Jahresbericht 2014
Alle können sich sozial engagieren – glocal ahead! realisiert Projektideen und sensibilisiert
Bevölkerungen für globale un...
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VORWORT.................................................................................................4
UNSER ENG...
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VORWORT
Liebe Mitglieder, Interessierte und Unterstützende von glocal ahead!,
liebe Freiwillige,
liebe Leserinnen und Le...
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UNSER ENGAGEMENT 2014 IM ÜBERBLICK
PROJEKTE
Umweltclubs Togo Vertigstellung des Brunnen-Projekts in Landa und
Eröffnungs...
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PROJEKTE 2014
NEUES PROJEKT: "CAPOEIRA FÜR EIN ENGAGIERTES JUNGES BRASILIEN"
Wie kann man Vorurteile abbauen? Wie kann m...
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Warum braucht es dieses Projekt?
In vielen ärmeren Quartieren des urbanen Brasiliens besteht eine starke Abgrenzung
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SODIS
Die solare Trinkwasserdesinfektion (SODIS) ist eine einfache und
kostengünstige Methode, die mit Hilfe von Sonnenl...
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Abschluss Konsolidierungsprojekt
Im Jahr 2014 konnten wir die zweite Phase
des SODIS Projekt abschliessen und die
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Wir nahmen auch an der Generalversammlung von JVE teil, wo alle Teilnehmenden mit
SODIS Wasser versorgt wurden. An der ...
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COMMUNITY MAPPING BORNEO
Veränderungen vor Ort
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Monitoringreise nach Borneo
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Positiv stimmten uns auch die Treffen mit verschiedenen NGOs, wie AMAN National und
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UMWELTCLUBS AN SCHULEN IN TOGO
Was sind die Ziele der Umweltclubs?
Zielgruppe dieser Projekte ist die einheimische Bevö...
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Fotoapparat - Sammelaktion
Die Umweltclubs leben vom vielen lokalen Engagement, der Motivation und dem Herzblut,
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ERFOLGSRECHNUNG
AUFWAND 2013 2014
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ERTRAG 2013 2014
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Spenden Unternehmen/Kirchen 1‘500
Zweckg...
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glocal ahead!s allererstes Projekt, das SODIS Projekt in Togo, kommt in eine letzte
Umstrukturierungsphase. Der Posten ...
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Jahresbericht_2014

  1. 1. Jahresbericht 2014
  2. 2. Alle können sich sozial engagieren – glocal ahead! realisiert Projektideen und sensibilisiert Bevölkerungen für globale und lokale – “glocale” – Themen. glocal ahead! ist ein junger, gemeinnütziger Verein, der gesellschaftlichen Wandel mitbestimmt, indem er, basierend auf persönlichen Kontakten, Projekte zur Stärkung globaler Solidarität und Förderung sozialer Gerechtigkeit entwickelt und umsetzt. Das Hauptziel des Vereins ist die nachhaltige Verbesserung lokaler Lebensbedingungen. Dafür tritt glocal ahead! global und lokal in einen Dialog. Wir nutzen unsere persönlichen Kontakte vor Ort, tauschen uns mit ihnen aus und lernen voneinander. Die Projektinitianten vor Ort übernehmen aktiv Verantwortung für sich und ihre Umgebung. Hilfe zur Selbsthilfe wird durch sie gelebt und geprägt. glocal ahead! unterstützt die Projektausführenden in Konzeption, Fundraising, Monitoring und Qualitätssicherung. Damit nimmt glocal ahead! eine Vermittler- und Übersetzungsrolle ein und baut Barrieren aufgrund von Sprache, Kulturverständnis und anderen Wissensbeständen ab. Die Projekte sind zeitlich befristet und so angelegt, dass sie von den Partnerorganisationen schrittweise unabhängig weitergeführt werden können. Mit Hilfe von Informationsveranstaltungen sensibilisiert unser Verein die Bevölkerung in der Schweiz auf die Lebensumstände von Menschen in sozioökonomisch benachteiligten Weltregionen. Diese Events basieren auf konkreten Anliegen unserer persönlichen Kontakte im Ausland, schildern Erfahrungen aus unseren Tätigkeiten und beabsichtigen Wissenstransfer. Die Arbeitsleistung von glocal ahead! beruht vollumfänglich auf ehrenamtlichem Engagement. Somit fliessen Spenden und Fördergelder direkt in die Projekte. Spenden an: Raiffeisenbank Zürich (BC 81487), 5033 Buchs AG Konto 87-71996-7 glocalahead! IBAN CH09 8148 7000 0402 0139 8
