugung erfolgt. Ausländer müssen diese Form der Begrüßung nicht zwingend anwenden. Es reicht etwa eine angedeutete Verbeugung oder ein leicht gesenktes Haupt als Begrüßungsgeste. Wer jedoch regelmäßig nach Thailand reist oder für eine gewisse Zeit dort lebt, von dem wird der traditionelle »Wai« durchaus erwartet. KURZER BUSINESS-KNIGGE THAILAND • Trotz oftmals tropischer Temperaturen sind Anzug und Krawatte sowie Hosenanzug und Kostüm bei Frauen Pflicht. • Der Kopf gilt als heiligster Körperteil und darf deshalb niemals ungefragt berührt werden. • Die Füße sind am wenigsten angesehen und dürfen deshalb nicht auf Personen oder heilige Stätten beziehungsweise Buddhas gerichtet werden. • Beim Besuch von Privaträumen müssen Schuhe vor der Tür ausgezogen werden. • Konflikte werden grundsätzlich nicht öffentlich und vor Publikum ausgetragen. • Ein selbstbewusstes Auftreten wird als unhöflich und arrogant empfunden. Bescheidenheit heißt das Zauberwort. • Kritik an der Königsfamilie oder an der buddhistischen Religion ist tabu. 7
  8. 8. EXPATRIATES Da Nachnamen in Thailand erst seit dem frühen 20. Jahrhundert per Gesetz getragen werden müssen, ist es heute noch üblich, dass man sich selbst in Führungsetagen bei dem Vornamen anspricht. Nichtsdestotrotz legen die Thais sehr großen Wert auf Hierarchien und Status. Wer seine Geschäftschancen nicht unnötig verringern möchte, sollte sich vorab genau über Titel und Position seiner Verhandlungspartner informieren. Im Zweifel erfährt man aber auch schon während der Vorstellungsrunde etwas über den Rang der Personen – etwa weil es in Thailand üblich ist, die rangniederen Personen als erstes seinem Gegenüber vorzustellen. LESETIPP: • Germany Trade & Invest (Hrsg.): Thailand - Verhandlungspraxis kompakt • Download: http://www.gtai. de/GTAI/Navigation/DE/Trade/ maerkte,did=693562.html • Bestellnummer: 17470 STABILITÄT IST WICHTIG Mit den Deutschen gemein haben die Thais, dass ihnen Berechenbarkeit und Stabilität sehr wichtig sind. Denn innerhalb Asiens tendiert das thailändische Volk am meisten dazu, jegliche Unsicherheiten zu vermeiden. Die deutsche Direktheit liegt ihnen allerdings überhaupt nicht. Am meisten Respekt verschaffen sich Businesspartner mit einem bescheidenen Auftreten. Wer mit deutlicher, aber ruhiger Stimme spricht und seine Erfahrungen und seine gesellschaftliche Stelle lediglich »en passant« erwähnt, wird als gebildet und hoch angesehen eingestuft. Auch wenn Spaß (»sanuk«) ein essentieller Bestandteil im Arbeitsleben ist – das im Übrigen sehr stark mit dem Privatleben vermischt wird – so hört dieser beispielsweise auf, wenn getroffene Entscheidungen in Frage gestellt werden. Wer es wagt, dies vor mehreren Personen öffentlich zu kommunizieren, kann im Grunde gleich nach Hause fahren. Die thailändische Kultur ist auf Konfliktvermeidung eingestellt – völlig im Gegensatz zur deutschen Konfliktlösungsmentalität. Demzufolge sollten Kontroversen niemals offen ausgetragen werden. Geschickter ist es, höflich Alternativen anzubieten, wenn man mit einem Ergebnis nicht ganz zufrieden ist. Und auch wenn einem das geschäftliche Gegenüber nicht widerspricht, so sollten Manager dies keineswegs als Zustimmung deuten. Tatsächlich gilt das einstige Siam als feminines Land, dessen Menschen stets um Harmonie und Ausgleich bemüht sind. Dazu gehört auch, Geschäftsbeziehungen langfristig zu erhalten, was wiederum bei ausländischen Geschäftsreisenden Geduld voraussetzt. Denn der Aufbau andauernder Verbindungen erfolgt nicht von heute auf morgen, sondern ist ein kontinuierlicher Prozess, in dem Essenseinladungen, Exkursionen und viele persönliche Gespräche auf der Agenda stehen. © sujadn - Fotolia.com 8
