Workshop AbschlussarbeitenSommersemester 2012Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
ÜberblickSommersemester 2012   Dipl.-Bibl. Andrea Kruel   2
Themen•      Wissenschaftliches Arbeiten!?•      Einführung in die Recherche•      Suchinstrumente und Literaturbeschaffun...
Literaturbewertung und ZitiertechnikSommersemester 2012   Dipl.-Bibl. Andrea Kruel   4
Bewertung der Rechercheergebnisse                  Eine Recherche ist immer eine Gratwanderung                       zwisc...
Sichten und Modifizieren        Relevanz und Vollständigkeit kritisch prüfen:        • Alle Treffer relevant? – Vermutlich...
Zu wenige oder gar keine Treffer gefunden?• Richtige Datenbank für das Thema?• Suchbegriffe richtig geschrieben?• Suchbegr...
Zu viele (irrelevante) Treffer gefunden?• Richtige Datenbank für das Thema?• Suchbegriffe mehrdeutig?• Suchbegriffe zu all...
Evaluieren• Prüfung auf Relevanz• Bewertung der Qualität und Zuverlässigkeit der  Informationen (besonders bei Internetpub...
Kriterien für die Qualität von Informationen        • Autorität: Qualifikation und Kompetenz des Autors          • Verfass...
Publikationstypen• Buch         • selbstständig erschienene Literatur         • Monographie         • Sammelband• Aufsatz ...
ÜbungWelche Informationen benötigt man, um         • das Buch         • den Zeitschriftenaufsatz         • das Internetdok...
BuchSommersemester 2012   Dipl.-Bibl. Andrea Kruel   13
BuchVerfasser                                        Daum, Andreas                                                 Greife,...
Zeitschrift                                                 Der Aufsatz endet                                             ...
ZeitschriftVerfasser                                        Korge, AxelTitel des Aufsatzes                              „S...
InternetdokumentSommersemester 2012   Dipl.-Bibl. Andrea Kruel   17
InternetdokumentVerfasser (oder Herausgeber, Urheber,            Hochschule für Technik und WirtschaftVerantwortlicher)   ...
Formale LiteratursucheSuche bestimmter Titel anhand bekannter(bibliographischer) Daten:• Suchelemente bei Büchern bzw. Auf...
Finden Sie diese Quelle?Sommersemester 2012   Dipl.-Bibl. Andrea Kruel   24
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„Schneeballsystem“Durchsicht von Literaturverzeichnissen nachweiterführender Literatur → Beschaffung der Literatur undDurc...
LiteraturverwaltungsprogrammeLiteratur verwalten und zitieren, z.B. mitSommersemester 2012   Dipl.-Bibl. Andrea Kruel   32
Warum zitieren?Sommersemester 2012   Dipl.-Bibl. Andrea Kruel   33
Warum zitieren?• Nachweis von Textkenntnis, Textverständnis und eigener  Leistung• Absicherung der eigenen Argumentation• ...
Urheberrecht• Schutzrecht für Werke der Literatur, Wissenschaft und  Kunst• Geschützt wird der Urheber “in seinen geistige...
51 UrhG„Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentlicheWiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck d...
Was ist zitierfähig?• Kriterium formale Verfügbarkeit: alle allgemein, dauerhaft  und öffentlich zugänglichen Quellen• Gre...
... und was ist zitierwürdig?• Kriterium inhaltliche Qualität: zuverlässige Quellen,  Originalquellen, wissenschaftliche P...
Zitierstil• Zitierweise und Darstellung in einzelnen Wissenschaften  sind unterschiedlich, Vorgaben z. B. von  Publikation...
Zitationssysteme• DIN 1505-2 (Titelangaben von Dokumenten –  Zitierregeln)• MLA Style (Modern Language Association)• APA S...
Zitiermasken nach DIN 1505-2 (1984-01-00)• Zeitschriftenartikel:        VERFASSER1, Vorname1; VERFASSERX, VornameX: Titel ...
ZitiertechnikZitate sollten immer1. unmittelbar aus der Originalquelle stammen2. genau – bei wörtlichen Zitaten „buchstabe...
Direkte und indirekte Zitate• direktes Zitat: wörtliche Übernahme von Textteilen  („buchstabengetreu“)• indirektes Zitat (...
Direktes ZitatOriginal:Fast 80 Prozent der Studierenden benutzendie Suchmaschine Google.Idee:Da dies so ist, sind gezielte...