  3. 3. INHALT VORWORT.................................................................................................4 UNSER ENGAGEMENT 2014 IM ÜBERBLICK ............................................................5 PROJEKTE 2014...........................................................................................6 Neues Projekt: "Capoeira für ein engagiertes junges Brasilien"................................6 Wie kann man Vorurteile abbauen? Wie kann man verschiedene Leute zusammen bringen? Was haben wir gemeinsam? Wie kann man Respekt und Solidarität fördern? ..............................6 Warum braucht es dieses Projekt?............................................................................7 Was sind die Ziele des Projektes?.............................................................................7 Wie wird das Projekt umgesetzt? .............................................................................7 Sodis ....................................................................................................8 Abschluss Konsolidierungsprojekt.............................................................................9 Evaluationsreise und Blick in die Zukunft ...................................................................9 Community Mapping Borneo....................................................................... 11 Veränderungen vor Ort ....................................................................................... 11 Monitoringreise nach Borneo ................................................................................ 12 Umweltclubs an Schulen in Togo ................................................................. 14 Was sind die Ziele der Umweltclubs? ...................................................................... 14 Brunnenbauprojekt in Landa ................................................................................ 14 Fotoapparat - Sammelaktion ................................................................................ 15 FINANZEN ............................................................................................... 16 Erläuterungen zur Jahresrechnung ............................................................... 18 DANK..................................................................................................... 19 KONTAKT info@glocalahead.ch www.glocalahead.ch
  4. 4. 4 VORWORT Liebe Mitglieder, Interessierte und Unterstützende von glocal ahead!, liebe Freiwillige, liebe Leserinnen und Leser (und liebe zukünftige Mitglieder) glocal ahead! blickt auf ein spannendes Jahr 2014 zurück. Seit mittlerweile fünf Jahren bringt ga! Interessierte zusammen, um über Entwicklungszusammenarbeit zu reflektieren und konkrete Projekte umzusetzen. Unser Einsatz für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft mag global klein erscheinen, lokal zeigt er aber eine besondere Wirkung. Deshalb: glocal ahead! macht weiter. Mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln, arbeiten wir unermüdlich und verfolgen hartnäckig unsere Ziele. Das Vereinsjahr 2014 war geprägt von Wechseln und Veränderungen im Vorstand. Sibylle Studer nahm sich eine wohlverdiente Auszeit von den Verantwortungen des Präsidiums bis Ende 2014. Lis Schneider präsidiert seit Mai den fünfköpfigen Vorstand. Wir möchten uns an dieser Stelle von ganzem Herzen bei Sibylle für die bisher unglaubliche Arbeit bedanken. glocal ahead! ist dank ihrer unermüdlichen Art und ihrem umfassenden Know-How sehr erfolgreich. Wir schätzen es sehr, dass wir sie ab 2015 wieder als Vorstandsmitglied haben und von ihrem Wissen profitieren dürfen. Durch Sibylles Auszeit von ihrer Vorstandstätigkeit übernahm Vera Caspar das Ressort der Finanzen. Den Rücktritt aus dem Vorstand gab auch Loretta Homberger, sie leistete wertvolle Arbeit bei der Mitgliederbetreuung. Wir werden ihre aufgestellte und fröhliche Art vermissen und bedanken uns ganz herzlich für ihre tolle Arbeit im Vorstand.Bei ga! sind nun nicht nur unser Projekte international: Vorstandsmitglied Sandra Scherbanowitz verwaltet neu unsere Mitglieder und Spenden nun von Paris aus, mittels einer speziellen Datenbanksoftware für Vereine. Kim Wunderlin zog sich aus familiären Gründen von ihrem Engagement bei ga! zurück und übergab die Buchführung ab Juli an Berti Studer (pensionierte Kauffrau und fleissige ga!