  9. 9. AIRLINE NEWS AEROFLOT UND DOBROLET Zur größten russischen Fluggesellschaft Aeroflot gehört seit dem 4. Oktober dieses Jahres eine Billigflugairline namens Dobrolet, was im Deutschen so viel wie »Guter Flug« heißt. Ursprünglich war dies auch der Name einer 1923 gegründeten Aktiengesellschaft aus der 1932 die heutige Aeroflot wurde. Wie Aeroflot meldet, wird Dobrolet ihren Betrieb im Frühling des Jahres 2014 aufnehmen. Zu Beginn sollen die beliebtesten Ziele im europäischen Teil Russlands angeflogen werden. Für 2014 sind Flüge nach Sankt Petersburg, Samara, Jekaterinburg, Machatschkala, Krasnodar, Ufa, Kaliningrad und Nowy Urengoi geplant. In 2015 sollen die Ziele Anapa, Sotschi, Tjumen, Omsk, Perm, Nischnewartowsk und Tscheljabinsk folgen. In 2016 kommen Routen nach Rostow am Don, Astrachan, Minralnyje Wody, Kiew, Jerewan und Istanbul hinzu. Bedient werden diese Strecken mit Maschinen vom Typ Boeing 737-800NG, die nur mit einer Sitzklasse ausgestatten sein werden. Weiterhin gab Aeroflot eine neue Kampagne bekannt: Passagiere können zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember dieses Jahres das drahtlose Internet an Bord der Aeroflot-Flugzeuge zum halben Preis nutzen. Nähere Information zu den Spezialtarifen sind sowohl auf www.aeroflot.com als auch an Bord seit dem 1. November verfügbar. ++++++++++++++++++++++++++++ AIR CHINA Chinas nationale Fluggesellschaft bietet ab dem 21. Januar 2014 drei wöchentliche Direktflüge mit dem Airbus A330 zwischen Peking und Honolulu an. Die Flüge mit der Nummer CA837/8 finden immer dienstags, freitags und sonntags statt. Der Flieger startet an allen drei Wochentagen um 1.30 Uhr Ortszeit in der Hauptstadt Chinas und trifft nach Überfliegen der Datumsgrenze am Vortag um 18.25 Uhr in Hawaiis Hauptstadt ein. Auf dem Rückflug verlässt die Maschine jeweils um 21.55 Uhr Lokalzeit den Honolulu International Airport und landet am übernächsten Tag um 5.20 Uhr Ortszeit am Beijing Capital International Airport. Diese neue Route bietet Reisenden aus Europa eine alternative Umsteigemöglichkeit auf dem Weg nach Hawaii. Zusätzlich zu dieser neuen Non-StopVerbindung sollen in Kürze weitere neue internationale Verbindungen von Air China in Betrieb genommen werden, darunter die Strecken von Peking nach Chiang Mai und nach Siem. Weiter Informationen zu den neuen Verbindungen unter www.airchina.de. ++++++++++++++++++++++++++++ NUTZUNG ELEKTRONISCHER GERÄTE AN BORD ERLAUBT Wie wir in der letzten Ausgabe des Newsletters berichteten, zeigen Ergebnisse einer aktuellen Studie, dass der Einfluss von elektronischen Geräten auf die Elektronik von Flugzeugen nicht so groß ist wie bisher angenommen. Diese Studienergebnisse veranlassten die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) nun dazu, dass bisherige Verbot für die Nutzung von Smartphones, Tablets, E-Readern und Laptops während Start und Landung aufzuheben. Das Telefonieren sowie der Gebrauch einer mobilen Internetverbindung bleiben weiterhin verboten. Diese neue Regelung gilt vorerst nur für amerikanische Inlandsflüge und für Fluglinien, die von der FAA zertifizieren sind. Als erstes setzten dies die Fluggesellschaften Delta, Jetblue sowie United Airlines um. ++++++++++++++++++++++++++++ © Julydfg - Fotolia.com 9
