Die Ernährung als direktes Politikum:
Müssen Tiere nützen?
In der Schweiz werden jährlich 60 Millionen Tiere geschlachtet....
Motto der SP Schweiz:
Die nicht-menschlichen Tiere im Recht
(i) Kein „unnötiges“ bzw. „ungerechtfertigt“
zugefügtes Leid (Tierquälerei)
(ii) 3R ...
Die nicht-menschlichen Tiere im Recht
(i) Kein „unnötiges“ bzw. „ungerechtfertigt“
zugefügtes Leid (Tierquälerei)
Argument...
Die nicht-menschlichen Tiere im Recht
(ii) 3R (Refine, Reduce, Replace) für Tierversuche,
Ziel: Abschaffung durch Alternat...
„Für alle statt für wenige!“
• Für alle = für die Bedürfnisse aller/eines jeden
=> nicht-menschliche Tiere eingeschlossen
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Speziesismus als Diskriminierungsform?
• Für alle = diskriminierungsfrei
• Mit welcher Begründung wollen wir dem Schwein d...
Speziesismus als Diskriminierungsform?
• Für alle = diskriminierungsfrei
• Welche Begründung bleibt übrig?
Das Schwein sie...
Speziesismus als Diskriminierungsform?
• Für alle = diskriminierungsfrei
• Inwiefern ist diese Begründung besser als die B...
Folgerungen
• Ernährung als wichtiges direktes Politikum
• Versuch, möglichst wenige Tiere zu schädigen
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Die Ernährung als direktes Politikum: Müssen Tiere nützen?

  1. 1. Die Ernährung als direktes Politikum: Müssen Tiere nützen? In der Schweiz werden jährlich 60 Millionen Tiere geschlachtet. © www.tier-im-fokus.ch
  2. 2. Motto der SP Schweiz:
  3. 3. Die nicht-menschlichen Tiere im Recht (i) Kein „unnötiges“ bzw. „ungerechtfertigt“ zugefügtes Leid (Tierquälerei) (ii) 3R (Refine, Reduce, Replace) für Tierversuche, Ziel: Abschaffung durch Alternativen
  4. 4. Die nicht-menschlichen Tiere im Recht (i) Kein „unnötiges“ bzw. „ungerechtfertigt“ zugefügtes Leid (Tierquälerei) Argument: (1) Die „Nutztier“-Haltung verursacht Leid. (2) Die „Nutztier“-Haltung ist unnötig. (3) => Sie ist tierquälerisch/illegitim. Erwiderung: Nahrungsgewinnung als notwendiger Zweck?
  5. 5. Die nicht-menschlichen Tiere im Recht (ii) 3R (Refine, Reduce, Replace) für Tierversuche, Ziel: Abschaffung durch Alternativen Argument: (1) In der Medizin ist der Zweck gewichtiger/gerechtfertigter bzw. ist das Tierleid weniger leicht durch Alternativen ersetzbar. (2) Dennoch besteht eine Pflicht, verfügbare Alternativen zu nutzen und neue zu entwickeln, um das Tierleid zu reduzieren und letztlich ganz zu vermeiden. (3) => Im Ernährungsbereich besteht diese Pflicht erst recht.
  6. 6. „Für alle statt für wenige!“ • Für alle = für die Bedürfnisse aller/eines jeden => nicht-menschliche Tiere eingeschlossen • Für alle = besonders auch für die Schwächsten => nicht-menschliche Tiere eingeschlossen • Für alle = diskriminierungsfrei => nicht-menschliche Tiere eingeschlossen
  7. 7. Speziesismus als Diskriminierungsform? • Für alle = diskriminierungsfrei • Mit welcher Begründung wollen wir dem Schwein das Grundrecht auf Unversehrtheit absprechen? - nicht sprachfähig - nicht selbstbewusst - zu wenig intelligent - nicht fähig, Pflichten wahrzunehmen • Problem: - Damit würden wir auch viele Menschen ausschliessen. - Die genannten Kriterien haben nichts mit den Bedürfnissen zu tun.
  8. 8. Speziesismus als Diskriminierungsform? • Für alle = diskriminierungsfrei • Welche Begründung bleibt übrig? Das Schwein sieht „falsch“ aus, hat die „falsche“ Körperform, die „falsche“ Anzahl Beine, die „falschen“ Gene – es gehört zur falschen Gruppe.
  9. 9. Speziesismus als Diskriminierungsform? • Für alle = diskriminierungsfrei • Inwiefern ist diese Begründung besser als die Begründungen für den Rassismus („falsche“ Hautfarbe) oder den Sexismus („falsches“ Geschlecht)? • Diskriminierung aufgrund irrelevanter äusserer Merkmale => Begriff Speziesismus
  10. 10. Folgerungen • Ernährung als wichtiges direktes Politikum • Versuch, möglichst wenige Tiere zu schädigen
  11. 11. Folgerungen

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