-Spenderin). Ebenfalls zurück auf das Rechnungsjahr 2014-15 trat Michaela Rohrer unsere Revisorin. Wir bedanken uns von Herzen für das grosse Engagement von Kim und Michaela bei glocal ahead! Zu den Hauptaktivitäten des Jahres gehörten, wie jedes Jahr, die konstante Weiterführung unserer Projekte: In Togo wurde das erfolgreichste SODIS-Dorf ausgewählt und die Jeunes Volontaires pour l'Environnement (JVE) plante ihre Generalversammlung für das nächste Jahr in Togo. glocal ahead! kann sich glücklich und beruhigt langsam von dem Projekt verabschieden. Ein weiteres Projekt, die Kartierung in Borneo, wird mit grossem Eifer weitergeführt. Dank dem finanziellen und technischen Beistand werden dort digitale Karten entwickelt. Diese Karten sollen bei Landrechtsverhandlungen der indigenen Bevölkerung helfen, ihre Umwelt sicher zu beschützen. Die Bevölkerung erhält Workshops, wird informiert, ausgebildet und macht sich an die Kartierungsarbeit. Die Karten werden von unseren fleissigen Freiwilligen in der Schweiz digitalisiert. 2015 wird für glocal ahead! ein wichtiges Jahr der Veränderungen und Umstrukturierungen mit dem Abschluss unseres ältesten Projektes in Togo und der Geburt eines neuen Projektes in Brasilien. Das wird eine grosse Herausforderung für uns, die wir nur dank dem kontinuierlichen Engagement der glocal ahead!-Mitglieder angehen können. Ich danke allen im Namen der Umweltclubs in Togo, die dank Ihrer Unterstützung sensationelle Erfolge verzeichnen können. Ich danke allen im Namen der Bewohner in den versteckten Lokalitäten im Dschungel von Borneo. Und ich danke allen im Namen von glocal ahead!, denn nur mit eurer Hilfe können wir erfolgreiche Projektarbeit leisten. Wir freuen uns mit diesem Jahresbericht einen Eindruck davon zu verschaffen, wie wir arbeiten und warum wir uns für Themen der Entwicklungszusammenarbeit engagieren. Herzlichen Dank für das Interesse und viel Spass bei der Lektüre! Für glocal ahead!, Lis Schneider, Präsidentin
  5. 5. 5 UNSER ENGAGEMENT 2014 IM ÜBERBLICK PROJEKTE Umweltclubs Togo Vertigstellung des Brunnen-Projekts in Landa und Eröffnungszeremonie im Mai 2014 Fotoapparat-Sammelaktion, damit Umweltclubs ihre Arbeit besser dokumentieren können Sodis Abschluss und Evaluation des Konsolidierungsprojektes Komplette Übergabe des SODIS-Projektes an JVE Community Mapping Nach zweieinhalb Jahren sind alle wichtigen Koordinaten im Gebiet Topus aufgenommen Monitoring-Reise nach Borneo: Treffen mit Partnerverein, Teilnahme am Dorftreffen in Kalasin und Treffen mit NGO’s die in einem ähnlichen Bereich tätig sind Capoeira-Projekt Start des Projektes Durchführung erster Capoeira-Lektionen in Cabula (ein grösseres Quartier in Salvador/Brasilien) EVENTS Mai Benefizkonzert im Profitreff (Zürich) Mai Togoisches Essen für Crowdfunding-Booster ARBEITSGRUPPEN AG Borneo-Projekt, AG Togo Umweltclubs, AG SODIS, AG Capoeira-Projekt ÖFFENTLICHE PRÄSENZ VON GA! März Sensibilisierungs-Workshop bei AMIE, SAH Zürich April Vortrag „Unterwegs im Regenwald Borneos - Landrechtssicherung durch Eigeninitiative dreier Dorfgemeinschaften“, Ethnologisches Café des Ethnologischen Vereins Zürich, Lebewohlfabrik, Zürich TEILNAHME UND WEITERBILDUNG 16. Juni 2014 IMPULS-Veranstaltung „Was macht die Vereins-Webseite erfolgreich“, Fachstelle Vitamin B, Zürich 8. Sept. 2014 IMPULS-Veranstaltung „Finanzen als Vorstandssache“, Fachstelle Vitamin B Zürich VEREINSINTERNE AKTIVITÄTEN Mai Mitgliederversammlung Dezember Retraite
  6. 6. 6 PROJEKTE 2014 NEUES PROJEKT: "CAPOEIRA FÜR EIN ENGAGIERTES JUNGES BRASILIEN" Wie kann man Vorurteile abbauen? Wie kann man verschiedene Leute zusammen bringen? Was haben wir gemeinsam? Wie kann man Respekt und Solidarität fördern? Capoeira ist eine afro-brasilianische Kunstform, die Elemente des Kampfes, des Tanzes und der musikalischen Performance beinhaltet. Capoeira wird nicht gekämpft oder getanzt – Capoeira wird gespielt. Die Spieler bilden einen Kreis, wobei zwei Spieler jeweils in die Mitte treten und durch verschiedene Bewegungen von Angriff und Verteidigung einen körperlichen Dialog bilden. Capoeira ist sehr vielfältig und bietet ein breites Spektrum an sportliche Tätigkeit und kulturellem Wissen. Durch das Capoeira-Training wird eine soziale Gemeinschaft gebildet, in der Werte wie Respekt und Solidarität vermittelt und gelebt werden. Capoeira kann man nicht alleine spielen! Capoeira braucht die Gemeinschaft. Verein Capoeira Grupo Luanda "Capoeira für ein engagiertes junges Brasilien" ist ein neues Projekt von glocal ahead! in Zusammenarbeit mit dem Verein Capoeira Grupo Luanda (Schweiz und Brasilien). Durch Ermöglichung von traditionellem Capoeira-Unterricht für benachteiligte junge Menschen in Salvador, Brasilien soll dieses Projekt die Integration unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen fördern, diese motivieren Vorurteile abzubauen, am zivilgesellschaftlichen Leben teilzunehmen und dieses mitzugestalten. Der Capoeira-Unterricht stärkt das Selbstbewusstsein und die kulturelle Identität, baut nachhaltig Respekt und Solidarität zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen auf und entschärft das Risiko zur Kriminalität.