  10. 10. AIRLINE NEWS AIS AIRLINES Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines eröffnet eine neue Linienverbindung von Münster/Osnabrück nach Stuttgart. Ab dem 4. November dieses Jahres wird die neue Route jeweils montags bis freitags zweimal täglich bedient. Morgens startet der Flieger jeweils um 6.45 Uhr am Münster/Osnabrück International Airport und erreicht die Landeshauptstadt Baden-Württembergs um 8.15 Uhr. Der Rückflug ist dann um 8.40 Uhr mit Ankunft in Münster/Osnabrück um 10.10 Uhr. Abends verlässt die Maschine den internationalen Flughafen in Nordrhein-Westfalen um 17.30 Uhr und landet um 19.00 Uhr in der sechsgrößten Stadt Deutschlands. Zurück fliegt die Maschine um 19.25 Uhr ab Stuttgart und erreicht den Flughafen Münster/Osnabrück um 20.55 Uhr. Die Flüge sind ab sofort unter www.aisairlines.de sowie in jedem Reisebüro buchbar. BRITISH AIRWAYS Bereits seit Oktober dieses Jahres hat British Airways auf allen Kurzstrecken von und nach London die Tarife geändert. Der neue Handgepäcktarif »Hand Baggage Only« (HBO), der bereits im Februar 2013 für Flüge ab London Gatwick eingeführt wurde, wurde auf alle Kurzstrecken von und nach London Heathrow und London Citiy ausgeweitet. Daneben sind in der Economy Class ab sofort die Tarife »Standard«, »SemiFlex« und »Fully-Flex« verfügbar. Für Reisende der Business Class stehen die Tarife »Standard« und »Fully-Flexible« zur Auswahl. Die neue Tarifstruktur soll Fluggästen von British Airways Flexibilität in der Reiseplanung ermöglichen. So können Flugtickets des neuen Tarifs »Semi-Flex« kostenfrei bis zu einem Tag vor Abflug in derselben Klasse umgebucht werden. Dies kann vor allem für Geschäftsreisende interessant sein, wenn beispielsweise Meetings früher enden oder länger als geplant dauern. ++++++++++++++++++++++++++++ ALITALIA Seit Ende Oktober hat die italienische Fluggesellschaft Alitalia erneut eine Verbindung zwischen Mailand und Wien eröffnet. Die neue Destination wird montags bis freitags jeweils zweimal täglich und samstags und sonntags je einmal am Tag bedient. Auf dem Hinflug starten die Flieger jeweils um 7.00 Uhr und um 16.55 Uhr ab Mailand-Linate und erreichen Wien nach 1,5 Stunden Flugzeit um 8.30 Uhr beziehungsweise um 18.25 Uhr. Zurück geht es dann um 9.20 Uhr sowie um 19.05 Uhr aus der Hauptstadt Österreichs mit Ankunft um 10.50 Uhr und 20.35 Uhr auf dem Mailänder Stadtflughafen. Die Strecke zwischen Wien und Mailand wird ebenfalls von den österreichischen Fluggesellschaften Austria Airlines und Niki Airlines bedient. Diese fliegen jedoch den Flughafen Malpensa an, der etwa 45 Kilometer außerhalb Mailands liegt. ++++++++++++++++++++++++++++ Darüber hinaus erhalten Passagiere mit »Semi-Flex«-Tickets die Gelegenheit, ihren Sitzplatz bereits zwei Tage vor Abflug kostenfrei auszuwählen. Kunden im Besitz eines »Fully-Flex«-Tickets können ihren Sitz jederzeit ohne Gebühren auf www.ba.com reservieren. Reisende, die den Standard-Tarif gewählt haben, können 24 Stunden vor Abflug ihren Sitzplatz wählen. © maxsim - Fotolia.com Alle Tarife können untereinander kombiniert werden. Auch die Verknüpfung der Londoner Flughäfen ist möglich. Eine Ausnahme bildet der HandgepäckTarif. Dieser kann nicht mit anderen Tarifarten verbunden werden. Passagiere mit einem »Hand Baggage only«-Flugticket können, falls später gewünscht, ihr Reisegepäck gegen eine Gebühr einchecken. Diese Gebühr kann vor Abflug entweder vor Ort am Flughafen oder online direkt über www.ba.com bezahlt werden. Unberührt von der neuen Tarifstruktur bleiben die Leistungen und der Service an Bord. Jeder Passagier erhält weiterhin kostenlose Getränke und Snacks auf jedem Flug. ++++++++++++++++++++++++++++ 10 © annkozar - Fotolia.com