Besonderheit beim direkten Zitat: BuchstabentreueRechtschreibfehler, hinzugefügter Text, Auslassungen sind zukennzeichnen!...
Indirektes ZitatOriginal:Fast 80 Prozent der Studierenden benutzendie Suchmaschine Google.Idee:Da dies so ist, sind geziel...
Literatur- / Zitatangaben im Text... sollten leicht erkennbar sein, aber den Textfluss nichtstören!Beleg entweder• als Fuß...
Das Literaturverzeichnis - ZitatangabenWelche Informationen benötigt man, um•       das Buch•       den Zeitschriftenaufsa...
BuchVerfasser                                        Daum, Andreas                                                 Greife,...
BuchDAUM, Andreas; GREIFE, Wolfgang; PRZYWARA, Rainer:BWL für Ingenieure und Ingenieurinnen. Wiesbaden :Vieweg + Teubner, ...
ZeitschriftVerfasser                                        Korge, AxelTitel des Aufsatzes                              „S...
ZeitschriftKORGE; Axel: „Simple organization“ – Fabriken einfachorganisieren. In: wt Werkstatt online 100 (2010), Nr. 1/2,...
InternetdokumentVerfasser (oder Herausgeber, Urheber,            Hochschule für Technik und WirtschaftVerantwortlicher)   ...
InternetdokumentHOCHSCHULE FÜR TECHNIK UND WIRTSCHAFTBERLIN: Plagiats Portal. URL: http://plagiat.htw-berlin.de(Stand 21.0...
LiteraturverzeichnisDie Angaben müssen folgende Kriterienerfüllen:• Vollständigkeit• Richtigkeit• alphabetische Aufführung...
LiteraturverzeichnisDaum, Greife u. Przywara 2010DAUM, Andreas; GREIFE, Wolfgang; PRZYWARA, Rainer: BWL für Ingenieure und...
Richtlinien, Standards• DIN 1505-2 (Titelangaben von Dokumenten; Zitierregeln)• DIN 1505-3 (Titelangaben von Dokumenten – ...
Ihre Fragen und Wünsche?Sommersemester 2012   Dipl.-Bibl. Andrea Kruel   58
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! und: Übung macht den Meister ...
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  1. 1. Workshop AbschlussarbeitenSommersemester 2012Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
  2. 2. ÜberblickSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 2
  3. 3. Themen• Wissenschaftliches Arbeiten!?• Einführung in die Recherche• Suchinstrumente und Literaturbeschaffung• Literaturbewertung und Zitiertechnik• Ihre WünscheSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 3
  4. 4. Literaturbewertung und ZitiertechnikSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 4
  5. 5. Bewertung der Rechercheergebnisse Eine Recherche ist immer eine Gratwanderung zwischen zuviel und zuwenig finden!Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 5
  6. 6. Sichten und Modifizieren Relevanz und Vollständigkeit kritisch prüfen: • Alle Treffer relevant? – Vermutlich viele Titel durch die gewählte Suchstrategie nicht erfasst! • Je vollständiger die Suche, desto mehr irrelevante Treffer!Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 6
  7. 7. Zu wenige oder gar keine Treffer gefunden?• Richtige Datenbank für das Thema?• Suchbegriffe richtig geschrieben?• Suchbegriffe zu spezifisch? (Maßnahme: mit Synonymen, verwandten Begriffen bzw. Oberbegriffen erweitern!)• Richtige Operatoren verwendet? (ODER erweitert die Suche!)• Suche trunkieren (Maßnahme: je weiter links die Trunkierung, desto größer die Treffermenge)Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 7
  8. 8. Zu viele (irrelevante) Treffer gefunden?• Richtige Datenbank für das Thema?• Suchbegriffe mehrdeutig?• Suchbegriffe zu allgemein? (Maßnahme: mit Unterbegriffen einschränken!)• Richtige Operatoren verwendet? (UND / NICHT engen die Suche ein!)• Trunkierte Suche überprüfen (Maßnahme: je weiter rechts die Trunkierung, desto kleiner die Treffermenge)Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 8
  9. 9. Evaluieren• Prüfung auf Relevanz• Bewertung der Qualität und Zuverlässigkeit der Informationen (besonders bei Internetpublikationen!)• Primärquellen bevorzugenSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 9
  10. 10. Kriterien für die Qualität von Informationen • Autorität: Qualifikation und Kompetenz des Autors • Verfasser erkennbar oder anonym? • Wissenschaftlich anerkannte(r) Verfasser? • Vertrauenswürdigkeit: Genauigkeit, Richtigkeit, Zuverlässigkeit – sind Aussagen belegt und überprüfbar? • Aktualität, Gültigkeit • Objektivität, Standpunkt - mit welchem Hintergrund / für wen wurde veröffentlicht? • Referenzen, Literaturliste, LinksSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 10