  7. 7. 7 Warum braucht es dieses Projekt? In vielen ärmeren Quartieren des urbanen Brasiliens besteht eine starke Abgrenzung zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, welche eine Marginalisierung zur Folge hat. In Cabula, einem der grösseren Quartiere Salvadors, gibt es eine öffentliche Schule, die von Kindern und Jugendlichen der Favelas besucht wird. Der grosse Teil der Quartierbewohner grenzt sich von den Schülern der Favelas jedoch ab und schickt ihre eigenen Kinder in private Schulen ausserhalb des Quartiers. An dieser öffentlichen Schule sowie dem Bezirk, in dem die Schule situiert ist (Resgate), besteht zurzeit kein Angebot an Capoeira. Das Projekt schafft einen Ort für Begegnung und Austausch zwischen den verschiedenen Lebenswelten von Kindern aus benachteiligten Familien sowie Kindern und Jugendlichen aus dem Quartier. Was sind die Ziele des Projektes? Das Projekt „Capoeira für ein engagiertes junges Brasilien“ besteht darin, wöchentlichen Capoeira-Unterricht in den Räumlichkeiten der öffentlichen Schule für Schüler der Schule sowie für Anwohner des Quartiers zu ermöglichen, und punktuelle Anlässe im und mit dem Quartier durchzuführen. Das Projektziel ist es, Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien den Zugang zu einer wertvollen Freizeitaktivität und den kulturellen Anschluss ans Gesellschaftsleben zu ermöglichen. Zudem wird durch die Schaffung eines Begegnungsraumes und einer gemeinsamen Aktivität die Integration unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen im Quartier Cabula gefördert und gegenseitige Vorurteile abgebaut. Dadurch hat das Projekt folgende Auswirkungen:  Das reichhaltige Wissen über Capoeira wird weitergegeben;  Die soziale Gemeinschaft, kulturelle Identität und Selbstbewusstsein wird gestärkt;  Der Capoeira-Unterricht ermöglicht benachteiligten Bevölkerungsgruppen eine wertvolle Freizeitbeschäftigung und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben des Quartiers;  Der Capoeira-Unterricht fördert nachhaltig Respekt und Solidarität zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und entschärft das Risiko zur Kriminalität in Cabula. Wie wird das Projekt umgesetzt? Das Projekt konnte diesen Sommer erfolgreich gestartet werden. An der Umsetzung dieses Projektes sind zwei Vereine beteiligt. Eine gute Zusammenarbeit zwischen dem „Verein Capoeira Grupo Luanda“ Schweiz und Brasilien ist Voraussetzung für das Gelingen dieses Projektes. Seit Sommer 2014 wird an der öffentliche Schule im Quartier Cabula (Rua Nossa Senhora do Resgate) in Salvador, Brasilien Capoeira-Unterricht für benachteiligte junge Menschen angeboten. Erwachsene, Jugendliche und Kinder benachteiligter Bevölkerungsgruppen haben die Möglichkeit, regelmässig den Capoeira-Unterricht zu besuchen. Das Angebot wird rege genutzt und erfreulich sind die ersten positiven Auswirkungen.
  8. 8. 8 SODIS Die solare Trinkwasserdesinfektion (SODIS) ist eine einfache und kostengünstige Methode, die mit Hilfe von Sonnenlicht Krankheitserreger im Wasser zerstört und somit zur Verbesserung der Trinkwasserqualität beiträgt. Das kontaminierte Wasser wird in durchsichtige PET-Flaschen abgefüllt und während sechs Stunden an die Sonne gelegt. Die im Sonnenlicht enthaltenen UV-A Strahlen töten Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Parasiten ab. Die Methode funktioniert auch bei niedrigen Lufttemperaturen. Nach der Pilotphase in Haushalten in einigen Dörfern und Schulen in den Jahren 2009 – 2010 hat das jetztige Projekt zum Ziel, SODIS auf institutioneller Ebene – insbesondere in Schulen - zu verankern und das Wissen um SODIS via Medien breitenwirksam zu vermitteln. Brunnenbau in Guérin-Kouka (Togo)
  9. 9. 9 Abschluss Konsolidierungsprojekt Im Jahr 2014 konnten wir die zweite Phase des SODIS Projekt abschliessen und die Promotion von SODIS in Togo nun ganz in die Hände von unserer Partnerorganisation Jeunes Volontaires pour l’Envi-ronnement (JVE) übergeben. Die SODIS PromotorInnen haben Buch geführt über Ihre Promotionsaktivitäten. Sie schätzen, dass sie mit ihren Sensibilisierungsaktivitäten rund 47‘000 Personen erreicht haben. Um besonders innovative Promotionsstrategien zu fördern, schrieben wir einen Wettbewerb unter den SODIS-Umweltclubs aus. Gewonnen haben die PromotorInnen aus Guérin-Kouka, die u.a. Gewerkschaften und Frauengruppen in ihre Sensibilisierungsarbeiten einbanden und Sketchs zu SODIS an kulturellen Veranstaltungen aufführten. In Mango berichteten die PromotorInnen über SODIS auf Märkten und in Moscheen sowie in mehreren Radiosendungen. Der drittplatzierten Umweltclub in Pagouda entwarf Gedichte und Sketchs und etablierte eine gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsminister der Präfektur, der die Promotion von SODIS unterstützt. Evaluationsreise und Blick in die Zukunft Während unserem Besuch in Togo anfangs 2015 konnten wir die Umweltclubs in Guerin Kouka und Pagouda besuchen und uns vor Ort ein Bild machen über ihre Aktivitäten. Wettewerbsgewinner Guérin-Kouka (Togo) Projektsitzung und… Brunnenbau