  11. 11. VERMISCHTES WO AM BESTEN ENGLISCH GESPROCHEN WIRD Am besten Englisch beherrschen die Schweden, Norweger, Holländer und Esten. Die Deutschen rangieren im weltweiten Vergleich der Englischkenntnisse nur an 14. Stelle. Das geht aus dem aktuellen Länderranking des EF English Proficiency Index (EF EPI) hervor. Für die vom internationalen Bildungsanbieter EF Education First veröffentlichte Studie wurden Testergebnisse von 750.000 Erwachsenen aus 60 Ländern im Jahr 2012 ausgewertet. Für die Analyse der Entwicklung des Englisch-Sprachniveaus von 2007 bis 2012 wurden weltweit Testdaten von mehr als fünf Millionen Erwachsenen ausgewertet. Dass die Bundesrepublik im europäischen Vergleich hinter den skandinavischen Ländern und den Nachbarn Niederlande, Österreich, Polen oder Belgien rangiert, ist laut EF nicht zufriedenstellend. Die pragmatische Herangehensweise an das Erlernen von Fremdsprachen – etwa durch Schulunterricht und internationale Wirtschaftskontakte – reiche offensichtlich nicht aus, um ein angemessenes Englisch-Niveau in der Bevölkerung zu erreichen. 1,83 Punkte verbessert, doch die Zuwachsraten in Österreich (+4,08 auf 62,66 Punkte), Polen (+7,08 auf 62,25 Punkte) oder Ungarn (+9,61 auf 60,41 Punkte) liegen über die letzten Jahre deutlich höher. SCHWEDEN 2 NORWEGEN 3 NIEDERLANDE 4 ESTLAND 5 DÄNEMARK 6 ÖSTERREICH 7 FINNLAND 8 POLEN 9 UNGARN SLOWENIEN MALAYSIA 12 SINGAPUR 13 BELGIEN 14 DEUTSCHLAND 15 LETTLAND © roobcio - Fotolia.com Dies spiegelt sich auch im aktuellen Index von 58,47 Punkten wieder. Spitzenreiter Schweden hat einen IndexWert von 68,69, während das Schlusslicht Irak bei 38,16 Punkten liegt. Gegenüber dem ersten Vergleich im Jahr 2009 hat sich Deutschland zwar um © zagandesign - Fotolia.com 1 11 Die komplette Studie finden Interessierte hier: http://www.ef.com.de/epi LAND 10 Der Index zeigt außerdem Zusammenhänge zwischen den Englisch-Fähigkeiten der Arbeitskräfte in einem Land und deren wirtschaftlichen Perspektiven auf. »Damit unser Land wirtschaftlich und politisch überlebt, brauchen wir Bürger, die sich in vielen Regionen der Welt auskennen und die dafür nötigen Sprachkenntnisse besitzen«, betont Claudius D. Habbich, Referatsleiter beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). RANG KLEINER AUFKLEBER SORGT FÜR GERINGERE ROAMINGKOSTEN IM AUSLAND Wer viel reist, wird mit den hohen Roaming-Gebühren für Smartphones konfrontiert. Die einzige Möglichkeit, um diese Kosten zu vermeiden, war bislang, sich vor Ort eine SIM-Karte des Reiselands zu organisieren – ein hoher Aufwand, den die meisten scheuen. Dank eines Aufklebers und einer neuen App von KnowRoaming können Reisende nach Angaben des Herstellers bis zu 85 Prozent der Kosten sparen. Und so funktioniert das Angebot: Der Aufkleber wird auf der eigenen SIMKarte befestigt, so dass Anrufe direkt an den Anbieter KnowRoaming weitergeleitet werden und nicht bei den Roa11 ming-Partnern des Handyanbieters landen. Die passende App listet die entsprechenden Preise im Zielland auf und ermöglicht das Einrichten eines PrepaidKontos für den Auslandsaufenthalt. Über dieses Konto bezahlen die Smartphonebesitzer die günstigste Mobilfunkverbindung. Außerdem können sie eine Rufnummernweiterleitung kaufen, damit sie auch im Ausland weiter unter ihrer Telefonnummer erreichbar sind. Die App zeigt zudem an, wie viel Guthaben bereits verbraucht wurde. Der Aufkleber kostet 49 US-Dollar inklusive Versand nach Deutschland. KnowRoaming hat eigenen Angaben zufolge bereits in mehr als 220 Ländern Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern geschlossen.