  11. 11. Publikationstypen• Buch • selbstständig erschienene Literatur • Monographie • Sammelband• Aufsatz • unselbstständig erschienene Literatur • Zeitschriftenartikel • Beitrag in einem Sammelband• InternetdokumentSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 11
  12. 12. ÜbungWelche Informationen benötigt man, um • das Buch • den Zeitschriftenaufsatz • das Internetdokument später wiederzufinden? Notieren Sie die notwendigen Informationen!Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 12
  13. 13. BuchSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 13
  14. 14. BuchVerfasser Daum, Andreas Greife, Wolfgang Przywara, RainerTitel BWL für Ingenieure und IngenieurinnenAuflageVerlagsort WiesbadenVerlag Vieweg + TeubnerErscheinungsjahr 2010ISBN 978-3-8348-0790-8Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 14
  15. 15. Zeitschrift Der Aufsatz endet auf Seite 8Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 15
  16. 16. ZeitschriftVerfasser Korge, AxelTitel des Aufsatzes „Simple organization“ – Fabriken einfach organisierenIn:Titel der Zeitschrift wt Werkstatt onlineBand / Jahrgang 100Jahr 2010Heft 1/2Seiten ( von bis) 2-8Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 16
  17. 17. InternetdokumentSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 17
  18. 18. InternetdokumentVerfasser (oder Herausgeber, Urheber, Hochschule für Technik und WirtschaftVerantwortlicher) BerlinTitel der Seite / des Textes Plagiats PortalWebadresse, URL http://plagiat.htw-berlin.de/Stand (Datum)Abrufdatum 21.03.2012Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 18
  19. 19. Formale LiteratursucheSuche bestimmter Titel anhand bekannter(bibliographischer) Daten:• Suchelemente bei Büchern bzw. Aufsätzen aus Sammelwerken: Verfassername oder sinntragende Worte aus dem Titel (= Stichworte)• Suchelemente bei Aufsätzen aus Zeitschriften: Zeitschriftentitel bzw. sinntragende Worte darausSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 19
  20. 20. Finden Sie diese Quelle?Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 24
  21. 21. Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 25
  22. 22. Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 26
  23. 23. Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 27
  24. 24. Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 28
  25. 25. Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 29
  26. 26. Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 30
  27. 27. „Schneeballsystem“Durchsicht von Literaturverzeichnissen nachweiterführender Literatur → Beschaffung der Literatur undDurchsicht der Literaturverzeichnisse nach weiterführenderLiteratur ...Risiko:• gefundene Literatur ist immer älter• Gefahr eines „Zitierkartells“ (nur Literatur aus einer Forschungsströmung)Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 31
  28. 28. LiteraturverwaltungsprogrammeLiteratur verwalten und zitieren, z.B. mitSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 32
  29. 29. Warum zitieren?Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 33
  30. 30. Warum zitieren?• Nachweis von Textkenntnis, Textverständnis und eigener Leistung• Absicherung der eigenen Argumentation• Offenlegung benutzter Informationsquellen zur Überprüfung auf sachliche Richtigkeit• Kenntlichmachung einer Fremdleistung (Urheberrecht - Plagiarismus!)Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
  31. 31. Urheberrecht• Schutzrecht für Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst• Geschützt wird der Urheber “in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk” ( 11 UrhG)• Urheber bestimmt selbst über die Veröffentlichung seines Werkes (Teil des Urheberpersönlichkeitsrechts)• Urheber bestimmt ausschließlich über die Verwertung seines eigenen Werkes (Verwertungsrecht)Keine Verwendung von Texten anderer ohne derenErlaubnis???Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 35