  10. 10. 10 Wir nahmen auch an der Generalversammlung von JVE teil, wo alle Teilnehmenden mit SODIS Wasser versorgt wurden. An der Eröffnungszeremonie konnte JVE zudem SODIS einem Vertreter des Umweltministeriums vorstellen. Apéro mit SODIS-Wasser, mitten drin der Umweltminister (grauer Anzug) JVE wird weiterhin die Gelegenheiten nutzen, SODIS bekannter zu machen. Dazu nehmen sie eine aktive Rolle ein in verschiedenen Netzwerken von Organisationen im Wasserbereich. Zudem streuen sie das mit unserer Unterstützung produzierte Video über SODIS (http://www.100-days.net/de/projekt/vips-fuer-trinkwasser/news), das auf lokaler Ebene oft auch im Radio gespielt wird. Ebenfalls gefreut hat uns, dass auch weitere Umweltclubs, die nicht Teil des Projektes waren, von sich aus SODIS in ihre Aktionsplan aufnahmen. Die weiterführenden Aktivitäten rund um SODIS werden ab jetzt von JVE aus geleitet. glocal ahead! steht JVE, wo benötigt, weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Claude (JVE) und Sibylle (glocal ahead!) am Brüten…
  11. 11. 11 COMMUNITY MAPPING BORNEO Veränderungen vor Ort Nach zweieinhalb Jahren konnten die Dorfbewohner von Topus im März 2014 die letzten Koordinaten ihres Gebietes, die sie als wichtige Information der zukünftigen Dorfkarte erachten, aufnehmen. Der Wechsel des Dorfchefs in Topus brachte auf politischer Ebene Veränderungen mit sich. Im Gegensatz zum vorgängigen Dorfchef, der ohne Einschränkung hinter dem Projekt stand, muss unsere Partnerorganisation PPAB (Punan Arung Buana) beim amtierenden Dorfchef noch Überzeugungsarbeit leisten. Auf sozialer und religiöser Ebene haben sich ebenfalls Veränderungen abgezeichnet: evangelikale Prediger haben einen Grossteil der christlich-animistischen Bevölkerung zur Abkehr ihrer Religion animiert, was auch eine Abkehr von den immer noch stark animistisch geprägten Lebensweise bedeutet. Diese ist eng geknüpft an die Vorstellung des kollektiven Landbesitzes und Landbewirtschaftung. Wie nachhaltig diese Veränderung sein wird, wird die Zukunft zeigen. Das Projekt sieht vor, die Gebiete dreier Dorfgemeinschaften auf dem Indonesischen Teil von Borneo zu kartieren. Diese Dorfgemeinschaften bewirtschaften ihr Gebiet seit Generationen gemeinsam, haben aber keinerlei verbriefte Rechte darauf. Mit der Kartierung ihres Gebietes schaffen sich die Indigenen eine rechtliche Grundlage für die Anerkennung ihrer Landrechte.
  12. 12. 12 Monitoringreise nach Borneo Ein wichtiges Ereignis war die Monitoringreise von Sibylle Studer und Sarah Brack ins Projektgebiet, im Juli 2014. Ziel der Reise war es insbesonders, die Grundlagen der Zusammenarbeit mit PPAB vertieft zu diskutieren und sich mit NGOs, die im selben Bereich tätig sind, zu vernetzen. Auch die aktive Teilnahme am Dorftreffen mit Kalasin, dem zweiten Dorf, das nun kartiert wird, stand auf der Agenda. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass der persönliche Augenschein vor Ort und speziell der direkte Kontakt eine herausragende Rolle in der Zusammenarbeit hat. Nicht nur, dass die persönlichen Beziehungen gestärkt werden und die Menschen sich wertgeschätzt fühlen, sondern auch dass sich so das gegenseitige Verständnis viel schneller entwickelt und Auseinandersetzungen ausgetragen und überwunden werden können. Das Dorftreffen in Kalasin war sehr erfreulich. Die versammelten Dorfbewohner waren sehr interessiert und engagiert. Sie beteiligten sich aktiv, etwa beim Erstellen der handschriftlichen Kartenskizzen und den begleitenden Erzählungen oder beim ersten Kontakt mit dem GPS-Gerät. Nachdenklich stimmt allerdings die Tatsache, dass vornehmlich ältere Männer und Frauen an Fragen zu Land und Landbesitz interessiert sind. Erfreulich war hingegen auch die Beteiligung eines Vertreters der Regierung des Distriktes, zeigt es doch deren Interesse und Wohlwollen, sowie das aktive Engagement. Erstellen der handschriftlichen Kartenskizzen Vor allem ältere Dorfbewohner interessieren sich für das Kartierungsprojekt.