  12. 12. GESUNDHEIT INTERNATIONAL THAILAND: GESUNDHEITSKOSTEN VON TOURISTEN SOLLEN DURCH PAUSCHALE GEDECKT WERDEN Die Pläne über die Einführung einer Reisekrankenversicherung für Touristen wurden offenbar durch die Idee einer Touristensteuer ersetzt. Im August dieses Jahres hatte das thailändische Gesundheitsministerium bekanntgegeben, aufgrund der durch Urlauber verursachten hohen Gesundheitskosten eine obli- gatorische Reisekrankenversicherung einzuführen. Regierungsangaben zufolge kostet Thailand die Versorgung verunglückter Touristen ohne Krankenversicherung Jahr für Jahr rund 200 Millionen Baht (4,8 Millionen Euro). Die meisten Verunglückten müssten nach Motorradunfällen versorgt werden. Nun berichten einige Portale (darunter http://serviceleistungen.thailand-nangrong.info und der-farang.com) dass Urlauber bei der Einreise nun eine Steuer von 500 Baht (rund 11,70 Euro) entrichten sollen, um das Defizit auszugleichen. Diese Pauschale gelte für einen Aufenthalt von maximal vier Wochen. Wer nur wenige Tage bleibt, solle 30 Baht (rund 0,70 Euro) pro Tag zahlen. Es sei damit zu rechnen, dass Urlauber die Steuer am Flughafen bereits ab Mitte Januar zahlen müssen. © forcdan - Fotolia.com SCHLAFVERHALTEN WELTWEIT UNTERSCHIEDLICH Japaner und US-Amerikaner bekommen am wenigsten Schlaf. Verglichen mit Kanada, Mexiko, Großbritannien und Deutschland schlafen sie an Werktagen rund 30 bis 40 Minuten weniger als diese Nationen. Das hat eine Umfrage der National Sleep Foundation ergeben. Befragt wurden Personen zwischen 25 und 55 Jahren in den zuvor genannten Staaten. Experten glauben, dass die Regierung damit insbesondere Rucksacktouristen vor Thailandreisen abschrecken wolle, da diese nicht genügend Geld im Land lassen. Alle befragten Nationen schlafen am Wochenende übrigens länger als werktags – im Schnitt insgesamt 45 Minuten. Unter mangelnder Schlafqualität leiden weltweit viele Menschen. Dass sie nachts gut schlafen, sagten nur 48 Prozent der Mexikaner, 44 Prozent der Amerikaner, 43 Prozent der Kanadier, 42 Prozent der Briten und 40 Prozent der Deutschen. Lediglich die Japaner können von sich behaupten, dass mit 54 Prozent mehr als jeder zweite gut schläft. In Sachen Vorbereitung auf die Nacht gibt es tatsächlich kulturelle Unterschiede. Beispielsweise meditieren oder beten 62 Prozent der Mexikaner und 47 Prozent der Amerikaner vor dem Zubettgehen. Bei den 43 Prozent der Briten geht niemand zu Bett ohne vorher noch einen Tee getrunken zu haben. In einer Sache sind sich aber fast alle Länder ähnlich: Zwei Drittel und mehr (66 bis 80 Prozent) aller Nationalitäten schauen bevor sie einschlafen fern. Demnach schlafen Japaner durchschnittlich 6 Stunden und 22 Minuten, Amerikaner 6 Stunden und 31 Minuten. Zwei Drittel der Japaner schlafen weniger als sieben Stunden pro Nacht. Auf US-Amerikaner trifft das nur bei 53 Prozent zu, für Briten gilt dies nur bei 39 Prozent, für Deutsche, Kanadier und Mexikaner bei etwa 30 Prozent. Möglicherweise kompensieren Japaner und Amerikaner ihr nächtliches Schlafdefizit mit Nickerchen am Tag. Sowohl jeder zweite Japaner als auch Amerikaner gaben an, sich in den vergangenen zwei Wochen mindestens eine Schlafpause tagsüber gegönnt zu haben. © Ainoa - Fotolia.com 12
