Der FOREX-Markt
DER FOREX-MARKT .............................................................................................................
Der FOREX-Markt
Forex, die Abkürzung von FOReign EXchange Market, ist der globale
Markt, auf dem Währungen gehandelt werde...
Kurze   Überblick       der    historischen       Entwicklung      des
Währungsmarkts

Von 1870 bis 1914 stellte der Golds...
Devisenmarkt   aus    einem   riesigen    Netz, das   zahlreiche
Devisenhändler aus der ganzen Welt verbindet.
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Kontinuierlicher Handel

Forex-Intermediäre, bzw. Akteure, setzen in den wichtigsten
Finanzplätze auf verschiedenen Zeitzo...
Qualität der Ausführung

Die extrem hohe Liquidität garantiert nicht nur die Präsenz am
Markt von potentiellen Käufern und...
Währungspaare

Der Forex-Markt bietet eine sehr große Auswahl an Währungspaaren
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Hier ein Überblick auf die Notierungen des Devisenmarkts.
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Pip

Pip bezeichnet die kleinste Preisstufe in einer   Währung.
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Ueberblick ueber den Waehrungsmarket

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  1. 1. Der FOREX-Markt
  2. 2. DER FOREX-MARKT ........................................................................................................................................................ 3 KURZE ÜBERBLICK DER HISTORISCHEN ENTWICKLUNG DES WÄHRUNGSMARKTS ............................................................. 4 VORTEILE DES FOREX .................................................................................................................................................. 5 Höhe Liquidität............................................................................................................................................... 5 Kontinuierlicher Handel............................................................................................................................ 6 Short- und Long-Positionen..................................................................................................................... 6 Qualität der Ausführung............................................................................................................................ 7 Kostengünstigkeit .......................................................................................................................................... 7 DEVISENHANDEL ............................................................................................................................................................ 7 Währungspaare ................................................................................................................................................... 8 ANHANG 1 - DEFINITIONEN ................................................................................................................................... 10
  3. 3. Der FOREX-Markt Forex, die Abkürzung von FOReign EXchange Market, ist der globale Markt, auf dem Währungen gehandelt werden. Forex ist Synonym für FX Market, Devisenmarkt und Währungsmarkt und bezeichnet den weltweiten Devisenmarkt. Der Forex ist an keinen festen Börsenplatz gebunden, sondern er wird durch das weltweite Netz der Interbankenbeziehungen konstituiert: der Devisenmarkt entwickelt sich außerbörslich („Over the Counter“ oder OTC). Er ist der größte Finanzmarkt der Welt (Tagesumsatz ca. 3 Billionen US-Dollar). Ein Devisengeschäft beinhaltet den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von unterschiedlichen Währungen am Interbankenmarkt. Dadurch bilden sich Tauschverhältnisse, so dass der Wert jeder Währung in der jeweils anderen ausgedrückt werden kann. Auf dem Devisenmarkt bildet sich so der nominale Wechselkurs als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen. Der Forex beinhaltet jegliche Akteure, die mit Devisen handeln um verschiede Ziele zu erreichen: o Grossbanken Renditeziele o Investoren Spekulation o Außenhändler