  32. 32. 51 UrhG„Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentlicheWiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck desZitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch denbesonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist diesinsbesondere, wenn• einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,• Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden,• einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden.“Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 36
  33. 33. Was ist zitierfähig?• Kriterium formale Verfügbarkeit: alle allgemein, dauerhaft und öffentlich zugänglichen Quellen• Grenzfälle: • „Graue Literatur“ – schwierig beschaffbar • Internetpublikationen – fortlaufende Änderungen • bislang unveröffentlichtes Archivmaterial • Diplomarbeiten – unveröffentlichte PrüfungsarbeitenSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 37
  34. 34. ... und was ist zitierwürdig?• Kriterium inhaltliche Qualität: zuverlässige Quellen, Originalquellen, wissenschaftliche Publikationen• ... abhängig von der Thematik der wissenschaftlichen Arbeit• keine allgemein bekannten Fakten• keine Lehrbücher, LexikaQuellenkritik - die 7 "W" (Wer? Was? Wann? Wo? An wen?Weshalb? Wozu?)Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 38
  35. 35. Zitierstil• Zitierweise und Darstellung in einzelnen Wissenschaften sind unterschiedlich, Vorgaben z. B. von Publikationsorganen sind zu beachten ...• Welche Form der Zitierweise und Darstellung Sie auch wählen, achten Sie darauf, diese Form durchgehend beizubehalten!Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
  36. 36. Zitationssysteme• DIN 1505-2 (Titelangaben von Dokumenten – Zitierregeln)• MLA Style (Modern Language Association)• APA Style (American Psychological Association)• Chicago Manual of StyleSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
  37. 37. Zitiermasken nach DIN 1505-2 (1984-01-00)• Zeitschriftenartikel: VERFASSER1, Vorname1; VERFASSERX, VornameX: Titel – Untertitel. In: Zeitschrift NummerX (JJJJ), Nr. x, S. x-x• Buch: VERFASSER1, Vorname1; VERFASSERX, VornameX: alternativ HERAUSGEBER1, Vorname1 (Hrsg.): Titel – Untertitel. x. Aufl. Ort : Verlag, JJJJ. optional - ISBN x-xxxx-xxxx-xSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 41
  38. 38. ZitiertechnikZitate sollten immer1. unmittelbar aus der Originalquelle stammen2. genau – bei wörtlichen Zitaten „buchstabengetreu“ - und3. zweckmäßig seinÜberzitieren (zu viele Zitate) und Unterzitieren (zu wenigeZitate) ist zu vermeiden. Wörtliche Zitate eher sparsamverwenden und kurz halten.Zitate sind grundsätzlich zu kennzeichnen!Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
  39. 39. Direkte und indirekte Zitate• direktes Zitat: wörtliche Übernahme von Textteilen („buchstabengetreu“)• indirektes Zitat (Paraphrase): sinngemäße Wiedergabe von Textteilen in eigenen WortenSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
  40. 40. Direktes ZitatOriginal:Fast 80 Prozent der Studierenden benutzendie Suchmaschine Google.Idee:Da dies so ist, sind gezielte Maßnahmen erforderlich.Zitat:Da „fast 80 Prozent der Studierenden [...] die SuchmaschineGoogle [benutzen]“ (Müller 2005, S. 83), sind gezielteMaßnahmen erforderlich.Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 44
  41. 41. Besonderheit beim direkten Zitat: BuchstabentreueRechtschreibfehler, hinzugefügter Text, Auslassungen sind zukennzeichnen!Original: Schmidt unterschätzte die Reacktionsfähigkeit der Atome.Zitat: „Schmidt unterschätzte die Reacktionsfähigkeit [sic!] derAtome.“ (Müller 2005, S. 95)Original: Gewiss hat sich die Tatsache, dass Meyer sich dort aufhielt,auf seine Forschung ausgewirkt.Zitat: „ Gewiss hat sich die Tatsache, dass Meyer sich dort [Köln,Anm. d. Verf.] aufhielt, auf seine Forschung ausgewirkt.“ (Müller2005, S. 123)Original: Diese Erkenntnis kann nicht auf der Aussage einereinzelnen Person beruhen, auch nicht der eines Präsidenten.Zitat: „Diese Erkenntnis kann nicht auf der Aussage einer einzelnenPerson beruhen [...].“ (Müller 2005, S. 57)Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 45