  13. 13. GESUNDHEIT INTERNATIONAL JEDER 3. URLAUBER SCHLIESST REISEKRANKENVERSICHERUNG AB Krankenbett statt Meer und Strand: Im Urlaub zu erkranken, kann zu einem besonderen Risiko werden. Von den Bundesbürgern, die in den letzten zehn Jahren eine Urlaubsreise ins Ausland unternommen haben (58,3 Prozent aller Befragten), hat jeder Zweite (50,6 Prozent) spezielle gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen getroffen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau. An erster Stelle steht dabei der Abschluss einer zusätzlichen Auslandskrankenversicherung, etwa jeder Dritte sichert sich damit gegen mögliche finanzielle Folgen einer Erkrankung im Urlaub ab (33,9 Prozent). Jeder vierte Auslandsreisende (24,6 Prozent) ging zum Apotheker seines Vertrauens und ließ sich alle für die Reise notwendigen Medikamente zusammenstellen. Immerhin noch ein Fünftel (20,4 Prozent) gab an, rechtzeitig für Impfschutz gesorgt zu haben. 49,4% der Befragten, die eine Auslandsreise geplant hatten, haben hingegen gar keine besonderen Maßnahmen getroffen. Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins »Apotheken Umschau«, durchgeführt von der GfK Marktforschung in Nürnberg bei 2.040 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.188 Befragte mit Urlaubsreisen ins Ausland in den letzten zehn Jahren. © stockWERK - Fotolia.com VERSICHERUNGEN: GROSSES POTENZIAL IN DEN GOLFSTAATEN Die Versicherungsindustrie in den Golfstaaten (Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und Oman) werden im Jahr 2015 voraussichtlich einen Prämienumsatz in Höhe von 28 Milliarden USDollar erwirtschaften. Für 2017 prognostiziert das Kuwait Financial Centre, Markaz, sogar einen Umsatz von 44 Milliarden US-Dollar. Ein Problem, dass es zu lösen gelte, sei der intransparente Markt, der momentan kaum eine Vergleichbarkeit von Versicherungsprodukten ermöglicht. Auch gibt es noch keine einheitlichen Regularien für die Versicherungswelt. Maßgebend für den Vertrieb der Assekuranz-Produkte sind noch die Banken. Aber auch Makler, Telefonagenten und Online-Plattformen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit für die Verbreitung. Bislang hing die Versicherungswirtschaft hinter der allgemeinen ökonomischen Entwicklung hinterher. Laut Markaz ist das Potenzial für Versicherer in den Golfstaaten aber enorm und sagt einen steigenden Wettbewerb voraus. Es seien das mangelnde Bewusstsein und die »Durchreisementalität« von Expats, weshalb die Versicherungsdurchdringung in den Golfstaaten aktuell nur 1,14 Prozent beträgt – gegenüber einem weltweit durchschnittlichen Wert von 6,5 Prozent. Aktuell liegt das Prämienvolumen bei 4,69 Milliarden Dollar. © iQoncept - Fotolia.com 13 © picprofi - Fotolia.com NEUE VERSICHERUNG FÜR ZAHNBEHANDLUNG IM AUSLAND Es ist längst kein Geheimtipp mehr: Insbesondere Zahnbehandlungen sind im Ausland oft deutlich günstiger als bei deutschen Zahnärzten. Besonders beliebt sind Zahnkliniken in Ungarn, die über modernstes Equipment verfügen und Ansprüche nach westlichen Standards erfüllen. Doch was passiert, wenn es nach der Behandlung doch zu unerwarteten Komplikationen kommt? Dort greift der in Deutschland bislang einmalige Patienten-Reisekosten-Schutz: Wenn beispielsweise eine ungarische Zahnklinik im Rahmen eines Garantieoder Gewährleistungsfalls kostenfrei nachbehandelt, kommt die Allianz Global Assistance (AGA) für die zusätzlichen Reisekosten des Behandelten auf. Sie übernimmt die Kosten für eine unbegrenzte Anzahl von notwendigen Reisen zur Nachbehandlung innerhalb des Garantie-Zeitraums. Erstattet werden Anund Rückreisekosten bei freier Wahl des Transportmittels sowie Unterkunftskosten bis zu maximal 500 Euro je Reise. Zahnpatienten können den PatientenReisekosten-Schutz direkt unter www. allianz-assistance.de/prs abschließen. Aktuell kooperiert die AGA mit vier Kliniken. Eine Ausweitung auf zehn Zahnkliniken ist bereits in Planung. »Das Geschäft mit Dentalreisen wird in Zukunft weiter wachsen. Umso wichtiger ist es, den Patienten einen Schutz anzubieten, um mögliche Zusatzkosten zu vermeiden«, sagt Olaf Nink, Hauptbevollmächtigter der AGA.