  13. 13. 13 Positiv stimmten uns auch die Treffen mit verschiedenen NGOs, wie AMAN National und AMAN der regionalen Ebene (AMAN; Allianz der Indigenen Indonesiens). Sie erzählten von den positiven Auswirkungen und den Möglichkeiten, welche die Karten den Indigenen in verschiedenen Teilen Indonesiens eröffnet haben und wie diese Möglichkeiten von den Dorfgemeinschaften genutzt wurden. Derzeit bearbeiten unsere GIS-Experten Walter Freivogel und Sara Maggi die Daten und erstellen die Karten unter grossem Einsatz. So können die Karten diesen Sommer den Dörfern zur Verifizierung übergeben werden.
  14. 14. 14 UMWELTCLUBS AN SCHULEN IN TOGO Was sind die Ziele der Umweltclubs? Zielgruppe dieser Projekte ist die einheimische Bevölkerung der Dörfer, welche von den Aktivitäten der Umweltclubs profitieren. Die Umweltclubs tragen zu verbesserten Lebensbedingungen in ihrem Umfeld bei, indem sie Projekte mit Fokus auf Umweltprobleme realisieren. Da die Mitglieder der Umweltclubs in ihrer Wohngemeinde aktiv sind, bleibt das Wissen auch mittel- und langfristig in der Lokalität erhalten und entfaltet seine Wirkung langfristig. Zudem erhöhen die Umweltclubs ihren Bekanntheitsgrad und ihre Glaubwürdigkeit als Partner in Projektumsetzungen, was weitere Personen motivieren kann, an den Aktivitäten von JVE teilzuhaben, und somit den sozialen Zusammenhalt der Gemeinschaft erweitert und verstärkt. Brunnenbauprojekt in Landa Im Jahr 2013 durften wir die Umsetzung eines Brunnenbauprojektes lancieren. Ein Grossteil der Arbeiten und die Schulungen konnten 2013 bereits durchgeführt werden. Durch die Regenzeit wurde die Fertigstellung des Baus jedoch verzögert. Denn um zu gewährleisten, dass der Brunnen auch in der Trockenzeit Wasser führt, muss die Tiefe in der Trockenzeit bestimmt werden. Daher wurde der Bau erst im Februar 2014 wieder aufgenommen und anschliessend fertig gestellt. Am 9. Mai 2014 wurde der Brunnen dann durch eine Zeremonie in Betrieb genommen. Diese bot eine weitere Plattform, um die Dorfbevölkerung für die Themen Wasser und biologischer Ackerbau zu sensibilisieren und die Einbettung des Brunnens in der Dorfbevölkerung zu fördern. Die Umweltclubs sind kleine, lokal organisierte Gruppen an Schulen in Togo, die auf Freiwilligenarbeit basieren. Sie gehören zur Organisation NGO Jeunes Volontaires pour l’Environnement (JVE), welche sich Umweltthemen wie Aufforstung, Wasser, Hygiene, erneuerbare Energien und Abfallentsorgung annehmen. Seit Oktober 2010 werden in verschiedenen Dörfern in Togo Jugendliche in der Umsetzung von lokal angepassten und nachthaltigen Projekten unterstützt. Diese Projekte erlauben es den Umweltclubs, der einheimischen Bevölkerung einen Dienst zu erweisen in einem Bereich des öffentlichen Lebens, welcher aufgrund einer Analyse des lokalen Kontextes als wichtig erachtet wird. Die Umweltclubs werden während der Projektumsetzung begleitet und eignen sich Kompetenzen im Projektmanagement an Der fertige Brunnen Tanz an der Zeremonie im Mai
  15. 15. 15 Fotoapparat - Sammelaktion Die Umweltclubs leben vom vielen lokalen Engagement, der Motivation und dem Herzblut, das die Mitglieder in die Projekte tragen. Unterstützung können sie vor allem im Projekt- und Ressourcenmanagement, projektspezifischem Know-How, den Finanzen und im Aufbau der technischen Ausrüstung für die Projektarbeit gebrauchen. Um die Umweltclubs im Aufbau der technischen Ausrüstung, besonders in der Dokumentation ihrer Arbeit zu unterstützen, haben wir im Jahr 2014 eine Fotoapparat - Sammelaktion gemacht. Es kamen insgesamt vierzehn Kameras zusammen. Die Hälfte davon digitale, die andere Hälfte analoge Kameras. Diese sollen es den Mitgliedern der Umweltclubs ermöglichen, die Projektschritte bildlich festzuhalten und ihnen zur lokalen Präsentation der Projekte wie auch als Ausweis ihrer Arbeit in den Berichten dienen. Leider konnte Vera Caspar 2014 ihre Reise nach Togo aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Somit mussten die Fotoapparate bis Februar 2015 auf ihre Übergabe warten. Sibylle Studer und Eliane Häfliger haben sie dann nach Togo gebracht und Jeunes Volontaires pour l'Environnement (JVE) übergeben. Die Fotoapparate