  42. 42. Indirektes ZitatOriginal:Fast 80 Prozent der Studierenden benutzendie Suchmaschine Google.Idee:Da dies so ist, sind gezielte Maßnahmen erforderlich.Zitat:Bereits Müller hat untersucht, dass fast 80 Prozent derStudierenden Google bevorzugen (vgl. Müller 2005, S. 83).Deshalb sollten gezielte Maßnahmen ergriffen werden, um ...Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 46
  43. 43. Literatur- / Zitatangaben im Text... sollten leicht erkennbar sein, aber den Textfluss nichtstören!Beleg entweder• als Fußnote (deutsche Zitierweise, „Chicago Style“) Verfasser (Jahr), Seite oder• als Kurzbeleg in Klammern im Text (amerikanische Zitierweise, „Harvard Style“) (Verfasser Jahr, Seite)z. B.:ein Verfasser (Bernstein 2005, S. 83) bzw. Bernstein (2005), S. 83bis zu drei Verfasser (Hinz u. Kunz 2004, S. 94) bzw. Hinz u. Kunz (2004), S. 94mehrere Verfasser (Meier u.a. 1990, S. 12) bzw. Meier u.a. (1990), S. 1kein Verfasser (Datenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen 1988, S. 5) bzw. Datenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (1988), S. 5Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
  44. 44. Das Literaturverzeichnis - ZitatangabenWelche Informationen benötigt man, um• das Buch• den Zeitschriftenaufsatz• das Internetdokumentspäter wiederzufinden?Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 48
  45. 45. BuchVerfasser Daum, Andreas Greife, Wolfgang Przywara, RainerTitel BWL für Ingenieure und IngenieurinnenAuflageVerlagsort WiesbadenVerlag Vieweg + TeubnerErscheinungsjahr 2010ISBN 978-3-8348-0790-8Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 49
  46. 46. BuchDAUM, Andreas; GREIFE, Wolfgang; PRZYWARA, Rainer:BWL für Ingenieure und Ingenieurinnen. Wiesbaden :Vieweg + Teubner, 2010. – ISBN 978-3-8348-0790-8(nach DIN 1505-2)Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 50
  47. 47. ZeitschriftVerfasser Korge, AxelTitel des Aufsatzes „Simple organization“ – Fabriken einfach organisierenIn:Titel der Zeitschrift wt Werkstatt onlineBand / Jahrgang 100Jahr 2010Heft 1/2Seiten ( von bis) 2-8Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 51
  48. 48. ZeitschriftKORGE; Axel: „Simple organization“ – Fabriken einfachorganisieren. In: wt Werkstatt online 100 (2010), Nr. 1/2, S.2-8(nach DIN 1505-2)Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 52
  49. 49. InternetdokumentVerfasser (oder Herausgeber, Urheber, Hochschule für Technik und WirtschaftVerantwortlicher) BerlinTitel der Seite / des Textes Plagiats PortalWebadresse, URL http://plagiat.htw-berlin.de/Stand (Datum)Abrufdatum 21.03.2012Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 53
  50. 50. InternetdokumentHOCHSCHULE FÜR TECHNIK UND WIRTSCHAFTBERLIN: Plagiats Portal. URL: http://plagiat.htw-berlin.de(Stand 21.03.2012)Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 54
  51. 51. LiteraturverzeichnisDie Angaben müssen folgende Kriterienerfüllen:• Vollständigkeit• Richtigkeit• alphabetische Aufführung, weiter chronologisch• einheitliche Gestaltung• keine Trennung in PublikationsformenSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
  52. 52. LiteraturverzeichnisDaum, Greife u. Przywara 2010DAUM, Andreas; GREIFE, Wolfgang; PRZYWARA, Rainer: BWL für Ingenieure undIngenieurinnen. Wiesbaden : Vieweg + Teubner, 2010. – ISBN 978-3-8348-0790-8HTW 2012HOCHSCHULE FÜR TECHNIK UND WIRTSCHAFT BERLIN: Plagiats Portal. URL:http://plagiat.htw-berlin.de (Stand 21.03.2012)Korge 2010KORGE; Axel: „Simple organization“ – Fabriken einfach organisieren. In: wtWerkstatt online 100 (2010), Nr. 1/2, S. 2-8Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 56
  53. 53. Richtlinien, Standards• DIN 1505-2 (Titelangaben von Dokumenten; Zitierregeln)• DIN 1505-3 (Titelangaben von Dokumenten – Teil 3: Verzeichnisse zitierter Dokumente (Literaturverzeichnisse)• DIN 1422-1 (Veröffentlichungen aus Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Verwaltung; Gestaltung von Manuskripten und Typoskripten)• ISO 690-2 Information and documentation – Bibliographic references – Part 2: Electronic documents or parts thereofSommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel
  54. 54. Ihre Fragen und Wünsche?Sommersemester 2012 Dipl.-Bibl. Andrea Kruel 58
  55. 55. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! und: Übung macht den Meister ...

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