  14. 14. AUS ALLER WELT WORAN MAN ERKENNT, DASS MAN SCHON ZU LANGE IN CHINA LEBT Woran erkennen Ausländer, dass sie eventuell schon zu lange in China leben? Das ICC-Portal hat in der Redaktion Ideen gesammelt und die ICC-Leser dazu befragt. Das Ergebnis ist eine Liste mit 20 möglichen Anzeichen dafür, dass man sich schon (zu) lange in China aufhält. 1. »Man möchte schick ausgehen – und wählt als Restaurant Pizza Hut!« (Redaktion) 2. »Ich merke, dass ich zu lange in China bin, wenn ich mich nach Dingen in Deutschland sehne, die ich in Deutschland selbst gar nicht so toll finde, zum Beispiel Eintopf oder Schrebergärten! Dann wird es Zeit, dass ich wieder ein paar Tage in Good Old Germany verbringe – was leider nicht immer so leicht zu realisieren ist.« (Leser) 3. »Top 3 Anzeichen für zu lange in China sind für mich: 1. Atemprobleme, 2. Leberprobleme, 3. Rentenprobleme. Aber ich bleibe trotzdem« (Leser) 4. »Du kaufst dir eine schöne Wohnung in Peking und lässt sie vier Jahre leer stehen, weil sie nächstes Jahr doppelt so teuer sein wird.« (Leser) 5. »Man entschuldigt sich beim Niesen und findet es unangemessen, vor anderen ein Taschentusch zu benutzen.« (Redaktion) 6. »Man findet es in Ordnung, andere offen nach ihrem Gehalt zu fragen.« (Redaktion) 7. »Ich merke, dass ich unbedingt wieder nach Deutschland muss, wenn ich ein Taxi nehme, obwohl ich fürs Ein- und Aussteigen länger brauche als für die Fahrt. Zum Beispiel zum nächsten Supermarkt. In Deutschland korrigieren die Taxipreise das schnell wieder.« (Leser) 9. »Man fängt an zu glauben, dass man in Deutschland auch Englisch spricht.« (Leser) 10. »Du begrüßt andere Ausländer auf der Straße mit Laowai (etwa ‚Ausländer‘)!« (Leser) 11. »Wenn ein neuer Kinofilm in Europa anläuft, fährt man mit dem Aufzug nach unten und kauft ihn auf der Straße nebenan.« (Leser) 12. »Man ist zu lange in China, wenn man im Restaurant den Kellner bittet, schneller zu machen, bevor man überhaupt etwas bestellt hat.« (Leser) 13. »Man wundert sich, wenn die Menschen um einen herum plötzlich nicht mehr Chinesisch sprechen.« (Redaktion) 14. »Man fängt an, auf Chinesisch zu denken und zu träumen.« (Redaktion) 15. »Dich stört es nicht mehr, dass Vollkornbrot auch nur Zuckerbrot in brauner Farbe ist.« (Leser) 16. »Man geht dreimal am Tag warm essen – mindestens.« (Leser) 17. »Wenn die Sonne scheint, nimmt man einen Schirm, wenn es regnet, nimmt man ein Taxi.« (Leser) 18. »Sie besuchen einen Zoo und beim Betrachten der Tiere denken Sie nur daran, wie viel ein Kilo des Fleisches kosten würde und mit welchen Zutaten man es am besten zubereitet…« (Leser) 19. »Man kennt die chinesische Nationalhymne auswendig.« (Redaktion) 20. »Man hat in drei Jahren zehn Kilo zugenommen.« (Leser) 8. »Du schimpfst auf japanische Produkte, kaufst sie trotzdem, wenn sie günstiger als deutsche sind.« (Leser) © Sergey YAkovlev - Fotolia.com 14 © chungking - Fotolia.com CHENGDU AUF DEM WEG ZU CHINAS MESSEHAUPTSTADT Mehr als 60.000 Besucher aus 106 Ländern und Regionen haben an der diesjährigen Western China International Fair (WCIF) in Chengdu teilgenommen. Insgesamt 56 InvestitionsförderungsEvents fanden auf der Messe statt, in deren Rahmen 462 Investitionsvereinbarungen im Gesamtwert von 563,2 Milliarden Yuan (rund 68,2 Milliarden Euro) getroffen wurden. Dies meldet das Chengdu Municipal Bureau of Exposition. Dabei ist die Veranstaltung nur eine von zahlreichen Messen und Kongressen, die im Laufe des Jahres 2013 in Chengdu stattfanden. So gab es im Juni und September dieses Jahres noch das Fortune Global Forum 2013 und die 12. World Chinese Entrepreneur Convention. Zudem diente die Stadt als Austragungsort weiterer bedeutender internationaler Messen und Konferenzen von globalem Status, darunter die 88. China Food & Drinks Fair, die 21. International Conference on Nuclear Engineering, die 16. Chengdu International Auto Show, der 35. IAHR World Congress sowie der PATA Travel Mart 2013. Von Januar bis September gelang es der Stadt Chengdu, die Verbraucherausgaben durch die Messen und Konferenzen auf 36,33 Milliarden Yuan (rund 4,4 Milliarden Euro) zu steigern. Öffentlichen Daten zufolge belief sich der Warenverkehr in allen Kategorien auf einen Wert von 111,89 Milliarden Yuan. Zudem sind 743 Investitionsvereinbarungen im Gesamtwert von über 300 Milliarden Yuan unterzeichnet worden.