Ablauf oder Absicherung der Geschäfte (Import/Export Zahlungen) o Zentralbanken Devisenmarktintervention Devisenhandel kann Spekulation, Intervention, Absicherung, Import, Export usw. bedeuten. Historisch gesehen gab es kaum Zugang für Privatanleger zum Forex und den Interbankenbeziehungen, aufgrund der extrem hohen Mindesteinlage (so genannte Minimum Lot). Heute ist aber möglich den Interbanken-Geldzufluss zu verstückeln und daher sind die Forex-Händler wesentlich gestiegen. Zurzeit werden die größten Umsätze wie folgt ausgeführt: UK (31%), USA (19%), Japan (8%), Singapur (6%), Deutschland (5%) Australien, Schweiz und Frankerich (3%). Umsatz Devisenhandel% / Land 3 3 3 UK 4 USA 5 31 JAPAN SINGAPUR 6 DEUTSCHLAND HONG KONG AUSTRALIEN 8 SCHWEIZ FRANKREICH 19
  4. 4. Kurze Überblick der historischen Entwicklung des Währungsmarkts Von 1870 bis 1914 stellte der Goldstandard die Grundlage des Weltwährungssystems dar. Dieses System basierte darauf, dass die Weltwährungen von ihren Goldreserven gestützt wurden, und es bewährte sich bis zum 1. Weltkrieg sehr gut. Während des 1. Weltkrieges begannen die Nationen jedoch, mehr Geld in Umlauf zu bringen, als ihre Goldreserven stützen konnten, um ihren hohen Bedarf an flüssigen Mitteln zu decken. Diese Entwicklung führte zu einer noch nie dagewesenen Inflation, hervorgerufen durch den Anstieg der Geldmenge und einer fortschreitenden Aufgabe des Goldstandard-Systems. Im Juli 1944 schufen die 16 wichtigsten westlichen Nationen den IMF (Internationaler Währungsfonds), um die Wechselkurse zu stabilisieren und ein einheitliches System für einen internationalen Zahlungsverkehr zu schaffen. Es wurden der Preis für Gold festgelegt und ein Reservefond angelegt, der von allen Mitgliedstaaten anteilsmäßig finanziert wurde. Unter diesem System, obwohl die durch den Markt beeinflussten Wechselkurse fluktuierten, war eine Fluktuation innerhalb einer Bandbreite von höchstens -1% bis +1% von einem vereinbarten Wert zulässig. Die Mitgliedsstaaten mussten in das Marktgeschehen eingreifen, um dieses Kriterium sicherzustellen. Auch dieses System funktionierte gut bis 1960, als abweichende Inflationsraten die relative Wettbewerbsstärke der Haupthandelsnationen veränderten. 1971 resultierten einige Dollarkrisen in dem Zusammenbruch des Systems und so schuf der IMF das sog. Smithsonian Agreement, das den U.S. Dollar um 10% abwertete und höhere Grenzen für die Fluktuationsrate (nun zwischen 1% und 2,25%), festsetzte. Im März 1973 brach auch dieses System zusammen, hervorgerufen durch eine unkontrollierte Kursentwicklung der Mitgliedsstaatenwährungen und die Öl-Krise. Nach kontinuierlichen Währungskrisen gründet Europa 1978 das EWS (Europäisches Währungssystem), das vom 13. März 1979 bis 31. Dezember 1998 bestehende Form der währungspolitischen Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Gemeinschaft war. In den 80er Jahren folgen weitere Währungskrisen, insbesondere 1985 wurden der US-Dollar (dirty floating) und 1992 das britische Pfund weit abgewertet. 1992 wurde der Maastricht-Vertrag unterschrieben, der die Einführung einer einzigen europäischen Währung (EURO) ab 1. Januar 2002 bestimmt. Heute hat sich der Forexhandel zum dynamischsten und liquidesten Markt entwickelt. Er ist der einzige, der rund um die Uhr geöffnet ist. Daher werden Forexkurse 24 Std. geboten. Schneller Mittelumlauf, keine Geschäftskosten, hohe Liquidität machen den Forexhandel zu einem der attraktivsten Märkte für Investoren. Dabei kann der Devisenmarkt nicht mit den Aktienmärkten im herkömmlichen Sinn verglichen werden, da es keine physisch greifbare Börsenparkette gibt. Vielmehr besteht der