wurden nun auf die Umweltclubs aufgeteilt. Dabei wurden immer einige Umweltclubs der gleichen Region in einer Gruppe zusammengenommen. Jede Gruppe erhält eine Kamera, welche zentral aufbewahrt wird, so dass die Mitglieder aller Umweltclubs in einem Ausleihsystem darauf Zugriff haben. Einige der Kameras wurden in den Besitz einzelner Umweltclubs übergeben, welche sonst aufgrund ihrer Abgelegenheit keinen Zugang zu den Fotoapparaten gehabt hätten. So wird gewährleistet, dass alle Umweltclubs von den Fotoapparaten profitieren können und die Kameras nicht in privaten Besitz übergehen. Ein grosser Dank an dieser Stelle an all die Spender, welche uns ihre Kamera zur Verfügung gestellt haben. Wiederaufforstung im Umweltclub Kante (Togo)
  16. 16. 16 FINANZEN BILANZ AKTIVA 2013 2014 Bankkonto Verein allgemein 16'638 10‘388 Projektkonto Borneo 7'867 24‘844 Postkonto Borneo 9‘710 Transitorische Aktiven 200 100 TOTALSUMME AKTIVA 24'705 45'041 PASSIVA 2013 2014 Transitorische Passiven 773 Projektfonds 21'832 39‘888 Freie Mittel (Organisationskapital) 1'314 2‘569 Gewinnvortrag/Verlustvortrag 786 2‘585 TOTALSUMME PASSIVA -24'705 -45‘041
  17. 17. 17 ERFOLGSRECHNUNG AUFWAND 2013 2014 Administration Verein allgemein 932 436 SODIS Projekt Spesen Koordination, Evaluationsreise 97 3‘172 Transfer in Fonds 2'910 2‘864 Transfer für Umsetzung vor Ort 10'166 9‘441 Umweltclubs (Regionalstellenprojekt) Spesen Koordination 159 0 Transfer in Fonds 1'300 1'587 Transfer für Umsetzung vor Ort 1'523 0 Projekt Borneo Spesen Koordination & Monitoring-Reise 373 2‘609 Transfer in Fonds 17'678 42‘366 Transfer für Umsetzung vor Ort 15'209 22‘115 Projekt Information & Lernen Transfer in Fonds 500 0 Allgemeine Vereinsausgaben interne Vereinsanlässe 432 139 Generalversammlung 54 71 Ausgaben Infoevents 536 0 Geschenke, Preise 120 54 Bankgebühren 96 150 TOTALSUMME AUFWAND 52'085 85‘004
  18. 18. 18 ERTRAG 2013 2014 Mitgliederbeiträge 1'650 900 Spenden Privatpersonen 2'083 945 Spenden Unternehmen/Kirchen 1‘500 Zweckgebundene Beiträge Spenden/Einnahmen Events 663 0 Spenden Borneo 17'177 42‘366 Spenden SODIS 2'410 2'864 Spenden Umweltclubs/Regionalstellen 1'023 1'587 Transfer aus Fonds SODIS 10'263 12'613 Transfer aus Fonds Umweltclubs/RS 1'459 0 Transfer aus Fonds Borneo 15'582 24‘759 Transfer aus Fonds Information & Lernen 517 0 Zinsertrag 44 55 TOTALSUMME ERTRAG 52'871 87‘589 Ertragsüberschuss 786 2‘585 ERLÄUTERUNGEN ZUR JAHRESRECHNUNG Wir konnten auch dieses Jahr auf die finanzielle Unterstützung von Privatpersonen und Stiftungen zählen. Leider ging sie im Vergleich zu 2013 stark zurück, wie auch die Mitgliederbeiträge. Dies beruht grösstenteils darauf, dass in diesem Jahr keine Erinnerung für ausstehende Mitgliederbeiträge gesendet wurden. Die Finanzen in den Projektfonds setzen sich zusammen aus: Fonds Umweltclubs CHF 2'350.55, Fonds Events CHF 1'483.40, Fonds Borneo CHF 34'553.60, Fonds Information & Lernen CHF 1'500.00. Die zweckbestimmten Spenden SODIS, Umweltclubs und Borneo sind den entsprechenden Fonds zugewiesen. Institutionelle Spenden sind grösstenteils zweckdefiniert, es wird deshalb direkt in den erwünschten Projekt-Ertragskonti eingebucht. Der Kontenplan wird erweitert: Das Postfinance-Konto Borneo fungiert als Zahlkonto für Überweisungen in indonesischer Währung (ohne Umrechnungsverluste über Dollars). Das Projekt Borneo verzeichnet namhafte Zuwendungen. Dieses Jahr konnten wir auf vielseitige finanzielle Unterstützung von Privatpersonen und Stiftungen für unser Projekt im Regenwald zählen. Sarah Bracks Engagement beim Fundraising zahlte sich in hohem Masse aus. 2014 machten die Projektverantwortliche Sarah Brack und Sibylle Studer eine Monitoringreise nach Borneo. Auf dem Posten “Umsetzung vor Ort” wurden die Barauslagen für den Kauf einer Kamera und eines Beamers verbucht. Entgegen der Planung fand kein Info-Event statt: der Aufwand sowie der Ertragsposten beläuft sich auf null. Ein Postkonto, das für Direktüberweisungen in Landeswährung nach Indonesien eingerichtet wurde, wird per 1.1.2014 als eigenständiges Konto in der ga!-Buchhaltung aufgeführt. Der Fonds Borneo ist entsprechend um Fr. 9079,76 (Saldo per 1.1.2014) aufgestockt.