  15. 15. AUS ALLER WELT KYOTOS NOTRUF JETZT IN FÜNF FREMDSPRACHEN In Japan ist der Notruf 119 künftig auch in fünf Fremdsprachen möglich. Darauf weist das Reiseportal tip.de hin. Die Stadt Kyoto hat seit Anfang Oktober für Touristen und Besucher einen neuen Service eingeführt: Die landesweite Notrufnummer 119 für Unfallrettung und Feuerwehr wird in Kyoto jetzt rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche zusätzlich von Angestellten besetzt sein, die Notrufe in den Sprachen Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch und Koreanisch entgegennehmen können. Mithilfe der Dolmetscher kann künftig viel schneller und gezielter geholfen werden, wenn ausländische Reisende betroffen sind. Kyoto will damit ihren 850.000 ausländischen Besuchern und 40.000 ausländischen Einwohnern mehr Sicherheit bieten. NEUES FINANZPORTAL IN RUSSLAND Mit finanz.ru ist kürzlich ein neues Finanzportal für private Investoren in Russland gestartet. Das deutsche Pendant finanzen.net treibt damit seine Internationalisierungsstrategie voran und arbeitet dabei mit Axel Springer Russia, unter anderem Herausgeber von Forbes, zusammen. und über 90 weiterer Börsen auf einer Plattform vereint. Chefredakteur des neuen Portals wird Pavel Miledin, der bereits für Forbes Russland gearbeitet hat. Das neue Finanzportal bietet Kursdaten in Echtzeit, speziell auf den russischen Markt zugeschnittene News zu inländischen und ausländischen Börsenthemen sowie ausführliche Analysen und Informationen. Für die Lieferung der russischen sowie internationalen Kursdaten kooperiert finanz.ru mit dem Finanzdatenanbieter »SIX Financial Information«. © katemlk - Fotolia.com IMPRESSUM HERAUSGEBER: BUND DER AUSLANDSERWERBSTÄTIGEN E.V. KÜHNEHÖFE 3 22761 HAMBURG TEL. +49-40-306874-0 WWW.BDAE.COM REDAKTION: ANNE-KATRIN SCHULZ (verantwortlich) akschulz@bdae.de Finanz.ru ist den Angaben der Betreiber zufolge das erste Finanzportal in Russland, das Daten der Moskauer Börse SANJA ZIVKOVIC GESTALTUNG / LAYOUT: PRADEEP DHARMAPALAN LEKTORAT: ANDREA KRAUS © seewhatmitchsee - Fotolia.com COPYRIGHT: DIE BEITRÄGE IM BDAENEWSLETTER SIND URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT UND DÜRFEN NICHT OHNE SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG DURCH DEN HERAUSGEBER REPRODUZIERT WERDEN. DIE BEITRÄGE DES BDAENEWSLETTERS SPIEGELN DIE MEINUNG DER REDAKTION UND NICHT UNBEDINGT DIE DES BDAE WIDER. IRLANDS MEHRWERTSTEUER BLEIBT NIEDRIG Der 2011 gesenkte Mehrwertsteuersatz in Irland bei tourismusnahen Dienstleistungen (z.B. Restaurants, Catering-Firmen, Hotels und Ferienwohnungen) von 13,5 auf neun Prozent bleibt auch 2014 bestehen. Das berichtet tip.de. Reisenden kommt dieser Bonus durch niedrigere Preise in der Branche direkt zugute. Die irische Regierung erhofft sich durch diese Maßnahme auch weiterhin eine Stärkung des Tourismussektors sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze in diesem Bereich. 15 © wwwebmeister - Fotolia.com

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