  5. 5. Devisenmarkt aus einem riesigen Netz, das zahlreiche Devisenhändler aus der ganzen Welt verbindet. Am häufigsten werden die Währungen der größten Wirtschaftsräume (US-Dollar, Euro, Yen) gehandelt sowie Währungen aus Ländern mit starken Finanzplätzen (z. B. Britisches Pfund und Schweizer Franken). Vorteile des FOREX Der Forex-Handel oder Devisenhandel weist mehrere Vorteile auf: o Höhe Liquidität (kein Slippage) o Kontinuierlicher Handel o Short- und Long-Positionen o Handel mit Finanzhebel und niedriger Mindestlösgröße o Ausführungs-Qualität o Kostengünstigkeit Höhe Liquidität Am Forex-Markt findet der Anleger JEDERZEIT einen Käufer oder Verkäufer und die Verfügbarkeit der Liquidität ist ein riesiger Vorteil für den Anleger, der Positionen rund um die Uhr eröffnen, bzw. schließen kann. Die Beteiligung von vielen Akteuren macht diesen Markt volatil und dadurch entstehen viele Spekulationsahngelegenheiten. Der FOREX ist, wie bereit erwähnt, mit 3 Billionen US-Dollar täglicher Umsatz der weltweit größte Finanzmarkt.
  6. 6. Kontinuierlicher Handel Forex-Intermediäre, bzw. Akteure, setzen in den wichtigsten Finanzplätze auf verschiedenen Zeitzonen (Tokio, Hongkong, Sydney, Paris, London, USA). Dadurch können Privatanleger 24 Stunden am Tag handeln. Dieses Bild zeigt die Umsätze und die Akteure im Ablauf des Handelstages. Im Gelb wurden die Handelszeiten mit höheren Umsätzen hingewiesen. Natürlich werden höhere Umsätze hingewiesen, wenn Europäer und Amerikaner gleichzeitig am Markt sind. Höhere Umsätze bedeuten auch höhere Gewinn-Chancen. Forex Time Chart 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 New York X X X X X X X X Chicago X X X X X X X X London X X X X X X X X X EURO X X X X X X X X X Japan X X X X X X X X Neu X X X X X X X X Seeland Australien X X X X X X X X Handelszeiten der weltweit wichtigsten Finanzmärkte (Zeitzone GMT +1) Short- und Long-Positionen Währungen werden in Paaren gehandelt (Währungspaaren so genannte Cross), d.h. der Anleger eröffnet gleichzeitig eine Long-Position auf eine Währung und eine Short-Position auf eine andere Währung. Z.B. der Anleger ist der Meinung, dass der US-Dollar sich gegen den Schweizerfranken aufwerten kann der Anleger wird eine Long- Position auf dem US-Dollar/Schweizer Franken (USDCHF) Währungspaar, d.h. eine Long Position auf dem US-Dollar und eine Short-Position auf Schweizerfranken eröffnen. Handel mit Finanzhebel und niedriger Mindestlösgröße Am Devisenmarkt ist die gehandelte Menge immer ein Vielfaches der Mindestlösgröße. Am Anfang starteten die Minimum Lots ab 100.000 Euro, zurzeit bieten einige Banken Mindestlösgröße bereit ab 5.000 Euro an. Noch dazu wird meistens auch ein Finanzhebel (30facher) angeboten. Derzeit wäre die Teilnahme am Forex-Markt bereit mit 167 Euro (167€ mal 30facher Hebel = 5.000€ Minimum lot) möglich.
  7. 7. Qualität der Ausführung Die extrem hohe Liquidität garantiert nicht nur die Präsenz am Markt von potentiellen Käufern und Verkäufern, sondern auch die Möglichkeit den gewünschten Handelspreis zu bekommen ohne das so genannte Slippage. In jedem Markt wo es um Geschwindigkeit geht (z.B. Futures) ist das Slippage unvermeidlich. Beim Forex ist dieses Problem durch die hohe Liquidität minimiert. Kostengünstigkeit Der Devisenhandel hat keine Kosten, i.d.R. werden die Anleger mit keinen Kommissionen belastet. Die Ausführungskosten entstehen vom Unterschied zwischen Geld- und Brief-Kurs (Spread). Dadurch verstecken die Performance keine zusätzlichen Kosten und sind mehr transparent. Devisenhandel Der Forex-Markt ist für den Privatanleger eine gute Trading-Chance auf verschiedenen Gründen. Die Garantie der extrem hohen Liquidität, die diesen Markt gekennzeichnet, ist nicht der einzige Grund. Die hohen Umsätze garantieren gegen das Zugreifen, bzw. Manipulation, von den groessen, bzw. wichtigsten Akteuren. Der Forex-Markt ist so Liquid, dass sogar Zentralbanken wie EZB, FED und BOJ ihr langfristig beeinflussen können. Noch dazu am Devisenmarkt stehen grundsätzlich die wichtigen Nachrichten gleichzeitig allen Akteuren zur Verfügung. Im Unterschied zum Aktienmarkt ist das Insider Trading generell am FOREX unmöglich. Der FOREX bietet zusätzlich mehr Sicherheit: Stop-Order können in der Tat rund um die Uhr ausgelöst und zum gewünschten Preis ausgeführt werden. Da der Markt 24 Stunden und mit genug Liquidität eröffnet ist, werden Preis-Gap nur übers Wochenende möglich. Daher ist die Verlustbegrenzung sicherer.