  19. 19. 19 glocal ahead!s allererstes Projekt, das SODIS Projekt in Togo, kommt in eine letzte Umstrukturierungsphase. Der Posten SODIS wurde per Ende Jahr saldiert; die letzte Tranchenzahlung und das letzte Zusatzfundraising ging an JVE. Die restlichen CHF 468.46 wurde auf den Posten Freies Organisationskapital umgelegt. Da Vera Caspar krankheitsbedingt die Monitoringreise zu den Umweltclubs absagen musste, hat sich die fürs 2014 geplante Auszahlung von Projektgelder für die Umweltclubs auf anfangs 2015 verschoben. Die Reise musste nach der Buchung wieder storniert werden (über den Posten “Umweltclubs”, als neue passendere Bezeichnung von “Regionalstellen-projekt”). Die (aufgrund einer Krankheit) leider abgesagte Evaluationsreise nach Togo, musste nach der Buchung wieder storniert werden (über den Posten “Umweltclubs”, als neue passendere Bezeichnung von “Regionalstellenprojekt”). Aus diesem Konto stammt auch die Auszahlung der Flugkosten der verschobenen Evaluationsreise nach Togo im Januar 2015 an Eliane Häfliger und Sibylle Studer. Dieses Jahr wurde durch Crowdfunding auf betterplace.org für die Umweltclubs in Blitta (Togo) Gelder gesammelt. Der Gewinnvortrag von CHF 2585 aus den letzten beiden Jahren wurde auch dieses Jahr nicht verbraucht und zu den Reserven verbucht. Freie Spenden äufnen das freie Organisationskapital und sichern die projektunabhängigen Ausgaben. Die Kosten der internen Vereinsadministration sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken: Die Vorstandssitzungen finden in den frei zugänglichen PHZH-Räumen statt. Es wurde (aus organisatorischen Gründen) leider kein Weihnachtsessen organisiert, wie in den letzten Jahren üblich. Dafür traf sich der Vorstand für die jährliche Retraite in einem gemütlichen Café. DANK glocal ahead! erhält von vielen Seiten sehr wertvolle und entscheidende Unterstützung. Wir möchten uns bei Geldgebern, Freiwilligen, Experten, Mitgliedern, Spendern und Partnerorganisationen von ganzen Herzen für die uns sehr wichtige Unterstützung bedanken. Einen ganz besonderen Dank möchten wir dabei an unsere Partnerorganisationen JVE, Punan Arung Buana und Grupo Luanda für die gelungene Zusammenarbeit und das grosse Engagement richten. Ebenfalls speziell Bedanken möchten wir uns auch bei den zahlreichen Freiwilligen die uns über das Jahr tatkräftig unterstützen. Namentlich bedanken möchten wir uns bei Berti Studer (Buchhaltung), Sandra Scherbanowitz (Mitgliederbetreuung), Sabrina Morandi (Unterstützung (Information & Dokumentation), Walter Freivogel (GIS-Unterstützung, Borneo Projekt), Sara Maggi (GIS-Unterstützung, Borneo Projekt), Matthias Egli, (fachliche Unterstützung, Borneo Projekt), Aliz Boer (GIS-Unterstützung, Borneo Projekt), Laura Barchi (Unterstützung Information & Dokumentation), Lukas Egetemayer (Revision), Michaela Rohrer (Revision), Eliane Häfliger (Evaluation SODIS), allen unseren SpenderInnen für die Fotoapparataktion und Mirjam Studer für das vorbereiten des feinen Apéro-Riche an der letzten GV. Einen weiteren ganz wichtigen Dank geht an unsere GönnerInnen und SpenderInnen. Die grosszügige und wertvolle Unterstützung, die teilweise schon seit Jahren besteht, ermöglicht uns einen gewissen Handlungsspielraum und Planungssicherheit. Jeder einzelne Beitrag ist für uns ein Motivationsschub! Speziell bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei Irina Meister und ihren Kollegen, die für uns ein Benefitzkonzert durchgeführt haben.
  20. 20. glocal ahead! Jahresbericht 2014

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