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1. Warum? <ul><li>1. Warum? </li></ul><ul><li>?  das einfachste “warum”:  Warum denn nicht ? </li></ul><ul><li>? demokrati...
2. Welche Ziele, Wünsche ...? An gesunden Dynamik des Lebens teilnehmen und teilhaben Mein Doktorstudium erfolgreich zu be...
<ul><li>Die kleinen Schritte, die mich von diesen langfristigen Zielsetzungen trennen... und wobei  das Stipendium  helfen...
Weitere Punkte, worüber ich noch für die netten Teilnehmer und Organisatoren Rechenschaft geben soll: Trotz meiner philolo...
Danke für Euch und für das Absolventa-Team für die Chance   in dem zweiten Rund! Viel Erfolg für alle Teilnehmer!
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Motivation Brigitta

  1. 1. Vorphase des Schreibens eines m ö glichen Motivationsschreibens: Tabula rasa Verfasserin: Brigitta Finta Andr ássy GYula Deutschsprachige Universit ät, Budapest Intersdisziplinäre Doktorschule Mitteleuropäische Studien, 2. Jahrgang Dissertationshema: Balkanbilder und –stereotypen in Werken Gregor von Rezzori
  2. 2. <ul><li>Es stellte sich mir am Anfang die Frage zu beantworten: wie sollte ich mich und meine Wünsche am überzeugeundsten begründen? </li></ul><ul><li>Die ersten Einfälle waren selbstverständlich stereotypenhafter Art: man sollte den erprobten roten Faden des formellen Motivationsschreibens zu begehen: </li></ul><ul><li>+ Er ist angenommen, verständlich, musterhaft und zielsicher ... Bei den konventionellen Ausschreibungen. (denn Ariadne </li></ul><ul><li>hält das andere Ende der Schnur) </li></ul><ul><li>- Gleichzeigtig wirkt es jedoch auch schablonhaft, unpersönlich und zu konstruiert... </li></ul><ul><li> Demzufolge: versuchte ich die Ermutigung zur Kreativität „ernster“ zu nehmen und manchmal den roten Faden loszulassen. Vielleicht übersehen mir die Götter diese Ungehorsamkeit, wenn ich mich auf diesem individuellen Weg nach und zu mir selbst, sowie nach anderen manchmal verirre... </li></ul>
  3. 3. Die Tafel wird geschrieben... Oder zunächst gezeichnet... <ul><li>Ein Foto als Bedeutungsträger für meine Persönlichkeit: Während meines rituellen Kaffetrinkens meditiere ich... </li></ul><ul><li>Diene dieses einheitliches, äußeres Bild als realer Bezugspunkt, damit diese Schrift nicht auf einer abstarkten Ebene verbleibt! </li></ul>
  4. 4. <ul><li>Aber was eigentlich in dieser Vorstellung passiert, ist die Verhüllung dessen, was sich im Hintergund dieses Fotos versteckt, die Zerstückelung der Persönlichkeit auf einzelne Motive und dadurch ihre Wiederherstellung . </li></ul>
  5. 5. (M)Ein Motivationsschreiben sollte nach diesen Erwägungen eine glaubwürdige Selbstdarstellung sein mit der Analyse folgender Fragen einerseits für mich , andererseits für die jeweiligen Adressaten: <ul><li>Welche sind meine langfristige Wünsche und Ziele? </li></ul>Warum ich mich bewerben möchte? Wie ich sie konkret, schrittweise erreichen möchte?
  6. 6. 1. Warum? <ul><li>1. Warum? </li></ul><ul><li>? das einfachste “warum”: Warum denn nicht ? </li></ul><ul><li>? demokratisch - heisst: rechtlich gesehen </li></ul><ul><li>für jeden gültig, offen, möglich. </li></ul><ul><li>? die Anziehungskraft </li></ul><ul><li>? der Herausforderung , </li></ul><ul><ul><ul><li>? des Spiel es mit Gedanken und Möglichkeiten </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>? der Neugier (was für eine Einfälle haben die Anderen bezüglich des Themas?) </li></ul></ul></ul><ul><li>? Die finanzielle Beschränktheit meiner Situation </li></ul><ul><ul><ul><li>? Als Studentin und Halbwaise im Ausland leben, lernen, sich integrieren </li></ul></ul></ul>
  7. 7. 2. Welche Ziele, Wünsche ...? An gesunden Dynamik des Lebens teilnehmen und teilhaben Mein Doktorstudium erfolgreich zu beenden Den rechten Platz zu finden, wo mein Wissen und Fähigkeiten vermitteln kann Meine Rollen - Mutter, Frau, Freund, Kind, Arbeitnehmer – in Einklang zu bringen Zu einer in Glaube entfaltende Persönlichkeit zu werden
  8. 8. <ul><li>Die kleinen Schritte, die mich von diesen langfristigen Zielsetzungen trennen... und wobei das Stipendium helfen könnte: </li></ul>3. Wie sind diese Ziele zu erreichen? Zu dem Doktorstudium notwendigen zweiten Sprachdiplom zu erwerben. Dazu plane ich in diesem Jahr als nächster Schritt Englischkursen zu besuchen. Kauf von Wörterbüchern , um als Übersetzerin eine Nebenbeschäftigung und zusätzliche finanzielle Quelle schaffen zu können. Zahlung der Studiengebühr für das nächste Jahr Teilnahme an einer Sommerschule in Deutschland, um wissenschaftliche Kontakte knüpfen und mein Deutsch vervollständigen zu können.
  9. 9. Weitere Punkte, worüber ich noch für die netten Teilnehmer und Organisatoren Rechenschaft geben soll: Trotz meiner philologischer Ausbildung gilt eine ungefähre Rechnung dieser Ausgaben notwendig und demokratisch: Sprachkursen: 400 EU Studiengebühr: 350 EU Büchergeld: 100 EU Sommerschule: 1150EU Insgesamt: 2000 EU Ich soll daneben zugeben, dass ich eine Bewerberin von rumänischer Herkunft bin. Bevor ihr mir aber diese Tatsache als Hindernis anmerken würdet, soll ich dagegen Einwand erheben. Denn eben durch die Annahme meiner Bewerbung würden die angekündigten demokratischen Prinzipien besonders musterhaft zur Geltung kommen.
  10. 10. Danke für Euch und für das Absolventa-Team für die Chance in dem zweiten Rund! Viel Erfolg für alle Teilnehmer!

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