  8. 8. Währungspaare Der Forex-Markt bietet eine sehr große Auswahl an Währungspaaren (auch Cross genannt), hier eine mögliche Liste: Kode Beschreibung Kode Beschreibung DKKJPY Dänische Krone/Yen EURCAD Euro/Kanadischer Dollar NOKDKK Norwegische Krone/Dänische Krone EURHKD Euro/Hongkong-Dollar Norwegische Krone/Schwedische NOKSEK Krone EURNZD Euro/Neuseelander Dollar NOKJPY Norwegische Krone/Yen EURSGD Euro/Singapur-Dollar Australischer Dollar/Neuseelander AUDNZD Dollar EURUSD Euro/US-Dollar AUDUSD Australischer Dollar/US-Dollar EURCHF Euro/Schweizer Franken CADJPY Kanadischer Dollar/Yen EURGBP Euro/Pfund Sterling Kanadischer Dollar/Schweizer CADCHF Franken EURJPY Euro/Yen NZDUSD Neuseelander Dollar/US-Dollar EURTRY Euro/Türkische Lira Neuseelander Dollar/Schweizer NZDCHF Franken EURZAR Euro/Südafrikanische Rand NZDJPY Neuseelander Dollar/Yen CHFDKK Schweizer Franken/Dänische Krone Schweizer Franken/Norwegische SGDJPY Singapur-Dollar/Yen CHFNOK Krone Schweizer Franken/Schwedische USDDKK US-Dollar/Dänische Krone CHFSEK Krone USDNOK US-Dollar/Norwegische Krone CHFJPY Schweizer Franken/Yen USDSEK US-Dollar/Schwedische Krone GBPDKK Pfund Sterling/Dänische Krone USDCAD US-Dollar/Kanadischer Dollar GBPNOK Pfund Sterling/Norwegische Krone USDHKD US-Dollar/Honkhong-Dollar GBPSEK Pfund Sterling/Schwedische Krone Pfund Sterling/Australischer USDCHF US-Dollar/Schweizer Franken GBPAUD Dollar Pfund Sterling/Kanadischer USDZAR US-Dollar/Südafrikanische Rand GBPCAD Dollar Pfund Sterling/Neuseelander USDJPY US-Dollar/Yen GBPNZD Dollar EURDKK Euro/Dänische Krone GBPUSD Pfund Sterling/US-Dollar EURNOK Euro/Norwegische Krone GBPCHF Pfund Sterling/Schweizer Franken EURSEK Euro/Schwedische Krone GBPJPY Pfund Sterling/Yen EURAUD Euro/Australischer Dollar Der täglichen Turnover am Forex-Markt ist 3.000 Miliarden US- Dollar. Der US-Dollar ist die meist gehandelte Devise (88,7%) folgt bei der Euro (37,2%), Japanisches Yen (20,3%) und Britisches Pfund (16,9%).
  9. 9. Hier ein Überblick auf die Notierungen des Devisenmarkts.
  10. 10. Anhang 1 - Definitionen Pip Pip bezeichnet die kleinste Preisstufe in einer Währung. Zum Beispiel stellt bei der Parität Euro-Dollar eine Bewegung von 1,2234 auf 1,2235 Dollar einen Pip dar. Bei der Parität Dollar-Yen ist eine Bewegung von 110,43 auf 110,44 Yen ein Pip. Spread – Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs Als Spread oder Geld-Brief-Spanne bezeichnet man im börslichen und außerbörslichen organisierten Handel die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs. Der Kauf eines Marktinstruments erfolgt zum höheren Briefkurs (Angebot im Markt) und der Verkauf zum niedrigeren Geldkurs (Nachfrage des Marktes). Rollover Auf dem Spot-Devisenmarkt müssen Trades innerhalb von zwei Geschäftstagen (Valuta T+2) abgewickelt werden. Wenn ein Händler an einem Montag 100.000 € verkauft, muss er diesen Betrag am darauf folgenden Mittwoch einbringen, es sei denn, es hat ein Rollover stattgefunden. Der Rollover wurde ausgedacht, um die physische Lieferung (Zahlung) der Währung zu umgehen. Wochentags um 23:40 Uhr wird bei Konten die offene Positionen verfügen, das Rollover durchgeführt: alle offenen Positionen werden automatisch zum Bid- bzw. Aks-Kurs, jeweils für Long- oder Short-Positionen, geschlossen und das tägliche Profit&Loss am Konto gebucht. Gleichzeitig wird dieselbe Position neu eröffnet, aber der Kaufpreis wird entsprechend den Tageszinsunterschieden zwischen beiden Währungen geändert. Carry Trade Als Carry Trade (auch CCT) bezeichnet man eine Anlagestrategie auf dem Devisenmarkt. Dabei nimmt der Investor in einer Währung mit vergleichsweise niedrigen Zinsen einen Kredit auf. Das so aufgenommene Geld investiert er gleichzeitig in einer Währung mit vergleichsweise hohen Zinsen. Es handelt sich hier nicht um risikoarme Arbitrage. Der Investor trägt sowohl das Wechselkursrisiko als auch das Zinsänderungsrisiko. Die Rendite der Currency Carry Trades setzt sich entsprechend aus zwei Komponenten zusammen: zum einen die Differenz zwischen Haben- und Sollzins, zum anderen der Ertrag aus der Wechselkursentwicklung.

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